Krisenvorsorge: ATK kann ein wichtiger Baustein sein

ATK steht für „Anti-Terror-Kampf“ und wird von immer mehr Fitnesscentern angeboten. In den Kursen soll man lernen, wie man sich verteidigt und in Krisensituationen verhält.

„Anti-Terror-Kampf“ hört sich spektakulär an, ist es aber nicht. Es handelt sich um eine auf Selbstverteidigung ausgelegte Kampfkunst. ATK ist kein eigener Kampfsport. Die Techniken basieren auf Jiu Jitsu, Kung Fu, Karate und Judo. Natürlich gibt es auch beim ATK Verbände, mehrfarbige Gürtel und Meisterschaften, doch viele Sportstätten bieten inzwischen Anfängerkurse an, die sich tatsächlich lohnen können. Man lernt in einfachen Schritten, wie man einen Angreifer abwehren und sich in Sicherheit bringen kann. Natürlich benutzt man keine Waffen, sondern nur den Verstand und den eigenen Körper. ATK vermittelt  taktische Verhaltensregeln und gezielte Bewegungen wie Schlagen, Fassen und Reißen.

Anders als die asiatischen Kampfkünsten ist ATK realitätsnah. Es gibt keine philosophischen oder weltanschaulichen Grundlagen. Die natürlichen Bewegungsabläufe sind leicht erlernbar und bedürfen kein jahrelanges Training. Dennoch ist das Training ganzheitlich und gesund, weil es den ganzen Körper anspricht. Ich halte Selbstverteidigung für einen sehr wichtigen Baustein einer funktionierenden Krisenvorsorge. Nicht nur „nachts allein am Bahnhof“ fühlt man sich damit sicherer, sondern auch auf Demonstrationen, Versammlungen, Veranstaltungen wie Konzerten oder auch im Alltag.

Noch sind die Krisenherde weit weg. Aber eines Tages kann es auch bei uns zu Ausschreitungen, Aufständen und Massendemonstrationen kommen. Ob der überschuldete Staat uns alle beschützen kann und wird? Dieses Risiko möchte ich minimieren. Auch möchte ich wissen, wie ich mich am besten bei einer Massenpanik auf Veranstaltungen retten kann. Ich habe gerade gelesen, dass noch ca. 2,3 Millionen Menschen für AOL-Abos bezahlen, obwohl diese inzwischen keinerlei Mehrwert beinhalten. Es gibt also, wie auch dieses Beispiel zeigt, sehr viele dumme Menschen und wenn diese dummen Menschen irgendwann kein Bier mehr bekommen und auch kein Fußball mehr läuft, dann möchte ich vorbereitet sein.

Es geht nicht nur um die völlig traumatisierte, manipulierte Menschenmasse, die gewalttätig wird, sobald ihnen „Brot und Spiele“ genommen wird. Es geht auch um Alltagssituationen, wie Übergriffe, Diebstahl, Paniken oder Unfälle vor denen man sich schützen möchte.  Selbstverteidigung ist Krisenvorsorge. ATK wird vielerorts angeboten. Schaut euch einfach mal um. Weitere Infos findet man auf der offiziellen Website über ATK-Selbstverteidigung von der Budo-Akademie-Europa.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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liebe Grüße, eure Jenny

9 Antworten zu “Krisenvorsorge: ATK kann ein wichtiger Baustein sein

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  2. Hallo Jenny,
    Stell doch bitte mal ein ein Selfie von Dir im Wrestleranzug ein, damit man den Tamm-Bunny in Aktion bestaunen kann.
    PS: Wie soll eine 70-jährige Oma (jähriger Opa) mit morschen Knochen & Herzschrittmacher ATK praktizieren? 70 % der deutschen Bevölkerung sind über 40 Jahre alt.

    • … das ist deren Problem und nicht meines. Natürlich muss man auch andere Menschen schützen und sich opfern und ich würde jeder hilfsbedürftigen Person helfen, wenn ich kann. Aber überall gibt es Grenzen.

