#TVDuett – Das Parteienkartell stellt sich vor

dastvduell2013Zugegeben, es hört sich etwas populistisch an, wenn man vom Parteienkartell oder von der Einheitspartei spricht. Den Begriff Blockpartei darf man sowieso nicht verwenden, weil diese Vokabel oft von (national-)Sozialisten gebraucht wird. Gestern habe ich geschrieben, dass es sich beim heutigen TV-Duell um ein TV-Duett handelt. Auch in Twitter verwenden immer mehr User den Hashtag #TVDuett um ihrem Unmut Luft zu verschaffen. Die Parteien sind natürlich nicht gleich, aber sie verfolgen alles das gleiche Ziel.

Wahlen bewirken höchstens innerhalb des Systems Veränderungen, aber sie verändern nicht das grundsätzliche System. Mit einer Stimmabgabe für diese oder jene Partei kann man sich beispielsweise dafür einsetzen, dass an den Steuerschrauben gedreht wird. Die angebotene Politik ist innerhalb des festgelegten Rahmens, den niemand in Frage stellt, sehr kleinteilig. Hierdurch entsteht eine Illusion der Vielfalt. Egal ob Bildung, Kinderbetreuung, Nuacen im Steuersystem, Außenpolitik oder Datenschutz: Hier unterscheiden sich die Parteien. Bei grundsätzlichen Fragen des kapitalistischen Grundsystems sind sich aber alle einig. Keine größere Partei fordert z.B. die Abschaffung der privaten Giralgeldschöpfung oder eine Reform des Schuldgeldsystems. Wären die Parteien Ärzte, dann wollten sie nur die Symptome behandeln, nicht aber die Krankheit heilen. Noch schlimmer: Die Krankheit wird totgeschwiegen.

Das Geld ist durch nichts, außer Vertrauen, gedeckt. Die ganze Welt ist in einer Schuldenspirale und die Menschen müssen über die Steuern immer mehr Zinsen bezahlen. Jeder Geldschein ist ein Schuldschein, der Zinsen verlangt. Die Einheitspartei lehnt eine Diskussion über das Geldsystem ab. Es findet keine Debatte über mögliche Alternativen, welche auch immer diese sein mögen, statt. Das Thema Geldsystem wird in den Massenmedien nicht angesprochen. Kritiker werden als Hexen oder Hetzer verbrannt. Das jetzige globale Geldsystem steuert Geld stets dorthin, wo es schon ist. Über die Schere zwischen Arm und Reich wird zwar oft berichtet, aber man lässt nicht zu, das Geldsystem als mögliche Begründung zu liefern. Die kompelette Zinssystematik wird als gegeben hingenommen und kritiklos so angenommen. Diejenigen, die über den Wert unseres Geldes entscheiden, sind nicht demokratisch legitimiert.

Europa ist ein wunderbarer und vielfältiger Kontinent. Die Geschichte lehrt uns, dass „Ein Reich. Ein Fürer. Ein Volk“ nicht funktioniert. Das  Parteienkartell sieht das anders. Man strebt europäische Regierungen an und verlagert immer mehr Kompetenzen an die Zentralregierung in Brüssel. Die Demokratie und Mitbestimmung der Bürger vor Ort schwindet. Die EU setzt solche Dinge wie die Privatisierung von Wasser, die Vorratsdatenspeicherung und viele andere skandalöse Gesetze durch. Trotzdem will die Einheitspartei „mehr Europa“. Ok, ich will das auch, aber doch bitte nicht dieses Europa! Es wird zudem stets so getan als sei „Euro“ und „Europa“ das gleiche. Europa ging es Jahrzehntelang ohne den Euro gut. Nun haben wir den Euro und es herrscht in weiten Teilen Armut und Sparzwang. Die Menschen gehen zu Hunderttausenden auf die Straße und wählen teilweise schon radikal. Wer über den Euro von einem „Friedensprojekt“ spricht, der verweigert sich mit aller Gewalt der Realität. Heute weiß man, dass der Euro handwerkliche Fehler hat. Statt diese Fehler zu korrigieren hält man lieber an ihnen fest und versucht die Menschen daran anzupassen.

