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Wolfgang Schäuble zur Einlagensicherungsgrenze

Produziert von Julia Jentsch. Deutschlands zweitpinkester Blog.

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13 Antworten zu “Wolfgang Schäuble zur Einlagensicherungsgrenze

  1. Conan der Barbar

    Man kann alle Leutchen in unserem Schlafschäfchenland nur vor diesem großen Lügen-Gollosaurusrex warnen, der sagt die Einlagen auf den Banken sind sicher, welches schon an Hand des Aufbaus unseres Geldsystems ad adsurdum geführt wird!
    Im Folgenden ein Ausschnitt aus verschiedenen Tageszeitungen zum Thema Staatsfinanzen:
    Die EZB ist de facto ein Goldman-Sachs-Unternehmen. Sie hat die Erlaubnis, künstlich Geld herzustellen, und zwar in Unmengen. Dieses Kunstgeld (Kunst-Euro) gibt die Goldman-Sachs-EZB dann quasi zu NULL-Prozent den “Märkten”, damit die Staaten ihr eigenes Geld von diesen “Märkten” (Rothschild/Goldman-Sachs) zurückleihen müssen. [12] Derzeit zu geringen Zinsen (für das eigene Geld), aber immer mit CDS-Wetten gekoppelt, die irgendwann mit Billionen von Euro zu Buche schlagen werden. Darüber hinaus nehmen auch die Banken das EZB-Geld auftragsgemäß an, da sie angehalten werden, damit Aktien-Wetten von Goldman-Sachs zu kaufen. Sie verlieren die Wetten natürlich und müssen folglich wieder “gerettet” werden. Den normalen Menschen und dem Mittelstand kommt das sogenannte “billige Geld” jedenfalls nicht zugute.

    Und wenn am Ende in der EU alles im Sog einer beispiellosen Inflation untergeht, dann werden wir erneut Inflationsgewinner, trunken vor Experimenten-Glück, erleben. “Die Märkte” werden die Korken knallen lassen, denn ihnen garantiert die Politik die Verpflichtungen aus der alten Währung auch in jeder neuen Währung. “Es ist 90 Jahre her, dass die größte Inflation der Geschichte auf ihren dramatischen Höhepunkt zusteuerte. Deutschland erlebte das Finale der Hyperinflation. Die Preissteigerung lag bei 29.500 Prozent – im Monat. … Zumindest oberflächlich betrachtet gibt es einige frappierende Parallelen zwischen der Situation der Jahre 1923 und 2013. Damals wie heute ächzten die Staaten unter gigantischen Schuldenbergen. Das Deutsche Reich stand nach dem Ersten Weltkrieg mit 160 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in der Kreide. Das entspricht in etwa dem Niveau, zu dem Griechenland heute verschuldet ist. Und auch die Reichsbank machte damals etwas, was heutigen Beobachtern bekannt anmutet: Sie half dem Staat mit frischem Geld über seine Finanzierungsschwierigkeiten hinweg. Zudem steckte die Weltwirtschaft in einer Vertrauenskrise, damals als Spätfolge des Krieges.” [13]

    Wenn 1923 eine Staatsverschuldung von 160 Prozent seiner Wirtschaftsleistung zu dieser gigantischen Inflation führte und daraus die berühmten Inflationsgewinner hervorgingen, wie wird sich dann erst die EURO-Inflation auswirken? Denn heute, sehr, sehr tief gerechnet, lastet auf der BRD schon jetzt eine Staatsverschuldung von 276 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung, wenn nur einige der ignorierten Verpflichtungen mitgerechnet werden: “Zu den rund 2 Billionen Euro, die die deutsche Finanzstatistik ausweist, kommen weitere 4,6 Billionen Euro, die Rentnern, Kranken und Pflegebedürftigen in Zukunft zustehen – und die nirgendwo erfasst sind. Die tatsächliche Verschuldung der Bundesrepublik entspricht demnach gar nicht 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie es offiziell heißt, sondern 276 Prozent.” [14]

    In der BRD-Staatsverschuldung von 276 Prozent sind noch nicht einmal die Verpflichtungen aus den Finanzwetten gegenüber Goldman-Sachs berücksichtigt, denn die werden, wie im Fall der HRE, in sogenannte BAD-Banks ausgelagert – müssen aber am Ende genauso bezahlt werden wie normale Schulden. Die Finanzmarkt-Wett-Verbindlichkeiten sind in den Modellen der Wirtschaftsinstitute nicht enthalten, weil sie geheim sind. Dazu heißt es offiziell: “Doch die Modelle der Wirtschaftsinstitute enthalten keinen Finanzmarkt. … Wer den Finanzmarkt nicht im Modell hat, kann eine Finanzkrise nicht kommen sehen.” [15]

