Mehr Kapitalismus wagen!

Das Wort „capitale“ steht historisch für Vermögen im Sinne eines Viehbestandes. Moderner Kapitalismus steht für Privateigentum, Freiheit und Marktwirtschaft. Mit dem aktuell herrschenden Geldsozialismus hat er nichts am Hut.

 Was wir in den Krisen sahen, war kein Marktversagen. Durch zentralplanerische Interventionen und Manipulationen der Notenbanken wurden wichtige Marktmechanismen außer Kraft gesetzt. Erst durch diese fehlgeleitete Zentralplanung konnten Blasen und Verwerfungen entstehen. Der vorherrschende und aktuell untergehende Neosozialismus hat es auch zugelassen, dass wir keine echten Märkte mehr haben. Das letzte bisschen Markt haben sich Monopolisten und Oligarchen aufgeteilt und werden von den Steuerzahlern munter finanziert und gerettet. Mehr Kapitalismus (= Privateigentum und Freiheit), mit echten dezentralen Märkten, nah an der Realwirtschaft, mit sozialem Netz für die Schwachen unserer Gesellschaft würde uns sehr gut tun. Geldpolitik darf nicht länger ein Tabuthema sein, denn Geld regiert die Welt und diejenigen, die das Geld regieren, sind nicht gewählt.

Oligarchen und Monopole sollten nicht reguliert sondern zerschlagen werden! Geldpolitik findet im Verborgenen statt, obwohl sie uns alle betrifft. Funktionierende dezentrale Märkte lassen keine Verwerfungen zu; erst die Auswüchse des radikaleuropäischen Zentralismus und des amerikanischen Imperialismus haben uns in die heutige Situation gebracht. Ich bin neoliberal und stehe dazu. Man kann es aber auch sozialliberal nennen, das klinkt schöner, ist aber das gleiche. Der Wachstumswahn und die ausufernde Umverteilung durch das zentralplanerische Geldsystem sollte nicht länger ein geduldetes Tabuthema sein. Geldsozialismus ist die Fortsetzung der Diktatur – aber mit wesentlich mehr Mitteln, denn man täuscht den Menschen Vielfalt vor. In Wahrheit regieren wenige Konzerne und Lobbyisten.

Ich stelle die Frage nach dem Warum! Märkte versagen immer dann, wenn die Marktmechanismen aufgrund Eingriffe von Notenbank und Staat eliminiert werden. “Der Markt” verliert seine Funktionsfähigkeit nicht von sich aus, sondern die Faktoren kommen stets von außen. In einem echten Polypol, mit vielen Anbietern und Nachfragern, wird Arbitrage stets sofort abgebaut. In staatlich manipulierten Märkten können sich diese kleinen Verwerfungen nicht sofort abbauen, sondern sammeln sich an, damit sie dann in einem großen Knall abgebaut werden müssen. Erst durch diese Störfaktoren wie Oligarchen, Monopole, Notenbanken und falsche staatliche Regulierung entstehen Preisblasen, die beim Platzen eine Krise, oft in einem anderern Bereich, auslösen.

Den Menschen wird in linksgrünneosozialistischer und radikaleuropäischer Manier eine gewisse Staatsgläubigkeit anerzogen. Die Hofberichterstatter der verlogenen Drecksmedien machen natürlich munter mit, denn das ist gut für die Karriere. „Der Staat ist gut“ und „Frau Merkel ist heilig“, heißt es von früh bis spät. Dieser Nationalismus und auch dieser immer gefährlicher werdende Kontinentalismus kotzt mich an. Sorry, dass ich das so vulgär schreibe, aber ich kann mich in dieser Sache nicht anders ausdrücken. Wir brauchen weniger Politik, mehr Freiheit, weniger Staat und mehr Privateigentum. Wenn jemand sein Leben lang in einer Firma schufftet und dann in Rente geht, was gehört ihm dann? Das Eigentum haben stets andere; der Arbeiter wird mit wertlosem Papier, Brot und Spielen abgespeist. Wir brauchen mehr Kapitalismus im Sinne von Privateigentum, Freiheit und Markt. Lügenpolitik und zentralistisch-radikaleuropäische Propaganda führt ins Verderben. Das war schon immer so.


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liebe Grüße, eure Jenny

7 Antworten zu “Mehr Kapitalismus wagen!

  1. Danke, Jenny
    ………genauso denke ich auch!
    Weg mit ständigen Subventionen für die GROSSEN,
    fort mit dem immer ausufernden Etatismus!

    Letztendlich müssen wir Normalbürger das alles bezahlen.
    Der Mittelstand wird dadurch nur behindert und die Großindustrie sahnt auf unsere Kosten ab. Bedenkt man noch, dass die Großfirmen erst die Subventionen abgreifen und keine Steuern zahlen, wenn sie aber anfangen zu verdienen das Land wechseln um erneut die Subventionen zu erhalten………………………….

    Kreide für den Wolf – Roland Baader hat es in diesem Buch gut beschrieben!

