Der kapitalistische Jahresrückblick

Jahresrückblicke haben derzeit Hochkonjunktur. Oft geht es um die inzenierte Bundestagswahl, den Papst oder Pferdefleisch. Ich möchte einen etwas anderen Jahresrückblick liefern. Wie haben sich die Preise von Gütern, gemessen in Euro, im abgelaufenen Jahr entwickelt? Am Montag, 30.12.2013 ist noch ein Börsentag. Die nachfolgenden Daten sind per 27.12.2013, aber da wird sich am Montag nicht mehr viel bewegen.

  • Deutscher Aktienindex DAX: 24,3%
  • die nächsten 50 nach dem DAX (MDAX): 37,5%
  • Euro Stoxx 50: 16%
  • Athener Aktienmarkt (ASE20): 19,3%
  • Spanischer Aktienmarkt (IBEX35): 18,3%
  • Französischer Aktienmarkt (CAC40): 15,5%
  • Portugiesischer Aktienmarkt (PSI20): 15,9%
  • DowJones (USA): 25,7%
  • US-Technologie (Nasdaq100): 35,9%
  • Japanischer Aktienmarkt (Nikkei): 58,1%
  • Thailändischer Leitindex: -5,3%
  • Indonesischer Leitindex: -1,7%
  • Taiwanesischer Leitindex: 11,16%
  • Öl (Brent in US-Dollar): 0,6%
  • Gold: -29,6%
  • Silber: -36,5%
  • Platin (in USD): -11,6%
  • Palladium (in USD): 1,1%
  • Kaffee (in US-Dollar): -21,6%
  • Kakao (in US-Dollar): 22,3%
  • Zucker (in US-Dollar): -14,5%
  • Baumwolle (in US-Dollar): 7,6%
  • Weizen (in US-Dollar): -21,7%
  • Soja (in US-Dollar): -7,4%
  • 10 jährige BRD-Bundesanleihen: -3,42%
  • 10-Jahresrendite BRD-Bundesanleihen: +22,6%
  • Euro in Dollar: 3,58%
  • Euro in CHF: 1,67%
  • Euro in JPY: 26,75%
  • Beste DAX-Aktie – Continental: 83,6%
  • Facebook-Aktie: 112,5%
  • Apple-Aktie: 5,9%
  • Google-Aktie: 49,6%
  • Yahoo! – Aktie: 103,4%
  • DWS TopDividende (Fonds): 11,39%
  • Arideka (Fonds): 16,21%
  • Deutscher €-Haftungspegel (ifo): 611 Mrd Euro (abs. Höhe)
  • Hartz IV Regelsatz: +2,1% (8€)

Und was hast du so verdient? Man muss Trends nutzen, so lange sie laufen! „The Trend is your friend“, sagt ein altes Sprichwort. Natürlich gibt es Blasen und selbstverständlich kann man alles in Frage stellen. Aber so lange dieses System läuft und vom Wähler regelmäßig legitimiert wird, ist absolut nichts dabei, ein wenig Rendite zu ernten. Wo kommen die oben genannten Renditen eigentlich her? Ganz einfach: Immer wenn jemand Geld verdient ohne zu arbeiten, dann muss ein anderer arbeiten ohne dabei Geld zu verdienen. Die Wählerinnen und Wähler wollen es so. Hinweis: Genannte Finanzinstrumente gelten nicht als empfohlen; sie dienen als Beispiel! Irrtum vorbehalten. Preise können steigen, fallen oder gleich bleiben. Geldanlage ist mit Risiken verbunden.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

7 Antworten zu “Der kapitalistische Jahresrückblick

  1. Pingback: Der kapitalistische Jahresrückblick by Jenny HASI BABY ;P #Führer IN Dank der Vorsehung #Merkel GROSS DEUTSCHLAND ;) | #GAW

  2. Toller Rückblick. Das zeigt doch die wahre Inflation an.
    Ich investiere in blaue Bohnen. Die Nachfrage danach wird bald explodieren 😀

  3. Die Prozente sind allerdings nur Buchgewinne solange nicht der Verkaufsknopf gedrückt wird und die Gewinne realisiert werden. Das übersehen viele dabei.

  4. die Entwicklung von außer-euromäßigen leitindizes nutzt uns leider nichts so richtig was. zum Beispiel der indonesischer leitindex, oben mit knapp 2 % minus angegeben. durch währungsverluste hat der etf dazu (wkn DBX0EU) auf Jahressicht schlappe 27 % minus gemacht.
    euch einen guten rutsch!

    • Danke für die Ergänzung! Viele asiatischen Währungen haben stark abgewertet um den Export anzukurbeln. Anfang des Jahres sprachen die Medien vom „Währungskrieg“, aber andere Themen kamen dann wieder in den Vordergrund.

  5. Sell by good news…
    Gerade bei den Aktien ist es wie in den zwanziger Jahren: Reine Spekulationsblasen. Solange die EZB die Banken mit Geld zuwirft, werden diese die Blase noch weiter treiben bis in’s irgendwo.
    Deshalb gilt heute: Buy by good news, Papermoney will never end…

    Die Schwellenländer müssen halt auch auf diesen Zug aufspringen und Geld ohne Ende drucken, dann steigen auch dort die Aktienkurse.

    Realwirtschaft war mal, heute zählt nur noch die Junk-Wirtschaft.
    Die Beschäftigungslage in Europa ist größtenteils sowas von katastrophal, dass 2014 entweder die Leute eine Diktatur akzeptieren (Schäuble läßt grüßen) oder meutern (müssen).
    .

    Schöne Zusammenstellung.
    Ein gesundes und erfolgreiches 2014 wünsche ich Dir, Jenny !
    Martin

  6. Sehr interessante Zusammenstellung total irre die Steigerungsraten. Das gibt dann aber mal ein Ding wenn diese Blase Platzt. Nach den Banken auch noch die Börsen retten einen Börsenrettungsschirm oder was???
    Schätze mal dann explodiert der Goldpreis und Ähnliches. Dann kann man sich mit Gold die Welt oder Teile davon Kaufen. Gewonnen??? Hahahaha denkste, Rohrkrepierer, dafür bekommt man nur einen riesigen Schrotthaufen oder Teile dieses Schrotthaufens. Tja irgendwann bekommen Teile dieses Schrottes einen neuen ,,Wert,, das hilft aber nur weiter wenn man mit sehr viel Glück die ganze Begleitscheisse überlebt. Auch hier sind die Chancen denkbar gering, ganz Einfach da sind denn halt zu viele die auch etwas vom ,,Glück,, wollen. Gibt es eine Überlebensformel??? Ganz klar NEIN. Da gibt es nur noch Eines, eine Megalotterie, dann Entscheiden Faktisch nur noch Zufall und Glück. Weit abseits der Zivilisation hat man da noch die besten Chancen, vorausgesetzt man schafft es rechtzeitig der Zivilisation,Tschüss zu sagen.
    Na dann mal,Prosit Gemeinde.
    Mit den Besten Wünschen fürs 2014.

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