Geldanlage: Geben und Nehmen

Bei der Geldanlage stellt sich mir immer die gleiche Frage: Wer verdient eigentlich an mir? Wer bereichert sich an mir, und gibt es eine Möglichkeit, mir etwas davon wieder zurück zu holen? In meinem Tagesablauf begegne ich vielen Konzernen, deren Aktien ich kaufen könnte, damit ich quasi an mir selbst verdiene.

  • 7:00 Uhr: Ich stehe auf und das iPhone weckt mich. Hier begegnet mir die Aktie des Apple-Konzerns. Später nutze ich eine elektrische Zahnbürste von Braun. Die Zahncreme kommt von Colgate. Natürlich nutze ich auch Produkte von Unilever, Nivea, Bebe und l´Oreal. Ich habe noch nicht gefrühstückt, trotzdem haben sich schon sieben Aktiengesellschaften an mir bereichert.
  • 8:00 Uhr: Ich frühstücke eine Banane von Chiquita, Produkte von Nestle und was leckeres von Danone. Für eventuelles Kopfweh nehme ich was von Bayer. Grund für das Kopfweh ist die AxelSpringer AG.
  • 10 Uhr: Bei der Arbeit begegnen mir Leistungen von Microsoft, der Telekom, Siemens und vielen anderen. Meine Mails checke ich bei UnitedInternet (u.a. GMX).
  • 12 Uhr: Ich gehe shoppen in Läden der Metro-Gruppe, eventuell zu McDoof und trinke CocaCola. Ich fahre mit meinem VW hin. Geschmiert wird er mit Öl von FuchsPetrolub.
  • 18:00 Uhr: Kraft und Maggi versorgen mich mit Nahrung, Heineken mit Bier und Sony mit Entertainment. Die Deutsche Post liefert Päckchen von Zalando, Puma und Gerry Weber. Ich wasche meine Kleidung mit Produkten von Henkel.
  • 20:00 Uhr: Ich schaue Prosieben oder RTL. RWE und EON versorgen mich mit Strom. Über TUI buche ich einen Flug bei der Lufthansa; Abflug am Fraport mit einem Airbus. Ach ja und Brille: Fielmann. Damit es auch hell ist, nutze ich Glühbirnen von Osram.

Wenn ich richtig gezählt habe, dann verdienen täglich mindestens 40 Großkonzerne direkt und viele weitere indirekt an mir. Wenn ich nun deren Aktien kaufe, dann kann ich mir ein bisschen davon wieder zurück holen. Durch eine Aktienanlage entsteht eine gewisse soziale Gerechtigkeit, denn so können die Profite wieder unters Volk gemischt werden. Die meisten der genannten Unternehmen sind Großkonzerne. Man spricht hier auch von einer sogenannten Dividendenstrategie. Es handelt sich hierbei um eine konservative Aktienanlage. Man setzt nicht nur auf Wachstum, sondern eher auf laufende Erträge. „Man mästet die Kuh nicht. Man melkt sie“.  Das soll jetzt natürlich keine Empfehlung sein! Denkt mal darüber nach, wer eigentlich alles an eurem Tagesablauf verdient. Wer nicht die Zeit und die Marktkenntnis für die Selektion einzelner Aktien besitzt, kann auch auf einen Fonds zurückgreifen, der die Dividendenstrategie mit der nötigen Granularität verfolgt. Manche Großkonzerne verdienen einfach immer Geld, denn „Gefressen und Gesoffen wird immer“.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen. Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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17 Antworten zu “Geldanlage: Geben und Nehmen

  1. 🙂 Hakle feucht und Tampax vergessen 🙂

    • Denim Korbflechter

      j, Sonne Mond und Sterne, dia mond is for eva..

