Anlagetipp: Die ICH-Rendite

Knapp 50% der Deutschen sind übergewichtig und damit tendenziell krank. Ursache ist oft ein Mangel an Bewegung und einseitige Ernährung mit zu viel Fett, Zucker und Salz. Ein gesundes Leben zu führen ist ein gutes Investment. Als Ertrag erntet man die ICH-Rendite.

  • Bei der ICH-Rendite fließen nur wenige Euros

Sie zeigt sich vielmehr in Wohlbefinden, einer guten Gesundheit und einem umgänglichen Maß an Geilheit. Wer gesund lebt, kann aber auch bares Geld sparen, denn krank sein ist nicht immer billig. Viele übergewichtige Menschen fühlen sich nicht krank, aber der Körper wird es ihnen irgendwann heimzahlen. Die ICH-Rendite kann natürlich auch negativ sein! Der Mensch ist nicht zum sitzen gebaut und viele sogenannte Lebensmittel sind mehr Chemie als Natur.

  • Das Investment: Kaum Input nötig

Das statistische Bundesamt meldete, dass wir im Jahr 1960 noch zirka 38% aller Konsumausgaben für Nahrung aufwendeten. In 1980 waren es noch 20% und aktuell sind es noch 14%. Lebensmittel werden immer günstiger, weil sie vermehrt industriell und in Masse produziert werden. Zudem beherrschen nur wenige Akteure den Markt. Diese Firmen entscheiden was uns schmeckt und was nicht. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass gesundes Essen teuer sei. Gemüse und Salat ist sehr preiswert während viele Fertigprodukte stolze Preise haben. Auch Sport kostet kaum Geld. Die ICH-Rendite kann jeder erwirtschaften; für sich selbst und komplett steuerfrei.

  • Der menschliche Körper braucht Sport

Wer tagsüber mit dem Gehirn arbeitet ist erschöpft und müde – innerlich zumindest, aber der Körper ist eigentlich noch top fit. Unser Gehirn kann aber nicht zwischen geistiger und körperlicher Erschöpfung unterscheiden, denn unsere Vorfahren kannten keine Bürojobs. Wer mit geistiger Erschöpfung Sport macht und somit auch den Körper erschöpft, schafft einen Ausgleich. Man fühlt sich gut, schläft wie ein Baby und stärkt den Körper für den nächsten Tag.

  • Richtig Essen und Trinken

Für die perfekte ICH-Rendite muss man weder hungern noch verzichten. Man muss sich einfach bewusst und vielfältig ernähren. Bei normaler Ernährung und normaler Gesundheit benötigt man absolut keine Präperate oder Ergänzungsmittel. Auch bestimmte Säfte mit Wirkungsversprechen steigern nur eines, nämlich den Profit der Anbieter. Es kommt auch sehr darauf an, einfach bewusst auf wenig Fett, Salz und Zucker zu achten. Industrielle Nahrung sollte generell tabu sein. Dass man von Gemüse und Salat nicht satt wird, ist ein großes Missverständnis. Auch diese Gerichte können herzhaft zubereitet werden. Trinken sollte man, sofern nicht zu Genusszwecken, ganz normales Wasser. Es darf auch Leitungswasser sein – das kostet zirka ein Zwansigstel von Flaschenwasser. Die angeblichen Mineralstoffe fehlen dem Körper nicht, denn er nimmt sie auch über die Nahrung auf.

  • Kranke und dicke Menschen sind Kunden

Kranke und dicke Menschen müssen sich bewusst machen, dass sie Kunden sind. Die Gesundheits- und Pharmaindustrie braucht diese Menschen. Rund um Diäten ist ein großer Markt entstanden. Man könnte sogar volkswirtschaftlich argumentieren, dass die negative ICH-Rendite vieler, den Profit einer weniger füttert. Die WHO schätzt, dass China und Indien zwischen 2005 und 2015 wegen Diabetes 236,6 Milliarden US-Dollar und wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen 557,7 Milliarden US-Dollar Volkseinkommen verlieren werden. 6% der deutschen Kinder leiden an Adipositas, in den USA sind es bereits über 8%. Diese Kinder sind nicht nur mollig sondern wirklich krankhaft fett und damit die perfekten künftigen Renditebringer der Industrie.

  • ICH-Rendite soll nicht für alle sein

Die Menschen sollen dumm, fett und krank sein, damit sie unterwürfig und abhängig sind. Der perfekte Wähler liegt abends suf dem Sofa, trinkt ein paar Biere, zieht sich eine Fertigpizza rein und schaut Dschungelcamp. Er stellt keine Fragen, denn er hat eigene Probleme. Seine Gesundheitskosten interessieren ihn kaum, denn die werden ja vom solidarischen Gesundheitssystem bezahlt. Bessere Renditebringer können sich die auf diesem Feld beweglichen Konzerne nicht vorstellen. Es gibt Menschen, die sind ernsthaft krank und können hierfür nichts. Diesen Menschen möchte ich nicht zu nahe treten. Allen anderen sei gesagt, dass es auch anders geht. Wohlbefinden, Gesundheit und auch Geilheit sind Früchte der ICH-Rendite.

  • Man kann sich nicht nachbestellen – der Körper hat keine 2. Chance!

Jährlich können ca. 200.000 Deutsche aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Es geht auch nicht nur um den „großen Ausfall“, sondern bereits Krankheiten oder Unfälle, nach denen man mehrere Monate nicht mehr arbeiten kann, können als Berufsunfähigkeit bezeichnet werden. Das sog. Krankengeld deckt nur ca. 75% des letzten Nettoeinkommens ab. Wer dann nach 78 Wochen noch immer „außer Betrieb“ ist, bekommt mit Glück die volle Erwerbsminderungsrente, also ca. 30% des Bruttoeinkommens, oder ca. 40% vom Netto. Bei einer reinen Berufsunfähigkeit leistet die Rentenversicherung nur in sehr seltenen Fällen. In der Mehrzahl ist hier Hartz4 angesagt. Was also tun, wenn mein Körper außer Betrieb geht? Ich kann mich ja nicht einfach bei Mattel originalverpackt nachbestellen! Abhilfe kann man mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung schaffen. Man sollte bei Abschluss gesund und nicht zu alt sein, ansonsten wird der Antrag abgelehnt oder sehr teuer.

Quelle: Archiv, überarbeitet am 20.07.2014


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liebe Grüße, eure Jenny

5 Antworten zu “Anlagetipp: Die ICH-Rendite

  1. Pingback: Anlagetipp: Die ICH-Rendite | Der Blogpusher

  2. Zitat: „Wer mit geistiger Erschöpfung Sport macht und somit auch den Körper erschöpft, schafft einen Ausgleich. “ Nein! Wer geistig erschöpft mit dem noch fitten Körper dann auch noch Sport macht, erschöpft auch noch das KÖRPERLE dann!! Meine Logik. 🙂

  3. Pingback: Anlagetipp: Die ICH-Rendite | FreieWelt.net

  4. Fred Feuerstein

    Ich finde das Thema schon ein bischen abgegriffen, deshalb hatte ich keine Lust alles durchzulesen. Mir fiel auf, dass Du fettarme Ernährung empfiehlst. Ich halte fettarme Ernährung für ungesund. Es kommt darauf an, die gesunden Fette in ausreichender Menge zu essen. Fett wird man von Zucker und Weissmehlprodukten, und manche vom Alkohol. Für meinen Geschmack ernähren sich die Sportlichen oft zu eiweissreich und essen Unmengen von minderwertigem Geflügelfleisch aus Massentierhaltung (hormon- und antibiotikareich).

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