Wir stellen fest: Risiken sind mit Unsicherheiten verbunden – auch im postfaktischen Zeitalter

Wenn wir in 2016 eines gelernt haben, dann dass die Stimmung an den Börsen unberechenbar ist. Der große Crash kam nicht, die Aktienmärkte triumphieren und die meisten Analysten tappen im Dunkeln wie ahnungslose Amateure.

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Erinnert sich noch jemand an den Jahresbeginn 2016? Analysten sprachen von einem „Fehlstart an den Aktienmärkten“. An den chinesischen Märkten kam es sogar zu Handelsunterbrechungen. Schuld waren Zweifel an der chinesischen Wirtschaft. Der DAX stand im Tief bei 8.752 Punkten und konnte sich bis heute auf über 11.000 Punkte verbessern. Der US-amerikanische DowJones jagt inzwischen von einem Rekordhoch zum nächsten. Die Lage in China hat sich unterdessen nicht mal ein kleines bisschen verändert.

Nach dem Fehlstart folgt die Brexit-Panik. Monatelang nervten uns EUzi-Verschwörungstheoretiker in den elitären Medien vor den Folgen eines Brexits. Manch einer dachte sogar, die Briten würden aus dem Euro austreten (den sie ja niemals hatten). Am Brexit-Day brach der DAX zeitweise um 10% ein. Am Ende des Tages lag das Minus noch bei 6,8%. Während der Chinasorgen am Jahresanfang stand der DAX tiefer. Bereits Anfang Juli notierte das Barometer wieder über dem Vor-Brexit-Niveau.

Richtig lustig war dann noch die Trump-Wahl. Erst sagten die Analysten, „er wird es nicht“ und wenn er es wird, „dann crashen die Märkte“. Dann wurde er es und die Märkte triumphieren. Zu den Gewinnern gehören beispielsweise Bankaktien. Noch im September verbreiten Analysten Panik rund um die Deutsche Bank. Seit ihrem Tief am 27.09.2016 konnte man mit der Aktie knapp 80% verdienen. Risiken sind eben doch mit Unsicherheiten verbunden und Propheten können sich irren. Das war schon immer so und ist für freie Märkte auch gut so.

Sozialistisch angehauchte Journalisten haben stets den Hang dazu, die Märkte zu planen und zu berechnen. Dabei vertrauen sie auf sympathische Analysten, die ihnen die passende Meinung liefern. Dies gipfelt sehr oft in Panikmache und wilden Verschwörungstheorien. Am Ende des Jahres 2016 steht eines fest: Wagnisse können Renditen erzeugen. So war es schon immer. Aber das wollen die Menschen nicht hören! Die meisten wollen lesen, dass der große Knall kommt, aber er kommt nicht. Noch nicht. Noch lange nicht.

Wilkommen im postfaktischen Zeitalter: Journalisten, Analysten und sog. „Experten“ verkaufen ihre Meinung als absolute Wahrheit. Wenn sie dann von der Realität widerlegt werden, juckt das niemanden.

Lesetipps:


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Mann, Sieber enttarnt Angela Merkel


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Verfassungsreferendum in Italien: Es ist völlig egal, wie abgestimmt wird

Hält man sich an die Prognosen, wird am 4. Dezember eine Mehrheit der Italiener das Referendum über die Verfassungsreform ablehnen. Radikale EUzis sehen für diesen Fall DEN UNTERGANG, aber auch ein Ja wäre keine Lösung.

Um zu verstehen, was die Italiener stört, muss man sich die dortigen Mentalitäten anschauen. Anders als die treudoofen Merkel-Teutschen, erleben viele Italiener einen Staat, der sie mit immer neuen Steuern drangsaliert, ohne eine erkennbare Gegenleistung zu erbringen, als Plage. Für viele Menschen außerhalb des Merkelregimes ist es unangenehm, wenn sie versklavt sind. Egal wie sich die Italiener am Sonntag entscheiden: Das Land wird auch am Montag eine herbe Bankenkrise haben.

Weder die Banken des Landes noch die Unternehmen hängen unmittelbar vom Verbleib Renzis im Amt des Ministerpräsidenten ab. Heute kauft allein das Eurosystem monatlich bis zu 12 Milliarden Euro italienische Anleihen. So wird die Zahlungsfähigkeit des Landes sichergestellt. Die geplante Verfassungsreform ändert hieran im Prinzip überhaupt nichts. Italienische Banken sitzen auf notleidenden Krediten von rund 360 Milliarden Euro, wovon 200 Milliarden Euro als unwiederbringlich verloren gelten.