      Deutschland in der Nacht, da scheint keine Sonne, und der Mond ist männlich,, der Mond.. und am Tach, da scheint DIE Sonne… da draussenn.. da ist immer kälter als drinnen.
      Kein Wunder, haben die Amis einen Mann auf den Mond geschickt, und all die latino-logopäden gucken in die Röhre, mit die Mond und der Sonne Artikel… so ist das, jaja… in der englischen Sprache, spielt männlicher und weiblilcher Artikel gar keine Rolle mehr….

      Nun war in der europäischen Politik lange französich beliebt, honi soit qui mal y pense, da französich sich wohl besonders gut für internationale Wortspiele wie hokuspokus etc.. eignete. Man stellte einen Weidenkorb vors Schafott und sang lustige Lieder, so wie Junge komm nie wieder, oder don’t cry for me Argentina,, jenseits von Eden, denn sie wissen nicht was sie tun.

      Russisch Roulette im rotlicht Millieu. Die grosse Kohle wird über die Köpfe der Spieler hinweg verteilt,, Personenunfall im öffentlichem Nahverkehr..
      freundlichst, ihre GmbH

      was n das Tickersymbol von… äääääähhhh ? Tropfsteinhöhle… drip drip, da hilft nur Aldays ultra, carefree slip einlagen,, message sender, money lender, one big suspender for a hot dawg..
      you’re born dead….
      woof woof, Osterhasy, ich rieche deine Kötels . . . . sie hängen bei mir an der Wand, äääh Klopapier… lach…

      macht’s beste draus, Leute!!
      haha

  2. Lame Duck whawha Watkins

    dazu wird man von klein auf getrimmt, die Welt so zu erleben, das ist so wirklich wie ich es nur geht.. Es ist ein versteckter Kannibalismus, bzw. ein fressen und gefressen werden, da draussen…

    jetzt nur nicht rührselig werden, hr.belfegor, sie haben zwei tropfen an der nase, einfältich gleich runter..

    redeggs zu Ostern? ich passe zion dann mal.. oops und over…
    2 campari so da, was soll das?
    grins..zu mir selber…talking to hä?

    • mein lieber Putschinski

      wer immer das Banknotenmonopol innehat und das zur Verfügung stellen derselben als eine Dienstleistung betrachtet, der könnte zu einer ähnlich lamentierenden, beziehungs_weise sich rechtfertigender Argumentation zurückgreifen, wie im obigen Artikel beschrieben.

      So gesehen ist Geld nur Mittel zum Zweck um aus der von der Wirtschaft erschaffenen Realität einen menschenwürdigen Ausgang zu finden.

      und es wird auch klarer warum dieses Wissen um jeden Preis zugemüllt wird. tja nu,,, life goes on…. aber nur wenner begraben werdet… gröhl… dann ist zu spät meine Lieben… so viel ist sicher.

      wie man so als Affe durch die hohle Welt der Sociétés anonymes, bzw. Aktiengesellschaften kommen soll, das steht wohl in den Sternen… wir dürfen hier ja nur geben und nehmen, saufen und fressen, bzw. da hört die beschränkte Sichtweise des obigen Artikels auf…. denen gehört das Tagesgeschäft… lach.. widerliches Gesindel, die Geldwexler, wie konntet ihr das bloss vergessen… zu Königen haben Politik und Wirtschaft sie erhoben…
      Der Preis wird nicht billig sein,, hahaha, might just take your life, forever.. Frühstück ?… gäähn, gäääähhhn, Karl SoOoost, nicht so schwermutig..

  3. Pingback: Geldanlage: Geben und Nehmen | The Lennox Press

  4. Hat dies auf The Lennox Press rebloggt und kommentierte:
    Schön geschrieben!

    • Ka wie Ar.Stör T.Becker

      there is no free lunch, blökte man früher in libertären Kreisen, nichts ist umsonst, und der Tod kostet das Leben. Saufed und fressed, ihr Schafe, jedes Mal könnte das letzte Mal sein…

      es sei denn ihr seid Geldwexler und Buchhalter
      Quantitative eating und qualitativ eating, der Tanz um das goldene Kalb, das Schlachten der heiligen Kuh, Hornochsen.. let them eat dead rats innards.. wenn jemand glauben möchte, dass nach dem physischen Tod etwas passiere was er zu Lebzeiten nicht selber erreicht hat,, so darf er das.

      the rocky horror picture show , say good buy to Romanze,, die lassen keine Luft zu atmen.. so sieht’s aus.