Das gesamte Parteienkartell unterliegt auch dem Wachstums- und dem Schuldenwahn. Nimmt man den Vertrag von Maastricht ernst (Witz des Tages), dann darf ein Land jährlich 3% neue Schulden machen, wenn diese stets unter oder auf 60% des BIPs liegen. Somit werden die Schulden immer dann steigen, wenn das BIP, also die Wirtschaftsleistung, steigt. Hat ein Staat ein BIP von 100€, so kann es 60€ Schulden machen. Strengen sich die Menschen an und erwirtschaften ein BIP in Höhe von 200€, dann kann und wird sich der Staat mit 120€ verschulden. Das Problem dabei ist, dass 120€ mehr Zinsen als 60€ kosten. Damit steigt im Laufe der Zeit die Zinsbelastung ins unermessliche. Mehr BIP heißt immer mehr Schulden und mehr Schulden erzwingen mehr BIP. Dieser Wachstumszwang endet in einer Schuldenspirale. Einen Ausweg habe und kenne ich nicht, aber es wird ja auch keiner diskutiert. Das Parteienkartell ist sich einig, dass dieses System so in Ordnung ist. Alternativen oder Auswege werden nicht zugelassen. Was auch immer die Lösung ist, weiß ich auch nicht. Aber ich hätte gerne eine öffentliche Diskussion. Das Meinungs- und Parteienkartell fügt sich dem System und die Claqeure ersticken jede Debatte um Alternativen bereits im Keim.

Man lenkt uns mit Tagespolitik ab und baut künstliche Kontroversen, damit die Menschen denken, eine Wahl zu haben. Wir brauchen endlich auch mal Medien, die sich trauen, eine ergebnisoffene Diskussion über Alternativen zu erlauben. Beim TV-Duett heute Abend geht es nur um Ablenkungsthemen; eine Scheinkontroverse. Unterm Strich ist es egal, wer gewählt wird; das große Ganze wird niemals in Frage gestellt. Gestern habe ich gelesen, dass Obama in seiner Amtszeit mehr Schulden gemacht hat, als alle 42 Präsidenten vor ihm. Merkel hat in ihren 8 Jahren fast 1 Drittel der gesamten Bundesschuld gemacht. Weil das Zinsniveau so niedrig ist, merken wir im Bundeshaushalt noch keine Mehrbelastung. Aber was passiert wenn die Zinsen steigen? Dann trifft es die Bedürftigen, denn aufgrund der Schuldenbremse darf der Haushalt nicht wesentlich erhöht werden. Diese Politik liefert uns direkt ins Messer!

Die Wähler sollen am 22.09.2013 ihre Stimme abgeben, damit sie diese nicht mehr erheben können!


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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liebe Grüße, eure Jenny

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17 Antworten zu “#TVDuett – Das Parteienkartell stellt sich vor

  1. Dieser Artikel ist komplett falsch und irreführend. Er redet einem eine Alternativlosigkeit ein, die nicht vorhanden ist. Wer gegen das Geldsystem ist, kann die PDV (Partei der Vernunft) wählen. Ich werde die AfD wählen, weil diese mehr Chancen hat, in den Bundestag zu kommen und weil sie sich dem Wähler verständlicher präsentiert. Es ist nicht alles so, wie man es gerne hätte, aber sich deshalb abzuwenden wäre noch schlechter. Man kann auch wählen UND seine Stimme erheben; daß beides zusammen nicht möglich wäre, ist auch eine falsche hier wieder mal nachgeplapperte Behauptung.

    Übrigens wird in diesem Blog wiederholt der Kapitalismus kritisiert und an den Pranger gestellt. Die Alternative ist Sozialismus; einen dritten Weg hat noch keiner plausibel präsentieren können. Ich vermute daher auch den resignativ-negativen Beigeschmack solcher Texte und das Herumhacken auf dem angeblich nur „dummen“ Wähler.

