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Dirk Müller zu TTIP / Genmais / Snowden und der EU

16 Antworten zu “Dirk Müller zu TTIP / Genmais / Snowden und der EU

  1. Ein paar gedanken zu Snowden und die EU oder eher umgekehrt.
    Nach anfänglicher Entrüstung komme ich doch zu der Überzeugung, dass die Entscheidung des EU-Parlaments richtig ist. Man hat lediglich in den Mainstraem Medien versäumt dies richtig zu begründen.
    Snowden Asyl zu gewähren bedeutet ja nicht nur ihm den Aufenthalt zu ermöglichen, sondern auch seine Sicherheit zu garantieren. Sicherheit vor dem Zugriff de USA, die ihn um jeden Preis der Welt (analog Ben-Laden) habhaft werden wollen.

    1.
    Die EU ist kein Staat, kann ihm also gar keinen Aufenthalt gewähren, nur deren Mitgliedsländer im Rahmen nationaler Gesetze.

    2.
    Da innerhalb der EU Freizügigkeit im Reiseverkehr besteht, müsste jedes einzelne Mitliedsland für Snowdens Sicherheit garantieren. Was einfach illusorisch ist, da diese Länder wiederum in starkem maße von den USA abhängig sind.

    Nichts wäre fataler wenn Snowden aus einem EU-Mitgliedsland entführt werden würde.
    Man bräuchte ihn ja nur auf einen der zahlreichen US-Militärbasen zu verschleppen, die sich außerhalb der Kontrolle durch die EU bzw. deren Mitgliedsländer befinden. Um Snowden in die USA zu verbringen, oder Snowden wird Opfer eines ominösen Unfalls in einem der EU-Länder.

    Wie würde die EU in einem solchen fall dann wohl darauf reagieren?

    3.
    Kein einziges westliches Land könnte nach meiner Auffassung Snowdens Sicherheit garantieren. Der Weltöffentlichkeit wurde das bereits demonstriert als man die Maschine des Bolivianischen Staatspräsidenten in Wien zur Landung gezwungen hat um Snowden ggf. habhaft zu werden. Er war Gott Sei Dank nicht an Bord.
    Dieser ungeheuerliche Vorfall war eine konstatierte Aktion mehrerer EU-Staaten im Auftrag der USA. En Beweis über die USA Hörigkeit der EU, indem man sogar das Völkerrecht missachtet.

    Für Snowdens Sicherheit kann nur Putin garantieren. Russland verfügt auch über die Druckmittel die USA in Schach zu halten.

    4.
    Ich halte daher die Entscheidung des EU-Parlamentes aus den genannten Gründen, sowie im Interessen von Snowden für richtig.

    Gruß Sabine

  2. Auch wenn dieser Dirk Müller in der Vergangenheit einige Wahrheiten über das Finanzsystem gesagt hat ist er kaum besser als diese verlogene und korrupte Politclowns und der treudoof folgende Pöbel von Straße.

    Mich stören schon allein seine Aussagen wie „ich bin ein überzeugter Europäer“, Was für ein Nonsens. Der Dirk Müller ist genauso ein Totengräber der europäischen Kulturen und Verfechter der Pan-Europa-Idee wie de selbsternannte Elite mit ihren Lakaien. Ferner gehört er genauso zu den Zockern. Wer wirklich Rückgrat hat und für eine bessere Welt ist, der bleibt von den Finanzplätzen fern und entzieht dem System im Rahmen der individuellen Möglichkeit die Energie. Alles andere ist nur die übliche Doppelmoral (=Heuchlertum bzw. Wasser predigen und Champagner trinken).

    Für mich sind alle Anhänger des Pan-Europa-Idee, der EWG/EG/EU oder der Vereinigten Staaten von Europa alles nur NWO-Hampelmänner und wollen alle Völker samt ihren Kulturen innerhalb der EU zu Gunsten der Wirtschaft gleichschalten.

    Und wenn nun so ein Hampelmann wie der Dirk Müller (wird mir immer unsympatischer, schleimiger und schmieriger) sich als überzeugter Europäer bezeichnet und gleichzeitig sich anmaßt das Wirtschafts- und Finanzsystem verstanden zu haben sowie die Politik in Bezug auf Irland, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland kritisiert ist für mich absolut unglaubwürdig und lügt. Denn genau diese Pan-Europa-, EWG-/EG-/EU- und Vereinigten Staaten von Europa-Fanatiker tragen die Verantwortung für die derzeitigen Zustände und weitere Zuspitzung der Krisensituation innerhalb der EU. Aber die gegebenen Grenzen des Wachstums wird die sehr große Mehrheit wohl nie verstehen (=> Gier frisst Gehirn und ohne Gehirn herrscht Korruptheit, Primitivität und Rückständigkeit).

