Was macht dick – Kohlenhydrate oder Fett?

lowcarbFett macht fett. Das wusste man lange Zeit. Viele trendbewusste Menschen scheinen nun aber auf den LowCarb-Zug zu springen. Bei diesem Ernährungstrend erklärt man die Kohlenhydrate zum Feind und versucht sie zu meiden. Statt Fleisch mit Beilage gibt es nur noch Fleisch. Hierzu darf es dann gerne noch ein Salat sein; die Menge an Öl im Dressing interessiert nicht, denn man möchte ja nur Kohlenhydrate weglassen. Ernährungsexperten aber warnen vor zahlreichen Gesundheitsrisiken. Zu Vollkornbrot, Obst und Gemüse sowie viel Bewegung gibt es ihrer Meinung nach keine Alternative. Ich schließe mich dieser Meinung an, denn viele nutzen LowCarb oder Trennkost nur als Ausrede für exzessive Fleisch- und Fettorgien.

Kohlenhydrate gehören neben Fett und Eiweiß zu den Nährwerten unserer Nahrung und werden vom Körper zur Energiegewinnung genutzt. Braucht der Körper im Moment keine Energie, dann wandelt er die Kohlenhydrate zu Fett um. In Vollkorn und Gemüse sind tendenziell solche Kohlenhydrate zu finden, die sich langsam entfalten. In Weißmehl und Kristallzucker (als Extrembeispiel) sind Kohlenhydrate, die einen sofortigen und schnellen Überschuss im Körper verursachen. Die Anhänger der LowCarb-These wollen, dass die Menschen mehr Fleisch und Fisch essen. In Fisch sei das „gesunde“ Fett Omega3 enthalten. Dieses Fett ist zwar gesünder als anderes Fett, aber es bleibt Fett und Fett macht eben auch fett. In Bäckereien wird es besonders pervers. Dort wird nun völlig überteuertes Eiweißbrot verkauft. Der Fettgehalt ist vergleichbar mit Fleischkäse (Leberkäse). Der Körper kann auch Eiweiß in Fett umwandeln. Er tut dies immer dann, wenn er es nicht für den Muskelaufbau verwenden kann. Wer keinen Extremsport treibt, der kann sich das Eiweißbrot sparen. Wir Frauen sowieso, denn ohne die männliche Menge an Testosteron bauen wir nur ca. ein Zehntel der Muskelmasse eines gleichtrainierenden Mannes auf. Deshalb brauchen wir kein zusätzliches Eiweiß – es würde direkt auf die Hüften gehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bleibt bei ihren Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung und hält eine Verringerung der Kohlenhydratzufuhr für nicht notwendig. Wichtig sind Ballststoffe. Das sind Kohlenhydrate, die ihre Energie langsam an den Körper abgeben. Im Endeffekt machen sie nachhaltig satt. Weitere Theorien und auch Versuche gehen davon aus, dass die Menschen unterschiedliche Stoffwechsel haben. So kann es sein, dass jemand bei LowCarb zunimmt und jemand anderes bei LowFat. Ein Autor, dessen Namen ist nicht mehr weiß, schreibt dies den Blutgruppen zu. Die meisten Ernährungsberater (ich habe 3 gefragt) sagen, es liege am Stoffwechseltyp. Bei manchen Menschen käme es darauf an, dass sie nicht mehr Energie zu sich nehmen, wie sie verbrauchen. Wie sich diese Energie zusammensetzt ist egal. Bei anderen Menschen kann es Sinn machen die Ernährung fettreduziert oder kohlenhydratarm zu gestalten. Jeder sollte selbst ausprobieben, wie der eigene Körper reagiert.

LowCarb ist nichts für mich, weil ich sowieso kein Fleisch esse. Wenn ich LowCarb mache, dann habe ich immer Hunger und fühle mich knatschig (müde/schlapp). Ich esse daher gerne mal Kartoffeln, Pasta oder auch Brot. Die Energie gibt dann den gewissen Kick beim Sport. Fett versuche ich zu vermeiden und siehe da, die Wage bleibt da stehen, wo ich sie haben will. Statt Frischkäse gibts morgens Magerquark aufs Brot und statt mit Käse belege ich es mit Tomaten- oder Gurkenscheiben. Für manche gilt: Fett macht fett. Wer nicht weiß, welche Ernährung für sich die beste ist, der sollte sich folgende Fragen stellen: Bin ich zu dick? Habe ich Hunger um mein Gewicht zu halten? Was fällt mir leichter – Fettreduktion oder Kohlenhydratereduktion? Und dann einfach mal testen! Meiner Meinung nach ist eine ausgewogene Ernährung mit Hang zu LowCarb bzw. LowFat sehr wichtig. Jeder sollte wissen, was gut für den eigenen Körper ist.

