Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann

Es ist zwar ein feuchter Traum neosozialistischer EU-Nazis, wird aber nicht funktionieren. Man versucht eine übergeordnete Gebietskörperschaft zu bilden, die über dem regionalen Wirkungskreis der Menschen liegt. Damit werden die Menschen durch Zentralismus entmündigt.

Ich lehne die EU ab. Ich lehne aber nicht nur Brüssel ab, sondern auch Berlin. Ja, sogar Stuttgart lehne ich ab! Ich brauche keine EU und ich brauche auch kein Deutschland, sofern es soetwas überhaupt gibt. Ich kann mit den Großmachtsbestrebungen politisch korrekter Neosozialisten, die die (Ver)Führer der verlogenen Blockpartei anhimmeln, nichts anfangen. Demokratie funktioniert regional am besten, denn die Menschen haben ähnliche Bedürfnisse, kennen sich und können kommunizieren. Stellt euch mal vor, wir hätten das EU-Reich in Form eines Bundesstaates: Es gäbe eine gemeinsame Sozialpolitik, Bildungspolitik und so weiter. An irgend einem Sonntag Abend dann, diskutiert eine elitäre Runde in einer pariser Talkshow über Mindestlöhne. In einer polnischen Talkrunde geht es um Zuwanderung und bei Jauch spricht man über Steuerhinterziehung. In einem Bundesstaat müssen öffentliche Debatten möglich sein.

Aber wer schaut denn bitte polnische, französische und italienische Talkshows??? Also ich nicht, denn ich verstehe diese Sprachen nicht. In einem EU-Reich wären ähnlich wie in untergegangenen Imperien keine öffentlichen Debatten möglich. Die Menschen werden unterdrückt und nur durch Ideologien zusammen gehalten. Die USA hat gegenüber der EU einen entscheidenden Vorteil und der nennt sich Verbalunion. Alle Amerikaner (fast alle) sprechen Englisch. Ich wohne nur wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Ab und zu fahre ich rüber um zu tanken oder um Käse zu kaufen. Aber das haben meine Eltern schon vor 30 Jahren gemacht! Hierzu brauchen wir die EU nicht. Würde ich in Frankreich auch eine Versicherung abschließen oder ein Haus kaufen? Eher nicht, denn ich wäre mit der fremdsprachigen Bürokratie völlig überfordert.

Unsere Städte und Gemeinden sind überschuldet, aber Banken werden gerettet. Autobahnen sind Dauerbaustellen, Finanzhighways funktionieren einwandfrei. Ist es rechtspopulistisch weniger EU und weniger Deutschland zu fordern, damit mehr Region und mehr Mensch zählt? Es gibt weder ein europäisches noch ein deutsches Volk. Bezeichnet mal einen Badner als Schwaben oder einen Bayern als Sachse, oder einen Düsseldorfer als Kölner dann wisst ihr was ich meine. Ich habe nichts gegen die Zollunion und Zusammenarbeit in Bereichen in denen es Sinn macht. Ein EU-Bundesstaat wird aber scheitern, denn er kann nicht funktionieren; er hat noch nie funktioniert. Bald ist Europawahl und wir wählen das EU-Parlament, aber NICHT die EU-Regierung. Vielen ist das nicht bewusst (hier weiter lesen: „Europawahl – Was wählen wir da?“).


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen. Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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22 Antworten zu “Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann

  1. Europawahl-Was wählen wir da?
    Guter Beitrag habe ich schon an einige Leute weitergegeben.
    Und was können wir wählen? Weiter wie immer?
    Ein Schäfer schlachtet regelmäßig ein Schaf seiner Herde. Die Tiere werden zusehends unruhiger und bekommen Angst. So sind sie nicht mehr gut zu beherrschen. Er überlegt, was er tun könnte, um sie wieder gefügiger zu machen. Er hat eine geniale Idee. Er versetzt jedes Schaf einzeln in Trance und suggeriert ihm es sei der Hütehund. Als er dann wieder ein Schaf schlachtet, lachen alle anderen Schafe der Herde.

