Gewichtsregulierung: Input = Output

Es gibt Menschen, die können essen so viel wie sie wollen und nehmen nicht zu. An diese Leute richte ich mich heute nicht. Vielmehr möchte ich diejenigen erreichen, denen es wie mir geht: Die Pfunde kommen quasi schon vom Anschauen einer Torte! Ich muss zwar nicht abnehmen, aber die laufende Gewichtsregulierung ist enorm wichtig.

Hamburger

Vorausgesetzt die Ernährung ist ausgewogen und gesundheitsbewusst, dann gibt es zur Gewichtsregulierung eine mathematische Formel: Input = Output. Schaut man sich in der Öffentlichkeit um, dann sieht man sehr viele krankhaft dicke Menschen. Man muss sich klar machen, dass jedes Gramm Fett dieser Menschen, durch den Mund in den Körper gelangt ist. Jedes einzelne Gramm Fett kam durch den Mund! Niemandem ist es zugeflogen. Wer mehr Input hat als Output, der wird zwangsläufig zunehmen; vorausgesetzt es hat nichts mit einer falschen Ernährung oder weitergehenden Krankheit zu tun.

In Zeiten von iPhone, Smartphone und Apps ist das Überwachen von In- und Output ein Kinderspiel geworden. Im Appstore habe ich eine App gefunden, mit der man ein Kalorientagebuch führen kann. Man gibt spielerisch ein, was man an einem Tag gegessen und was man gemacht hat. Selbst schlafen, sitzen, Büroarbeit oder Sex kann man eingeben. Die App sagt mir dann stets aktuell wie meine Tagesbilanz ist. Natürlich sind die Zahlen in der App und anderen Anwendungen nur Richtwerte. Man bekommt damit aber ein tolles Gefühl für Lebensmittel und körperliche Aktivität. Man überlegt sich dann  zweimal, ob man eher Butter auf´s Brot schmiert, oder doch lieber nen feinen Magerquark, denn man will ja mit Sportsgeist auf die Tagesbilanz achten.

Viele Lebensmittel bergen beim Thema Kalorien einige Überraschungen. Um die Kalorien nur eines BigMacs wieder los zu werden, muss man eine Stunde zügig Joggen. Für die gleiche Kalorienanzahl könnte man aber auch 3 große Scheiben Vollkornbrot mit Quark, Radieschen, Tomaten  und Gurken essen, was viel länger satt hält. Geht man hingegen zu BurgerKing, dann hätte man diese Energie bereits mit einem halben BigKing-XXL aufgenommen. Eine Apfeltasche bei McDoof wäre theoretisch nach 2 Stunden Büroarbeit verbrannt. Satt war man dann allerdings zu keinem Zeitpunkt. 1 Liter Apfelsaftschorle liefert die Energie für zirka 2,5 Stunden aktiven Sex. Trinkt man stattdessen Wasser und hat trotzdem den Sex, dann freut dies nicht nur die tägliche Kalorienbilanz. Genug gebloggt für heute. Ich gehe jetzt 120 Minuten ins Fitnessstudio und kann damit meine Kalorienbilanz um ca. 1.100 Kalorien erleichtern. Das gleicht einem 5 stündigen Spaziergang.

PS: Warum blogge ich sowas? Die eigene Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil persönlicher Vorsorge. Einen gesunden und kräftigen Körper kann man nicht kaufen; man muss ihn sich erschaffen und erhalten. Die Industrie möchte uns mit chemischem Füllstoff kaputt machen. Ich sehe die eigene Gesundheit als Baustein für eine ganzheitliche Zukunftsvorsorge.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/JennyGER Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

19 Antworten zu “Gewichtsregulierung: Input = Output

  1. Soweit ganz gut, nur woher kommen die Kalorien, die Fett machen?
    Tipp: Fett ist ist nur im geringen Maß. Und davon ab, ist Fett auch essentiell.
    Die überschüssigen Kalorien stammen aus Kohlehydraten, also aus Zucker und Stärke.
    Weniger kohlehydrathaltige Produkte (Brot, Nudeln, Kartoffel, Reis, Kekfe, etc.) essen und Kalorienbomben wie diese unsinnigen Smoothies meiden, sind ein besserer Ansatz, den Aufbau überflüssigen Körperfetts zu vermeiden.
    Ausreichend Bewegung durch Sport ist auch nie verkehrt.
    Merke: Nicht Fett macht fett, Kohlehydrate machen fett…

    • Danke für die Ergänzung. Ich wollte diese Thematik mit folgendem Satz ausklammern: „Vorausgesetzt die Ernährung ist ausgewogen und gesundheitsbewusst, dann gibt es zur Gewichtsregulierung eine mathematische Formel: Input = Output.“

      Ich wollte bewusst nur über Gewichtsregulierung schreiben und nicht über Gewichtsabnahme. Aber natürlich hast du recht: Die einzelnen Nährwerte beeinflussen sich gegenseitig. Fett ohne Kohlenhydrate kann der Körper kaum einlagern.

    • Oh, deine Formel ist korrekt und sollte bei der Ermährung grundsätzlich beachtet werden.
      Ich rieb mich nur daran, dass das Fett für die Verfettung unserer Gesellschaft veranwortlich ist.
      Tatsächlich sind die Übeltäter meist wo anders und nennen Kohlehydrate.
      Besonders interessant ist dabei die Fructose, die für Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Insulin-Resistenz verantwortlich gemacht wird.
      Und dann schaue man nur einmal, in wie vielen hochverarbeiteten und als ‚gesund‘-vermarkteten Lebensmitteln diese vorhanden ist…

    • Aargh, ich wollte sagen, dass ‚man wieder den Eindruck gewinnen könnte, das Fett…verantwortlich ist…’…

    • Man darf aber nicht vergessen, dass Fett auch fett macht. Auf die Ausgewogenheit kommt es an.