    Jeder Mensch, der das Wirtschafts- und Finanzsystem wirklich verstanden hat und für die Erhaltung der unterschiedlichen Kulturen der angestammten Bevölkerungen ist lehnt diesen ganzen EU-Mist kategorisch ab. Der Pöbel von der Straße echauffiert sich über die immense Verschwendung von Steuern, Gebühren und sonstigen Abgaben und gleichzeitig werden derartige unsinnigen Projekte bejubelt. Dass die meisten Menschen (tatsächlich sind es nur juristische Personen (Grund. Personalausweis), die sich als Bewohner im Land der Dichter und Denker aufhalten, mit jeder Femtosekunde ihres Aufenthalts eine Beleidigung für das Land der Dichter und Denker darstellen und als untragbar anzusehen sind, weil sonst klar wäre, dass dieser ganzer EU-Mist zu genau denselben Verhältnissen führen wird wie in der Staatssimulation BRD. D h. der einzige Unterschied besteht in der Dimension.

  3. @jennyger:

    Ich möchte Sie bitten diesen Eröffnungskommentar zu löschen, weil er doppelt ist. Beim Absenden des Kommentars ist bei mir etwas schiefgelaufen. Merci im Voraus.

    • Extra für Sandra:

      🙂
      MfG

    • Hallo Sandra,
      Vielen Dank für die Erklärung ihrer Vision. Viele Sachen sehe ich genauso, andere etwas differenzierter.
      Das mit der allgemeinen Intelligenz hatte ich ja schon mal geschrieben, Deme, Bürgerschaft und Idios-wie im antiken Griechenland z.Z. von Aristoteles.
      Das Gemeinwohl steht über den Interessen einzelner Menschen, auch dieser Ansatz ist finde ich richtig, denn er gewährleistet das Funktionieren einer Gesellschaft überhaupt! Mit der Teamarbeit ist das so eine Sache, Beispiel unsere Gesellschaft wo eine kollektive Verantwortungslosigkeit herrscht…und auch ich selber arbeite lieber singulär, denn die Intelligenz der meisten Mitstreiter in einem „ganz tollen Team“ ist grenzwertig, weil wie sie richtig schrieben“die meisten Menschen sind Kevins & Chantalles“
      Der entscheidende Satz von Ihnen ist aber:
      „Dies setzt jedoch von jedem einzelnen Individuum ein Höchstmaß an Weitsicht, Intelligenz und Verantwortungsbewusstsein voraus (=ganzheitlich rationales denken und handeln auf Basis eines multidimensionalen Ansatzes).“
      Genauso sehe ich das auch, das gesamte System ist im Auge zu behalten, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen, deshalb möchte ich auch eine Deme als Regierungsrat haben und keine Mobbiokratie. Sie haben vollkommen Recht, daß die Monsterbürokratie, Lobbyokratie und andere Organisationen der Untergang sind, wie zum Beispiel unser Gesundheitssystem! Der große Fehler ist, das man das Gesundheitssystem ökonomisiert hat, was eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes heraufbeschworen hat, wie Superresistenzen z.B. MRSA
      Eine weitere Frage ist die der Geldschöpfung, denn sie dominiert alle Lebensbereiche. Eine unabhängige, Gold- oder EM-gedeckte Währung mit einer verbundenen Marktwirtschaft, wie 1871 im deutschen Reich oder in den USA sind zu bevorzugen, denn nicht alle Menschen sind gleich (Kommunismus) oder ganz einfach, im Fluß schwimmen kleine & große Fische, auch sie sind unterschiedlich wie Räuber und Pflanzenfresser.
      Ich würde auf keinen Fall ein Zinseszinssystem benutzen, sondern das Gold als reines Tauschmittel und Geldstandard, wie die Standardwasserstoffelektrode. Diese System kann über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung angepaßt werden, mit festen internationalen Wechselkursen!
      Zitat-Sandra:
      „Letztendlich kann der Wohlstand einer Volkswirtschaft nur über die Produktionsfaktoren Arbeit und Wissen erreicht und gehalten werden, wobei der Produktionsfaktor Wissen besonders wichtig ist, weil dieser die Grundlage für die positive Entwicklung einer Wirtschaft und somit einer Gesellschaft im Allgemeinen bildet“