  2. Pingback: Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann | Der Blogpusher

  3. Bürgerlicher TOD

    Hallo Jenny,
    deine Headline kann man auch einfacher erklären.
    Ein Staats-VOLK besteht immer und grundsätzlich aus MENSCHEN !
    Sowohl die EU als auch diese NGO-BRD kennen und können nur
    juristische Personen ( Tote , Sachen ) verwalten.
    Da eine originäre Gebietskörperschaft als Völkerrechtssubjekt nur
    dann existiert , wenn sie ein Staatsvolk hat , wird die EU niemals
    ein Bundesstaat zumal sie als Firma ohnehin nur Handelsrecht kennt.
    Alle “ Gesetze “ und Verordnungen sind bestenfalls AGBs.
    Ausserdem hat diese EU keine definierten Staatsgrenzen , keine
    Verfassung und keine Staatsgewalt , als garnichts was für einen
    Staat / Bundesstaat zwingend per Definition erforderlich ist.
    Die ganze EU ist ein gemeingefährlicher “ Selbstermächtigungswitz “ !

    • Perfekt formuliert.
      Es geht sogar noch einfacher.
      Schöngeistiges , Wunsch- Traumwahngebilde.
      Mehr Sachlichkeit und nüchterner Realtäts- Sinn währe sehr viel
      mehr Europa gewesen. Leider wohl zu spät für ein sinnvolles Europa.

  4. Pingback: 21. Jahrhundert » Blog Archiv » Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann | Jenny´s Blog

  5. Ich bin nicht nur gegen Brüssel und Berlin, sondern auch gegen den lokalen Bürgermeister. Mehr noch, ich bin gegen die parlamentarische Demokratie, gegen jegliche Art von Fremdbestimmung, sofern sie nicht auf Konsens beruht.
    Und wenn das bedeutet, dass alle Häuser verschiedene Dachneigungen haben, und Farben so bunt wie ein Tuschekasten im Kindergarten, ja dann ist das eine ganz gute Sache. Zumindest für mich.

  6. Dieser gemeingefährliche „Selbstermächtigungswitz“ baut sich leider immer weiter aus. Die Masse der Bevölkerung murrt, will aber nicht mal zur Wahl gehen. Dabei ist das unsere Chance, diesen abgehobenen elitären Parteibonzen einen gewaltigen Denkzettel zu verpassen.

    Auch mal hier lesen:

    http://www.propagandafront.de/1209460/eu-wahl-2014-eu-feindliche-parteien-starten-von-der-pole-position.html

    Irgendwie traue ich den Franzosen und Engländern mehr Verstand dabei zu, als der Masse der schlafenden deutschen Bevölkerung, welche sich von ARD und ZDF berieseln lässt und noch Geld für die dpa-Meldungen in den Tageszeitungen ausgibt. Dabei fühlen sich diese Leute sogar noch gut informiert.

    Naiver geht es kaum noch.

  7. Die EU ist blöd! Aldi, McDonalds und deutsches Bier mitten in Italien sind blöd! Ich will wieder Geld tauschen im Urlaub und umrechnen, dummerweise habe ich kein Geld mehr und kann mir keinen Urlaub leisten – Scheiss Euro!

  8. Pingback: Jenny: Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann | Prabels Blog

  9. Hier für alle vergesslichen Mitglieder der Frosch-Dynamitschlafschaf-Stumpfmichel OHG zur Erinnerung:

    Darauf ein dreifachdonnerndes MäHHH!MäHHH!MäHHH!
    Viele Grüße aus dem Hypnosetiefschlaf!
    Bin schon wieder weg!:D

  10. Ach ja bis neulich liebes Dynamitschlafschäfchen, hier gleich der nächste Knaller:

    Viele Grüße an euch, von den IM`s Erika und Larve aus der bunten, islamischen Burkabananenfaschingsrepublik of New Turkey!
    Bis denne! 😀

  11. Ei wer schreitet so schnell durch Nacht & Wind, es ist Belgien, denn es kauft die US-Treasuries geschwind! Dem EU-Gevatter grausets er reitet geschwind, den Sensenmann im Genick und im Arm das €-Kind. €-Kind weinet und brüllet laut, aber der Sensenmann ist stärker und der Eu-Gevatter fallet laut! Das Geländer zerborsten und krachend die Knochen laut! Hier ruhen in Frieden Gevatter & €-Kind!
    http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/1577444/Mysteriose-Entwicklung-bei-USStaatsanleihen
    Und die Moral von der Geschicht, man kaufet keine US-Treasuries nicht! 😀

    • Nun ja, es gibt den ESM und es ist abzusehen, dass früher oder später jemand kommt, und eine Art Versicherungsbetrug macht. Dann hat praktisch nicht der Staat, sondern die Hochfinanz Zugriff auf das Geld der Leute.
      Ich tippe, diese Bank in Belgien kauft bis 700 Mrd. amerik. Staatsanleihen, geht dann pleite und muss gerettet werden. Leute, seid auf der Hut!

