Die Geschichte wiederholt sich

Originalzitat: „In keinem Fall ist Griechenland ein wünschenswertes Mitglied der Währungsunion. Das Land ist in einem bemitleidenswerten Zustand: Wirtschaftlich unseriös, von politischen Streitereien gelähmt und finanziell verrottet.“

Das Zitat stammt vom amerikanischen Ökonom Henry Parker Willis. Es ging um die Mitgliedschaft Griechenlands in der lateinischen Münzunion, die 1927 zusammengebrochen ist. Das Zitat ist über 100 Jahre alt. Die Vergangenheit ist zumeist ein guter Ratgeber. Man muss nur zurückblicken, vieles war schon einmal da. Sei es eine Währungsunion oder ein europäisches Großreich, das alles war schon da und man könnte daraus lernen. Die Menschen werden es, wie in der Vergangenheit, zulassen; selbst dann, wenn es zusammenbricht. Die Menschen gehen erst dann auf die Straße, wenn sie Hunger haben oder wenn sie frieren. Aber selbst dann glauben manche noch die ständigen Durchhalteparolen der verlogenen Politik. Es laufen alle einer Herde nach und fühlen sich dabei sicher. Dabei merken sie nicht, dass sie in die Scheiße der anderen treten. Die Geschichte wiederholt sich und danach will wieder niemand davon gewusst haben. Dies ist diesmal allerdings anders! Es wurde gewarnt und das ist auch nachweisbar. Wenn das Europa der Einheitspartei gescheitert ist, dann werden Leute bereit stehen, die einen Plan im Sack haben. Für Europa und für die Freiheit zu sein, bedingt jegliche Bestrebungen zu einem schuldgeldversklavten EURO-Zentralreich zu verhindern. Euronazis wollen dies nicht – sie streben die Macht in einem neuen €-Reich an. Die Abschaffung der Demokratie ist bereits in der heutigen EU sichtbar. Und die Bürgerinnen und Bürger klatschen Beifall, denn es wurde ihnen über die verlogenen Staatsmedien als politisch korrekt verkauft.


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liebe Grüße, eure Jenny

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3 Antworten zu “Die Geschichte wiederholt sich

  1. Moin Jenny, wieder einmal eine sinnvoller Schreibe. Dem Zitat ist sicher nichts hinzuzufügen. Deinen Satz „Wenn das Europa der Einheitspartei gescheitert ist, dann werden Leute bereit stehen, die einen Plan im Sack haben.“ stehe ich allerdings recht skeptisch gegenüber. Ich bezweifele, dass solche Leute bereitstehen. Derzeit jedenfalls nicht in ausreichender Zahl.
    100% zustimmen kann ich jedoch Deinem letzten Satz
    „Und die Bürgerinnen und Bürger klatschen Beifall, denn es wurde ihnen über die verlogenen Staatsmedien als politisch korrekt verkauft.“
    Das Ergebnis der vergangenen Bundestagswahl spricht hier ja Bände.

  2. In Europa regt sich Widerstand gegen den Brüsseler Zentralismus. In vielen Ländern gibt es Parteien, die sich ein demokratisch legitimiertes und minimalbürokratisches Europa wünschen und die Mißgeburt eines zentralistischen und bürokratischen Europamonsters ablehnen. Nur in Deutschland sind diese Kräfte noch schwach.
    In Deutschland hat von den europakritischen Parteien nur die AfD ein respektables Wahlergebnis von 4,7 % bei der letzten Bundestagswahl erzielt. In anderen Ländern sind die Europa- und Eurokritiker viel stärker. Bei der kürzlich stattgefundenen Nationalratswahl in Österreich haben die Freiheitlichen, das Team Stronach und die BZÖ zusammen fast 32 % der Wähler mobilisiert. In Frankreich ist die MPF die Speerspitze gegen den Brüsseler Kommandowahn. Außerdem liegt die eurokritische Front National in Umfragen derzeit bei 24 % und hat Sozialisten und Konservative überholt. Die Unabhängigkeitspartei von Nigel Farage in Großbritannien wird auf etwa 20 % geschätzt. Dazu kommen die Schottische Nationalpartei und Plaid Cymru, die Waliserpartei, die ebenfalls für eine stärkere Regionalisierung eintreten. In Italien haben die 5-Sterne-Bewegung, die Freiheitlichen und die Lega Nord bei der letzten Wahl fast 30 % der Stimmen bekommen. Basken und Katalanen wollen sich immer mehr vom spanischen Staatsverband loslösen und stehen dem Brüsseler Zentralismus kritisch gegenüber. In den Niederlanden hat Gert Wilders ein wachsendes Wählerpotential von deutlich über 10 %. Bei den letzten Parlamentswahlen in Finnland machten die „Wahren Finnen“ Schlagzeilen, als sie 2011 19 % der Stimmen errangen. In Ungarn wird die regierende Bürgerunion ständig von den Kommissaren attackiert und ist europakritisch. Diese Partei hat 2010 über 50 % der Stimmen erhalten. Die Solidarna Polska ist die polnische Partei der Eurokritiker. Sie liegt in Umfragen bei 5 %. Die Flamen vertreten in Belgien mit ihren beiden Parteien Neue Flämische Allianz und Flämische Angelegenheiten 25 % der Wähler. In Dänemark ist die Volkspartei mit 12 % gegen den Brüsseler Superstaat. In der Slowakei kämpft „Freiheit und Solidarität“ gegen den Eurowahnsinn und hat 6 % der Wähler hinter sich. Ebenfalls mit 6 % sind die Schwedendemokraten im Stockholmer Parlament vertreten. Die litauische Partei Ordnung und Gerechtigkeit hat etwa 7 % der Wählerstimmen bei der letzten Parlamentswahl erhalten. Selbstverständlich gibt es auch in Bulgarien, Griechenland und Rumänien EU-Gegner, für die man sich wegen einer etwas unentwickelten politischen Kultur und einer blumenreichen sozialistischen Phraseologie eher schämen muß. Genauso abartig sind allerdings auch die Regierungen in diesen Ländern.
    Wenn man die Größenverhältnisse der Staaten berücksichtigt und ein gewichtetes Mittel bildet, so ist ein Europawahlergebnis zu erwarten, wo Parteien, die eine Demokratisierung Europas und weniger Zentralismus wollen, deutlich über 15 % der Stimmen bekommen werden. Dazu kommen dann noch einige Krawallparteien, die Europa zwar nicht leiden können, aber auch keine guten Impulse geben werden. 120 bis 140 Sitze für die Reformer des Brüsseler Völkerkerkers sind im Frühjahr 2014 zu erwarten.
    Wenn man mit dem gegenwärtigen Stand vergleicht, wo die Eurokritiker 40 von 745 Sitzen besetzen, ist das ein gewaltiger Fortschritt.

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