Italien ist für viele zu groß und zu wichtig, um im Euro scheitern zu dürfen. Italien ist der Staat mit der fünftgrößten Industrie weltweit. Und mit über zwei Milliarden Euro einer der wichtigsten Nettozahler der EU. Italiens Aktien-Leitindex FTSE MIB 40 hat in diesem Jahr mit über 20 Prozent so deutlich verloren wie keine andere Börse in Europa. Somit ist ein Großteil des Wahlausgangs bereits in den Märkten eingepreist. Der Risikoaufschlag bei italienischen Staatsanleihen ist so hoch wie zuletzt 2014. Am Montag könnte es an den Märkten kurz wild werden, doch irgendwann werden sich die Märkte auf die wahren (ungelösten) Probleme stürzen.

Pressespiegel:


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Linkliste gegen das Vergessen: Angela Merkel

Angela Merkel möchte im Jahr 2017 wieder Kanzlerin der Deutschen werden. Von den Medien wird sie vergöttert und von den Menschen geliebt. Grund hierfür ist das kollektive Vergessen. Daher ist es mehr als wichtig, die folgende thematisch geclusterte Linkliste zu verbreiten.

Warnhinweis: Das Verweilen mit dieser Linkliste kann nichtoptionale Körperfunktionen hervorrufen.

Vergangenheit

Irakkrieg

Finanzkrise

Eurokrise

BND/No-Spy/NSA-Affäre

Medien & Propaganda

Fiskal, Sozial – und Wirtschaftspolitik:

Flüchtlingskrise

Freie, weltoffene, liberale Menschen müssen sich endlich trauen, sich gegen den ausufernden Merkelismus zu wehren.  Das kollektive Vergessen ist Merkels alleiniger Erfolgsgarant.

Verbreitet diese Linkliste an eure Freunde und Bekannte. Information ist die beste Waffe gegen Populismus. 


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Lesetipps vom 20.11.2016 – Sonderthema: Bargeldverbot in Indien

Aktuelle Leseempfehlungen. Verantwortlich für den Inhalt sind die verlinkten Seiten. Eine Verlinkung drückt nicht automatisch meine Zustimmug zu einem Thema aus.

Manch eine staatliche Propagandaanstalt hat in ihrer Berichterstattung zu einem Propagandatrick gefriffen: Es wird einfach behauptet, das indische Bargeldverbot beträfe nur „große Geldscheine“; vergleichbar mit 200 € oder 500 € Scheinen. Der nun größte legale Geldschein (100 Rupien) ist umgerechnet 1,35 Euro wert und reicht nicht mal für einen indischen BicMac (der kostet ca. 127 Rupien)! Der tägliche Eintauschbetrag wurde auf 4.000 Rupien (54 Euro) begrenzt.


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Das trumpjanische Pferd des Establishments

Hillary Clinton, eine Repräsentantin der Elite, wurde trotz der brutalen Medienkampagne gegen Donald Trump geschlagen. Nun wird uns verkauft, die einfache Arbeiterschaft hätte über das Establishment gesiegt.

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Donald Trump ist alles, aber er ist sicherlich nicht aus der breiten Bevölkerung. Er ist „Elite“ und er steht für „Elite“. Diese Strategie erinnert sehr an ein trojanisches Pferd: Von den einfachen Menschen gewählt, um sie später tyrannisch zu beherrschen. Erster Beleg für die elitäre Zugehörigkeit Trumps liefern die Marktreaktionen seit dem Wahltag. Aktien, der US-Dollar und langfristige Zinsen gingen heftig nach oben. Die Märkte haben Donald Trump innerhalb von wenigen Stunden als einen von ihnen erkannt.

Trump hat im Wahlkampf eine radikale Anti-Establishment-Politik versprochen. Er wolle „den Sumpf in Washington trocken zu legen“. Inszwischen sind einige Namen seines Kabinetts bekannt. Klar ist auch, dass Trump eine keynesianistisch Politik machen wird; also ganz im Sinne der globalen Neosozialisten. Eine von Trumps elitären Personalien ist Steven Mnuchin, der als Finanzminister im Gespräch ist. Mnuchin war für Goldman Sachs tätig. Danach war er kurz für einen von George Soros gegründeten Hedgefonds tätig.