    Der ausgestiegene Banker Rainer Voss erklärte gegenüber dem Dokumentar-Filmemacher Marc Bauder die Funktion von Bad Banks am Beispiel von vergammelten Äpfeln. Der Aussteiger lässt auch durchblicken, dass wir alle von der Goldman-Sachs-EZB, von den neuen “experimentierfreudigen Abenteurern” regiert werden: “Voss spricht auch von dem gigantischen Gewinnpotential, das darin stecke, ‘dass Leute Interesse daran haben, dass der Euro zerbricht’.” [16]

    Selbst System-Kolumnist Michael Stürmer wird es Angst und Bange: “Die unvorstellbaren Summen der aufgehäuften Schulden – da brauchen die Deutschen nicht erst an 1923 zu denken –erregen Schwindelgefühle im doppelten Sinne des Wortes. Den Bürger soll man würgen, so lautet die Volksweisheit.” [17]

    Diese, von Stürmer zitierten “unvorstellbaren Summen an Schulden” sind niemals in dieser Höhe durch aufgenommenes Geld entstanden, sondern durch die an die Normal-Geldaufnahme gekoppelten Finanzwetten (CDS) sowie durch die “Bankenrettungen”, weil sich die Banken durch Wetten mit Goldman-Sachs verschulden mussten. Offen bezeichnen die Drahtzieher der Menschenversklavung die Grundlage ihres Finanzbetrugs, also Banken- und Eurorettung, als “sythetische Finanzprodukte”: “Zertifikate sind komplexe synthetische Finanzprodukte”,[18] die von den Banken auch nicht bilanziert werden müssen, Dazu sagte der Blackrock-Manager Nigel Bolton schon vor zwei Jahren: “Es geht ja nicht nur um Bilanzposten, die einem sofort ins Auge springen, es geht auch um Derivate und andere versteckten Anlagen, von denen nichts bekannt ist.” [19]

    Banken, die sich im größeren Stil Goldman-Sachs gegenüber mit diesen “künstlichen Schulden” verpflichtet haben, lagern das entstandene Höllenvolumen auf sogenannte Schattenbanken aus. Nun versucht der von Goldman-Sachs eingesetzte EZB-Chef Draghi die verdummte Masse zu beruhigen, indem er erklärt, er werde die Banken einem neuen “Stresstest” unterziehen, der diesmal von der Goldman-Sachs-EZB durchgeführt wird. Draghi macht also den Bock zum Gärtner. Was er nicht sagt ist, dass diese “synthetischen” Verpflichtungen der Banken gegenüber Goldman-Sachs nicht geprüft werden. Draghi prüft nur die Positionen, die ohnehin offenliegen wie “Unternehmenskredite, Immobiliengeschäfte und Staatsanleihen.” [20]

    Auch die Schattenbanken als Instrument des Großbetrugs zur ewigen Versklavung der Deutschen bleiben von Draghi unangetastet [21], während jeder kleine Blumenhändler vor den Kadi gezerrt wird, der auf einer ausländischen Bank 5.000 Euro unangemeldet deponiert hat.

    Diese Kunstschulden, entstanden durch die Verpflichtung der Staaten gegenüber den jüdischen Finanz-Experimentierern, nämlich das eigene Geld durch Zins- und Wettaufschlag zurückleihen zu müssen, wird die Deutschen in eine Katastrophe stürzen, die alle bisherigen Unglücke weit in den Schatten stellen dürfte.

    Wer jetzt immer noch glaubt sein Papiergeld ist sicher und werthaltig, soll das tun, sich aber bei einer Währungsreform mit vorhergehender Deflation & Hyperinflation nicht beschweren er wußte von nix!
    Grüßle
    Der Barbar

  2. Conan der Barbar

    Hier noch ein sehr hilfreicher Kommentar der Investmentlegende Jim Rogers:
    http://www.goldseiten.de/artikel/189254–Jim-Rogers~-Eine-hervorragende-Kaufgelegenheit-bei-Gold-und-Silber.html
    Gutes Nächtle
    Der Barbar

  3. Conan der Barbar

    Hier noch ein sehr hilfreicher Kommentar von Jim Rogers, einer Investmentlegende:
    Jim Rogers: Eine hervorragende Kaufgelegenheit bei Gold und Silber
    In einem Interview mit Birch Group meldete sich vergangene Woche Jim Rogers zu Wort. Geht es nach Meinung des Starinvestors, so stellt die derzeitige Preislage bei Gold und Silber eine hervorragende Kaufgelegenheit dar, die es lediglich zu nutzen gilt.