Ich gehe davon aus, dass knapp 2 Drittel der Deutschen zu fett sind. Diese Menschen sind krank und stellen ähnlich wie Raucher oder Trinker ein volkswirtschaftliches Risiko dar. Dicke Menschen zeigen dabei oft aggressive Abwehrreaktionen, die an Drogensüchtige erinnern, die ihre Sucht nicht wahrhaben wollen. Der moderne Mensch sitzt und frisst zu viel. Und das was er frisst, das wird immer schlechter bei (wenn überhaupt) gleichbleibendem Preis. Wie nennt man das, wenn die Qualität immer schlechter wird und der Preis gleich bleibt? Das nennt man Inflation, …aber hierzu wieder ein andermal. Vieles was man im Supermarkt kaufen kann, hat den Namen „Lebensmittel“ nicht verdient. Man müsste es Füllstoff nennen.


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liebe Grüße, eure Jenny

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18 Antworten zu “Was macht dick – Kohlenhydrate oder Fett?

  1. So ist’s. Diese aktuelle Methode ist eine Mode wie mit Stöcken rumzurennen oder dicke Brillen wie aus den 50ern des letzten Jahrtausends rumzulaufen. Danke für diesen Beitrag. Habe ihn gleich verteilt. Und das er völlig stimmig ist, weiß ich daher, weil ich mit vielen Kohlehydraten und Bewegung, aber reduziertem Zucker und Fett in einem Jahr über 20 Kilo abgenommen habe.

    Jenny, Du bist ein Multitalent 🙂

  2. darf ich fragen, mit welchen LowCarb-Formen du dich wirklich auseinandergesetzt hast?
    Denn, es klingt wie soviele andere Beitraege die sich oberflaechlich mit dem Thema beschaeftig haben.
    Es werden leider immer wieder die wichtigen Komponenten vergessen zu erwaehnen – und dann klingt es natuerlich sehr ungesund. ^^

    Und nur weil besonders viele Menschen eine Ernaehrungsform missbrauchen, ist die Ernaehrung noch lange nicht falsch.

    Ich geh jetzt mal nicht weiter auf den Text ein, nur soviel das ich ueberlegt habe, ob du das wirklich geschrieben hast 🙂

    • Ich kritisiere diejenigen, die sich vollfressen und fettige Sachen essen und sich dabei einbilden das sei gesund, weil ja keine Kohlenhydrate dabei sind. Ich spreche von denen, die sich einseitig ernähren, weil sie denken KH machen dick. Ich spreche nicht von denjenigen, die tatsächlich auf KH reagieren und dies auch wissen.

    • Das beantwortet nicht meine Frage.
      Und schade das du dich selbst ins „Fettnaepfchen“ setzt.
      Denn fettige Sachen essen bedeutet eben nicht nur das, was der „gemeine Ernaehrungsberater“ so verzapft.
      Und auch dein weiteres Argument zieht nicht. Kohlenhydrate arme Kost heisst nicht einseitig. Bitte, Jenny – bevor du einen Text publizierst der solche Themen beinhaltet wo es um die Gesundheit geht, mach dich schlau.

    • Ich wollte eigentlich nur sagen, dass LowCarb nicht für jeden geeignet ist und dass auch eine gewisse Industrie dahinter steckt. Die Botschaft sollte zum informieren und zum ausprobieren anregen. Außerdem ist mit die Aussage „Fett kann auch fett machen“ sehr wichtig.