    Die sozialistische Einheitspartei haben wir bereits. Besser wäre es, über das Falschgeldsystem aufzuklären und daß alle Sozialisten Papiergeld haben wollen, kein wertgedecktes Geld. Mit wertgedecktem Geld gäbe es das, was als Auswüchse des (angeblichen) Kapitalismus jetzt alles dominiert und die Krisen in erster Linie verursacht, nicht.

    • Kann mir mal einer erklären wieso die vielen kleinen Parteien keine Allianz gebildet haben, um die Sperrminorität zu reißen. PDV und AFD, wieso treten solche Parteien solitär auf? Ich zweifele am Willen zur Macht. Die erste Hürde ist die 5% Klausel, was auch immer man politisch reißen will, wird an dieser Hürde entschieden. Die Italiener machen es einem vor, dort haben sich Allianzen gebildet und gemeinsame Listen aufgestellt und das funktioniert. Wieso ist die CDU und CSU machtpolitisch so erfolgreich, weil sie eine Allianz bildet, lässt du mich, stärk ich dich! Clever, aber der Rest will das irgendwie nicht wahr haben. Bildet Parteiallianzen und knackt die 5 % Klausel, dann ab ins Parlament und das Wahlgesetz ändern. Schafft die Zweitstimmen ab. Falsch oder richtig, aufklärend oder irreführend, das sind doch alles Bewertungen die zwischen den Ohren des Betrachters entstehen. Der Artikel redet nichts ein, er illustriert ein Kaspertheater.
      Statt Politik wird PR gemacht. Das was wirklich entscheidend ist, was in den nächsten 4 Jahren ansteht, wird nicht konkret thematisiert. Wer wird EU-Präsident 2014? Wird es eine Banken- und Finanzunion geben? usw.

    • Ein excellenter Kommentar !
      Meine Hochachtung !

      mfg. Werner

  2. Welche Rolle spielen in diesem Duett die Journalisten? Küppersbusch statt Raab wäre ein netter Anfang gewesen. Mr. Gute Laune und immer einen flotten Spruch auf der Zunge wird die Erwartungen an ihn enttäuschen. Es werden die Pferde mit ihm nicht durchgehen, denn er wird sich nicht trauen, alles aufs Spiel zu setzen. Wird er vor 20 Millionen wirklich mal nicht die Goschn halten beim Thema Wahlversprechen und Politlügen? Stefan Raab ist kein Beppe Grillo. Ich verwette meinen Allerwertesten, am Montag reden wir nicht über einen Eklat den Raab vom Maschendrahtzaun gebrochen hat, sondern davon, dass Peer und Angie gleich auf waren und der Herausforderer besser war als erwartet. Und natürlich, wir haben uns alle lieb!
    62 Millionen Wahlberechtigte werden am Nasenring herum geführt, wie der Ochse über den Markt. 20 Millionen werden sich verweigern und an den Wahllokalen vorbeigehen und der Rest wird im “Circus Maximus” applaudieren. Wozu Teilhabe und Mitbestimmung, wenn wir es alleine doch viel besser können? Raab wird nicht beißen, die anderen schon gar nicht. Er wird auch nicht fragen, wer 2014 EU-Präsident wird und ob die Deutschen in einem Referendum über die Banken- und Finanzunion entscheiden.
    Wir leben in postdemokratischen Zuständen, die Strom- und Benzinpreise steigen weiter, der Krieg in Syrien bekommt mehr Zunder und treibt noch mehr Menschen in die Flucht und ob ich nun wählen gehe oder nicht, ändert daran rein gar nichts.
    Heute Abend habe ich die Wahl, ich werde dem Leben immer einen Whisky voraus sein.