  12. Ich habe nachstehend aus dem obigen Artikel drei Passagen herausgegriffen, um zu zeigen wie primitiv und rückständig die sehr große Mehrheit der Ideos (=Pöbel von der Straße) ist.

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    „Ein EU-Bundesstaat wird aber scheitern, denn er kann nicht funktionieren; er hat noch nie funktioniert.“

    Das ist absolut richtig, weil jeder Vielvölkerstaat nicht funktionieren kann. Man muss sich doch nur einmal die damaligen Probleme in der K&K Monarchie Österreich-Ungarn, Jugoslawien und der Sowjetunion vergewärtigen. Bereits diese Beispiele zeigen mehr als deutlich, dass alle Vielvölkerstaaten von Anfang an zum Scheitern vorverurteilt sind. Das Sprachproblem ist auch in China und Indien gegeben. Und die Masseneinwanderung beschleunigt nur den Zersetzungsprozess einer Gesellschaft und eines Systems. Aber langfristig soll sowieso ein Austausch der angestammten Bevölkerung stattfinden, der Im Übrigen bereits sehr weit fortgeschritten ist. Dabei wird vollständig vergessen, dass mit den meisten gar nichts anzufangen ist. Aber die selbsternannte Elite ist absolut lernresistent und ist nicht bereit aus der Geschichte zu lernen. Die schaufeln sich ihr eigenes Grab und merken es noch nicht einmal und glauben, dass sie nur die angestammte Bevölkerung schädigen. Oder wie sagte Einstein:

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

    Und der Pöbel von der Straße rennt treudoof hinterher und legitimiert diesen ganzen Nonsens auch noch. Bricht das System zusammen will niemand etwas gemacht, gemerkt oder gesehen haben, weil die Informationen nicht vorlagen/zugänglich waren oder die Folgen nicht vorhersehbar waren. Bei solchen Leuten ist ohnehin alles zu spät. Dies gilt vor allem hierzulande aufgrund der eindimensionalen, populistischen und propagandistischen Geschichtsdarstellung zwischen 1933 und 1945. Man muss schon absolut degeneriert sein, um die Parallelen nicht zu erkennen.

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    „Ich wohne nur wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Ab und zu fahre ich rüber um zu tanken oder um Käse zu kaufen. Aber das haben meine Eltern schon vor 30 Jahren gemacht! Hierzu brauchen wir die EU nicht.“

    Absolut richtig erkannt. Nur die Wirtschaft braucht die EU. Aber letztendlich geht es nur um die Schaffung einer Eine-Weltregierung. Die EU wie auch die anderen Unionen sind nur ein Zwischenschritt. Nur leider erkennt diese Zusammenhänge nur die allerwenigsten. Das große Problem ist die Bequemlichkeit und Trägheit der Leute und nur deshalb haben wir eine Welt wie sie aktuell ist. Die Trägheit und Bequemlichkeit der Masse ist sehr gefährlich, weil es hierdurch passieren könnte, dass die selbsternannte Elite doch noch ihre Agenda durchbringen könnte und die Massen aus der Perspektive der Alternativlosigkeit treudoof folgen wird. Rein rational betrachtet wird die selbsternannte Elite mit ihrer Agenda scheitern. Nur leider sind nicht alle so vernunftbegabt wie ich.

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    „Würde ich in Frankreich auch eine Versicherung abschließen oder ein Haus kaufen? Eher nicht, denn ich wäre mit der fremdsprachigen Bürokratie völlig überfordert.“