      Viel Glück… määäääh, määääääh

  5. ob Oma herzige war?

    smiling faces,, sometimes.. show no traces.. of the evil, that looks inside..
    Garantieen gibt es leider nicht…
    womit eigentlich nur fragen wollte wer denn des Männchen nächste verwandten sind… Affen und Ziegen?

    • Bitte zum Thema kommentieren. Bitte zusammenhängende Sätze formulieren.

    • bucks funny

      … gestatten, Bunny, Fuggs Bunny, ich such hier den Osterhasen…
      lassen wir die Sekten
      ruhig über unsere Köpfe hinweg
      Eier in fremde Nester legen.
      —————————————who cares anyway?
      Materialisten, klar, kennen wir alle, Körper, Hunger, Durst, Brgierde, Luxus des Träumens. Das ist die Welt in der wir uns bewegen und in der noch niemand hat bleiben müssen….

      Naaaa, nur beim Geld, da ist nie drin was draufsteht, logisch, sonst müsste man nix draufschreiben, und würde man nix draufschreiben, könnte man nicht buchhalten.. da steht also immer mehr drauf als drin ist…
      da sieht ein Lappen aus wie der andere..
      nummeriert und hochsicherheits Merkmale,,,,
      urheberrechtlich geschützt,,,,
      monpolisiert…. one people, one town…
      yeah…
      hypnotisiert , hypno-Vereins-Kredit
      auf pump! … quiieeek ,,, quaaaaahk…

      hi Volts, ta know hu ti Arrrr…
      wie was wo warum ihr da raus kommt, wo? was? internet othernet uppernet oder undernet.. Unterhose… ich dacht’ja nur,, nix für ungut wenn’s tropft… in der Höhle.. knock, knock.. geht’s hier irgendwo weiter… ?
      lacht.. doch nur.. vom nie mehr wiederkommen
      viel Glück !

  6. Pingback: Geldanlage: Geben und Nehmen | FreieWelt.net

  7. friededenhuetten

    Worin bestehen die geheimen Strategien der Public Relations?
    Menschen dahin zu bringen, Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen und Bedürfnisse zu befriedigen, die sie nicht haben. Werbung zielt auf’s Unbewußte, sonst würde Mensch sofort die Reißleine zielen. Je sanfter, um so gefährlicher. Manche Objekte erkennt man in ihrer Dreistigkeit sofort, den großen Rest nicht.
    Wer MacDreck kauft oder in Coke das Glücksversprechen sieht, erweist sich und allen einen Bärendienst, denn er finanziert das
    Imperium der Lügen. Je weniger unnützen Ballast mit eingebauter Obsoleszens wir kaufen, um so weniger müssen wir reparieren. Zeit, sich mit den Verirrungen von Wachstum und „Fortschritt“ zu beschäftigen, alternative Strategien zu entwickeln, den täglichen Betrug zu unterlaufen. Durch Weniger werden wir freier. Und, seit wann braucht Mensch Aktien?

