Der Öl-Preis Schock

Groß und panisch sind die Schlagzeilen, wenn der Öl-Preis steigt. Doch der Preis für Rohöl steigt seit 4 Jahren nicht mehr. In letzter Zeit scheint sich sogar ein Abwärtstrend zu bilden. Das „schwarze Gold“ verbillige sich in den letzten Monaten um zirka 10%. Die Presse schweigt; die Panikmache von damals war unnötig und falsch.

Ein Fass der Sorte Brent kostet heute so viel wie im Jahr 2011, die Sorte „Light Crude“ ist sogar noch günstiger. Das Öl wird also seit 2011 nicht mehr teurer, dabei hieß es doch in den Lügenmedien immer „das Öl wird immer teurer“. Die Nachfrage steigt, das Angebot steigt und das Öl ist noch lange nicht aus. Sämtliche Prognosen zu „Peak Oil“ haben sich als falsch erwiesen. Womöglich wurde die Panikmache vom knappen Öl von der Ölindustrie selbst erfunden, um den Preis zu treiben. Unsere hetzerischen Lügenmedien haben natürlich alle mitgemacht. Fakt ist: Heute wird wesentlich mehr Öl gefördert, als man damals für möglich gehalten hatte. Alle Prognosen von damals waren falsch. Die Realität und der Lauf der Zeit bestätigt: Damalige Prognosen und Schlagzeilen waren falsch! Es gibt genug Öl und das wird noch lange so bleiben, wenn auch durch Fracking.

„Öl wird immer immer schwerer zu fördern und damit immer teurer“, berichtete 2010 die zwangsfinanzierte Sendung Frontal21 im staatlichen ZDF. Seither stieg der Öl-Preis um ca. 2% pro Jahr. „…wir werden eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage sehen“, die Folge wäre „höchstwahrscheinlich ein dramatischer Anstieg des Ölpreises„, zitiert man einen sogenannten Experten. Aus heutiger Sicht reine Panikmache. „Die Angst vor dem Ölpreis-Schock“ titelte das Handelsblatt am 23. Februar 2011. Was ist seither passiert? Nichts. Ich möchte nicht darauf eingehen, wie umweltschädlich das Fördern und Verbrauchen von Öl ist, aber fakt ist: Es gibt heute mehr Öl, als man damals dachte. Der Öl-Preis ist seit 2011 nicht mehr wesentlich gestiegen und das Öl ist weniger knapp wie befürchtet. Alle Warnungen und die komplette Berichterstattung in der Vergangenheit ist als Panikmache zu bewerten, welche den Ölkonzernen satte Gewinne gebracht hat, denn durch die falsche Berichterstattung konnte der Öl-Preis die Jahre zuvor richtig schön steigen. Tor drei bitte auf, … der Zonk, BRÖÖÖ!

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liebe Grüße, eure Jenny

9 Antworten zu “Der Öl-Preis Schock

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  2. Ich lese Deine Beiträge immer sehr gerne. Ich denke, bei dieser These liegst Du jedoch falsch. Ich bin auch kein Experte, ich habe über dieses Thema vielschichtige Meinungen gehört und gelesen. Sehr plausibel und glaubwürdig halte ich die Ausführungen von Daniele Ganser zu dem Thema. Vorträge und Interviews zu ihm gibt es auf Youtube einige. So behauptet er z.B. dass der Peak Oil schon 2006 erreicht worden ist und belegt dies auch mit einigen Fakten bis hin zu geopolitischen Einflüssen. So gibt es auch einige finanzmarktrelevante Analysen zum Thema Fracking, z.B. von Bankhaus Rott & Frank Meyer: http://www.rottmeyer.de/neue-schulden-alte-probleme/ Es gibt aber noch mehr Analysen, ich meine auf Cashkurs mal was gelesen zu haben. Den Fracking Firmen geht es nicht besonders gut. Im Moment werden nur Träume verkauft. Der große Erfolg bleibt aus.
    Der Grund warum der Ölpreis in den letzten 2-3 Jahren nicht so weit gestiegen ist, hat aber wohl eher politische Gründe. Sieht man sich aber mal die letzten 10 Jahre oder mehr an, dann sieht man sehr wohl dass die Preise sehr deutlich gestiegen sind. Google Bildersuche „Ölpreisentwicklung“. Wie schädlich Öl ist kann jeder selbst nachprüfen indem er das Auto in der Garage laufen läßt. Man wird dort nicht lange überleben. Wir verbrauchen jeden Tag 44 Supertanker Öl. Jeder, der mal auf dem Gletscher Ski fahren war, kann sich wohl vorstellen, wie dünn unsere Atmosphäre eigentlich ist.
    Naja, ich will nicht soviel schreiben. Es lohnt sich jedoch gerade zum Thema Öl etwas mehr „nachzubohren“.

