Mit dieser Spekulationsidee kann man auf die fehlgeleitete Geldpolitik setzen

Knapp 40% aller Staatsanleihen der Industrieländer haben eine negative Rendite. Anleger, die so viel anlegen müssen, dass sie nicht auf Bargeld ausweichen können, bezahlen quasi eine Gebühr zur Vermögensverwahrung.

Das eigentlich tragische am Negativzins ist die Haushaltslage der Staaten. Statt die Entlastung zu nutzen, um die ersparten Zinsen in die Tilung zu setzen, haben sie sich eher noch mehr verschuldet. Die Finanzminister ruhen sich auf dem Negativzins aus und verschleppen wichige Reformen. Damit die Industriestaaten doch noch irgendwie aus ihren Schuldenbergen herauswachsen können, was man dem Volk dann als Tilgung verkauft, bedarf es einer unkonventionellen Liquiditätspolitik der Zentralbanken.

Am schlimmsten ist Japan dran. Die dortige Zentralbank wird wahrscheinlich die erste sein, die mit neuartigen Instrumenten experimentieren könnte, während Janet Yellen in Jackson Hole überraschenderweise den nächsten Zinsschritt der US-FED verkündet. Eines passt hier nicht zusammen und das ist der Wechselkurs USD/JPY. Im Januar stand er noch bei 120, aktuell knapp über 100. Es gibt für mich keinen erklärbaren Grund, warum der japanische Yen ca. 20% gegenüber dem US-Dollar aufgewertet hat. Auch den Japanern selbst gefällt das nicht: Die Exportwirtschaft leidet unter der stark aufgeblähten Währung.

Hochspekulativ eingestellte Menschen können nun folgende Idee haben: Die japanische Zentralbank wertet mit neuen Methoden ihre Währung ab, während die US-Fed die Zinsen anhebt. Die Yen-Blase platzt und der Wechselkurs steigt. Auch wenn wir bei USD/JPY gerne auch noch Notierungen von unter 100 sehen können, so sprechen viele Indizien für eine Abwertungswelle der fernöstlichen Währung. Spekulanten können, zum Beispiel mit Optionsscheinen, die Gaga-Geldpolitik für sich nutzen. Damit der Yen abwertet bedarf es einer positiven Inflation in Japan und in den USA. Beides kann man für wahrscheinlich halten. Letzteres sieht auch Prof. Thorsten Polleit auf dem Blog Rott & Meyer.

Die Idee „Yen short / Dollar long“ habe natürlich nicht nur ich, sondern auch Mr. Rentenmarkt. Die Rede ist von Michael Hasenstab, Fondsmanager des Templeton Global Bond Fund. Das Flaggschiff hat sich aktuell für den US-Dollar und gegen Euro und Yen positioniert. Die Wertentwicklung der jüngeren Vergangenheit ist enttäuschend, weil auch Hasenstab in die Fehlbewertung hineingesetzt hat. Witz für Branchenkenner:Hasenstab hat sich nicht geirrt, sondern der Markt.“

Kennt jemand weitere Fondsmanager oder berühmte Investoren, die die hier beschriebene Idee haben? Ab damit in die Kommentare!

Wichtig: Mit dem diesem Posting kann und wird NIEMAND eine Anlage- oder Spekulationsentscheidung treffen können. Irrtum vorbehalten. Der Kauf von Finanzinstrumenten erfordert Angemessenheit, Geeignetheit und eine ausführliche Beratung bzw. den ausdrücklichen Verzicht auf Beratung seitens des Anlegers. Dieser Text stellt keine Beratung dar. Marktpreise können und werden fallen, steigen oder gleich bleiben.


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CDU belügt das Volk und die Wähler glauben es


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Steuereinnahmen: Merkelregime zockt skrupellos ab

Für die staatsnahe EUzi-Presse ist es eine Erfolgsmeldung, für die Bürger eine Schreckensnachricht: Die Steuereinnahmen des Staates belaufen sich auf einem Rekordhoch. Kaum eine Regierung vorher hat so viel enteignet und abgezockt.