    In einem Währungskrieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer, so Rogers. Der ein oder andere könne zwar womöglich für einen gewissen Zeitraum hiervon profitieren, doch damit sei es auch bereits getan. Die Lebenshaltungskosten vieler Menschen steigen zusehends. Derartige Umstände, wie sie sich aktuell zunehmend verschlimmern würden, hätten erst dann ein Ende, wenn der globalen Geldschöpfung ein Ende gesetzt werde.

    Doch hierfür fehle bislang die nötige Einsicht vonseiten der Politiker. Diese werde Rogers zufolge mit ihrer bisherigen Geldpolitik fortfahren und daran werde weder ein Ben Bernanke noch eine Janet Yellen etwas ändern. Das Ende vom Lied: Der totale Kollaps und ein anschließender Neuanfang.

    In all dem Chaos, das uns Rogers zufolge bevorsteht, sei es wichtig, sich bestmöglich abzusichern. Am meisten, so seine Überzeugung, hätten sich bislang noch immer die Edelmetalle bewährt.

    Rogers selbst besitzt laut eigener Aussage seit vielen Jahren Gold und könnte sich nicht vorstellen, etwas davon zu verkaufen, auch dann nicht, wenn der Preis noch so tief sinke. Er vertraue auf das gelbe Metall als Form der Vermögenssicherung und werde es an seine Töchter weitergeben. Einen Preisrückgang wie diesen betrachte er daher in erster Linie als eine hervorragende Gelegenheit, seine Rücklagen zu vergrößern.

    Nach Meinung des Starinvestors sei es für jeden ratsam, Edelmetalle als Sicherheit zu besitzen. Wer sich einmal mit dieser Thematik beschäftigt habe, so Rogers abschließend, der werde ihm hierin beipflichten.

    © Redaktion GoldSeiten.de
    Gutes Nächtle
    Der Barbar

  4. Conan der Barbar

    Hier ein guter Rat von Jim Rogers, der Investmentlegende schlechthin:
    Jim Rogers: Eine hervorragende Kaufgelegenheit bei Gold und Silber
    In einem Interview mit Birch Group meldete sich vergangene Woche Jim Rogers zu Wort. Geht es nach Meinung des Starinvestors, so stellt die derzeitige Preislage bei Gold und Silber eine hervorragende Kaufgelegenheit dar, die es lediglich zu nutzen gilt.

    In einem Währungskrieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer, so Rogers. Der ein oder andere könne zwar womöglich für einen gewissen Zeitraum hiervon profitieren, doch damit sei es auch bereits getan. Die Lebenshaltungskosten vieler Menschen steigen zusehends. Derartige Umstände, wie sie sich aktuell zunehmend verschlimmern würden, hätten erst dann ein Ende, wenn der globalen Geldschöpfung ein Ende gesetzt werde.

    Doch hierfür fehle bislang die nötige Einsicht vonseiten der Politiker. Diese werde Rogers zufolge mit ihrer bisherigen Geldpolitik fortfahren und daran werde weder ein Ben Bernanke noch eine Janet Yellen etwas ändern. Das Ende vom Lied: Der totale Kollaps und ein anschließender Neuanfang.

    In all dem Chaos, das uns Rogers zufolge bevorsteht, sei es wichtig, sich bestmöglich abzusichern. Am meisten, so seine Überzeugung, hätten sich bislang noch immer die Edelmetalle bewährt.

    Rogers selbst besitzt laut eigener Aussage seit vielen Jahren Gold und könnte sich nicht vorstellen, etwas davon zu verkaufen, auch dann nicht, wenn der Preis noch so tief sinke. Er vertraue auf das gelbe Metall als Form der Vermögenssicherung und werde es an seine Töchter weitergeben. Einen Preisrückgang wie diesen betrachte er daher in erster Linie als eine hervorragende Gelegenheit, seine Rücklagen zu vergrößern.

    Nach Meinung des Starinvestors sei es für jeden ratsam, Edelmetalle als Sicherheit zu besitzen. Wer sich einmal mit dieser Thematik beschäftigt habe, so Rogers abschließend, der werde ihm hierin beipflichten.