  2. Heirate mir !!!..

    und der text ist gut seh ich auch so…

    Roland Baader hat es schon mal ähnlich zu papier gebracht..

  3. Rote und Goldene Internationale. Hand in Hand.

    Der Artikel liefert einen wichtigen Baustein mit der Erkenntnis des „herrschenden Geldsozialismus“.

    1. Der herrschende Geldsozialismus ist konzeptionell nicht neu. Woodrow Wilson war der erste amerikanische Präsident, der eine (sozialistische) New World Order in seinem Buch The New Freedom 1913 verkündete. Durch Wahltricks (es wurden 3 Kandidaten aufgestellt, so daß er die Wahl gewann) wurde er inthronisiert. Sinnigerweise in dem gleichen Jahr – als er einer Gruppe von Bankiers das Geldschöpfungsrecht für den Dollar übergab (= FED). Der von New Yorker Bankern finanzierte Bolschewist Trotzki äußerte sich ein Jahr später vor exakt 100 Jahren im August 1914:

    „Der Krieg von 1914 bedeutet vor allem die Zertrümmerung des nationalen Staates als eines selbständigen Wirtschaftsgebietes. … es kann nur um die Schaffung eines weit mächtigeren und widerstandsfähigeren Vaterlandes – der republikanischen Vereinigten Staaten Europas, als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt …gehen“

    2. Der Teil-Strategien der Globalisten sind erkennbar – u.a.

    a. Mißachtung und Zerstörung der US-amerikanischen Verfassung (FED Gründung, Kriege führen ohne Kriegserklärung, USA wurden nicht als Empire gegründet usw.) . Siehe dazu auch Ron Paul.
    b. Die Gründung der FED 1913
    c. Die Zerstörung der Mittelschicht durch Freihandel. Bis 1913 gab es in USA keine Einkommensteuer. Das Gemeinwesen wurde durch Zölle finanziert. 1913 lag der Überschuß sogar bei ca. 5 Milliarden Dollar. Im Deutschen Reich lag die Einkommensteuer bis 1914 bei 4 % (Einkommen ab 100.000 RM). Die De-Industrialisierung der USA in den letzten 40 Jahren liegt bei mindestens 50%. Der Mittelstand wird systematisch zerstört – so wie auch in Europa seit 20 Jahren erkennbar.
    d. Einführung des Geldsozialismus (durch FED-Gründung, Aufhebung des Trennbankensystems durch Clinton…)

    3. Und – was ist die letztendliche dahinterstehende Vision der Globalisten?

    Das Ziel ist langfristig eine Neue Welt-Ordnung: sozialistisch oder finanz-kapitalistisch. Am Ende löst sich dieser vermeintliche Widerspruch auf (These – Anti-These – Synthese) sobald alle heute noch staatlichen und persönlichen Vermögen „privatisiert“* sind – sich also bei wenigen Familien konzentrieren. Die große Mehrheit besitzt dann außer ihrem Leben nichts mehr. (*privare = berauben lat.)
    Was Du schon immer über die Westliche-Werte-Demokratie und West-Medien wissen wolltest bisher aber nicht zu fragen wagtest …
    *Link von der Moderation gelöscht*

  4. Oligarchen und Monopole sollten nicht reguliert sondern zerschlagen werden!

    Sehr schöner Artikel, dem schließe ich mich voll an.
    Weiter so.

    Danke auch an W. Grunwald. 4% Einkommenssteuer
    1914, das Buch werde ich ordern.

  5. Leider werden die, die wissen wo die Reise hingeht, von der Systempresse und den Mainstream-Politikern nicht ernst genommen oder gezielt ausgegrenzt und totgeschwiegen. Von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie hat von denen noch keiner gehört, oder will es nicht hören.
    Wer liest schon Werke von Ludwig von Mises, oder aktueller, von Roland Baader (hier ein Link als Beispiel: http://youtu.be/i8tcqRBn3D4 ). oder auch nur den Blog von Susanne Kablitz.
    Den meisten Politikern, vor allen denen, die mit den Buchgeldfetischisten gemeinsame Sache machen, fehlt offensichtlich die Einsicht in die Problematik oder sie handeln wider besserem Wissen dagegen.

  6. macht nachdenklich …. gibt es noch einen Funken Hoffnung, nach dieser bitteren Analyse?… oh liebste Jenny – ich seufze und atme schwer – und ich ergänze wir brauchen weniger Konsum und mehr griffige Sinnlichkeit und „weniger Politik, mehr Freiheit, weniger Staat und mehr Privateigentum“ …. meine Zustimmung hast du! Übrigens, das Unwort des Jahrtausends ist für mich „Nationalsozialismus“ – es gibt nichts unmenschlicheres als diese faschistische Staatskonzepts, soll mir niemand erzählen, wir hätten es überwunden, würde sogar sagen, es wird nur mit weniger Pathos heute weitergeführt… Wir brauchen mehr antiklerikale und sozialliberale Gesinnung – in der Hinsicht bin ich dann auch neo…

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