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In den ersten sieben Monaten dieses Jahres ergaunerte das Politpack für den Staat insgesamt 365,4 Milliarden Euro Steuern von den Leistungsträgern. Alleine im Juli waren es 48,3 Milliarden Euro. Bei der Tabak- und Abgeltungssteuer verdient das Merkelpack zwar weniger, aber dafür sprudeln die Einnahmen aus Lohn- und die Umsatzsteuern immer besser. Was der BLÖD-Leser niemals versteht ist folgendes: Jeden Euro, den die radikalen EUzis mehr haben, den HAST DU weniger. Dieser Sachverhalt ist eigentlich einfach und klar verständlich, trotzdem sind viele millionen Menschen zu dumm dazu. Sie wurden dumm gemacht; von der eingangs erwähnten Presse.

Über 60% eines Einkommens geht an die Herrscher. Da sind die Bauern in früheren Zeit schon für viel weniger mit Mistgabeln auf den Adel los gegangen. Durch Brot & Spiele werden die modernen Sklaven ruhig gestellt. Freiheit ist nicht mehr angesagt. „Lieber gebe ich mein Geld an den Staat, dann muss ich mich selbst schon nicht um alles kümmern“, lautet das Lebensmotto vieler Wähler der radikalen Einheitspartei.

Und dann kommt noch folgende panische Angst: „Ohne Steuern würde niemand Straßen bauen“…. PANIK!!!!!!! Wer würde dann Straßen bauen? Wer wohl? Wir würden alle zu Hause bleiben und mit dem Kopf gegen eine Wand schlagen, weil wir ohne Mutti zu dumm für alles sind? Ihr dürft euch bei Wahlen nicht aussuchen, ob ihr beherrscht werdet, sondern nur von wem. Von diesen Psychopathen lasst ihr euch dann ausrauben und deren Presse verkündet die „Steuereinnahmen“ dann auch noch kackdreist als Erfolg. Sagt mal, gehts eigentlich noch?

Bildquelle: Hartgeld.com


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Das Polit- IRRENHAUS


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If It Fits Your Macros (IIFYM): Der einzige Weg zum Fettabbau

Dicke Menschen haben oft eine Gemeinsamkeit: Sie springen von einer Wunderdiät zur nächsten. Geht es schief, dann geben sie nicht der Diät die Schuld, sondern sich selbst. Deshalb sind Diäten auch so ein tolles Geschäftsmodell! Niemand würde sich selbst die Schuld geben, wenn z.B. ein Auto seine Werbeversprechen nicht erfüllt. Bei Diäten klappt das ganz gut. „If It Fits Your Macros“ (IIFYM) ist die Methode der Fitnesswelt. Sie kostet KEIN Geld und funktioniert garantiert; vorausgesetzt man macht sie richtig.

IIFYM3

IIFYM funktioniert dreidimensional. Jede der drei Dimensionen muss erfüllt sein, ansonsten geht es schief. Folgende drei Punkte MÜSSEN erfüllt sein, damit man Fett abbaut:

  1. Das Kaloriendefizit muss (leicht) negativ sein.
  2. Die Makronährstoffbudgets müssen eingehalten werden
  3. Die Markronährstoffe müssen gut sein

Es ist viel weniger kompliziert, als manche jetzt denken. Zu den Markronährstoffen zählen die Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Diese Nährstoffe („Makros“) haben einen Brennwert. Kohlenhydrate und Proteine haben zirka 4kcal pro Gramm, bei Fett sind es ca. 9kcal. Proteine und Fette sind überlebenswichtig. Hier gibt es einen empfohlenen Tagesbedarf. Wer sportlich ist, kann z.B. 30g bis 60g Fett pro Tag zu sich nehmen. Bei den Proteinen kann man folgende Faustformel anwenden: 2g pro Kilo Körpergewicht pro Tag.

