Ich bin ein Dorfkind und darauf bin ich stolz

Jedes Jahr an Fasnacht gibt es den einen Hit, den man nicht mehr aus den Ohren bekommt. Dieses Jahr ist es das Dorfkind. Der Song läuft auf und ab und wird dabei von Jung und Alt mitgesungen. Entsteht da ein neues Dorfgefühl? Bisher waren Dörfer doch eher uncool. Bisher wollte die Dorfjugend stets schnellstmöglich in die Stadt, um irgendwas mit Medien zu studieren und sich dem linksgrünversiffen Hippster-Lifestyle anzuschließen. Die Stimmung scheint zu drehen.

Egal wo man wohnt, wer in einem Dorf aufgewachsen ist, ist ein Dorfkind. Auf dem Dorf gibt es noch Dreck, Tiere und Natur. Man unterscheidet zwischen Mann und Frau. Man sagt Mohrenkopf und hilft sich gegenseitig. Alle vertragen Laktose und Gluten. Das Dorf möchte sich auch nicht unterwerfen – man ist „gefühlt unabhängig“. Dorfkinder sind einfach aus gutem Holz und sind ein toller Gegensatz zum linksgrünen Siff aus z.B. Berlin. Ok, auf dem Dorf gibt es zwar keinen Handyempfang, aber auch das ist eine Form von Freiheit.

Ich wünsche eine allseits glückselige Fasnacht 😉


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Offene Immobilienfonds: Das neue Liquiditätsproblem

In Zeiten des Nullzinses suchen Anlegende immer aggressiver nach Alternativen. Es reichen schon wenige Basispunkte an Rendite und eine gewisse Illusion von Sicherheit: Schon stürmen die Anlegenden das Finanzprodukt.

Wenn viele Investierende ihr Geld gleichzeitig aus Immobilienfonds abziehen, kann das im Fonds zu Problemen führen, weil die Objekte nicht so schnell verkauft werden können, wie das Geld benötigt wird. Deshalb mussten einige sog. offene Immobilienfonds im Zuge der Finanzkrise schließen und Fondsrückgaben verweigern. Inzwischen hat sich das Blatt ins Gegenteil gedreht: Anlegende stürmen mit ihrer Liquidität die Fonds, doch diese können das viele Kapital nicht mehr rentabel anlegen. Einige Fondshäuser haben ihre Fonds schon geschlossen – für Neuanlagen. Anlegende können dann zwar noch Anteile zurückgeben, aber nur noch bedingt welche kaufen.

Für den Vertrieb ist das natürlich bitter. Die Kunden schreien nach einem Produkt, und die Verkäufer können es nicht anbieten. Die Anbieter gehen mit einem Renditeversprechen von zirka 2% an den Markt, wobei die Kunden dann auch einmalige Kosten in Höhe von 3%, manchmal sogar 5%, akzeptieren. Je mehr Geld eine Fondsgesellschaft in den Fonds nimmt, desto niedriger wird die Rendite aller Anteilinhabenden sein. Inzwischen haben einige Fonds eine Liquiditätsquote von 20% bis 35%. Dieses Geld innerhalb des Fonds ist nicht in Immobilien investiert. Damit die Rendite nicht zu sehr abschmilzt, müssen die Fondsmanagenden auch (über)teuerte Objekte kaufen. Dies heitzt den Markt weiter an.

Die Tatsache dass gierige Privatanlegende blind in einen Markt investieren, die Tatsache, dass viele Fonds das Geld der Kunden nicht mehr annehmen können und das derzeitige Preisniveau sind für mich drei wichtige Warnsignale. Eingedenk dessen stört mich bei diesen Produkten, dass man sie nicht börsentäglich an die Fondsgesellschaft zurückgeben kann. Man muss nach 24 monatiger Haltedauer auf 12 Monate kündigen. Ich muss also 1 Jahr vorher wissen, ob und dass ich das Geld möchte. Die Kündigung ist dann unwiderruflich: Einmal gekündigt, muss ich die Anteile dann in 12 Monaten zurückgeben – zum dann gültigen Preis.


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Die neue Inflationsangst ist unbegründet

Die Inflation in Deutschland hat im Januar 2017 ihren höchsten Wert seit Juli 2013 erreicht. Gemeint ist natürlich nicht die Inflation, sondern die sog. Teuerungsrate. Und diese lag zwischen Januar 2016 und Januar 2017 tatsächlich bei zirka 2%.