  3. Weitestgehende Zustimmung zu den Ausführungen von Sascha Bahl.
    Sicher Jenny hat recht das ist das Spiel von Angebot und Nachfrage.
    Da wird jedoch etwas Entscheidendes übersehen.
    Unsere Zivilisation hängt auf gedeih und Verderb am Erdöl.
    Die Globale Erdölversorgung ist ein weitverzweigtes Globales Netzwerk.
    Eine durch was auch immer verursachte substanzielle Störung dieses Netzwerkes kann fast schlagartig massiv und verheerend wirken und ganze Nationen und Regionen in den Abgrund reissen.
    Man muss da schon unterscheiden zwischen kurzfristig wirkenden Faktoren und dem Langfristtrend.
    2 nicht ausschlissbare Faktoren können das Versorgungsnetzwerk massiv stören oder zerstören massive Wirtschaftliche Verwerfungen sowie ein Militärischer Grosskonflikt.
    Ohne Öl läuft nur noch sehr wenig.
    Humanversorgungstechnisch und Militärisch.
    Ein 3.Weltkrieg einmal Eingeleitet wird sehr schnell eskalieren und schätzungsweise ein halbes Jahr mit Hochtechnologie geführt, zum grausigen Ende jedoch als Infanteriekrieg enden.
    Der 30 Jährige Krieg lässt grüssen. Der endete mit der vollständigen Erschöpfung der verfügbaren Ressourcen.
    Es droht eine Wiederholung diesmal Global, Dauer schätzungsweise 3-5 Jahre.
    Tja was soll es, Ohren steif Überlebenschancen, Lotto.
    Freundliche Grüsse

  4. Natürlich sind Erdöl und Erdgas nicht unerschöpflich. Das Thema wird sehr vereinfacht dargestellt, allein schon deshalb, weil es sehr unterschiedliche Rohstoffqualitäten und Fördermethoden gibt. Der Peak bei der Erschließung von konventienellem Öl ist in der Tat schon vor Jahren erreicht worden, allerdings trifft es zu, dass das Gesamtangebot an Gas und Öl immer noch gesteigert werden konnte, und zwar nicht nur durch Fracking, sondern auch durch Teersande, Tiefseeförderungen usw. Dies alles ist aber nicht nur ökologisch bedenklich, sondern auch so kostenintensiv, dass sich diese Fördermethoden immer weniger lohnen. Man kann diese daran erkennen, dass alle großen nichtstaatlichen Konzerne (Exxon, BP, Shell, Chevron, Statoil, OMV usw.) große Probleme haben, ihre Fördermengen halbwegs stabil zu halten; sie gehen permanent zurück, obwohl der Aufwand immer größer wird. Warum kommt man denn überhaupt erst auf die Idee, mittels Wasser, Chemikalien und Sand die letzten Ressourcen aus der Erde zu pressen? Dies ist doch ein Zeichen für Verzweiflung. Außerdem muss man auch die Nachfrage berücksichtigen. Die Weltwirtschaft hat zuletzt nicht gerade geboomt; dies hat dazu beigetragen, dass es keine Verknappung und sogar ein Überangebot gegeben hat. Auch spielen modernere und sparsame Heizungsanlagen, Motoren usw. eine Rolle
    Richtig ist allerdings, dass die Sonnenaktivitäten eine erhebliche Rolle in Bezug auf die CO²-Konzentration spielen.

  5. Liebe Jenny, auch ich muss dir ausnahmeweise mal widersprechen und dem Herrn Bahl zustimmen. Es wird mittlerweile von fast allen Experten anerkannt, dass wir beim konventionellen Oel tatsaechlich etwa 2006 den Hoehepunkt der Foerderung gesehen haben und die derzeitige maessige Foerderausweitung nur noch dem exzessiven Einsatz unkonventioneller Methoden (Fracking, Teersandabbau, Offshorefoerderung in grossen Tiefen etc.) zu verdanken ist, deren Kosten allerdings stetig steigen. Gleichzeitig ist der Nachfragezuwachs der Weltwirtschaft durch die sich verstetigende Krise deutlich ausgebremst. Davon, dass die zu erwartende Verknappung fossiler Energietraeger abgesagt ist, kann deshalb keineswegs die Rede sein. Persoenlich erwarte ich den Foerderhoepunkt beim Erdoel, also Peak-Oil, im Jahre 2015 oder 2016. Sehr informativ hierzu die Internetseite von Norbert Rost unter http://www.peak-oil.com

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  7. Es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen dem Öl und Gold preis den man nicht außer Acht lassen sollte. Solange das kartell den Gold preis nach unten drückt steigt Öl halt nicht… ausserdem ist es nicht im Sinne der US Administration das die Energie Preise steigen, daher werden die korrekturen wohl erst nach dem Tag X erfolgen… nur ein gedanke 😉

  8. Zitat: denn durch die falsche Berichterstattung konnte der Öl-Preis die Jahre zuvor richtig schön

    Hi Jenny,

    schon mal von Markt gehört und Angebot und Nachfrage?

    Nicht? Scheint mir auch so.

    Interessant für den Preis ist weniger das Öl im Boden sondern eher das im Tanker. Und die Preses kann da lärmen wie sie will, das macht bestenfalls und auch nur kurzfristig ein paar wenige Prozent rauf oder runter aus.

    Gruss

    Uwe

  9. Es werden ja auch ständig neue Öl-Vorkommen entdeckt. Darüber berichtet nur keiner, weil solche Nachrichten einfach zu langweilig sind. Öl ist Kohlenstoff. Kohlenstoff ist das 4-häufigste Element auf der Erde. Auch noch nie gehört? Dann informiert euch mal darüber!

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