    Dies ist ein weiterer Grund warum die EU scheitern wird. Nur die wenigsten lassen sich von den sprachlichen Barrieren nicht behindern. Jedoch wird dies spätestens im Falle von Problemen zu einem echten Problem. Hier in der BRD gibt es ohnehin keine echten Gerichte (vgl. Listung von Gerichten aller Art in den Unternehmensdatenbanken) noch nicht einmal dieser Aspekt wird von den meisten verstanden). Jedes Land hat seine Besonderheiten und wegen geringen Summen wird niemand ein Verfahren im Ausland mit Dolmetscher & Co. anstrengen bzw. solche Dinge werden wegen Geringfügigkeit erst gar nicht angenommen. Ich habe vor sehr vielen Jahren (>10 Jahren) ein Interview mit einem Volkswirt gesehen, der allen Ernstes behauptet hat, dass durch die Währungsunion eine Wanderschaft innerhalb der EU gefördert wird. Ich hatte bereits damals gedacht, dass solche Leute nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Ich kann in einem Land nur dann Fußfassen, wenn ich die jeweilige Landessprache beherrsche, da sonst nur Hilfsarbeiten ausgeführt werden können. Die deutsche Sprache soll ohnehin abgeschafft werden (vgl. Aussagen der ganzen Politclowns). In der Verordnung Nr. 3 der Militärregierung in Deutschland heißt es:

    „Amtssprache
    1. Amtssprache in allen Angelegenheiten die die Militärregierung betreffen, innerhalb des vorerwähnten Kontrollgebiets ist die englische Sprache.
    2. Alle offiziellen Bekanntmachungen und alle Schriftstücke, die durch den Obersten Befehlshaber der Alliierten Streitkräfte oder in dessen Auftrage erlassen und herausgegeben werden, werden in englischer Sprache abgefaßt. Falls Übersetzungen in die deutsche oder irgend eine andere Sprache gemacht werden, so gilt immer der englische Wortlaut.
    3. Diese Verordnung tritt am Tage ihrer ersten Verkündung in Kraft.“

    ———————————————-

    Aber letztendlich war bereits die Reichsgründung von 1871 nichts anderes als das, was heuer mit der EU versucht wird. Nur durch die Einführung von Hochdeutsch in Verbindung mit der Zurückdrängung der jeweiligen Sprachen (heute nur noch als Dialekte bezeichnet) konnten die einzelnen Völker miteinander kommunizieren. Ein weiteres Beispiel ist auch italienisch. Dies ist auch nur eine Kunstsprache eines künstlichen Staates. Die USA ist auch nur eine Staatssimulation und das District of Columbia ist nicht Bestandteil der USA (die Umwandlung erfolgte mit dem Act of 1871). Das wissen leider nur die wenigsten. Die Bundesstaaten der USA hatten früher jeweils ihre eigenen Staatsangehörigkeiten (vgl. im [Deutschen] Reich bis zu dessen Abschaffung im Februar 1934). Auch Großbritannien ist nur eine Staatssimulation und die City of London ist nicht Bestandteil von GB.

  13. Hallo Sandra,
    Sehr guter Artikel von Ihnen, mich würde die Juridiction bei den angeblich „unverfallbaren Betriebsrenten“ interessieren. Werden Betriebsrenten auch von alliiertem Recht tangiert und wo muß ich die ganze Chose bei dem BRD-Recht einordnen, welche Ausstiegsklauseln (Möglichkeiten) gibt es?
    MfG

    • Hallo Herkules

      Vielen Dank für Ihr Kompliment.

      In Bezug auf Ihre Frage muss ich leider passen, weil ich mich mit der Materie der Betriebsrenten noch nie beschäftigt habe, da ich mir schon lange bewusst bin, dass ich im Allgemeinen nichts zu erwarten habe und selbst auch keine Betriebsrente habe.

      Ich habe kurz im Internet nachgesehen und muss sagen, dass ich nie eine Betriebsrente abschließen würde, weil diese noch unsicherer sind als die anderen Rentenvarianten. Diese unterliegen wie die Lebensversicherungen einem ähnlich hohen systemischen Risiko. Und die Absicherung über die Pensionversicherungsverein gilt nur für insolvenzgeschützte Betriebsrenten.

      Die Problematik mit der gesetzlichen Rentenversicherung in Verbindung mit der massiven Ausurferung der gewährten Leistungen war mir bereits Ende der 1990er Jahre bekannt. Das kuriose dabei ist, dass ich das Rentensystem mit den bestehenden Zielkonflikten bereits vor dem Geldsystem verstanden habe.