Die Teuerungsrate, die von vielen irrtümlich als Inflation bezeichnet wird, damit sich ihr Text intelligenter anhört, wird monatlich veröffentlicht. Hierbei vergleichen die Statistiker stets die Preise des aktuellen Monats mit denen des Monats, der 12 Monate zurück liegt. Der Öl-Preis fand am 20. Januar 2016 bei 26,73 USD sein Tief. Bereits bis März stieg er auf ca. 40 USD und später bis Juni auf bis zu 52 USD. Seither pendelt er auf diesem Niveau seitwärts. Der rechnerische Effekt auf die nun veröffentlichte Teuerungsrate ist daher sehr groß. Es kann gut möglich sein, dass im Februar sogar über 3% „Inflation“ gemeldet werden.

Will man sich die wahre Inflation anschauen, dann muss man die Preise für Schulden (Anleihen) oder Eigentum (Aktien, Immobilien) beobachten. Die Verbraucherpreise ziehen nicht wirklich an und dienen ohnehin nur bedingt als Stressindikator für die Märkte. Auch die aktuellen 2% sind kein Grund zur Panik, denn das gehört zum Plan der Geldpolitik. Eine Teuerung von „nahe aber unter 2%“ gilt im Geldsozialismus als Preisniveaustabilität. Auf eben dieses Niveau sollten sich Sparende und Verbrauchende in den kommenden Wochen einstellen. Der Öl-Effekt wird in der ersten Jahreshälfte 2017 abklingen (Quelle: Mathematik, 2. Klasse).


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Wilde Verschwörungstheorien um BlackRock

Das österreichische Wirtschaftsmagazin „Trend“ schreibt in seiner aktuellen Ausgabe (6/2017) über den Vermögensverwalter „BlackRock“, dass dieser die  Welt angeblich aus dem Hintergrund regiert. Was ist dran an dieser Verschwörungstheorie?

Das Wirtschaftsmagazin „Trend“ ist natürlich nicht als erstes auf diese Idee gekommen. 2015 titelt der Focus: „Dieser Schattenmann regiert mit vier Billionen Dollar die ganze Welt“. Ziemlich hart ins Gericht geht auch die ARD-Doku „Geld regiert die Welt“.  Die Story der Verschwörungstheoretiker ist immer gleich: „Ob US-Konzerne oder schwäbische Mittelständler, ob Dax-Unternehmen oder deutsche Immobiliengesellschaften: Die Finanzriesen stecken überall mit drin“. Natürlich tun sie das, denn als Vermögensverwalter ist genau dies ihre Aufgabe.

In Deutschland hat kein anderer Investor so bedeutende Anteile an jedem der größten 30 Börsenunternehmen wie BlackRock. Bei rund einem Drittel ist BlackRock sogar der größte Einzelaktionär und setzt über seine Stimmrechte selbstverständlich auch eigene Interessen durch. Blackrock legt zum Großteil natürlich kein eigenes Geld an, sondern das von Anlegern. Derzeit vertrauen Investoren und Sparer dem Konzern 5,15 Billionen Dollar an. In 2016 kamen 202 Milliarden Dollar hinzu. Laut „FONDS professionell“ haben deutsche Anleger rund zehn Milliarden US-Dollar über BlackRock investiert.

Was ist das für eine Bank, wenn sogar der Mainstream ihre unheimliche Macht bemerkt? Und warum vertrauen denen immer mehr Menschen ihr Erspartes an? Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten: Der Mainstream macht immer wieder Werbung für Blackrock. Bei Journalistenden und Verbraucherschützenden sind sogenannte ETFs extrem beliebt. Hierbei handelt es sich um vegane, glutenfreie und laktosefreie Fonds, die gerade modern sind. Einer der größten Anbieter ist die Marke iShares. Hinter iShares steht BlackRock. Wer also einen DAX-ETF von iShares kauft, der sorgt dafür, dass BlackRock ein stückchen mehr von jeder der 30 DAX-Aktien bekommt.