  3. Pingback: 21. Jahrhundert » Blog Archiv » #TVDuett – Das Parteienkartell stellt sich vor | Jenny´s Blog

  4. Ich persönlich kenne keinen einzigen intelligenten und aufgeklärten Menschen in meinem Umfeld, der sich diese Show heute abend angucken will.
    Ohne kritische Journalisten wird das nur eine weitere Verblödungsverantstaltung für Politikuninteressierte!
    Genauso wie Wahl-o-maten nur unglaubwürdige Versprechen vergleichen, nicht die Politik für die die Parteien in den letzten Jahren standen.
    Wenn ihr Demokraten seid, dann habt ihr euch die letzten 4 Jahre informiert und braucht euch jetzt nicht wie naive Kinder belügen lassen.
    Glaubt denn wirklich jemand in den letzten Wochen vor einer Wahl wird weniger und nicht mehr manipuliert, gelogen und betrogen?

    Trefft euch mit Freunden, genießt der Rest des Sommers, helft Hilfsbedürftigen, telefoniert mit der Familie, lacht mit fröhlichen Menschen oder schlaft mit ihnen.
    Fast alles ist besser als sich heute abend verblöden zu lassen, zumindest wenn man als Demokrat informiert ist und gerade jetzt im „Wahlkampf“ die Medien und ihre vielen Lügen versucht zu meiden.

    Gruß
    Hugo

  5. Bravo Jenny! Wieder einmal ein hervorragender Artikel. Du hast natürlich vollkommen Recht, das sog. Kanzlerkandidatenduell ist eine einzige Farce. Es wäre schade um die Zeit, sich die anzutun.
    Warum spricht unsere Noch-Kanzlerin (niemand ist alternativlos) mit einem Loser, der ohnehin keine Wahlchancen hinsichtlich einer Kanzlerschaft hat? Warum stattdessen nicht ein Gespräch mit Bernd Lucke (AfD)? Der kann derzeit zwar auch kein Kanzler werden, doch hat m.E. jedoch sachliche Argumente, die ein solches TV-Duell höchst interessant machen würde.

  6. Geile Idee! Es sollte mehrere #TVDuelle´e geben. Merkel sollte sich mit JEDEM Gegenkandidaten „streiten“, statt nur mit einem.

  7. @Gerd-Lothar
    „Mit wertgedecktem Geld gäbe es das, was als Auswüchse des (angeblichen) Kapitalismus jetzt alles dominiert und die Krisen in erster Linie verursacht, nicht.“

    Es gibt überhaupt keine Alternative zu Geldsystemen, denn sie selbst sind das Grundübel. Natürlich gehören immer zwei dazu und das Zweite wären wir Menschen. Denn erst Gier, Ehrgeiz und Egoismus haben einen zügellosen, menschenverachtenden Kapitalismus überhaupt erst ermöglicht. Nun kann man natürlich dagegen halten, also ist der Kapitalismus nicht gescheitert, sondern der Mensch ist nicht reif genug, um damit umzugehen. Dem kann ich nur entgegenhalten, ein reifer Mensch benötigt kein Kapital, kein Geld- und Tauschsystem mehr.

    Ein reifer Mensch weiss mit den Ressourcen dieses Planeten zu haushalten und macht sie frei zugänglich für alle Menschen, ohne Gewinnbestrebungen. Ein reifer Mensch beutet auch nicht die Arbeitskraft anderer Lebewesen aus, um sich selbst zu bereichern. Ein reifer Mensch führt auch keine Kriege, um die Schätze seines Nachbarn zu erbeuten und ihn obendrein mit einem scheinheiligen Werte- und Glaubenssystem zu indoktrinieren, damit weitere Ausbeutungen für die Zukunft gesichert sind. Deshalb wird auch jedes Wirtschafts-,Geld- und Glaubenssystem scheitern, weil der heutige Mensch, als auch seine nachfolgenden Generationen, profitverseucht sind. Schlimmer noch, der überwiegende Teil der Bevölkerung kann sich ein Zusammenleben ohne Gewinne und Profite, geschweige denn ohne Geld- und Währungssystem überhaupt nicht vorstellen und prognostiziert damit den Untergang des Abendlandes.