    • Jein, die Verstoffwechslung von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten läuft unterschiedlich ab.
      Unser Körper wandelt jede überschüssige Kalorie in Fett um.
      Zu viel Fett sollte man zwar nicht zu sich nehmen, aber alle sog. ‚fettreduzierten‘ Lebensmittel sind unsinnig und Geldschneiderei.
      Bsp. Müsli mit -30% Fett hat auf 100g 425 kcal. Die Normal-Version knapp 400 kcal.
      Was macht wohl eher fett?
      (Tipp: Schau einmal in das Land mit den meisten ‚light‘ Produkten: USA…)

  2. Danke, hast du auch eine App Empfehlung ?

    • äh leider nicht. Einfach mal suchen nach „Kalorien“ oder „Kalorienrechner“. Die App, die ich benutze nennt sich schlicht „Kalorien“; aber es könnte auch sein, dass es eine bessere gibt.

  3. Wer mehr Input hat, ALS Output …

  4. Oh, da ist noch jemand in der euphorischen Anfangsphase –warte mal nach einem Jahr des Verzichts kommt das Verlangen nach kalorienhaltigen, essbaren Dingen zurück– der Wille alleine macht es nicht, nur eine totale Änderung der arbeits- und Lebensumstände könnte das natürliche Verlangen nach kalorienhaltigen Dingen reduzieren

  5. „Die Pfunde kommen quasi schon vom Anschauen einer Torte!“
    Das glaube ich nicht. 😛

  6. Essen wird völlig überbewertet, Essen ist da um satt zu machen mehr nicht. Wofür brauch ich denn eine App um meine Essgewohnheiten zu kontrollieren….Leute mal ehrlich das ist doch völlig krank.

    • Genau für solche Stoffwechseltypen habe ich den ersten Satz geschrieben. In der Tat, wer keinerlei Gewichtsprobleme/Veränderungen feststellt und auch sonst gesund ist, braucht das alles nicht.

    • Jein, leider falsch. Richtig ist, dass wer nur so viel (¡langsam kauend!) ist, bis er/sie satt ist wird keine Gewichtsprobleme haben.
      Allerdings, wer sich streng vegan ernährt -und dazu einseitig- risikiert Mangelernährung, die schlimmsten Falls letal ist.
      Bei Fruktariern ist dieses Problem sogar noch stärker…

  7. Und? Warst du nach dem Artikel schreiben die 120 min im Fitnessstudio? 🙂

  8. Eine App kenne ich nicht zu dem Thema, aber grundlegende medizinsiche Erläuterungen eines Docs, was bei der Gewichtszu- und Abnahme eine Rolle spielt, wer abnehmen kann (mancher sollte es tunlichst vermeiden), gute und schlechte Nahrungsmittel etc. Kein Diät-Programm! Tenor: „Aus einem Bernhardiner kann mankeinen Windhund machen.“ Das Buch: „Bauchfrei“. Autor: Dr. Heinrich Everke.
    Hier sprichtd er Doc (ab ca- 4:30 min):

  9. Aus eigener Erfahrung möchte ich folgendes anmerken: Wenn man zum Typ 2 gehört verliert man schnell die Kraft sich zu kontrollieren. Und das hat fast immer mit Bequemlichkeit oder Stress zu tun. Es geht also nur mit strengem Tagebuch – und das über lange Zeit und zu jeder Gelegenheit.

    Bei mir sind die Ursachen neben meiner Inkonsequenz und dem fehlenden Körpergefühl dauerhafte 12 Stunden-Arbeitstage, Geschäftsreisen, Kinder, Frau und ab und an mal Freunde. Dazu war ich füher sehr sportlich und habe mir in diesem Zuge keine Gedanken über die Ernährung gemacht (war auch nicht nötig).

    Am Ende isst man die Lebensmittel, die schnell und einfach verfügbar sind. Und ich bin sicher kein Typ, der ständig in FastFood Restaurants unterwegs ist. Ich sehe solche Lokalitäten vlt. 2-3 Mal im halben Jahr.

    Ich denke, jemand der das nicht selbst in dieser Form erlebt hat und sich dadurch immer wieder selbst einfangen muss hat keine Ahnung von was er redet! Es dauert Jahre, um sich auch nur einigermaßen an „normale Nahrung“ zu gewöhnen und sich die Zeit für gesunde Ernährung und etwas Bewegung einfach zu nehmen.

    Abschließend betrachtet finde ich diesen Feldzug nicht in Ordnung. Auch mit Blick auf die Gesundheitssysteme nicht.

    So lange Raucher, Säufer, Skifahrer, Extremsportler, Raser und ähnliche Konsorten auf kostenlose Krankenversorgung bauen können sehe ich hier keinen Grund zu handeln! Dann ist es nur noch eine ideologische Diskussion um die Unterschiedlichkeit der Menschen.

    Alles andere ist eine persönliche Entscheidung des Individuums, dem die Risiken und Alternativen für eine objektive Wechenstellung bewusst sein müssen. Sonst nichts.

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