      Dieser zentrale Satz ist absolut richtig, denn genau aus diesem Grund wird die deutsche Gesellschaft Schiffbruch erleiden!
      Wie vom Club of Rome prophezeit, ist Deutschland im Jahr 2013 auf der Stufe eines Entwicklungslandes angekommen, die Bildungskatastrophe legt beredtes Zeugnis darüber ab!
      Außerdem sind unsere Resourcen auf der Erde begrenzt, wie das Phosphat, Silber und das Gold.
      Gold ist definitiv knapp und kann auch durch Elektrolyse(Protonenwanderung?) nicht hergestellt werden! Gold entsteht nicht wie die KWS in der Erdrinde durch Fe-Katalyse unter Hochdruck!Gold entsteht nur bei extremen Prozessen, wie einer Supernova mit ungeheurem Druck-Millionen Pa und Millionen-Kelvin, wie in der Sonne.Folgende Beiträge belegen dies sehr deutlich:
      http://www.welt.de/wissenschaft/article114534647/Bei-Erdbeben-koennen-tiefe-Goldadern-entstehen.html
      und

      Die Elektrolyse mit einer Ti-Elektrode und der Pt-Standardelektrode mit H2SO4 als Elektrolyten, sowie D2O als Argenz zur Au-gewinnung halte ich für sehr unwahrscheinlich, denn laut elektrochemischer Spannungsreihe ist die Pt-Standardelektrode als inert anzusehen. Außerdem soll hier ein Neutron vom D2O zum Pt „wandern“ um Au 79 zu erhalten! Das eine ist ein elektrochemischer Prozeß & das Andere ein Kernprozeß, also sehr, sehr unwahrscheinlich! Neutronen wandern nicht so einfach von einem Atomkern in einen anderen Atomkern! Man soll niemals nie sagen, aber wie beim Teilchen im Kastenmodell ist ein tunneln von Makroskopischen Objekten bisher noch nie beobachtet worden !
      Ich mach jetzt mal Schluß, sonst haut mich die liebe Jenny!
      MfG

    • Ihr vergesst manchmal, dass ich all diese langen Texte lesen muss …

    • Ich bitte um Entschuldigung Fräulein Jenny, aber manchmal geht`s nicht kürzer! 🙂

    • Hallo Herkules

      Vielen Dank für Ihre Antwort.

      Ihren Satz „Mit der Teamarbeit ist das so eine Sache, Beispiel unsere Gesellschaft wo eine kollektive Verantwortungslosigkeit herrscht…und auch ich selber arbeite lieber singulär, denn die Intelligenz der meisten Mitstreiter in einem “ganz tollen Team” ist grenzwertig, weil wie sie richtig schrieben”die meisten Menschen sind Kevins & Chantalles”“ kann ich nicht so ganz stehen lassen, weil ich mich in meinem Kommentar missverständlich ausgedrückt habe (mein Problem). Ich wollte viel mehr zum Ausduck bringen, dass die Menschen zwar auf der einen Seite selbstständig und eigenverantwortlich denken und handeln sollen, aber dennoch nicht auf einer Egoschiene fahren. D. h. die Ökonomie ist wie ein übergroßes Uhrwerk, bei dem jedes Individuum ein Zahnrädchen darstellt. Ich selbst arbeite wie Sie auch lieber alleine als in einem Team (vgl. Ihr Beispiel mit der gelebten Verantwortungslosigkeit=> jeder verlässt sich auf den anderen und am Ende bleibt die Arbeit liegen bzw. an einem selbst hängen), jedoch bin ich mir dennoch bewusst, dass ich alleine niemals die Welt retten könnte und immer von Dritten abhängig sein werde (vgl. mein Beispiel mit dem Uhrwerk). Die Zunahme des Lebensstandards gegenüber z. B. dem Mittelalter konnte nur durch Arbeitsteilung erzielt werden, weil auf der einen Seite es altruistische Forscher/Entdecker/Ingenieure gab und auf der anderen Seite zumindest partiell es Menschen gab, welche diese neuen Technologien einer größeren Masse zugänglich gemacht wurde und den Alltag sehr erleichterten. Hierbei muss ich jedoch gleich wieder zurückrudern, weil dies nur für Technologien galt, welche nicht die Stellung der Herrschenden untergrub. Leider entwickelt sich die Mehrheit wieder zurück (=> an einer Aussortierung solcher Menschen führt meiner Auffassung nach kein Weg vorbei). Ich hoffe, dass ich es dieses Mal besser dargestellt habe.