Wiegt jemand 70kg und möchte den Körperfettanteil reduzieren, dann ist nun folgendes bekannt: Die Person sollte täglich 50g Fett und 140g Eiweiß zu sich nehmen. Das Fett hat ca. 450kcal und die Proteine ca. 560kcal. Diese Mindestmenge hat einen Energiegehalt in Höhe von 1.010 Kalorien. Jetzt füllt man die Zufuhr mit Kohlenhydraten bis zum Energiesoll auf. Hat die Person einen Energieverbrauch in Höhe von z.B. 2.100kcal pro Tag und möchte ein Defizit in Höhe von 300kcal/Tag, dann könnte sie nun noch mit 790kcal aus Kohlenhydraten auf 1.800kcal auffüllen. Sie könnte demnach ca. 200 Gramm Kohlenhydrate pro Tag essen.

Ein Gramm Körperfett hat zirka 7kcal. Mit einem 300er Defizit nimmt man also rechnerisch etwas mehr als 1 Liter Fett pro Monat ab. Diese Methode hat einige Gefahren. Wichtig ist, dass man den Tagesverbrauch korrekt bestimmt. Hierzu gibt es Fitnessarmbänder, Apps (z.B. Fatsecret) und viele nützliche Rechentools im Netz. Auch muss man die Energieraufnahme korrekt tracken. Manche nutzen auch hierzu eine App, mit der man (auch über Strichcodes) Lebensmittel erfassen kann. Ich mach´s auf die altmodische Art mit „Block & Blei“.

Damit man gesund bleibt und keine Heißhungeratacken bekommt, sollte man auf eine hohe Qualität der Makronährstoffe achten. Wer dies berücksichtigt, wird automatisch auch wichtige Mikronährstoffe (Vitamine etc…) zuführen. Fette sollten ungesättigt sein, Kohlenhydrate sollten langkettig sein (Vollkorn) und Proteine sollten eine hohe biologische Wertigkeit (z.B. Whey) haben. Wer das mathematische Dreisatzspiel in diesem Posting verstanden hat, kann sich Gedanken über passende Lebensmittel machen. Wer gesund isst, aber keine negative Energiebilanz hat, wird nicht abnehmen.

Die IIFYM-Methode ist nicht einfach und nicht stressfrei. Im Grunde genommen ist sie sogar sehr kompliziert und hat ein hohes Fehlerpotenzial. Aber sie ist kostenlos und funktioniert und nur darauf kommt es an. In Zeiten von Excel, Apps und der kollektiven Beherrschung des Dreisatzes kann man es schaffen. Wichtig ist, dass alle drei oben genannten Dimensionen erfüllt werden! Wer seine Makros nur durch Fastfood aufnimmt, dabei sogar ein Kaloriendefizit hat, wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben.

IIFYM ist die Methode der Fitnessstars und Bodybuilder. Anfangs ist es kompliziert und aufwändig, doch nach einigen Monaten wird es zum Selbstläufer. Ich empfehle kein höheres Kaloriendefizit als max. 300kcal pro Tag. Dieses Defizit ist erträglich und man verliert, vorausgesetzt man treibt genug Sport, nicht zu viele Muskeln. Irgendwelche überteuerten Pulver oder Pillen benötigt man nicht. Im Prinzip reicht ein Notizbuch und ein Bleistift. Mehr benötigt man nicht. 

Trick zur Vereinfachung: Hat man den Kalorienbedarf und Verbrauch einmal ermittelt, dann kann man sich das aufwendige Nahrungs-Tracken auch spraren. Weil dann alle Makrobudgets bekannt sind, kann man sich einen Ernährungsplan erstellen. Man überlegt sich welche Lebensmittel man rechnerisch in welcher Höhe essen kann. Im Laufe der Woche schaut man einfach auf den Plan und isst was dort steht. Das lästige Tracken entfällt. Toller Nebeneffekt: Man muss sich keinen Stress mehr machen, wenn man nicht weiß was man essen soll. Man schaut einfach auf den Plan. Mit solchen Plänen verdienen Ernährungsberater gutes Geld…