  8. Also rein weg vom Prinzip hast du recht – Aber leider nur da !! Das Verhängniss sehe ich in der Pervertierung des Prinzips – der Handel mit „Anteilen“ zu Pseudowerten, wobei der echt erwirtschaftete Überschuss eine untergeordnete Rolle spielt.
    Ganz lustig wird es dann bei Firmen die nur der virtuellen Umverteilung dienen aber die ihre „Gewinne“ ja eigentlich auch nur aus der Realwirtschaft über Umwege durchreichen..(„Finanzwirtschaft“) – ich denke da gerade an die Kopfschmerzaktie… 🙂 -aber auch so etwas wie die Fratzenbuchaktie.
    Jetzt das nächste – nehmen wir mal an ich gebe einem Unternehmer der Realwirtschaft (und nur die schafft die echten Werte !!!) einen realen Anteil und der gibt mir jährlich als real erwirtschafteten Werteanteil 5% zurück…- dann ist das eigentlich nur der Wert um den das eingezahlte Geld wertloser geworden ist -mehr geht auf ehrliche Weise in einem Schuldgeldsystem nicht.
    Was jetzt die von Dir genannten Firmen betrifft – es sind zumeist Wasserköpfe mit integrierter Selbstdarstellung und irgenwo im Billigland befindlicher Sklavenmanufaktur die es durch Tricks und Kniffe geschafft haben sich in Dein Leben als „erstrebenswert und unentbehrlich“ einzuschleichen. Solltest Du von denen eine Aktie zum aufgedruckten Wert bekommen – das wäre noch real, so wie es mal gedacht war.. 🙂

    Aber die Firmen betrachten die Produktion mit zunehmender Monopolstellung (Marktformung mit eigener Gesetzgebung) nur noch als lästiges Anhängsel und der virtuell hochgepuschte“Wert“ ihrer Anteilsscheine als wichtigsten Daseinszweck.

    Und jetzt möchte ich die Gedanken des Vorposters #friededenhuetten noch mal präzisieren.:
    Dieses ganze System der aufgeblähten Wegwerfwirtschaft und des suggerierten Bedarfs (um den „Wert“ und die „Marktmacht“ der Firmen zu steigern ) benötigt einen globalen Unterbietungswettbewerb für Arbeits – und Energiekosten bis zur Selbstzerstörung des jeweiligen Anbieters. Rohstoffe dürfen nichts kosten (humanitäre Einsätze) und Abfälle…?, Afrika ist gross, die Weltmeere auch und dann gibt es ja Leute die Grenzwerte aushandeln….
    Und Steuervergünstigungen und „freundschaftliche“ Subventionen nicht zu vergessen.

    Um wieder auf Dein Beispiel zu kommen – wie hoch dürfte eigentlich der Gesamtzinsanteil bei jeden von dir genannten Produkt sein ?
    (Gut, RTL-bezahlst Du ja nicht direkt aber die Firma ist wichtig um Dein Kaufverhalten und Lebensgefühl zu steuern…. 🙂 )

  9. lass datt bloß keinen lesen, das Du noch Glühlampen verwendest :))

  10. Dazu empfehle ich uneingeschränkt folgende Lektüre:

    Endlich als komplett aktualisiertes Taschenbuch erhältich:

    http://www.amazon.de/größte-Raubzug-Geschichte-Überarbeitete-Taschenbuchausgabe/dp/3404608046/ref=pd_sim_b_1?ie=UTF8&refRID=1FC5PPA52792J5KXC4JF

  11. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Aktien zählen sicherlich zu den rentabelsten Geldanlagen. Vor allem eine gezielte Aktienauswahl ist hierbei enorm wichtig. Nicht alle Aktien besitzen das gleiche Risiko, vielmehr gibt es risikoärmere bzw. –reichere. Je nach Investitionstyp und Vorhaben muss man hier selbst über das gewollte Risiko entscheiden. In den einzelnen Risikoklassen gibt es auch wieder gleiche Unternehmungen, welche grundsätzlich vollkommen verschieden sind. Aus diesem Grund versuchen Investoren mithilfe von gezielten Aktienkennzahlen , Unternehmungen vergleichbar zu machen bzw. deren Vorteile / Nachteile aufzuzeigen. Je nach Auslegung / Handelsstrategie wird man sein Augenmerk auf spezielle Kennzahlen richten. Beachtet man bei der Auswahl bestimmte selbst gestellte Kriterien so kann man mit Aktien nachthaltig Geld verdienen. Grundsätzlich stellen Aktien wahrscheinlich die beste und rentabelste Möglichkeit der langfristigen Geldanlage dar.

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