      Mit dem Aspekt der Ökonomisierung des Gesundheitswesen haben Sie absolut recht, weil wir nun eine Krankheitsindustrie haben und aufgrund der Mechanismen im Geldsystem diese Akteure gar kein Interesse an wirklich gesunden Menschen haben kann. Daher ist es auch kein Wunder warum die Beiträge stets steigen (inkl. Reduzierung des Leistungskatalogs bei den gesetzlichen Krankenkassen) und regelmäßig neue „Krankheiten“ erfunden werden (vgl. u. a. Vogel- und Schweinegrippe warte nur noch auf eine Fisch-. Esels oder Dromedargrippe).

      „Ich würde auf keinen Fall ein Zinseszinssystem benutzen, sondern das Gold als reines Tauschmittel und Geldstandard, wie die Standardwasserstoffelektrode. Diese System kann über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung angepaßt werden, mit festen internationalen Wechselkursen!“

      Diese beiden Sätze finde ich wirklich sehr gut und sehr vernünftig (wenn ich den ersten Satz richtig verstanden habe, dann wird auch der einfache Zins abgeschafft). Mit einem solchen System könnte ich mich zur Not arrangieren. Allerdings halte ich selbst für ein solches System die Mehrheit für zu doof, weil diese immer nur darauf aus ist Dritte auszubeuten, auszuplündern, zu unterjochen oder zu versklaven.

      Ich habe bewusst auf eine Übersetzung sowie abschließende Bewertung des englischen Textes verzichtet, weil ich in Chemie und Physik noch nie gut war und mir für diese Disziplinen einfach das Talent fehlt (meine Welt ist primär das Wirtschafts- und Finanzsystem).

      Einen Aspekt, der sich mir allerdings gar nicht erschließt ist, wie die Goldteilchen so tief in die Erde eindringen konnten (in Südafrika sind die bereits knapp vier Kilometer tief)? Die Erklärung mit der Ansammlung durch Wasserflüsse halte ich nicht für absolut schlüssig. Auch die Plattentektonik scheidet in vielen Fällen aus. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, dass die Platten wirklich untertauchen, reiben oder aufeinander stoßen, sondern, dass die Erde wächst und durch irgendwelche Prozesse im Erdinnern, die durch die Neutrinos in bestimmten Fällen ausgelöst werden, neue Materie entseht. Ich weiß klingt etwas verrückt, jedoch muss entweder die Erde einst einen kleineren Durchmesser gehabt haben oder die Atmosphäre hat nicht immer mit dem gleichen Druck auf die Erde eingewirkt (vgl. Größe von Dinosauriern und Pflanzen/Bäumen). Hinzu kommt, falls Ihre bzw. die im Video dargestellte Version mit der Super Nova Explosion stimmen würde, warum sind die Goldvorkommen dann dennoch nur auf so wenige Lagerstätten begrenzt? Auch den Erklärungsansatz mit der Erosion und der hieraus resultierendenden Ansammlung halte ich nur für sehr eingeschränkt für logisch.

      Mein grundlegendes Problem mit Geld aus Papier, Edelmetallen oder sonstigen Metallen ist, dass dieses mich absolut kalt lässt und ich mit diesen Elementen nicht viel anfangen kann, weil die Werte nur auf Glauben basieren. Ich beschäftige mich primär mit Themen die mich interessieren => hieraus ziehe ich meine Motivation und Energie. Dementsprechend hat für mich Geld (egal in welcher Form) keinerlei Bedeutung, weil es mich in keinster Weise befriedigt, sondern nur als notwendiges Übel als Grundvoraussetzung zur Befriedigung von Bedürnissen im aktuellen System ansehe. Daher kann ich den Argumenten der Befürworter für ein Edelmetallgeldsystem nicht wirklich folgen, weil es genauso wie im jetzigen System zur asymmetrischen Polarisation der Vermögen im Allgemeinen sowie zum Machtmissbrauch einiger Psychopathen (=selbsternannte Elite/Geheimgesellschaften) kommen wird

      Einen Aspekt, der mich jetzt noch interessieren würde ist, dass Gold, Silber und Platin mehr oder weniger häufig auch im Rahmen bei der Produktion von Gütern eingesetzt wird. Wie sollen diese Metalle weiterhin in Produkten eingesetzt werden, wenn diese Rohstoffe für die Herstellung von Edelmetallmünzen benötigt werden? Und bitte nicht die Folgen einer Hortung dieser Edelmetalle unterschätzen. Auch eine Substitution dieser Edelmetalle halte ich nur für eingeschränkt möglich.