Die Schizophrenie ist wirklich perfekt: Der neureiche-kretschmanngrüne Anleger verflucht seine Bank, macht sich im Mainstream schlau und kauft dann natürlich ETFs, weil man ihm sagt, das sei das Beste. Später liest er dann im Mainstream, dass z.B. BlackRock immer mächtiger wird. Der neureiche-Kretschmanngrüne wählt daraufhin neosozialistische Herrscher, damit diese für mehr Regulatorik sorgen und dem Großkapital den Kampf ansagen. Am Ende wird der neugrüne Hippie merken, dass auch ETFs nicht das gelbe vom Ei sind.

Liebe Anlegenden, wenn ihr großen Banken mehr Macht gebt, dann wundert euch doch bitte nicht, wenn diese irgendwann auch mehr Macht haben.


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AfD will euch versklaven und beherrschen

Die wenigsten Menschen wissen, was die AfD wirklich will. Manche denken, es handle sich um eine antielitäre Partei. In Wahrheit stecken aber ganz andere Ziele in der AfD: Die Errichtung einer neosozialistischen Tyrannei.

In ihrem Grundsatzprogramm fordert die AfD ein souveränes Deutschland. Hierbei handelt es sich juristisch gesehen um die gesetzliche Vertretung der Menschen, die hier wohnen. Wer „mehr Staat“ fordert, wird automatisch „weniger Mensch“ erhalten. Der geforderte „starke Nationalstaat“ kann die Menschen unterwerfen. Die AfD gibt sogar offen zu, die Menschen  bevormunden und beherrschen zu wollen (im Neusprech sagt man „regieren“ dazu).

Noch viel skrupelloser ist die AfD, wenn es darum geht, die Menschen auszurauben. Im Grundsatzprogramm wird dummdreist gefordert, dass jeder Mensch einen Großteil seines Eigentums an die Herrscher abgeben müsse. Hierzu fordert die AfD einen „Einkommensteuertarif mit wenigen Stufen“. Die Opfer dürfen sich dann freuen: „Juhuuu ich werde in nur wenigen Stufen ausgeraubt“. Das größte Bekenntnis zum radikalen Raubzug ist der folgende Satz: „Die Afd will die nationale Steuererhebungskompetenz beibehalten“.

Die Alternative für Deutschland ist vielleicht eine Alternative für Deutschland, aber nicht für die Menschen. Wer sie wählt, kann später von Politiker*innen beherrscht werden, die skrupellos und radikal in das Eigentum der Bevölkerung eingreifen. Die AfD will herrschen und versklaven, so wie alle anderen neosozialistischen Parteien auch. Im Vordergrund steht nicht der einzelne Mensch, sondern immer nur der Staat oder eine supranationale Organisation.


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Schulz gegen Merkel: Die Eskalationsstufe der Scheindemokratie

Am 24.09.2017 dürfen die Wählenden wiedermal die Parlamentsfüllmasse in Berlin umrühren. Ihr fandet das Dreamteam „Trump gegen Clinton“ extrem undemokratisch, weil es bei der Wahl keine Wahl gab? Merkel gegen Schulz ist kein Gramm besser.

Die Deutschen sollen wählen, haben aber keine Wahl. Entweder der Hosenanzug regiert durch, oder es wird ein radikaler EU-Bürokrat, der von sich schon mal behauptete, dass er aus jeder Pore Machtanspruch transpiriere. Besonders ekelhaft sind auch typische Politikerlügen, die man natürlich auch bei Schulz findet. Die eigentlich staatsnahe Sendung REPORT MAINZ hatte hierzu in 2014 einen umfangreichen Skandal aufgedeckt. Auch wenn Schulz menschliche Züge hat, es ist und bleibt ein radikaler EUzi allá Juncker, Merkel, Draghi und Co.

Mit Merkel und Schulz stehen zwei glühende Neosozialisten zur Wahl. Während die Schandtaten der Angela Merkel bereis gut dokumentiert sind, ist Schulz noch etwas intransparent. Die nächste Bundestagswahl wird extrem gefährlich, denn Merkel kann inzwischen mit fast allen anderen Parteien koalieren. Das politische Spektrum ist sehr homogen geworden; genau so, wie es Sozialisten mögen. Es wird eine typische „entweder/oder“-Wahl: Scheindemokratie in ihrer besten Form. Eine freiheitliche Partei tritt mal wieder nicht an.


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Themen vom 22.01.2017

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