Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt

Viele Menschen rennen von früh bis spät in ihrem Hamsterrad, aber es macht ihnen nichts aus, denn das Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter. Das aktuelle System ist so wahnwitzig, dass es fast schon wieder zu einfach ist. Aber es funktioniert.

So funktioniert der Wahnsinn: Banken und Versicherungen generieren Geld und sammeln es bei Sparern ein. Sie zocken damit und leihen es dem Staat, der dann seine Defizite stopft. Gehen die Banken pleite, dann rettet der Staat (Steuerzahler) diese Banken mit neuen Krediten, welche er wieder bei den Banken aufnimmt. Merkt ihr was? Der Steuerzahler ist gleichzeitig Gläubiger und Schuldner, aber es stört ihn nicht, denn noch funktioniert dieser Wahnsinn ziemlich gut. Der klassische Wähler der Einheitspartei sieht noch immer die Karriereleiter vor sich und nicht das Hamsterrad!

Der hier in wenigen Sätzen skizzierte Wahnwitz wird nun noch durch Zinszahlungen perversioniert. Der Staat überschuldet sich für Krieg und Dämlichkeiten, damit er gewählt wird. Um die Zinsen begleichen zu können verlangt er von seinen braven Untertanen Steuern. Er lügt ihnen dabei vor, dass es um Straßen und Kitas ginge, dabei sind die Zinsen bereits der zweit größte Posten im Bundeshaushalt. Die Menschen glauben das noch, weil es ihnen noch zu gut geht. Der klassische deutsche Wähler des Parteienkartells wird immer erst dann misstrauisch wenn er Hunger hat, friert oder blutet. Die Menschen bezahlen Steuern für Zinsen und Zinseszinsen, die auf Kredite verlangt werden, welche niemals zurückbezahlt werden können. Diese Zinsen fließen übrigens an Banken und Versicherungen, womit sich der Kreis wieder schließt.

Wäre dieses Ausbeutungssystem nicht so offenkundig dämlich und wahnwitzig, dann würde man es nicht so leicht verstehen. Aber wie gesagt, den Menschen gefällt es, denn der Durchschnittsdeutsche regt sich immer erst dann auf, wenn es zu spät ist. Bis dahin wird er mit dreisten Lügen und Propaganda dumm gehalten, damit er brav das elitäre Parteienkartell wählt. Der Hamster darf also selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen. Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

28 Antworten zu “Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt

  1. Pingback: Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt | Der Blogpusher

  2. Sehr toller Beitrag. Ich darf jeden Tag Hamstern zugucken. Egal ob Betriebsratsvorsitzender, Abteilungsleiter oder junger Auszubildender. Alle laufen in ihren Hamsterrädern ohne zu merken, dass der Betreiber nichtmal mehr ihre körperliche Unversehrtheit achtet. Dabei müssen gerade bei schnell drehendem Hamsterrad besondere Vorkehrungen auch für die mentale Unversehrtheit getroffen werden. Aussuchen kann man sich den seit HartzIV leider nicht mehr. Zu groß ist die Angst kein Hamsterrad zugewiesen zu bekommen.
    Brot und Spiele, 0% Finanzierung und Fernsehen halten uns weiterhin am Radeln.

  3. Pingback: Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt | Heinrichplatz TV

  4. Wer besitzt die Banken, Medien? Wer ist Goldman, Morgan, Rothschild, Blackstone, Blackrock, Fitsch, Bank of America? Wer hat die gesamten westlichen Regierungen gekauft? Wer hat die „EU“ erzwungen. Es gab einen, der ein berühmtes Buch schrieb, in dem schon vor 90 Jahren alles beantwortet wurde.
    Dieses läßt sich als Hörbuch auf
    „unglaublichkeiten.com“ herunterladen. Dann versteht man auch das mit dem „Hamsterrad“.

  5. JENNY analysiert und beschreibt treffend das Leben in unserem deutschen Staate. Dennoch muß ich hin, weil ich meine Miete und den Lebensunterhalt zahlen muß oder besser: zahlen will. Das ist ein Kompromiß. Aber kommt Zeit kommt Rente, die ja laut Norbert Blüm sicher ist.