      Tut mir leid, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht weiterhelfen kann. 😥

  14. Hallo Sandra,
    Vielen Dank für Ihre Antwort! 😀
    Auch hier sind SIe wieder der Allgemeinheit weit vorraus!
    Ich hatte damals noch nicht den Durchblick 😦 beim Geldsystem, den ich heute habe! Sie haben vollkommen Recht auf keinen Fall solch eine „Versicherung“ abzuschließen, denn die Betriebsrente, als auch die Staatliche Rente sind der Megabetrug dieses Jahrhunderts.
    Als ich den Betrug erkannte, habe ich das Ding Beitragsfrei gestellt, um nicht noch mehr Geld zu verlieren, komme aber an das Geld über eine Kündigung nicht ran!
    Werde die ganze Sache wohl abschreiben müssen! 😦
    MfG

    • Hallo Herkules

      Mein Vorteil ist, dass ich Dinge einfach konsequent zu Ende denke und nicht wie die meisten nur die positiven Aspekte berücksichtige und die negativen Aspekte ignoriere. Als mein allergrößter Vorteil sehe ich allerdings die Tatsache an, sich mich bereits vor meinem 10. Lebensjahr partiell für das Weltgeschehen in Wort und Bild interessierte und seit meinem 10. Lebensjahr vollständig mich für das Weltgeschehen in Wort und Bild interessierte und ab dem 11. Lebensjahr kam noch die Wirtschaft hinzu. Geschichte gehörte mit Ausnahme des ganzen NS-Zeugs bereits zu meinem Lieblingsfächern während meiner Schulzeit.

      Dementsprechend habe ich bereits mit dem 12. Lebensjahr verstanden, dass es den Politclowns nur darum geht wie komme ich an die Macht und wie bleibe ich an der Macht ohne viel tun zu müssen. Zu diesem Zeitpunkt war mir zwar die Thematik mit den ganzen Geheimgesellschaften absolut unbekannt, dennoch habe ich bereits damals die Verlogenheit und Inkompetenz der Politclowns erkannt. Und bis heuer hat dies nach meiner Auffassung sogar noch einmal dramatisch verschlimmert.

      Allerdings habe ich bereits Mitte der 1990er Jahre den TV-Konsum reduziert (Zeitraum zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr), weil ich mich zunehmend nicht mehr informiert fühlte, weil die immer nur das sagten was ich ohnehin bereits wusste oder ich hinterher genauso schlau war wie vorher (habe die ganzen Details vermisst). Ganz allgemein habe ich primär Politmagazine, Reportagen, Wissenschaftsmagazine etc. angesehen und weniger Nonsens (gab es damals zwar auch schon, aber noch lange nicht so extrem wie heuer). Ein Schlüsselerlebnis bildete die Berichterstattung zum Bürgerkrieg in Jugoslawien (erste Hälfte 1990er Jahre). Ich wusste zwar damals nicht warum, jedoch war ich mir dennoch absolut sicher, dass man den Serben gegenüber ungerecht war.

      Aber ich habe per se eine andere Einstellung zum Leben und diesem System. Ich war mir schon damals bewusst, dass alles nur endlich ist und mich keinen Illusionen hingegeben (Grund: Tod des Opas, Fruchtgummitüteninhalt, Legosteine, Möglichkeit der Ausgabe von Taschengeld). Ich denke, dass dies alles neben meiner Wissbegierigkeit und meiner allgemein raschen Auffassungsgabe zentrale Grundvoraussetzungen für mein heutiges Wissen sind. Daneben spielt auch der Aspekt, dass ich aus dem Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen vom Asperger-Syndrom betroffen bin eine nicht zu vernachlässigende Rolle (dennoch bin ich intelligent genug und konnte ein Hochschulstudium absolvieren sowie ein ganz gewöhnliches und eigenständiges Leben (ist mir ganz wichtig) führen).

      Wie Sie sehen mache ich nichts besonders. Ich denke und handle nur selbstständig und eigenverantwortlich, weil nach meiner Auffassung jeder Mensch für sich und seine Zukunft selbst verantwortlich ist und man diese Verantwortung niemals an Dritte delegieren kann. Meine Oma hat mir damals mit auf den Weg gegeben, dass man für ein glückliches und zufriedenes Leben immer nur seinen eigenen Weg gehen sollte und dabei vor allem sich immer selbst treu bleiben soll.

