Das große Missverständnis bei der staatlich geförderten Altersvorsorge

Funktionselitäre Bessermenschen in zwangsfinanzierten Propagandamedien raten immer wieder zu staatlich geförderter Altersvorsorge wie Riester, Rürup oder betrieblichen Pensionskassen. „Die Rendite ist am höchsten, weil diese Verträge vom lieben guten und vergötterten Staat bezuschusst werden“, lügt man uns ins Gesicht.

Vielen Sparern ist nicht klar, wie diese Verträge funktionieren. Trotzdem werden noch immer massenhaft staatlich geförderte AV-Verträge abgeschlossen, denn die meisten Menschen haben nicht das notwendige Abstraktionsvermögen um zu vermeiden, dass sie über den Tisch gezogen werden. Bei staatlich geförderter Altersvorsorge greift bei Auszahlung nicht die Ertragsbesteuerung, sondern die wesentlich schlechtere nachgelagerte Besteuerung. Am einfachsten kann man das „große Missverständnis“ bei Rürup erklären. In der Sparphase kann man die Sparbeiträge von der Einkommensteuer absetzen. Der Vorteil beträgt dann um die 40%. In der Auszahlphase muss man jeden Euro, der aus dem Vertrag raus geht, mit dem dann gültigen Steuersatz versteuern. Auch die Kranken- und Pflegekassen wollen darauf Beiträge haben. Statt nur den Kapitalertrag zu besteuern, muss man die ganze Auszahlung besteuern (zzgl. Beiträge zur Kranken- und Pflegekasse).

Verkäufer und beauftragte Experten der Propagandamedien verkaufen diese nachgelagerte Besteuerung als Vorteil. Man verspricht den Ahnungslosen, dass man als Rentner ja einen niedrigeren Steuersatz hätte als vorher. Die Differenz wäre dann der Benefit. Wie fühlen sich die Sparer, wenn sie wissen, dass ihre Verträge an politische Entscheidungen der Zukunft gebunden sind? Was, wenn eine noch dämlichere Regierung in 30 Jahren auf die Idee kommt Rentner mit z.B. 60% zu besteuern? Was wenn eine künftige Regierung 20% Pflegebeitrag fordert? Wer staatlich geförderte Altersvorsorge betreibt, gibt der tausendjährigen totalitären Verdummungspolitik einen Blankoscheck auf das eigene Eigentum. Herzlichen Glückwunsch.

Ebenfalls interessant sind die Verkäufer solcher Produkte. Hier handelt es sich in der Regel um Versicherungen und die verlangen stolze Provisionen. Anders wie bei z.B. Fonds bezahlt man die Provisionen nicht (als Ausgabeaufschlag) vom jeweiligen Betrag, den man in den Vertrag überweist, sondern als einmaligen Gesamtbetrag am Anfang der Laufzeit. Als Grundlage dienen die „eventuellen Beiträge, die man noch bezahlen wird“. Beispiel: Abschluss einer Riester-Rentenversicherung mit 40 Jahren Laufzeit; 100€ Monatsbeitrag. 12 mal 100 mal 40 gibt 48.000 Euro. Hierauf berechnet der Vertreter nun (mit z.B. 4%) seine Einmalprovision in Höhe von 1.920 Euro.  Diesen bezahle ich, unabhängig davon ob ich in 5 Jahren schwanger werde und pausiere, oder aus sonstigen Gründen, den Vertag nicht wie geplant zu Ende bespare.

Staatlich geförderte Altersvorsorge ist kompliziert, intransparent, teuer und gleicht einem Blankoscheck an die Regierung. Die Besteuerung bei „normaler Geldanlage“ ist da einfacher: Man spart an und bekommt Zinsen, Dividenden, Mieten oder was auch immer. Diese Erträge besteuert man zu dem Zeitpunkt, an dem sie anfallen (Zuflussprinzip). Lässt man sich das eigene Guthaben dann im Rentenalter monatlich auszahlen, dann lebt man vom eigenen Geld (eigenes Eigentum, eigene Leistung) und muss nicht vom Wahlvieh geliebten und vergötterten, aber überschuldeten Staat geschröpft werden. Diesen Sachverhalt verstehen die neosozialistischen Bessermenschen erst dann, wenn sie Hunger haben, bluten oder frieren.

Angeregt wurde ich von der Anstalt vom 11.03.2014.


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liebe Grüße, eure Jenny

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8 Antworten zu “Das große Missverständnis bei der staatlich geförderten Altersvorsorge

  1. Liebe Närrinen, Liebe Narren,
    Wer immer noch an den staatlichen Karneval glaubt, der sollte schleunigst die Bürger von Schilda besuchen, um sich seinen persönlichen Bienenkorb abzuholen. Auf das die staatlichen Bienen in die Waden, ihren vollen Zorn entladen! Der Schlafmichel wird spätestens dann zum Wutmichel! Frohes stechen lassen und den RFID-Chip in die Matschrübe implantieren lassen! Hellau & Alaaf!

    Was die Schelmen nicht stehlen, das zertreten die Narren! 😀
    Anette von Droste Hülshoff

  2. Pingback: Das große Missverständnis bei der staatlich geförderten Altersvorsorge | Der Blogpusher

  3. „…Lässt man sich das eigene Guthaben dann im Rentenalter monatlich auszahlen, dann lebt man vom eigenen Geld (eigenes Eigentum, eigene Leistung) und muss nicht vom Wahlvieh geliebten und vergötterten, aber überschuldeten Staat geschröpft werden. Diesen Sachverhalt verstehen die neosozialistischen Bessermenschen erst dann, wenn sie Hunger haben, bluten oder frieren…“

    Das setzt voraus, dass man dem Sparer das Geld auch gelassen hat und es nicht für allerlei „Rettungs“-Betrügereien stiehlt.

    Und es setzt auch voraus, dass es Zinsen gibt, die gräßer Null sind, sonst wird das Vermögen aufgefressen.

    Man muss leider anerkennen, dass unser sozioökonomisches Geld-/Werte-/Denksystem, in dem neues Geld fast ausschließlich gegen physische Sicherheiten (Eigentum) entsteht, das zudem zinsbasiert ist, ausschließlich denjenigen nützt, die Geld selbst entstehen lassen dürfen – die Bankster – und sich damit die ganze Welt zusammen stehlen.

    Es ist im Grunde alles sehr simpel, man muss es nur einmal verstanden haben.
    http://stopesm.blogspot.com/2013/11/wucher-waffe-zur-kontrolle-und_5.html
    http://stopesm.blogspot.com/2013/11/wucher-waffe-zur-kontrolle-und.html
    http://stopesm.blogspot.com/2013/01/hochfinanz-mafia-1-mit-scheingeld-zu.html

  4. Um das mal abberr gaaaanz kurz zu halten, liebe Jenny-Finanzeule: Hier hat der olle Finanzelefant 😦 eure MaRi 🙂 die Rürup-Schichten mal auf Brot geschmiert. Schichtweise + Bürgernah 🙂

    Hoffe ich. Doch 🙂

    Grüße ins Ald’badische Heimatländle!

    #Woisch 🙂

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