Krisenvorsorge: Diese Dinge muss man haben

Krisenvorsorge ist ein leidiges Thema. Es muss ja nicht immer gleich der Zusammenbruch des globalen Finanzsystems sein. Krisenvorsorge ist auch bei Naturkatastrophen und politischen Unruhen sinnvoll. Egal was passiert: Man sollte gerüstet sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet hierzu wertvolle Listen mit Dingen, die man unbedingt vorrätig haben sollte. Ich habe die Liste etwas ergänzt.

  • mind. 30 Liter Wasser
  • Knäckebrot
  • Mehrere verschlossene Dosen mit Nüssen
  • Speiseöl
  • haltbare Milch
  • Dosenfisch/Dosenfleisch
  • Honig und Zucker
  • Schokolade
  • Salz
  • Konserven (Obst, Gemüse etc…)
  • mehrere Kilo Nudeln oder Reis
  • Kaffee/Tee
  • Verbandskasten
  • Schmerzmittel
  • Desinfektionsmittel
  • Fieberthermometer
  • Pinzette
  • Kerzen, Teelichter
  • Feuerzeug, Streichhölzer
  • Taschenlampe
  • Batterien
  • Kocher mit Brennmaterial
  • Brennstoffe wie Holz oder Kohle
  • Seife und Waschmittel
  • nichtelektrische Zahnbürste
  • Schutzkleidung
  • Thermodecke
  • Taschenmesser/Dosenöffner
  • Rundfunkempfänger
  • Tauschmittel (z.B. Schnaps und Zigaretten)
  • Pfefferspray
  • legale Waffe
  • Werkzeug
  • Fahrrad
  • Rucksack
  • Hygieneartikel
  • körperliche Fitness

Die meisten der genannten Dinge hat man üblicherweise zu Hause griffbereit. Tricky wird es erst bei den Lebensmitteln. Hier empfiehlt sich tatsächlich Lagerhaltung. Die Reserven sollten im Laufe der Zeit immer wieder erneuert werden, damit nichts abläuft. Von teurer Langzeitnahrung halte ich nichts. Man sollte die Vorsorge je nach persönlichem Sicherheitsbedürfnis betreiben und nicht übertreiben. Am wichtigsten ist der Wasservorrat. Er sollte regelmäßig erneuert werden. Ebenfalls wichtig sind Tabakwaren und Schnäpse, die man im Notfall als Währung einsetzen kann. Schnaps und auch Honig sind mehrere Jahrzehnte haltbar. Krisenvorsorge muss nicht teuer sein. Oft reicht es, eine gewisse Lagerhaltung zu betreiben. Man sollte stets auf z.B. einen 7 tägigen Stromausfall inkl. Wetterextrem gerüstet sein. Das oben genannte Bundesamt empfiehlt Vorsorge für 14 Tage.


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liebe Grüße, eure Jenny

10 Antworten zu “Krisenvorsorge: Diese Dinge muss man haben

  1. Man darf das Gesetz des Dschungels nicht vergessen: Die Großen fressen die Kleinen, die Starken die Schwachen. Man sollte also im Falle eines Falles seine Vorräte auch verteidigen können. Auf die legale Waffe bezogen: Nach sieben Tagen, vor allem Nächten z.B. Stromausfall wird man sich wohl wünschen, mehr als einen Elektroschocker und Pfefferspray zu besitzen. Weil das Tier Mensch eben leider egoistisch veranlagt ist, und ihm weitestgehend ein soziales Leben(Zusammenhalt) abtrainiert wurde. Nur so ein Gedanke von mir…
    LG

  2. Hallo Jenny,
    Ein sehr guter Artikel wieder von Ihnen! Anbei eine gute Ergänzung, ein Vorratskalkulator aus dem Landwirtschaftsministerium!
    http://www.ernaehrungsvorsorge.de/de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator/
    Sehr wichtiges Thema, denn die staatlichen Vorratsläger wurden wegen „Geldknappheit“ aufgelöst!
    Freundliche Grüße an die pinksliberale Lady 🙂

  3. Ich bin ja auch schon vorsichtig.
    Aber in solchen Angelegenheiten – da kann ich mit meiner Zeit besseres anfangen!
    Wie hoch stehen die Chancen, das so etwas passiert?
    Natürlich trifft es immer nur die anderen und nie einen selbst – daran halte ich mich fest…
    Bis es mich dann doch erwischt hat…
    Dann denke ich: Hätte ich doch nur die Anweisungen aus dem Jenny-Blog befolgt… 🙂

    Beste Grüße
    D-S

  4. Zitat:
    „Das sollen keine Anweisungen sein, sondern eher Inspirationen“
    Wer trägt hier so eine schöne rosarote Brille?
    Frau sollte mal folgendes Video zur Kenntnis nehmen:

    Das ist schon eine ganz harte Nummer von Realitätsverweigerung.
    MfG

  5. Diese Liste abzuarbeiten, wäre schon eine gute Vorbereitung. Man ist nie perfekt. Ungefähr richtig reicht, und ist allemal besser, als nichts zu tun.
    Trotzdem ein paar Anmerkungen:

    Wasser ist das größte Problem. Bei einem flächendeckenden Stromausfall funktioniert auch die Wasserversorgung nicht mehr, weil die Pumpen nicht laufen. Wassertürme, die mit Schwerkraft funktionieren, gibt es kaum noch.
    Ich habe deshalb einen Katadyn Wasserfilter angeschafft. Mit dem kann man Oberflächenwasser (Fluß, See, Pfütze, Aquarium, … ) in Trinkwasser umwandeln.
    Wenn das Stromnetz zusammenbricht, dauert sein Wiederanlauf nicht eine Woche, sondern mindestens 2 bis 3. Ausreichend Batterien, oder einen Generator zum Laden von Akkus. Kurbel-Lampe, Kurbel-Radio … Selbst nachdenken!

    Noch ein Tipp: Fresse halten, nicht protzen! Sonst hat man schnell ungebetene Gäste. Vorsicht beim Entsorgen von Abfällen, Lebensmittelverpackungen usw. Auch das weckt sie Neugier von dann hungernden Realitätsverweigern, die mit Sicherheit schnell gewalttätig werden!

    Bargeld! Geldautomaten brauchen Strom, und auch Plastikkarten funktionieren dann nicht. In Ägypten waren die Banken während der vom Westen angezettelten „Revolution“ 17 Tage (!) geschlossen.

  6. Für alle angehenden Rentner empfiehlt sich außerdem:
    – solider Strick und Baum / Balken zum Aufhängen schont die Nachbarn
    – genug Sprit im Tank des Kleinwagens, um sich vom nächstbesten LKW auf der Gegenfahrbahn plätten zu lassen
    – ein paar Propangasflaschen im Keller mit Streichhölzern auf Vorrat sind absolut notwendig und sehr lange haltbar

    **Anmerkung der Redaktion: Böser Sarkasmus….

  7. Erinnert mich an meine Jugend in der Schweiz. Vorrat für 2 Wochen am Haushaltslager. War damals als Vorlauf für eine Notversorgung gedacht.
    Die Schweiz hatte damals einen bestmöglich umfassende Logistik bis hein zur Umstellung auf längerfristige Notversorgung ausreichend für rund 5 Millionen. Alles Geschichte mit 8 Millionen Einwohnern eine Illusion.
    Tja Notvorrat (Megalach) für 2 Wochen und für die restlichen 50 Wochen???
    Innzwischen ist die Welt vom reibungslos funktionierenden Agrargüterhandel abhängig dazu eine sehr ausgefeilte Logistik sowie hochvernetzte Produktionsstrukturen. Das Ganze ist innzwischen ein sehr fragiles Netzwerk. Faktisch Global mit jeweils einer sehr dünnen Reservedecke. Der Megarisikofaktor sind nebst einem allgemeinen Wirtschaftszusammenbruch und Bewaffneten Grosskonflikten schlicht und einfach ein Zusammenbruch der ganz profanen Humanversorgung.
    Bei im Extremfall 3. Weltkrieg. Besteht das nicht von der Hand zu weisende Risiko das auf einen Schlachtfeld resp. durch Waffeneinwirkung verursachten Toten, deren bis zu Hundert als Folge eines allgemeinen Humanversorgungszusammenbruches das Leben jämmerlich verlieren.
    Da tickt längst eine kaum erkannte Megabombe, die Gefahr eines Humanversorgungszusammenbruches. Grundursache die innzwischen massive Übervölkerung des Planeten.
    Die meisten haben eine Riesenangst vor Krieg, schlimm genug, ich fürchte da noch sehr viel verheerenderes, die Begleiterscheinungen und zwangsläufigen, den leider wenigsten bewussten, Folgen.
    Freundliche Grüsse
    http://www.hans-von-atzigen.ch

  8. Kleiner Nachtrag:
    Europa hat etwas vergleichbares räumlich begrenzt, schon einmal erlebt.
    Der 30 Jährige Krieg. Damals haben nicht die Schlachten die Menschen umgebracht es war der verheerende Zusammenbruch der allgemeinen Humanversorgung.
    Die Menschheit scheint es, will, und kann, offenbar NICHTS aus der Geschichte lernen.
    Freundliche Grüsse

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