  15. Hallo Sandra,
    Ich finde Ihre persönlichen Ausführungen sehr interessant, denn sie decken sich zum großen Teil mit meinem persönlichen Werdegang. Auch ich war als Kind sehr neugierig und habe mich für viele Sachen interessiert, die in die „Erwachsenenwelt“ gehörten. Die Politik war allgegenwärtig, da sie enormen Einfluß auf mein Leben hatte, denn als freiheitsliebender Mensch hatte man in der stalinistischen SBZ nichts zu lachen und mußte ständig auf der Hut sein.
    Die Propagandalügen waren faustdick & die Gehirnwäsche unerträglich, so daß ich mir schon in jungen Jahren Gedanken über die deutsche Geschichte machte und meine altvorderen Herren nach ihren persönlichen Erlebnissen im WK II fragte, was nicht unproblematisch verlief!
    Meine zweite Passion waren die Naturwissenschaften, die mich sehr fesselten und später auch zu meiner Hauptprofession wurden! Ich habe mein Studium sehr gut abgeschlossen, bin in die Forschung gegangen und wurde desillusioniert, da es eine freie & unabhängige Forschung nicht gibt! Möchte zu den Hintergründen nicht soviel sagen!
    Sandras Zitat:
    „Ich denke und handle nur selbstständig und eigenverantwortlich, weil nach meiner Auffassung jeder Mensch für sich und seine Zukunft selbst verantwortlich ist und man diese Verantwortung niemals an Dritte delegieren kann. Meine Oma hat mir damals mit auf den Weg gegeben, dass man für ein glückliches und zufriedenes Leben immer nur seinen eigenen Weg gehen sollte und dabei vor allem sich immer selbst treu bleiben soll.“
    Das ist sehr richtig, wenn der Handlungsspielraum den man hat auch ausreichend groß ist, andernfalls sieht die Sache vollkommen anders aus, denn man lebt in einer Gesellschaft, die die Regeln vorgibt…und da ist im Ränkespiel der Casus knactus!
    Ich halte Sie trotz Ihres Asperger-Syndroms für völlig normal und hoch intelligent! Viele Sachen die Sie schreiben treffen den Nagel auf den Kopf. Sie sind ein kopflastiger Mensch, genau wie ich! Das Rationale
    geht vor dem Emotionalen, das ist denke ich ein großer Vorteil!
    Ich würde aber hier in diesem offenen Forum nicht so persönliche Merkmale und Eigenschaften veröffentlichen, aus Sicherheitsgründen!
    Ich verwende deshalb auch nie meine „wahre, sekulare IT-Identität“, denn man ist im Netz leider von vielen Seiten her angreifbar und sollte deshalb sehr vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen. Mein Name ist deshalb mit dem Nickname Herkules nicht identisch usw.

    Harte persönliche Daten kann man nur auf anderen Wegen, als elektronisch austauschen, denn Horch und Guck sind überall unterwegs!
    Freundliche Grüße von Herkules 😀
    Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

  16. Hier noch ein patriotischer Nachschlag zum Sonntag:
    http://www.hartgeld.com/media/pdf/Hoellenfels-Auf-nach-Afrika.pdf
    „Den Patriotismus in seinem Lauf, hält keihe linke Zicke auf!“
    Kabarett vom Feinsten, der Abteilung Höllenfels! 😀

  17. Du sagst ganz deutlich was du nicht willst, doch was willst du dann? WIe sieht deine Vision oder auch nur rudimentäre Idee für Europa und die Welt aus? Aus der internationalen Wissenschaft kommend, kann ich nur sagen, dass es nichts wundervolleres gibt als multikulturell zusammenzuarbeiten und dass die Völker Europas meiner Meinung nach inzwischen so weit zusammengewachsen sind, dass meine Solidarität inzwischen übergreifend gilt: Ich würde gerne den Kern Europas als einen Staatenbund zusammengefasst sehen, vereint mit einer jeweils sekundären Amtssprache (Englisch). Natürlich hast du Recht, dass Demokratie am Besten regional funktioniert. Doch haben wir mit dem Föderalismus (wenn richtig durchgeführt) nicht schon ein gutes System, dass diesen Anforderungen gewachsen sein könnte?
    Du erzählst immer viel vom System Sparkasse. Regionale „Banken“ die unabhängige Entscheidungen treffen, sich jedoch im Bund gegenseitig schützen und stützen. Wäre ähnliches nicht auch für Europa denkbar?

  18. „Verbalunion“?

    Verbal bedeutet doch so viel wie „mit Worten“. Gemeint ist aber die Sprache, Lingua. Ich schlage vor, das Wort „Lingualunion“ zu verwenden.

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