    © Redaktion GoldSeiten.de
    Gutes Nächtle
    der Barbar

  5. Conan der Barbar

    4. und letzrter Versuch, da alles wieder wegzensiert wird:
    Hier ein guter Ratschlag von Jim Rogers, der Investmentlegende schlechthin:
    Jim Rogers: Eine hervorragende Kaufgelegenheit bei Gold und Silber
    In einem Interview mit Birch Group meldete sich vergangene Woche Jim Rogers zu Wort. Geht es nach Meinung des Starinvestors, so stellt die derzeitige Preislage bei Gold und Silber eine hervorragende Kaufgelegenheit dar, die es lediglich zu nutzen gilt.

    In einem Währungskrieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer, so Rogers. Der ein oder andere könne zwar womöglich für einen gewissen Zeitraum hiervon profitieren, doch damit sei es auch bereits getan. Die Lebenshaltungskosten vieler Menschen steigen zusehends. Derartige Umstände, wie sie sich aktuell zunehmend verschlimmern würden, hätten erst dann ein Ende, wenn der globalen Geldschöpfung ein Ende gesetzt werde.

    Doch hierfür fehle bislang die nötige Einsicht vonseiten der Politiker. Diese werde Rogers zufolge mit ihrer bisherigen Geldpolitik fortfahren und daran werde weder ein Ben Bernanke noch eine Janet Yellen etwas ändern. Das Ende vom Lied: Der totale Kollaps und ein anschließender Neuanfang.

    In all dem Chaos, das uns Rogers zufolge bevorsteht, sei es wichtig, sich bestmöglich abzusichern. Am meisten, so seine Überzeugung, hätten sich bislang noch immer die Edelmetalle bewährt.

    Rogers selbst besitzt laut eigener Aussage seit vielen Jahren Gold und könnte sich nicht vorstellen, etwas davon zu verkaufen, auch dann nicht, wenn der Preis noch so tief sinke. Er vertraue auf das gelbe Metall als Form der Vermögenssicherung und werde es an seine Töchter weitergeben. Einen Preisrückgang wie diesen betrachte er daher in erster Linie als eine hervorragende Gelegenheit, seine Rücklagen zu vergrößern.

    Nach Meinung des Starinvestors sei es für jeden ratsam, Edelmetalle als Sicherheit zu besitzen. Wer sich einmal mit dieser Thematik beschäftigt habe, so Rogers abschließend, der werde ihm hierin beipflichten.

    © Redaktion GoldSeiten.de
    Gutes Nächtle
    Der Barbar

    • „4. und letzrter Versuch, da alles wieder wegzensiert wird:“

      Entschuldige mal!! Du kommentierst um 1 Uhr nachts! Und da schlafe ich; oder in diesem Fall war es Samstag und ich war unterwegs. Ich gebe jeden Kommentar manuell frei und das mache ich zu normalen Tageszeiten. Hier wird nichts zensiert. Bitte unterlass doch solche Behauptungen. Wenn ich einen Kommentar lösche, dann lasse ich ihn zumeist stehen, entferne den Text, und schreibe den Löschgrund hinein. Dieses hypochondrische „Zensur“ Geschrei geht mir so langsam auf den Wecker. Aber in der tat: WordPress hat alle deine Kommentare in den Spamordner geworfen. Ich musste sie erst dort heraus kramen. Solch lange Kommentare mit so viel Text liest doch eh niemand. Tipp: Eher kurz und knackig.

      lg

  6. Mal unabhängig davon, dass Julia durchaus einen Wunden Punkt anspricht, ist ihre Frage bzw. ihre Äußerung so nicht richtig. Denn bei der „primären“ Einlagensicherung bis 100.000 EUR gibt es (theoretisch) sehr wohl einen Rechtsanspruch auf Entschädigung (nachzulesen hier: http://www.gesetze-im-internet.de/eaeg/BJNR184210998.html). Anders sieht es bei dem von Julia eigentlich gemeinten Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken aus (siehe http://bankenverband.de/themen/geldinfos-finanzen/einlagensicherung). Hier besteht explizit kein Entschädigungsanspruch, allerdings „haftet“ der Fonds auch nur für Beträge über 100.000 EUR und nicht wie im Video der Eindruck erweckt wird für Beträge bis 100.000 EUR. Zudem sind nicht alle Banken Mitglied im Fonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Weiterhin haben z.B. die Sparkassen und Volks- und Raiffaisenbanken ihre eigenen Einlagensicherungssysteme. Das Thema ist sehr interessant und es wichtig, dass diese kritischen Fragen auch gestellt werden, aber Julia hätte sich meiner Meinung nach vor der Veranstaltung etwas besser informieren sollen.