    @Gerd-Lothar:
    „Dieser Artikel ist komplett falsch und irreführend. Er redet einem eine Alternativlosigkeit ein, die nicht vorhanden ist.“

    Ein marodes System lässt sich nicht reformieren, es muss beseitigt werden, das ist die einzige Alternative. Die AfD ist keine Alternative, weil sie selbst im System steckt und nur Kosmetik betreiben will. Alles Augenwischerei…

    • Ja so ähnlich sehe ich das auch. Die AfD beseitigt das System nicht; aber sie ist ein Anfang. Ich möchte mich um Gottes Willen nicht für die AfD aussprechen, aber die komplette Wahrheit vertragen die Wähler nicht. Die AfD ist ein erster möglicher Schritt aus dem gescheiterten System.

  8. Richtig Jenny, wenn Du schreibst: „… aber die komplette Wahrheit vertragen die Wähler nicht.“
    Wobei ich lieber schreiben würde „…begreifen die meisten Wähler nicht.“
    Wer kennt denn wirklich die Begriffe „Giralgeld“ oder „Wertschöpfung“? Ein Anfang dazu müsste in den Schulen gemacht werden, doch dann natürlich vorher eine entsprechende Lehrerausbildung (und natürlich eine ewig lange dauernde Ergänzung der Lehrplanvorgaben). Kurzfristig wird sich hier also nichts ändern.

  9. @Kowalsky Du sprichst mir aus der Seele – aufgeklärte, reife Menschen brauchen kein Geldsystem, kein Geld, keinen Krieg und überhaupt. Als erstes schaffen wir mal die Politiker ab – die brauchen wir schon gar nicht! W!

  10. Bin zum Glück erst 3 Min vor Schluss beim Zappen in diese Farce auf dem Ersten gerutscht…..schnell auf´s Zweite….über RTL zu Pro7 – überall simultan der selbe Stuss! um Himmels Willen – selbst der Papst bekommt „nur“ drei Sender parallel.
    Erinnerte mich sofort an „1984“ – der Führer – sorry – Der Vordenker wird medial omnipräsent. Komisch, da haben diese „Demokraten“ zustände geschaffen, von denen ein ambitionierter Diktator nur träumen kann.
    Da scheint wohl irgend jemand Angst zu haben, das am Ende keiner mehr bei diesem Puppentheater mitspielen will.
    Eigentlich komisch – dank der Tatsache, das es keine Mindestwahlbeteiligung gibt, welche eine Wahl bei nicht erreichen dieser für ungültig erklärt. Also was soll das Geschleime – selbst wenn sich nur der Bundestag selbst wählen würde, hätten wir danach eine Regierung, gegründet auf „Mehrheitsverhältnissen“ – oder spielen „die“ doch nur ´nen Nullhand ¿¿¿

  11. Liebe Medien,
    dabei meine ich den Mainstrem insgesamt. (ARD, ZDF, RTL, SAT1, Schmirgel . . . . bis Bild)
    Nun lasst mal die Kirche wieder im Dorf.
    Für wie blöd haltet ihr das Volk, dass es seine Wahlentscheidung von einem TV-Duelle abhängig macht. Das ist Zirkus – mit einem großen Propagandaaufwand in Szene gesetzt, mehr aber nicht.
    Und hinterher dem Volk noch in dem Mund legt wie es das zu werten hat, wer besser war usw.
    Bitte unterlasst diese Meinungsuggerierung!!!
    Es ist eine Beleidigung gegenüber dem mündigen Bürger das für sich nicht selbst entscheiden zu können.

    “Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.”
    [Otto Fürst von Bismarck (1815-1898)]

    Wenn man mit Wahlen etwas verändern könnte, wären die in westlichen Ländern längst verboten. Mahr als der Teufel das Weihwasser scheut man dabei die ideologische Auseinandersetzung mit Andersdenkenden. Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. So einfach ist das in der Bundesrepublik.
    Und das Volk ist bereits dumm genug das als gegebnen hinzunehmen. Indem es die eigene Versklavung vorzieht als sich gegen das Establishment aufzulehnen.
    Und das Establishment kann sich sicher sein, das dumme Volk wählt uns immer wieder.

