Twitterschau vom 18.10.2013

Es geht um 140 Zeichen, die Politiker, Redakteure, Journalisten und sonstige politisch-mediale A bis E Promis im Laufe der Woche so von sich gegeben haben.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn, schrieb über den sog. Welthunger-Index . „In einigen Ländern sterben 20% der Kinder unter 5 Jahren. Da ist viel zu tun.“. Liebe Frau Höhn, wieviel Prozent sollen es denn schlussendlich werden?

EP-Präsident und damit oberster Sozialdemokrat in Europa, Martin Schulz, freut sich, dass die USA nun mehr Schulden machen wird. „Welcome fiscal deal in Senate on #shutdown, brought #USA and the rest of the world back from the edge“, schreibt er voller Freude. Mehr Schulden führt zu mehr Geschäft für die Kreditgeber und damit Verelendung der Zinssklaven. Genau das will die EU, weshalb es logisch ist, dass sich Herr Schulz freut.

Daniel Schwerd, MdL der Piraten in NRW, scheint im Geschichtsunterricht nicht so sehr aufgepasst zu haben. Er fragt: „Ich kann nur nicht begreifen, wie man sich so konstant an einer einzelnen Person abarbeiten kann.“ Lieber Daniel Schwerd, glaub mir. Die Deutschen können das und sie lieben das. Selbst im Jahr 2013! Auch der Führer- und Personenkult rund um die Kanzlerin nimmt bereits sehr pervere Züge an.

Doro Bär von der CSU kommt mit einer tollen Theorie um die Ecke. Sind weibliche Politikerinnen jünger als ihre männlichen Kollegen? Doro Bär stellt fest: „Die weiblichen Mitglieder der CSU-Landesgruppe im Bundestag sind die jüngste Altersgruppe im Parlament. Ihr Durchschnittsalter: 42,93 Jahre“.  Später schrieb Frau Bär: „Auf jeden Fall sehr schade, dass es mit @Die_Gruenen vorerst nichts wird…“.  Soso, man geht also trotzig in die Einheitspartei-Koalition?

In Twitter lernt man oft neue Vokabeln. So auch von Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche. Er schrieb: „Die virtuellen Champagnersozialisten hier finden, dass Arbeitslose von Gerechtigkeit und Prinzipien besser leben können als von 7€ proStunde“. Champagnersozialisten, hehe, das Wort merke ich mir. Gemeint sind sog. „gut bürgerliche“ und politisch korrekte Gutmenschen, die anderen ihre verdummte Ideologie aufzwingen wollen.

Interessante Zahlen hat der Ökonomie-Professor Yanis Varoufakis in die Welt geschickt. Es geht um Griechenland und darum, dasss uns die Dreckspropagandamedien mit falschen Tatsachen anlügen. Herr Varoufakis schrieb: „So much for Greek Sucess Story: In 2012 GDP -6.4%, investment -19.2%, priv. consumption -9.1%, exports -2.4%. All from extremely low levels“. Die Euro-Rettung ist wie die Krise in den USA: Nur aufgeschoben und alles andere als gelöst!

Das MIMIMIMIMIMIMI der Woche geht an Markus Hesselmann. Er ist Redaktionsleiter Online bei @tagesspiegel_de in Berlin und schrieb: „Affige Berliner Bedienung, die bei jedem Satz des bayerischen Gastes „Wie bitte?“ sagt. #Berlin #Bayern“. Ich schlage vor, wir bieten innerdeutsche Integrationskurse an.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/JennyGER Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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Eine Antwort zu “Twitterschau vom 18.10.2013

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