      Nun mache ich Schluss, damit Jenny nicht so viel lesen muss. 🙂

    • Hallo Sandra,
      Vollkommen richtig erkannt, diese Welt kann man nicht retten, das ist Fakt. Man denke in diesem Zusammenhang an Sir Isaack Newton oder die Offenbahrung des Johannes! Die apokalyptischen Reiter der 7 Siegel sind unterwegs und niemand, außer einem kann sie aufhalten!
      Völlig richtig erkannt, ich würde den Zins komplett abschaffen!
      Zitat Sandra:
      „Ich habe bewusst auf eine Übersetzung sowie abschließende Bewertung des englischen Textes verzichtet, weil ich in Chemie und Physik noch nie gut war und mir für diese Disziplinen einfach das Talent fehlt (meine Welt ist primär das Wirtschafts- und Finanzsystem). “

      Das macht nichts, ihr ökonomisch-finanztechnischer Hintergrund ist sehr gut, da kann sich so mancher Ökonom eine riesige Scheibe abschneiden! Die wissen zum Teil noch nichtmal, wie das Geldsystem funktioniert!

      Ich bin in beiden Gebieten, Naturwissenschaften und Finanzökonomie unterwegs, wobei die Finanzökonomie ein Selfmadeprodukt ist!

      Die Au-Teilchen konnten deshalb so tief in die Erde eindringen, da sie mit Über- und Lichtgeschwindigkeit auf die Erde auftrafen und denken Sie an das hohe, spezifische Gewicht von Aurum! (E=m*c2)
      Die Kondensation der Au-Teilchen erfolgte und erfolgt über die unterirdischen, magmatischen Tektonikprozesse!
      Die Erde war tatsächlich vom Umfang her kleiner, da nicht Neutrinos, sondern der Gasstaub aus dem Weltall durch die Gravitation vereinnahmt wird! Mehrere Millionen Tonnen Staub werden pro Jahr durch die Erde absorbiert!
      Die Edelmetalle finden eine breite Anwendung in der Herstellung industrieller Güter, das ist vollkommen richtig. In einem Auto von heute sind 2 Unzen Argentum verbaut. Beiersdorf stellt silberhaltige Wundverbände her und kolloidale Ag-Lösungen dienen der Desinfektion.Auch die Hortung von EM ist vollkommen richtig erkannt, z.B. China hält physisch 15000 metrische Tonnen des Au!
      Was das für die Zukunft bedeutet muß ich nicht weiter erklären, denn es gilt Angebot & Nachfrage und wenn die Nachfrage höher ist, als das Angebot, dann haben wir einen Markt in Backwardation und die Preise steigen.
      kürzer ging nicht!
      LG
      Herkules

    • @ Sandra_ wieso alternativ kein Gsell`sches Freigeld akzeptieren…eine gemeinwohlorientierte Regio-Wirtschaft würde mir nach dem Zusammenbruch genügen. mit Community Shared Services. Nicht jeder braucht dann noch eine Waschmaschine, teilen wie im Internet…allerdings zeigt sich gerade dass Modelle wie Fairnopoly noch nicht das Gelbe vom Ei sind, aber ein Anfang. Franz Hörmann als Vordenker hat doch einige Lösungen ausgebreitet. Bei Plan B bin ich am rätseln denn Andreas Popp könnte das auch im Auftrag von Rothschilds Gnaden ausgebrütet haben, denn ein derart sozialistisches Bodenrecht werden die Landbesitzer nie tollerieren!
      Ansonsten gebe ich Dir völlig recht, Bewusstseinsbildung ist eine Lebensaufgabe und solange es Brot&Spiele gibt, wohl nur für eine kleine Minderheit wichtig!

    • @truthseeker:

      Weil Geld (egal in welcher Form auch immer) nur auf Glauben basiert.