    “Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk.”
    [Carl Schmidt in: Der Begriff des Politischen, Berlin, 1991, S. 54]

    http://sabnsn.wordpress.com/2013/09/03/mainstrem/

  12. Da hier auch die AfD genannt wurde möchte ich auch etwas dazu sagen.
    Meine Gedanken zur DM-Partei.
    http://sabnsn.wordpress.com/2013/08/18/gedanken-zur-dm-partei/
    Seitens des Establishments – sämtlicher Mainstrem Medien, werden die Ziele der AfD niemals publiziert sondern immer kommentiert. Und das ausnahmslos von Gegnern der AfD.
    WARUM?
    Vergebens sucht man in den Mainstrem Medien Originaldokumenten von Persönlichkeiten wie:
    Dr. Jur. Dieter Späthmann, ehemaliger Chef der Thyssen AG
    Prof. Dr. Karl, Albrecht Schachtschneider
    Prof. Dr. Wilelm Hankel
    Andreas Popp Leiter der Wissensakademie
    Und den vielen anderen, einst 170 jetzt schon über 200, der namhaftesten Ökonomen, Juristen und Gesellschaftswissenschaftlern unseres Landes, die sich öffentlich an das Deutsche Volk gewand hatten und vor einer weiteren Mitgliedschaft Deutschlands in der Eurozone gewarnt haben.
    Ohne das noch halbwegs offene Internet wäre deren Wirken dem Volk verborgen geblieben.
    Das Unfassbare, dass man im Deutschen Bundestag nicht einmal eine Debatte zur Petition der 170 Ökonomen / den fähigsten Finanz- und Wirtschaftsexperten unseres Landes anberaumt hat. Ganz offensichtlich durften die Abnicker den Inhalt der Petition nicht erfahren. So wie das Volk die politischen Ziele Rechter Parteien und Gruppierungen nicht erfahren darf.
    Man hat in den Mainstrem Medien nicht einmal das Wahlprogramm der AfD veröffentlicht.
    Wenn man sich die Sonntagsumfragen der Meinungsmacherinstitute des Mainstrem ansieht wird die AfD nicht einmal erwähnt.
    Stattdessen wird dem Volk über alle Medien das merkelsche Evangelium: “Zum Euro gibt es keine Alternative“ bis zum Erbrechen verkünde. Eine dreiste Lüge – die gibt es doch und hat auch einen Namen – AfD.
    Es muss also etwas dran sein an dieser Partei dass man solche Angst davor hat, was zugleich ein Eingeständnis ist, dass die vorgetäuschte NICHT-Akzeptanz der AfD in der Bevölkerung, mächtig gewaltig gelogen ist.
    Wenn Merkel und Co. tatsächlich einen solchen Rückhalt in der Bevölkerung hätten, bräuchte man die AfD doch nicht tot zu schweigen und sämtlich Ratten auf sie zu hetzen.
    Was also am 22. September wählen?
    Dann doch die NPD wählen, die sowohl für den Austritt aus dem Euro als auch aus der EU eintritt? Und auch sonst, Punkte in deren Programm enthalten sind, die einer linken Partei gut zu Gesicht stehen würden. Doch wer kennt deren Programm schon?
    Allerdings ist auf Grund unentwegter Gehirnwäsche seitens des Establishments die Akzeptanz der NPD in der Bevölkerung zu gering um einen Politikwechsel herbeiführen zu können. So dass realistisch gesehen die AfD die einzige Alternative ist, die Herrschaft der bedingungslosen Eurobefürworter CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE, LINKE parlamentarisch in Frage zu stellen.
    Auch wenn ich an der AfD wie geschildert eine Menge zu kritisieren habe, gibt es momentan keine Alternative dazu.
    Mögen diese Gedanken dazu beitragen, dass wir beim Nachdenken , das Mitdenken und Vordenken noch mehr pflegen und uns dem ganzheitlicheren Denken wieder mehr zuwenden.

    Gruß Sabine

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