  3. Es ist keine Mode! Die Fleischdiät ist auch nur für Menschen mit Blutgruppe 0 negativ gedacht. Das wird leider nur zu gern verschwiegen. Dieser Typus Mensch kann Kohlenhydrate nicht verarbeiten und nehmen dadurch zu, sie unterbinden die Insulinzufuhr und hemmen die Schildrüsenfunktion, was fatal ist….. da diese Menschen eh schon von Natur aus einen trägen Stoffwechsel haben.Ich sprech da aus Erfahrung, da ich selbst 0 negativ bin und vor einiger Zeit meine Ernährung auf Eiweis umgestellt habe. Ergebniss: in 3 Monaten 18 kilo verloren, bis ich wieder Kartoffeln, Brot, sonstige Getreideproduckte und Mais zu mir nahm. Wer mehr dazu wissen will, sollte sich im Netz schlau machen und die Ernährungsvorschläge von Dr. Adamo lesen. Dabei werden dann die Leser, die es interessiert feststellen, dass für die Fleischesser, auch vieles andere Tabu ist, was andere unbedenklich zu sich nehmen können.
    MfG
    Tia

  4. Holunderblüte

    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Königsweg. Von nichts zu viel und bunt gemischt. Auch ich habe einfach Süßigkeiten, Limos, Zucker, Brot und Fleisch (bin jetzt Vegetarierin) reduziert und mache Sport. Muskeln aufgebaut und trotzdem noch abgenommen (über 10 kg) Fühle mich fit!
    Einmal die Woche darf es ein Eis sein oder was anderes. Das gönne ich mir und das gehört auch dazu. Wenn es 2 mal die Woche ist, dann mache ich am nächsten Tag mind. 45 Sport dh. joggen oder ich steige aufs Rad für eine Stunde. Ich genieße die Sachen dann auch mehr.
    Und ich habe noch auf Bio umgestellt.
    Finde ich auch wichtig aus mehreren Gründen.

  5. hach, herrlich, immer diese Diskussionen um irgendwelche Diäten oder Ernährungsformen.:)

    Hier mal meine Diät: Die besteht aus Steak, gebraten in viel gutem Olivenöl und dann obendrauf noch nen fetter Brocken Knoblauchbutter, dazu Bratkartoffeln, oder ich schmiere mir ne Schmalzstulle und packe da noch Salami drauf. Oder gerne auch mal ein frisch gebackenes Brötchen, nur mit Butter beschmiert, Salat kriegen bei mir die Kaninchen, die esse ich dann, gebraten mit viel Knoblauch. Vollkornbrot kriegen bei mir die Vögel im Winter, weil die, im Gegensatz zu mir, in der Lage sind, Körner zu verdauen und nicht nur den Darmpilz damit zu füttern. Nen Bauch krieg ich nur vom Bier trinken, Bier weg lassen, Bauch weg, aber Bier weglassen ist ja auch schade.:) Eines sei dazu gesagt, ich koche selbst, keine Convenience-Produkte, Brot, Brötchen möglichst selbst backen, nur bei Zeitmangel kaufe ich welches. Alles möglichst frisch verarbeiten, Marmelade, selber einkochen. Wurst kann man selbst machen, Käse hab ich noch nicht probiert, aber denke, das lohnt sich für mich nicht, das ist auch so ziemlich das einzige, was bei mir ne Packung hat im Einkaufskorb. Es gibt wirklich kaum etwas, was man nicht selber mit einfachen Zutaten machen kann, das geht sogar, wenn man jeden Tag noch arbeiten geht. Aber so hat eben jeder seine eigene Philosophie, in diesem Sinne, guten Hunger. 🙂

  6. Das ist schon das zweite Mal, daß Du Dich in abfälliger Weise und voller Vorurteile ala Bildzeitung zu übergewichtigen Menschen äußerst.Beschäftige Dich lieber mit den wahren Gründen von Übergewicht, dann schau Dich in dieser Welt um und Du wirst verstehen, warum es immer mehr zu Übergewicht kommt und keine Diät auf die Dauer hilft und niemals gesund sein kann.

  7. Wenn die Blogverfasserin Zucker in welcher Form auch immer konsumiert würde ich sie auch zu einer potentiellen Risikogruppe zählen höher noch als bei Alkohol oder Nikotin!!!

  8. Wenn die Blogverfasserin selbst raffinierten Zucker konsumiert in welcher Form auch immer sollte ihr auch klar sein dass sie selbst zur Risikogruppe Nummer 1 gehört und das noch vor Alkohol und Nikotin!!!

  9. porscheprolet

    Jenny, ich mag Deine Texte. Du hast jedoch keine Fachliteratur zu diesem Thema gelesen. Ich kenne keine einzige der diversen KH-Spielarten (LowCarb,Strunz-Diät,Paleo etc.), die die von Dir im obigen Text beschriebe LowCarb Ernährung predigen oder verlangen. Das mag sein das die Bild so informiert oder ein kurzes Snipet bei Spon, die Realität sieht anders aus.