Supplements: Supps sind sog. Nahrungsergänzungsmittel. Diese kann man nehmen, muss man aber nicht. Ein gutes Proteinpulver kann beispielsweise Sinn machen, wenn jemand mangels Fleischkonsum nicht auf die gewünschte Eiweißmenge kommt. Für Veganer gibt es etwas minderwertigeres aber alternativloses veganes Proteinpulver. Zum Muskelschutz können BCAA Sinn machen. Sie sollen verhindern, dass der Körper beim Fettabbau nicht auch den Muskel mit abbaut. Statt Proteinpulver kann man natürlich auch z.B. Käse essen, doch damit bekommt man schnell ein Problem mit dem Fett. Ein Geheimtipp ist sowas wie die Harzerrolle, doch sorry Leute ich kann das nicht essen. Wem´s schmeckt der kann sich damit mit Proteinen versorgen, doch ich finde den Geschmack ekelhaft. Supplements können sinnvoll sein, wenn man aufgrund von Vorlieben oder der Lebensart bestimmte Makros ergänzen möchte. Interessant sind auch die Preisunterschiede bei Supplements. Auch hier gibt es eine Pinktax, doch dazu könnte ich ein eigenständiges Posting machen.


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Das Lügenfernsehen


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Darum wackeln wieder die Banken

Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht irgendeine Bank negativ auffällt. Sie alle geben dem Niedrigzins die Schuld. Der Stuerzahler kann nicht verstehen, warum es den Banken schlecht gehen soll. Immerhin hat er die Institute seit 2008 im großen Stil gerettet.

Die Stammtische verstehen die Welt nicht mehr. „Die Banken haben sich jahrelang dumm und dämlich verdient.“, so der Tenor. Doch so einfach ist es nicht, denn eine Bank ist kein Privathaushalt. Wenn eine Bank Geld verdient, dann stärkt sie ihr Eigenkapital und schüttet einen Teil der Gewinne an die Eigentümer aus. Mit dem höheren Eigenkapital kann sie ihre Kreditvergaben erhöhen. Die Eigenkapitalquote, also die Relation des Kapitals zu den Kreditvergaben,  bleibt dabei immer gleich.

Die Zinsen sind nun seit 2008 niedrig. Viele höherverzinste Darlehen in den Bankbilanzen waren bereits fällig und wurden zum niedrigeren Zinsniveau verlängert. Die Kreditnehmer bezahlen nun für das gleiche Geld nicht mehr 4% sondern 1% bis 2%. Gleichzeitig verlangt die EZB inzwischen 0,4% auf Einlagen, die Geschäftsbanken bei ihr tätigen müssen, weil die Privathaushalte in Liquidität schwimmen. Weil es schwierig ist, diesen Negativzins an Privatkunden weiter zugeben, belastet dies zusätzlich die Ergebnisse.

Will eine Volkswirtschaft ein wachsendes Kreditvolumen, dann bedarf dies wachsendes Eigenkapital bei den Banken. Hierfür benötigen die Institute einen Jahresüberschuss und möglichst wenig Kreditausfälle. Die Gewinne der Vergangenheit sind in das Kreditwachstum (Stichwort Immobilienblase) oder an die Eigentümer geflossen. Bleibt das Zinsniveau nahe oder unter Null, dann können sich für die Steuerzahler noch einige Bankenrettungen ergeben. Ich glaube nicht, dass viele Politiker, die Verantwortung haben, wissen wie eine Bank funktioniert.

Die EZB ist nicht alleine schuld! Die Zentralbank wird gerne als Südenbock herangezogen, dabei haben die Banken auch hausgemachte Probleme. Der  Präsident der Europäischen Zentralbank hat stets betont, dass er nur Zeit kaufen kann.  Staaten und Banken müssen die Zeit für Reformen nutzen. Ähnlich wie die Merkelregierung, haben sich Banken einfach auf der Nullzinswelle ausgeruht und wichtige Weichenstellungen verschlafen.


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