      Im unten stehenden Kommentar habe ich als Antwort an Herkules u. a. folgendes geschrieben:

      „Mein grundlegendes Problem mit Geld aus Papier, Edelmetallen oder sonstigen Metallen ist, dass dieses mich absolut kalt lässt und ich mit diesen Elementen nicht viel anfangen kann, weil die Werte nur auf Glauben basieren. Ich beschäftige mich primär mit Themen die mich interessieren => hieraus ziehe ich meine Motivation und Energie. Dementsprechend hat für mich Geld (egal in welcher Form) keinerlei Bedeutung, weil es mich in keinster Weise befriedigt, sondern nur als notwendiges Übel als Grundvoraussetzung zur Befriedigung von Bedürnissen im aktuellen System ansehe. Daher kann ich den Argumenten der Befürworter für ein Edelmetallgeldsystem nicht wirklich folgen, weil es genauso wie im jetzigen System zur asymmetrischen Polarisation der Vermögen im Allgemeinen sowie zum Machtmissbrauch einiger Psychopathen (=selbsternannte Elite/Geheimgesellschaften) kommen wird.“

      Vielleicht verstehen Sie nun etwas besser warum ich für eine geldlose Welt bin. Dennoch sind wir uns beim Aspekt einer gemeinwohlorientierten Wirtschaft einig. Denn nichts anderes möchte ich auch.

      Beim Popp bin ich mir auch nicht wirklich sicher was der wirklich will, wobei der über zahlreiche Ecken auch mit Edelmetallminen bzw. Edelmetallhandelsunternehmen verstrickt sein soll. Hinzu kommt, dass ich bei dessen Plan B nicht wirklich durchsteige (für mich klingt das alles nach alter Wein in neuen Schläuchen) . Außerdem steht er wie Vogt und Clauss im Verdacht Scientology anzugehören.

    • Hallo Sandra,
      Danke für die exzellenten Kommentare!
      Sie sind so exquisit wie die Musik von Händel made by Herve Niquet:

      MfG

  4. Exquisit geschrieben Sandra, besser kann man es nicht formulieren!
    Deme, Bürgerschaft und 95% Idios! Ich bin für die altgriechische Demokratie. Momentan herrschen Kevinismus & Chantallismus im Land der Dichter & Denker. Wenn Kevin Pröpke im Leitgefechtsstand eines AKW ankommt, ist der atomare Supergau vorprogrammiert! Ich weiß aber nicht, wie eine Welt völlig ohne Geld funktionieren soll, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, denn der Urkommunismus ist obsolet, da nicht alle Menschen gleich sind!
    Ich würde einen Goldstandard vorziehen, weil richtiges, ehrliche Geld!
    MfG

    • @Herkules

      Vielen Dank für den Link der Grusskarte.

      Einen Aspekt, den ich einräumen muss ist, dass meine Vision einer geldlosen Welt mit dem sehr großen Teil der jetzigen Menschen nicht möglich ist, weil schlicht zu doof. Ich stelle das Gesamtwohl über das Einzelwohl, weil man nur im Team erfolgreich sein kann, weil ein einzelner nur sehr begrenzt alles selber machen kann (=> kein Mensch kann in allen Dingen gut bzw. talentiert sein).

      Der einzige Vorteil, den ich bei einem Goldstandard sehe ist, dass die Anzahl der Menschen in Wohlstand limitiert wird und eine Ausweitung dieser Anzahl nur durch einen effizienten und effektiven Einsatz der Ressourcen möglich ist. Der wesentliche Nachteil ist, dass die Natur noch rücksichtloser ausgebeutet wird, damit das Papiergeldsystem mit dem Zinses-Zins-Effekt mit Gold hinterlegt werden kann (auch dies ist nur endlich möglich). Außerdem werden in diesem Zusammenhang von den Edelmetallgläubigen die exponentielle Vermehrung des Menschen und der hieraus resultierende Goldmehrbedarf auch im Rahmen eines zinslosen Systems ignoriert. Ferner ist die Geldwirtschaft genauso eine Tauschwirtschaft wie die Naturaltauschwirtschaft, weil anstatt Naturalien Geld als Tauschmittel eingesetzt wird. Die einzige wirkliche Grenze bildet die von der Natur bereitgestellten Ressourcen und Ernteerträgen.