    Bei all den erwähnten Formen wird eine Reduzierung der Kohlenhydrate angeraten, mal mehr mal weniger stark. Soweit korrekt. Falsch ist, dass die quasi einzige Ernährung in Zukunft Steak mit Salamibelag und einem Margarineaufguss ist.

    Richtig ist, dass Eiweiß ein wichtiger Bestandteil ist, in all (!) seinen Formen. Das geht vom Frühstücksei über qualitativ hochwertiges Fleisch bis hin zu Milchprodukten und Fisch. Gleichzeitig wird mehr oder weniger komplett von Dir unterschlagen, dass ebenso wichtiger zentraler Ernährungsbestandteil ein quantitav extrem hoher Anteil an Gemüse und Früchten ist, hoch jedenfalls im Vergleich zu Normal“essern“. Öle werden in den meisten Fällen nur bestimmte empfohlen, keinesfalls s.g. Pflanzenöle, sehr wichtig und gern wird hingegen auf diverse Nüsse verwiesen.

    Ich halte mal fest, alle Spielarten des LowCar enthalten als Ernährungsbestandteile Proteinquellen als auch einen extrem hohen Anteil an Gemüse und Obst. Je nach Spielart fallen Milchprodukte weg. Tabu sind hingegen leere Kohlenhydrate. Diese sind in erster Linie Zucker, Kartoffeln, Reis, Brot, und diverse Produkte aus Getreide (von Cornflakes bis Kartoffelchips). Zusätzlich kommt noch bei Geschichten wie der Strunz Diät ein sehr hoher Sportanteil hinzu.

    Entwicklungsphysiologisch hat der Mensch noch nicht den Sprung zum Verwerter dieser leeren Kohlenhydrate gemacht. Die Folge ist, dass sich ein unglaublich hoher Anteil an Krankheiten unserer zivilisierten Welt fast ausschließlich auf unsere Ernährungsgewohnheiten zurückführen lässt. Um genauer zu sein, auf einen Kohlenhydratüberschuss. Die Menschen unseres Jahrhunderts mästen sich förmlich mit KH und der Körper hat keine Abwehrstrategie dagegen. Daran hat auch die von Dir hervorgehobene DGE ihren Anteil.

    Kohlenhydrate in all ihren unterschiedlichen Formen sind die Ernährungsgrundlage von Krebszellen (Krebszellen vergären quasi Zucker um sich zu ernähren), sie sind verantwortlich für Diabetes, Allergien als auch diverser entzündlicher Prozesse im Körper. Es gibt in dieser Hinsicht keinen bestimmten Ernährungstyp bei dem KH mal mehr oder weniger schädlich sind. Krebs ernährt sich durch Zucker. Bei jedem Menschen, dass ist seine Natur. Die Wirkweise bei den diversen Krankheiten ist bei jedem Menschen gleich. Weder Krebs noch Diabetes unterscheiden hier ob der Betroffene Rhesus Faktor positiv hat oder nur linksdrehende Almighurt Produkte gegessen hat.

    Wenn Krebs zu einem großen Teil vermeidbar, Diabetes nicht notwendig und wenn ebenfalls viele Allergien und Enzündungskrankheiten lediglich durch eine Ernährungsumstellung geheilt werden könnten, dann verlöre man doch als BigPharma die Existenzberechtigung.

    Und die Ernährungsindustrie hat hier mit SIcherheit kein Interesse etwas zu promoten, auch hier ist der Schluss fehlerhaft. Wo läge auch der Sinn, wenn die Menschen anfangen würden plötzlich nicht mehr all die schönen Zuckerwasser aka Limonade zu trinken, keine Fertiggerichte der übelsten Sorte mehr kaufen würden und auch der Rest der Convinience-Produkte einfach liegenbleibt?

    Die Mehrheit kauft plötzlich wieder lieber einen Weisskrautkopf für einen Euro und macht einen Salat plus Sauerkraut daraus. Morgens gibt es in Zukunft Naturjoghurt mit Früchten, ein Frühstücksei und ein Glas stilles Wasser. So sieht zumindest die Realität bei einem Großteil der LowCarb Ernährungsstile aus die ich kenne. Das Schwergewicht der Ernährung liegt auf natürlichen Produkten, nicht industrieller Fertigware. Wo genau soll da Nestle ein Verschwörerinteresse entwickeln? Das würde denen doch weite Teile des Geschäftes kaputtmachen. Viel eher wird ein Schuh daraus, das nämlich Ernährungs- wie Pharmaindustrie kein Interesse an einer Änderung haben.