  6. Kluge Kurzanalyse, leider ohne Perspektivmöglichkeiten. Diese habe ich momentan auch nicht umfassend. Da stimme ich auch „senftimes“ zu. Ich sehe lediglich Lösungsansätze, die aber unvollständig sind. Die hoffentlich wachsenden Montagsdemos gegen die US-hörige Vasallenregierung sind genau so wichtig, wie das effektive Vernetzen intelligenter, kompetenter Internet-User, die den Mainstream ebenso satt haben, wie die kapitalistische Ausbeutung. D.h. 99% gegen 1%.Wenn es in Deutschland irgendwann zu Bürgerkriegen oder revolutionären Situationen kommen sollte, dann wird’s interessant. Aber spätestens dann steht Washington (=NATO) mitten in Deutschland zur militarisierten Dienstaufsicht.

  7. Hat dies auf T*park rebloggt.

  8. … und wenn zunehmende Teile der Hamsterradler wach werden – dann wird an einem Freitag gut zugeredet. Z.B.: Niemand hat die Absicht eine Mauer um Hamsterräder zu bauen… Und am Montag drauf stellt sich ein zutiefschd zerknirschter Schäuble vor die Kameras.
    Das ist doch Alles klar vorhersehbar. Und jede Menge Anzeichen schon zu erkennen.

    Aber auch während dem Mauerbau, sogar danach ist Vielen noch die Flucht gelungen. Ich staune nach vielen Jahren, in denen ich mich in dieses Giga-Grusel-Puzzle eingegraben habe, immer noch über die Ungeheuerlichkeit des Bildes, das sich für mich jetzt ziemlich klar zeigt.
    Und all die erschreckenden Details.

    Aber wir können uns hier und sonstwo einfach nur weiter erschrecken, bis KlappezuundAffetotist. Dann haben wirs ja schon lange gewusst…
    Aber was bringt das? Ich möchte mich doch nicht an diesem Elend aufgeilen. Da kenn ich ich Subtileres.
    Lasst uns mal über Lösungen nachdenken!
    Weick/Friedrich z.B. analysieren lang und breit (so wie es alle einschlägigen Autoren tun) aber viel mehr als holzschnittartige, triviale, regionale und teilweise recht naive „Lösungsansätze“ habe ich bisher selten entdecken können. Und das im Land der Dichter, Denker, Tüftler und Steuersparer.

    Da geht doch mehr, oder?

    Die Problemanalysten wird es weiterhin geben. Und ich schätze sie sehr! Aber die Zeit reiner Analyse ist für mich schon vorbei. Und bis zum Mauerbau und Folter ist es nicht mehr lang hin.

    Wen würde ein LÖSUNGSORIENTIERTER Blog interessieren?
    Mit Chancen, Risiken, Alternativen, kreativen Ansätzen, Schlupflöchern etc … im Focus. Gespannt…!

  9. wohlgemerkt: mit „Lösung“ im obigen Kommentar meine ich übrigens wie man sich und seine Finanzen schützt. Ganz praktisch. Je nach persönlichen Verhältnissen und Möglichkeiten. Ohne deutschen Suppentellerrand. Die Welt ist eine Kugel.

    Also nicht irgendsoein theoretischer Blödsinn, was man nach dem Weltuntergang besser machen kann. Ich möchte den erstmal nur möglichst gut überleben…

