Twitterschau vom 10.11.2013

Es geht um 140 Zeichen, die Politiker, Journalisten und sonstige politisch-mediale A bis E Promis im Laufe der Woche von sich gegeben haben. Die Twitterschau kann Spuren von Satire und Sarkasmus enthalten.

Den Flirt der Woche sah man bei den Grünen! Volker Beck hat Renate Künast (beide schwul) mit folgendem Satz angemacht: „Häkelst Du mir auch einen @RenateKuenast ?“ Also wenn mich das jemand fragt, dann würde ich antworten: Häkel dir doch selber einen!

Ähnlich sexuell gings heute im Kopf der Piratin Marina Weisband zu. Sie schrieb: „Lache mich kaputt bei der Vorstellung verschiedener Varianten, wie Stripshows aussehen könnten, nachdem wir das Bargeld abgeschafft haben.“ Aha. Hm. Wenn ich schreibe, dass es Pläne zur Abschaffung des Bargeldes gibt, dann schreien immer alle laut „Verschwörungstheorie“ und Frau Weisband kann das einfach so in einem Nebensatz erwähnen, ohne dass es gutgläubige Gutmenschen stört?

Daniel Schwerd, MdL für die Piraten in NRW fragt in die Runde: „Schon mal heiser zum McDrive gefahren? Spannend, was man nach der Bestellung so alles bekommt.“ Nein, mein Steuerberater hat mir präventiv davon abgeraten, zu McDonalds zu gehen.

Regierungssprecher Steffen Seibert verkündet feierlich: „Heute Abend überreichte Kanzlerin #Merkel Verdienstorden an Jean-Claude Juncker für europ. Engagement (BPA)“ Interessant. Juncker…. ?? …europ. Engagement? Das ist doch der Typ von „wenn es Ernst wird, dann müssen wir lügen“, oder nicht? Dafür bekommt er nen Preis von Merkel. Wie passend. Macht irgendwie Sinn.

Die Chefredakteurin von BILDamSONNTAG hat ein echt krasses Problem. Frau Marion Horn schrieb tatsächlich: „Darf neuen Dienstwagen bestellen. Ideen? Vorschläge? Help! #Luxusproblem“. Das ist in der Tat ein Luxusproblem. Oder wollte hier nur jemand angeben, sich einen Dienstwagen aussuchen zu dürfen? Ich meine, unsereins bekommt den einfach gestellt, aber selbst aussuchen hat schon was besonderes.

Den Vogel total abgeschossen hat der FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer. Er meinte: „Die Frage ist nicht, ob wir pro- oder antieuropäisch sind. Die Frage ist, welche Europäische Union wir wollen“. Soso. Die Sau ist also nicht für oder gegen die eigene Schlachtung; darf sich aber den Metzger aussuchen, oder was?? Und seit wann hat „europäisch sein“, irgendetwas mit dieser sog. „Europäischen Union“ zu tun? Bin ich antieuropäisch, wenn ich diese EU für undemokratisch und deshalb ablehnenswert halte? Herr Krahmer, für diese verdummende Propaganda sollten sie sich schämen.

Quelle: Twitterliste “Medien” und Twitterliste “Politik“. Außerdem zur Aufmunterung die originale Macholiste.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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