    In den letzten 100 Jahren wurde der Mensch in den Industrieländern auf industrielle, vor allem auf billig produzierte KH-basierte Lebensmittel geeicht. Diese Ernährung befördert dann genau die Zivilisationskrankheiten, die BigPharma erst ein einträgliches Geschäft ermöglichen. Beide Industrien existieren in einer Symbiose. Der eine Teil des Kartells scheffelt Milliarden mit Müll der ans gefarmte Menschentier verfüttert wird, der andere mit der Begleitung zum Friedhof. Häufig genug werden beide Industriezweige von den gleichen Kräften kontrolliert. Selbst Investment Gurus raten, dass man in beiden Zweigen investiert sein sollte. Das nenn ich übrigens dann Menschenfarming in Vollendung. Abschließend zu diesem Thema nur eine Logikfrage. Wenn LowCarb all die nachgesagten positiven Eigenschaften hat, wo genau liegt der Sinn der „Industrie“verschwörer, diese zu promoten? Viel einträglicher ist es, den Menschenvieh weiter vom Vorteil der KH zu erzählen und stillschweigend zu kassieren.

    Das Du dich übrigens schlecht gefühlt hast bei LowCarb ist völlig normal. Das Phänomen ist auch als LowCarb Grippe bekannt. Dein Körper muss erst sein auf Verbrennung von Zucker geeichtes System auf die s.g. Ketose umstellen. Das benötigt in der Tat etwas Zeit und kann sich je nach Person über einige Wochen hinziehen und bringt die von Dir beschriebenen Symptome mit sich.

    Das Thema nur mal kurz angerissen. Bewusst habe ich viele Komplexe nur angerissen, auch vereinfacht und gekürzt. Ich wollte aber hier kein neues Buch schreiben. In Bezug auf LowCarb könnte ich jetzt noch auf dutzende von Studien hinweisen, wäre aber sinnfrei aus meiner Sicht, da sich der obige Text ohnehin eher wie ein Rand liest, bei dem Du im Grunde Deine eigene Ernährungsform verteidigst. Seine eigenen Lebenstil zu verteidigen ist ehrenhaft, dies jedoch so zu tun ist in dem Fall einfach falsch, da ich die Dir eigene Qualität vermisse.

  10. Jenny

    dein Fazit ist das einzig Wahre.

    Zur Korrektur sein angemerkt, dass Glukose die einzige Form der Ernergieverwertung im menschlichen Körper ist. Körperfett ist ein Überschuss an Energie, die der Körper in dieser Art speichern kann. Bei Energiemangel kann daraus wieder Glukose gewonnen werden.

    LowCarb wird von einigen Diabetikern fast angebetet, da der Blutzucker angeblich besser im Zaum gehalten werden kann. Für diese Leute ist dann Kalorien zählen wieder wichtiger als Blutzucker kontrollieren.

  11. In Bezug auf Wirtschafts- und Finanzwelt bin ich vollkommen deiner Meinung. Beim Thema Gesundheit muss ich dir aber widersprechen.

    Im Prinzip beruht alles was wir aktuell über gesunde Ernährung zu wissen glauben auf Fehlinformationen, welche durch die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie innerhalb der letzten ca. 100 Jahre verbreitet wurden. Ich nenne hier einmal ein paar dieser Fehlinformationen, welche letztlich nicht der Gesundheit, sondern der Wirtschaft dienen:

    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gesund.
    Gesättigtes Fett ist ungesund.
    Gemüse ist gesund.
    Getreideprodukte sind gesund.
    Vollkorn ist gesund.
    Ballaststoffe sind gesund.
    Wasser trinken ist gesund.
    Zu viel Salz ist ungesund.
    Zucker ist ungesund.

    Genau genommen müsste man so gut wie jede Aussage eines Mediziners oder Ernährungswissenschaftlers umdrehen, um die Wahrheit über gesunde Ernährung zu erhalten. Genau wie in Politik und Wirtschaft werden einem zum Thema Gesundheit fast ausschließlich Unwahrheiten erzählt.
    Ich hoffe ich konnte dich ein wenig zum Denken anregen.

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