Gehört WhatsApp zu einem Sushi-Laden?

Fast alle nutzen WhatsApp, weil es einfach einfach ist. Man schickt sich Texte, Bilder, Videos und plant in Gruppen alles mögliche. Eine Smartphone-Nutzung ohne WhatsApp scheint fast unmöglich zu sein. Die Firmenadresse gehört zu einem Sushi-Laden.

Lesetipp: IKnews – Wem dient Whatsapp oder was steckt hinter Sequoia Capital? – Danke an Jens Blecker für diese tiefgehenden Informationen!

Auch 2 andere Firmensitze sind unauffindbar. Holland und Kanada ermitteln gegen das Unternehmen weil WhatsApp Informationen über Nicht-Nutzer des Dienstes abgreift und speichert und die Sicherheit der Nachrichten unklar ist. Eigentlich sind die Deutschen beim Thema Datensicherheit in den letzten Jahren sensibler geworden. Vor allem Facebook stand immer wieder in der Kritik. Doch bei WhatsApp scheint das niemanden zu stören. Es werden munter Bilder und persönliche Daten um den Erdball geschickt, obwohl niemand weiß, wer alles mitlesen kann.

Die Firma WhatsApp Inc. verdient im Prinzip kein Geld, denn es wird keine Werbung geschaltet und die App ist kostenlos verfügbar. Gründer ist ein gewisser Jan Koum, aber viel mehr weiß man nicht. Google soll schon eine Milliarde Dollar für das Programm geboten haben, aber die Inhaber lehnten ab. Der Unternehmenssitz ist laut AGBs die Adresse „3561 Homestead Road, Santa Clara, California“ angegeben. Google sagt, dort sei ein „Sushi & Tofu House“. Wer WhatsApp nutzt, muss den Zugriff auf Kontakte, Fotos und das Mikrofon erlauben. So werden aus den Smartphones lauter kleine, dezentral postierte Überwachungskameras.

Es ist faszinierend zu sehen, wie wenig die User das kümmert. Alle nutzen es und zucken mit den Achseln, denn WhatsApp ist extrem nützlich und fast unverzichtbar. Bei Recherchen im Internet liest man viel darüber, dass WhatsApp der NSA gehören könnte. Ob das der Wahrheit entspricht, erschließt sich mir nicht. Nicht das was man weiß ist bei WhatsApp bedenklich, sondern vielmehr das, was man nicht weiß.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

7 Antworten zu “Gehört WhatsApp zu einem Sushi-Laden?

  1. gerhard Schröter

    WhatsApp ist ein „Honeypot“. Vermutlich stehen die Server in Langley. Ähnlich wie bei „safe-mail.net“, ein total sicherer Email Dienst, dessen Server beim Mossad in Israel stehen. Es gibt einige Beispiele solcher „Honeypots“.
    Wozu soll die NSA mühevoll Kommunikationen abhören, wenn sie diese, wie im Fall von WhatsApp, freiwillig geliefert bekommt?

  2. Technologie vom Feinnd, gerne genutzt,weil es ja kostenlos ist.
    Es gibt da aber eine alte Regel:
    „Hüte dich vor Leute die mit Geschenken kommen“

    Scheint was Wahres dran zu sein
    LG nonigest

  3. unendlichkeitscode

    Etwas Interessantes findet man im Blog von WhatsApp: „Auf die Frage, warum WhatsApp kostenpflichtig ist, antworten wir immer mit der Gegenfrage: „Haben Sie die Alternative in Betracht gezogen?“

    Die Preise werden gewaltig anziehen, so funktioniert die Wirtschaft. Keiner kann mehr ohne WhatsApp und zahlt dann zähneknirschend.

    Das http://www.netzwelt.de/news/101231-whatsapp-kostenlos-kostenfalle.html wird dann Schnee von Gestern sein.

    Die WhatsApp-Alternative
    http://www.netzwelt.de/news/96297-chaton-so-installieren-whatsapp-alternative.html

  4. Pingback: SilberNews – 09.12.13 – Russland will den Dollar im Inland verbieten | DER KLARE BLICK

  5. Pingback: Gehört WhatsApp zu einem Sushi-Laden? | FreieWelt.net

  6. Pingback: Raum und Freude » Blog Archiv » Wochenschau (6)

  7. Also,

    WhatsApp kann auch nicht so ohne weiteres auf Kamera und Micro zugreifen ohne das es auffällt. Und da es ales auf Java Basiert habe ich einfach mal WhatsApp Decompiliert. Tatsächlich sammelt WhatsApp selbst zwar keine Daten zumindest nicht offensichtlich. WhatsApp verwendet keine E2E (Ende zu Ende Verschlüßelung) so dass man immer noch nicht sagen kann was auf Server seite passiert.

    Viel Interesanter finde ich aber gängige exploit möglichkeiten für WhatsApp, denn es ist da mit kenntnis der MAC-Addresse (bei Android) und der IMSI (Bei iPhone) möglich die gesamte WhatsApp Kommunikation abzufangen ohne dass jemand es je mitbekommen würde. WhatsApp Brodcastet jede eingehnde nachricht an den client der die ziel benutzer kennung verwendet (soll heißen zwei Accounts mit der selben nummer (und es geht mit nen Hacker Programm in PHP) bekommen die gleichen nachrichten.

    Desweiteren ist das neue WhatsApp Web sehr interesant da man darüber manipulierte Java Scrips ausführen kann und so die kontrolle über das Netzwerk bekommen. (WebSocket Exploiting)

    So viel mal zur Technischen Seite des ganzen.

    Übrigens verwendet Facebook zumindest auf Android den namens von Katana Suschi also gehört Faebook jetzt auch nen Suschi laden? (com.facebook.katana) ihr könnt ja mal auf euren Handy danach suchen.

    LG, Herbrich

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s