    • Für alle Haftungsfonds gilt: „So lange Vorrat reicht“. Die können mehrere Millionen Euro Sicherheit versprechen, aber wenn die Haftungsgrundlage nicht ausreicht, dann schauen alle in die Röhre. Man hat einen Rechtsanspruch auf bis zu 100T€, aber eben nur sofern das Haftungskapital der Fonds ausreicht. Reicht es nicht, dann haftet eben nicht der Staat. Manche denken das komischerweise.

      lg

  7. Solange der Vorrat reicht stimmt so wiederum auch nicht ganz. Denn die Mitgliedsbanken haben (theoretisch) eine Nachschusspflicht bzw. der Fonds kann bzw. muss sogar im Extremfall kurzfristig Sonderbeiträge erheben, um die Entschädigung zu gewährleisten. Man kann zudem spekulieren (!), dass der Staat als letzte Instanz im Notfall einspringen würde, da wir ansonsten tatsächlich einen Bank-Run erleben würden. Ein solches Einspringen gab es z. B. vor ein paar Jahren in Lettland, als der lettische Staat mit Krediten für ausreichend Guthaben im Sicherungsfonds sorgte, um die Pleite einer größeren Bank abzufangen. Das das Ganze auch seine Grenzen hat, zeigt der Fall Kaupthing (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kaupthing_Bank), bei dem der isländische Staat die Stützung des Fonds mit der Begründung verweigerte, man würde sonst als Staat selbst pleite gehen. Am Ende sollte denke ich die Message sein, dass ein Einlagensicherungsfonds kein Allheilmittel ist und es die gefühlte „absolute Sicherheit“ so nicht gibt. Unseren sonst so unfähigen Politikern ist aber durchaus klar, welche Bedeutung diese Institution hat (daher auch Merkels mündliche Einlagengarantie), denn sie basiert vor allem auf Vertrauen und wenn das weg ist, stehen die Leute morgen auf der Straße (und/oder vor ihrer Bank). Damit die deutsche Regierung im Ernstfall die Grundabsicherung bis 100.000 EUR fallen lässt, müsste meiner Meinung nach aber schon Einiges passieren, sodass ich dieses Szenario für eher unwahrscheinlich halte. Unwahrscheinlich heißt aber auch, dass es immer eine Restwahrscheinlichkeit gibt und das sollte man den Leuten klar machen. Ein Politiker wie Schäuble darf so etwas aber in seiner Position eigentlich nie sagen, genau so wie die EZB nicht sagen darf, dass sie effektiv Geld druckt, da beides das Vertrauen in Institutionen erschüttern würde, die nur deswegen funktionieren, weil die Leute Vertrauen haben. So sehr ich Herrn Schäuble für sein Handeln allgemein verachte, so sehr muss ich ihn aber bezüglich seiner ausweichenden Antwort verteidigen.

    • Da sind wir uns einig: Es gibt einen Unterschied zwischen dem was im Gesetz steht und dem was wahrscheinlich passieren würde.

  8. Conan der Barbar

    Hallo liebe Frau Jenny,
    Eine vorbildliche Bloggerin wie Sie es sind, sollte zu jeder Tageszeit den Datenfeed bedienen, denn sonst geht vieles unter.
    Bei wichtigen Themen geht kurz und karnicklig gar nicht, denn man kann wichtige Zusammenhänge nicht aus dem Zusammenhang reißen. 🙂
    Neckische Grüße zur Fassenacht
    Der Barbar

    • Sorry, aber nachts schlafe ich. Dieses Blog ist unkommerziell und ich gebe Kommentare frei, sobald es mir möglich ist. Auch unterwegs über die WordPress-App. Es ist mir nachts nicht möglich Kommentare freizugeben denn da schlafe ich, und daran werde ich nichts ändern ;-))

      Lg

  9. Vermutlich ist die Nachfinanzierung eine Sache, von der von Fall zu Fall entschieden wird. Im Gesetz ist diese Nachfinanzierung zwar verankert, aber sicherlich auch mit einer Klausel versehen, die mit wenn…. beginnt.

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