5 Jahre Insolvenz von Lehman Brothers

lehmanHeute, am 15. September 2013, jährt sich der Tag der Lehman-Pleite zum fünften Mal. Das Insolvenzverfahren ist inzwischen abgeschlossen. Die Pleite hat ihren Zweck erfüllt: Das Vertrauen ist zerstört und das Krisenfeuer wurde global entzündet. Die Insolvenzmasse war rekordverdächtig und ungewöhnlich hoch. Es ist naheliegend, dass die Pleite unnötig und damit absichtlich war. Man liest heute auch folgendes: Juristen verdienten drei Mrd. US-Dollar an Insolvenz von Lehman Brothers. Somit hat sich die Pleite wenigstens für einige gelohnt.

Populäre Irrtümer rund um Lehman Brothers:

  1. „Die Lehman-Pleite war der Startschuss zur Finanzkrise.“  Diesen Satz liest man diese Tage wieder öfters, ist aber falsch. Die Finanzkrise begann viel früher mit einer zu lockeren Zinspolitik und dem Platzen der US-Immobilienblase. Lehman verteilte die Verluste dann global; Auslöser war Lehman aber nicht.
  2. „Privatanlager haben ihr ganzes Geld verloren“. Auch das ist Quatsch. Anleger dürfen auf ca. 80% Entschädigung hoffen. Bei wertlos gewordenen Zertifikaten dürften es ca. 25% sein.
  3. „Lehman Brothers hat sich verzockt“. Das stimmt zwar, es haben sich aber alle Banken verzockt. Warum man Lehman pleite gehen lies und andere Banken nicht, ist heute nicht  nachvollziehbar.
  4. „Zertifikate sind böse“. Zertifikate sind Schuldverschreibungen deren Rückzahlung an die Entwicklung eines Basiswertes gekoppelt ist. Es handelt sich um einen Kredit; bei Pleite der Bank ist das Geld natürlich auch weg. Viele Zertifikate machen trotzdem Sinn, denn es gehen ja nicht alle Banken pleite.

Die US-Investmentbank war als Lehman Brothers Bankhaus AG am Deutschen Markt aktiv. Die Gläubiger der deutschen Tochtergesellschaft können mit einer Insolvenzquote von mindestens 80 % rechnen. Das heißt von 100€ Anlagesumme kommen mindestens 80€ zurück. Wie das Handelsblatt letzte Woche schrieb, können Anleger sogar auf bis zu 100% hoffen. Diese Zahlen gelten natürlich nicht für die berühmten „Zertifikate“. Deren Rückzahlung ist oft an Basiswerte gekoppelt, oder die Schuldverschreibung war nachrangig. Viele gierige Privatanlager hatten solche Produkte nachgefragt, um mehr Renditechancen zu erhalten. Außerdem haben sog. „Bonibanker,“ entgegen dem Grundsatz der Risikostreuung, das Geld der Kunden in diese Produkte geleitet. Nach aktuellen Medieninformationen bekommen diese Anleger zirka 25% ihres Geldes zurück (Kulanz).

Die Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers war der Startschuss einer globalen Eskalation. Diese spezielle Pleite war nicht die Ursache, aber durchaus ein Brandbeschleuniger, der aktuell noch laufenden Krise. Die Lehman-Pleite hat den bitteren Beigeschmack, dass sie die Verluste quer über den Globus verteilt hat. Zu den Einlegern bei Lehman Brothers gehörten vor allem europäische Sparer, Kommunen und Institutionen. Erst durch die Pleite am 15.09.2008 hat sich die Finanzkrise wie ein Spinnennetz über den Globus verteilt. Wenn dies jemand zum Ziel hatte, dann hat er sein Ziel erreicht.

Die Insolvenzmasse von Lehman Brothers beträgt stolze 15 Mrd. Euro und der Insolvenzverwalter bekommt ein Honorar in Höhe von 800 Millionen Euro. Andere Großbanken, wie Bear Stearns, Fannie Mae und Freddie Mac wurden von der US-Regierung großzügig gerettet. Nur Lehman Brothers lies man in die Pleite gleiten. Beweißen kann und darf man natürlich nichts, aber es drängt sich die Vermutung auf, dass es Absicht war. Die globale Politik brauchte diese Krise zur Umsetzung ihrer Strategie. Bankenkartelle wie die FED haben in der Geschichte schon oft gezeigt, wie man Krisen inszenieren kann um sie dann politisch für Veränderungen zu nutzen. Mit der Lehman-Pleite hat man es geschafft, die ganze Welt mit ins Krisenboot zu holen. Der damals unter George Bush für Bankenrettung zuständige Finanzminister war Henry M. Paulson. Bis 2006 war er noch Vorsitzender und CEO der Investmentbank Goldman Sachs und persönlicher Bekannter des letzten Lehman-Chefs Richard Severin Fuld. Die beiden Kontrahenten haben beide bei der selben Eliteuniversität studiert und belegten im Boniranking Platz 1 und 2 des Jahres 2005. Man kennt sich also und verkehrt in den selben Kreisen.

Gewinner der Krise sind vor allem Banken wie GoldmanSachs und viele andere. Auch politisch hat sich seit und wegen der Krise einiges getan. Schauen wir nach Deutschland, dann sehen wir auch eine beschleunigte Umverteilung von arm zu reich, trotz und wegen der Krise! Ich kann abschließend nicht sagen ob die Finanzkrise von Globalisten und KapiTaliban inszeniert wurde aber denkbar ist es. Die auf einmal ungewöhnlich hohe Insolvenzmasse, die persönliche Verbindung des ex GoldmanSachs-Chefs und späterem US-Finanzminister mit dem Lehman-Boss und die weitreichenden heute bekannten Entwicklungen der Krise, lassen das Inszenierungsszenario sehr wahrscheinlich erscheinen. Vor allem aber ist es die abartig hohe Insolventquote von 80%. Normal wären 0% bis maximal 10%.

Die Lehmanpleite hat Prozesse in Gang gesetzt (Finanzdiktatur, EU-Wahnsinn etc..), die ohne sie undenkbar gewesen wären. Man wollte die Krise, man bestellte die Krise und man bekam die Krise. Jetzt 5 Jahre danach, sieht man dieses Bild relativ deutlich. Lehman Brothers war nicht besonders spekulativ oder aggressiv am Markt. Sie war wie jede andere Bank auch. Nur mit dem Unterschied, dass man jede andere Bank gerettet hat. Lag es daran, dass vor allem Lehman Brothers am europäischen Markt aktiv war? Über solche Motivationen kann man nur mutmaßen. Was man aber klar erkennen kann, das sind Fakten und tatsächliche Auswirkungen. Die globale Politik belügt und betrügt uns. Hätten die Menschen Eier, dann würden sie sich das nicht gefallen lassen. Aber die Menschen haben keine Eier. Sie sind manipuliert und völlig verdummt. Die internationale Bankenrettungspolitik wird heute 5. Das ist ein halbes Jahrzehnt und die Bürgerinnen und Bürger legitimieren diese Politik noch immer. Ich gratuliere herzlichst.


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