Kapitalmarktprognosen für 2014

Alle Jahre wieder schauen Analysten und solche, die es werden wollen, in ihre Glaskugel und verkünden medienwirksam ihre Kapitalmarktprognosen für das nächste Jahr.

Die größten Banken prognostizierten Ende 2012 einen DAX-Schlussstand für 2013 in Höhe von durchschnittlich 8.021 Punkten. Die Profis haben sich um knapp 1.600 Punkte vertan. Den Goldpreis prognostizierte man auf 1.886 Dollar. Heute steht er bei ca. 1.212 USD. Für was brauchen wir Prognosen, wenn die Profis der Branche regelmäßig falsch liegen? Und warum gibt es fast nie negative Prognosen für den Aktienmarkt? Ich habe meine eigene Methode für Prognosen: Ich schaue, wie hoch die Varianz eines Wertes in der Vergangenheit war, und schreibe diese fort. Hieraus entsteht eine Bandbreite dessen, was man erwarten könnte.

Sollten keine systemischen Risiken eskalieren, dann könnte man in 2014 von folgenden Bandbreiten ausgehen:

  • DAX: 7.700 bis 11.510 Punkte
  • DowJones: 14.006 bis 18.950 Punkte
  • Rendite 10er Bundesanleihe: 0,72% bis 3,2%
  • Gold in USD: 909 bis 1515
  • Öl-Preis: 93 bis 141
  • EUR/USD: 1,26 bis 1,48

Für manche erscheinen die Bandbreiten etwas „zu groß“. Warum eigentlich? Entsprechende Ausschläge sind bei den genannten Werten normal. Diese Eckwerte liegen im für mich persönlich erwartbaren Bereich. Darüberhinaus gibt es auch Extremwerte, die bei Eskalation der Krise bzw. eines Booms erreicht werden könnten. Die Kunst liegt darin, von allem aus zu gehen; auch vom Gegenteil.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

8 Antworten zu “Kapitalmarktprognosen für 2014

  1. Wozu noch die sog. Profis fragen? Entwerder das Wetter ändert sich oder auch nicht. 😉

    Oder gleich die „richtigen“ Experten befragen 😉 :
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/hobbyoekonom/1397706/Borse_Sind-Affen-wirklich-die-besseren-Trader

  2. Hallo Jenny sehr interessante Ausführungen. Prognosen sind so eine Sache für sich. Richtigerweise setzen deine Prognosen auf eine Realistische erweiterte Bandbreite. Prognosen Basieren im wesentlichen auf Hochrechnungen und einem erheblichen Anteil an Annahmen. Es ist jedoch grundsätzlich ein Alarmzeichen das entsprechende Prognosen zu oft erheblich daneben liegen. Dies zunehmend mit erheblichen Ausschlägen.
    Letztlich ein Ausdruck eines massiven Gesamtüberblick Verlustes. Nach meinen Wissen verlaufen Entwicklungen in Zyklen. Es sind dies im wesentlichen deren 3.
    1.Den Kurzfristigen, Monate bis Jahre.
    2.Den Mittelfristigen Jahrzehnte 30-rund 100 Jahre.
    3.Den Langfristigen 100 bis zu 500 Jahren.
    Aktuell wird massiv nur mit den kurzfristigen 1.gearbeitet und selbst die liegen wie Du sehr gut darlegst sehr oft massiv daneben.
    Die Faktoren 2 und 3 werden faktisch vollständig ausgeklammert.
    Das ist ein entscheidender Fehler.
    Aktuell erleben wir eine Grundsituation in der sich alle 3 Faktoren kreuzen=
    entsprechend Kurven.
    Die Kurve 3 stabil Negativ.
    Auch Kurve 2 wellenförmig mit Ausschlägen negativ.
    Kurve 1.sehr volatil mit teilweise extremen Kurzfristausschlägen.
    Aktuell läuft die Entwicklung in Richtung Punkt X an dem sich Kurzfrist-Ausschläge mit der Mittel und Langfristkurve kreuzen und eine verhängnisvoll Schere öffnen. In dieser Grundsatzsituation kann eine entsprechende Kurzfristkurve zum Beispiel erhebliche Verwerfung an den Börsen, der Realwirtschaft oder Politischer und sozialer Gestalt die Mittel und langfristige Kurve Radikal und Nachhaltig abknicken. Die Folge ein nicht aufhaltbarer Dominoeffekt in Richtung Abgrund = Desaster.
    Tja leider sehr unerfreulich es liegt in der Natur des Menschen das er erdrückend und überwiegend nur sehr kurzfristig wahrnimmt erkennt und entsprechend Handelt. Tja man kann es auch als die dem Menschen von der Natur biologisch vererbte, gegebene, ,, Erbsünde,, bezeichnen.
    Wird der Mensch seine ,,Erbsünde,, je bewusst beherrschen??? Die Geschichte lehrt leider, eher NEIN.
    http://www.hans-von-atzigen.ch
    Freundliche Grüsse

  3. Albert Einstein:
    „Der Zinseszins-Joseph`s Pfennig ist die mächtigste Waffe im Universum“
    Man kann Herrn von Atzingen nur zustimmen, daß wir uns mit großen Siebenmeilenstiefeln dem Punkt (Tag) X im Koordinatensystem nähern. Der Kondratieff-Winter ist noch lange nicht zu Ende, und dauert voraussichtlich bis 2020. Judgement Day-the day of reckoning will comes- unbezahlbar hohe Schulden werden ein Gemetzel auslösen…Guidestones of Georgia will tell you the future.
    Hier 2 Artikel aus der Glaskugel für das Jahr 2014:
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/16385-geldsystem-x
    besonders das Video mit Andreas Popp ist zu empfehlen
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutschland-im-internationalen-wettbewerb-truegerisch-gute-stimmung-1.1852271
    MfG

  4. Hier 2 exzellente Beiträge zur Beschreibung der näheren Zukunft!
    Andreas Hoose: Der Antizykliker
    http://www.goldseiten.de/videothek/video.php?cid=1&lid=540
    Lothar Reschke : Wertperspektive

    MfG

  5. Es gibt zwei Dinge von denen man nicht wissen will, wie sie gemacht werden. Wurst und DAX/ Wirschaftsprognosen

    oder

    http://ppinvest-blog.blogspot.com/2013/03/borsenprognosen-und-analysten.html

  6. Pingback: Wie wird 2014? | geldexperimente

  7. hallo, deine Prognose wird mit großer wahrscheinlicher „genauer“ sein als die der sogenannten Experten. gefällt mir!

    Meine Prognose: http://geldexperimente.wordpress.com/2014/01/08/wie-wird-2014/

  8. Pingback: Kapitalmarktprognosen für 2014 – Trefferquote: 50% | Jenny´s Blog

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