      Dementsprechend spielt bei mir die Art des Geldes keine Rolle, weil es -um es ganz allgemein zu formulieren- mit zunehmendem Zeitablauf systembedingt immer zu einer Konzentrierung der Vermögen im Allgemeinen bei immer weniger Wirtschaftssubjekten kommt (= asymmetrische Polarisation). Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob eine Währung aus Edelmetallen (Gold, Silber, Platin), Salz-, Zucker-, Sandkörner, Strohballen, Backsteinen, Gummibärchen oder Legosteinen besteht. Daher kann man auf Geld auch getrost verzichten, weil dieses aufgrund der gegebenen Mechanismen nur zu einem Werte- und Sittenverfall innerhalb einer Gesellschaft sowie zu Kriegen im Allgemeinen zwangsläufig führen muss, weil primär die Gier der Menschen gefördert und gefordert wird (Grundvoraussetzung für ein Überleben in einem solchen System). Für mich erschließt es sich einfach nicht was an einer Welt, in der es der Normalfall darstellt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, erstrebsam sein soll! Darüber hinaus ist die Frage wer die Kontrolle über das Geld hat viel wichtiger als die Art des Geldes. Aber selbst dieser Frage verweigert sich die sehr große Mehrheit.

      Letztendlich kann der Wohlstand einer Volkswirtschaft nur über die Produktionsfaktoren Arbeit und Wissen erreicht und gehalten werden, wobei der Produktionsfaktor Wissen besonders wichtig ist, weil dieser die Grundlage für die positive Entwicklung einer Wirtschaft und somit einer Gesellschaft im Allgemeinen bildet (wird seit mehreren Dekaden vorsätzlich durch freundliche Unterstützung des Stimmvolks und der Lobbyisten zerstört) und der Produktionsfaktor Arbeit sonst nichts wert ist. Leider glaubt die Mehrheit der Menschen an die Möglichkeit des leistungslosen Wohlstandes (= spätrömische Dekadenz) sowie an die Konservierung von Wohlstand (u. a. Edelmetallgläubige). Dies ist jedoch nicht der Fall. Oder haben Sie schon einmal Geld oder Gold arbeiten sehen?

      D. h. jeder Mensch bringt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten in Abhängigkeit des Bedarfs ein und konsumiert alle Güter und Dienstleistungen unentgeltlich, weil Wohlstand nur über die Produktionsfaktoren Arbeit und Wissen erreicht und erhalten werden kann und die einzige Grenze die auf diesem Planeten bereitgestellten Ressourcen bilden. Dies setzt jedoch von jedem einzelnen Individuum ein Höchstmaß an Weitsicht, Intelligenz und Verantwortungsbewusstsein voraus (=ganzheitlich rationales denken und handeln auf Basis eines multidimensionalen Ansatzes). Dieses Ziel ist ohne eine Reduzierung der Weltbevölkerung im Allgemeinen sowie einer Aussortierung von Fehlgeleiteten nicht zu erreichen/aufrechtzuhalten.

      Ob Gold wirklich so knapp ist wie immer behauptet wird kann bezweifelt werden, weil dieses u. a. wie Erdöl, Erdgas, Edelsteine im Erinnern entsteht und dann in Rissen und Spalten bzw. durch Magmaströme/Vulkanismus nach oben steigt. Im Aufsatz „ELECTROLYSIS OF D2O WITH TITANIUM CATHODES: ENHANCEMENT OF EXCESS HEAT AND FURTHER EVIDENCE OF POSSIBLE TRANSMUTATION von J. Warner, J. Dash und S. Frantz (Quelle: http://lenr-canr.org/acrobat/WarnerJelectrolys.pdf ) wurde auf Seite 4 ausgeführt: „Statistically significant amounts of gold were detected in the electrolyte from the two excess heat producing experimental electrolytes SEC 7 (+ 0.136 ± 0.010 W) and SEC 8 (+ 0.509 ±0.007 W) but no statistically significant Au was found in the electrolyte of the non-excess heat producing experiments (SEC 4 and SEC 11). We previously reported the detection of localized concentrations of Au by surface analysis of Pd cathodes from cells that produced excess heat 2. The Au could result from the transmutation of Pt from the anode or lead wires in both the Pd and the Ti cathode cells.“ Als Nicht-Physikerin und Nicht-Chemikerin habe ich auf eine Übersetzung verzichtet. Sollte dies sogar im industriellen Maßstab möglich sein, dann wäre der Goldstandard per se erledigt.

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