Etwas weniger bekannt ist Trumps enger Berater Newt Gingrich. Der Politikberater und TV-Kommentator erhielt von der US-amerikanischen Hypothekenbank Freddie Mac zwischen 1,6 und 1,8 Millionen Dollar für „strategische Beratung“. Später ging die Bank pleite. Das Amt des US-Außenminister dürfte an John R. Bolton gehen. Er ist seit 2001 Mitglied des Council on Foreign Relations. Hierbei handelt es sich um einen extrem elitären, privaten US-amerikanischen Think Tank. Verschwörungstheortiker sehen das Council on Foreign Relations als Teil der „Neuen Weltordnung“. Gingrich sagte der „Washington Post“, er werde einer Regierung Trumps nicht angehören. Wahrscheinlich behält er lieber die Fäden aus dem Hintergrund in der Hand.

Ein weiterer enger Mitarbeiter von Trump wird Peter Thiel sein.  Er ist Partner des Risikokapital­unternehmens Founders Fund in San Francisco und Präsident des Hedgefonds Clarium Capital in New York. Des weiteren ist er einer der Paypal-Gründer und war der erste externe Kapitalgeber des sozialen Netzwerks Facebook. Im Jahr 2016 verfügt Thiel nach Angaben von Forbes über 2,7 Milliarden US-Dollar Privatvermögen und gehört definitiv zum Establishment. Thiel ist Mitglied im Steering Committee der Bilderberg-Konferenz. Dieser Lenkungsausschuss gehört zum inneren Führungszirkel der Bilderberg-Konferenz.

US-Wirtschaftsminister könnte der Milliardär Wilbur Ross werden. Im früheren Berufsleben war er Chef einer Rothschild-Heuschrecke (Private-Equity Fund). Wilbur Ross ist Mitglieder der US-Ehrengesellschaft namens Phi Beta Kappa und war 2012 deren Vorsitzender. Weitere Mitglieder dieses Clubs sind: George Bush, Bill Clinton, Jeb Bush, Hillary Clinton, Henry Kissinger, bzw waren: Dwight D. Eisenhower, Woodrow Wilson, Franklin D. Roosevelt, Jimmy Carter oder John D. Rockefeller.

Donald Trump als Vertreter des breiten Volkes? Ein Gegner der Elite? Wirklich? Trump ist Politiker und Teil der Elite. Viele Teile der alternativen Medien sind darauf hereingefallen.


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Trump-Hausse könnte ein Strohfeuer sein

Erst runter, dann hoch und dann wieder runter und dann wieder hoch! Inzwischen sieht der breite Aktienmarkt ziemlich gut aus, doch der Schein könnte trügen. Die folgenden 4 Gründe sprechen für ein Strohfeuer.

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  • Die Zinsen

Die Zinsstrukturkurve ist steiler geworden. Das heißt die kurzfristigen Zinsen sind noch immer negativ, während die langfristigen Anleihen wieder etwas besser rentieren. Der Aktienmarkt dürfte mit den gefallenen Anleihenkursen korrelieren. Viele Staatshaushalte können steigende Zinsen nicht verkraften.

  • Die Bankaktien

In Erwartung einer heftigen Trumpflation wurde die Zinsstruktur steiler, was Banken generell gut gefällt. Banken können nun wieder durch die Fristentransformation Geld verdienen: Sie nehmen kurzes Geld auf und verleihen es langfristig. Aber: Erhöht die FED bald den Leitzins (kurzer Zins!) dann ist die Differenz erstmal wieder weg.

  • Öl

Die OPEC hat ihre Fördermengen bekannt gegeben. Die Öl-Preise rauschen heftig in den Keller. Auch dies spricht gegen eine Trumpflation. Zudem sahen viele ein billiges Öl als negativen Faktor für die Märkte. Auch andere Rohstoffe (z.B. Metalle) sind seit gestern wieder unter Druck.

  • Die USA schlittert in die Rezession

Einige kühle Rechner von der Wall Street meinen, egal wer Präsident wird, die nächste Rezession in den USA wird ohnehin bald beginnen. Nach acht Jahren Aufschwung sei das eben der normale Zyklus.


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