  3. Alles schön und nett, liebe Jenny, insofern man sich beweglich und fit halten möchte, ist es eine Möglichkeit von vielen. Mir scheint es zumindest besser als die hundertfachen, langweiligen Wiederholungen von Bewegungen an irgendwelchen Trainingsgeräten bzw. Maschinen in der Muckibude. Doch so zahlreich, wie die von Dir beschriebenen Szenarien, sind die möglichen Situationen, bei denen man eine solche Technik einsetzen könnte, dann doch nicht.
    Bei einem Angriff durch eine – maximal zwei – Personen (ob sie Dich nun beklauen oder Dir an die Wäsche wollen) kannst Du Dich vielleicht mit ein paar trickreichen, einstudierten Bewegungsabläufen aus der Affäre ziehen oder verteidigen. Doch in einer Menschenmenge bzw. im Gedränge (eines Konzertes, Demo und sonstigen Veranstaltungen) geht nichts mehr. Du wärst absolut nicht klüger als die ganzen Dummen, wenn Du Dich in die gleiche Zusammenrottung begeben würdest. Massen sind immer irgendwie gefährlich; wenn sie auch noch panisch werden erst recht. Meines Erachtens gilt da nur: sich um Himmelswillen nicht in das jeweilige Zentrum begeben, wenn schon, dann an der Peripherie bleiben, Fluchtwege im Auge behalten, sich nicht selbst mit Alkohol bzw. Drogen außer Gefecht setzen und – Laufen lernen! und zwar richtig und mit Ausdauer!

    • „Fluchtwege im Auge behalten“ > auch sowas lernt man im ATK. Man lernt sich umzuschauen und die Umgebung kennen zu lernen.

      lg

  4. Kampf-Bunny Jenny, sie überschätzen sich total, denn die Realität ist blitzschnell und schlägt ultrahart zu, von vorne und von hinten. In einer U-Bahn Station mit einer plötzlich von einem halben Dutzend Messerschnitztechnikern umringten, sorglosen Jenny, die hackedicht ist nützt auch eine Halbausbildung nichts. Da hilft nur im Vorfeld eine Shaolin-Samuraikampfausbildung mit 12-stündigem Training über mindestens 6 Jahre… und auch dann ist der Erfolg nicht garantiert!
    Ein kluger Mann sagte einmal:“ Kenne Deinen Feind & kenne Dich selbst, dann wirst Du bestehen.“ Da man aber seinen Feind vorher nicht kennt, ist das ein sehr schwieriges Unterfangen. Außerdem hat fast niemand den harten Schlag eines Bruce Lee, der übrigens erschossen wurde.
    MfG

  5. Welche Legitimität hat ein anarchistisches System,
    – das sich mit dem Attribut “demokratisch” schmückt:…
    – das kulturbereichernde Zivil-Okkupanten mit Steuern des deutschen Arbeiters und Mittelständlers durchfüttert
    – das Rechtsbrecher gewähren läßt
    – das seine Bürger ausplündert,
    – das die Sicherheit und das Eigentum seiner Bürger nicht schützen kann und will?
    – das den Rassenkrieg und Klassenkampf – und damit das Endzeit-Chaos organisiert?
    Und warum das alles?
    Etwa – um aus dem Chaos die NWO zu schaffen?

    Wann willst auch Du die Systemfrage zu stellen?

    Was Du schon immer über die Westliche-Werte-Demokratie wissen wolltest – bisher aber nicht zu fragen wagtest…:
    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“.
    *Link von der Moderation gelöscht*

  6. Hab das mal gemacht, ist allerdings einige Jahre her. Kann nur hoffen, die sind da vernünftiger geworden. Brachten einem da Unsinn bei wie Abwehr gegen Stuhlangriffe oder Messerabwehrtechniken. Nichts über die psychologischen Funktionalitäten eines Kampfes oder die einfachsten Grundlagen wie Gleichgewicht und natürliche Reflexe…Bin dann zum WingTsung gewechselt, das empfand ich als wesentlich wirklichkeitsnäher und auch einfacher. Wäre ich noch jung genug, würde ich heute Krav Maga empfehlen oder einfaches Boxtraining mit Sparring. Gehe allerdings nachts nie ohne „Abstandshalter“ aus dem Haus…;-)

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