  10. Pingback: linkschau 37 / 2014 | SenfTimes

  11. Ja, der Produktivitätsgewinn seit der Industrialisierung kommt nicht bei den Leuten an, sondern konzentriert sich immer noch perverser in wenigen Händen von Nutzniessern. Stattdessen werden die Leute mit Täuschungen, Lügen, Unterhaltung und Propaganda klein gehalten, getreu dem Motto: Sagt der Minister zum Bischof: Halt du sie dumm, ich halt sie arm. Die soziale Marktwirtschaft und weitere Errungenschaften der letzten 200 Jahre wenigstens seit der französischen Revolution sind bereits ausgehöhlt. Jetzt erleben wir eine Wiederauferstehung des Feudalismus, getarnt als angeblicher Kapitalismus, Sozialstaat, „Demokratisierung“, Kampf gegen den „Terror“, IWF, EZB, ESM etc. Der Staat als Mittäter nimmt immer mehr und gibt immer weniger zurück. Verlierer sind die 99,9% der Bürger. Zusammengefasst in einfachen Worten in 3 Minuten bei George Carlin: The American Dream (youtube).

  12. Mir fällt dazu folgendes ein:

    und

    und

    und
    http://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Diktatur-der-Dummen/Brigitte-Witzer/e443543.rhd
    Sollte jeder mal drüber nachdenken, dann ist Ende im Gelände mit Hamsterrad!

  13. Hat dies auf LOB's Metier rebloggt.

  14. Pingback: Der Hamster darf selbst aussuchen , wer das Hamsterrad betreibt | volksbetrug.net

  15. Das nenne ich messerscharf. Gefällt mir sehr gut. Leider.

  16. Ein Brief aus London

    Am 25. Juni 1863 haben die Gebrüder Rothschild aus London einen Brief an die Herren Ikelheimer, Morton & Vandergould, in 3, Wall Street, New York City, geschrieben:

    „Ein gewisser John Sherman aus Ohio hat uns dargelegt, wie ein kürzlich erlassenes Dekret des Kongresses Gewinne durch Operationen der Nationalbank ermöglicht. Eine Kopie des Dekrets war dem Brief von Herrn Sherman beigefügt. Offensichtlich ist dieses Dekret entsprechend dem Plan verfasst worden, den die Britische Bankiersvereinigung formuliert und ihren amerikanischen Freunden empfohlen hat. Dabei hatten wir darauf hingewiesen, dass sich aus diesem Plan, wenn er Gesetzeskraft bekäme, große Gewinne für die Bankiers auf der ganzen Welt ergeben würden.

    M. Sherman erklärt, dass dieses Gesetz den Kapitalisten eine einmalige Gelegenheit zur Akkumulation von Geld bietet. Das Gesetz überträgt fast die gesamte Macht über die Finanzen der Nation auf die Nationalbank.

    M. Sherman sagt, dass von den Personen, die das System verstehen und an den Profiten interessiert sind oder von denen, die von seinen Vorteilen abhängen, kein Widerstand zu erwarten ist. Die große Masse des Volkes aber ist intellektuell unfähig, die gewaltigen Vorteile zu erkennen, die das Kapital aus dem System zieht, und wird seine Bürde ohne Murren tragen, vielleicht ohne zu ahnen, dass das System gegen seine eigenen Interessen ist.

    Ihre ergebenen Diener Gebrüder Rothschild.“

    Zitiert nach William Guy Carr (1895 – 1959, Kommandeur der kanadischen Marine im 1. und im 2. Weltkrieg), „Pawns in the Game“, 1958, Seite 55

  17. Pingback: Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt | FreieWelt.net

  18. Volker Pispers in Hochform:

    Unbedingt anschauen.

  19. Moritz J. Mueller

    So ist es! Aber die Geschichte wiederholt sich. Wenn auch zum ersten mal in globaler Form. Durch dieses System kommt es zu einer weltweiten Umverteilung des zirkulierenden Kapitals hin zu immer weniger Superreichen (Kreditgeber), die auch noch steuerlich entlastet werden und weg von der Restbevölkerung bei gleichzeitiger Wertezerstörung (Konsumzusammenbruch ausgelöst durch immer weniger Geldmittel in der Bevölkerung, daraus folgend Wirtschaftskollaps, Werkschließungen, Massenarbeitslosigkeit, soziale Spannungen etc.). Da aber auch dies nicht reicht die Zinsen und Zinseszinsen (von der Tilgung ganz zu schweigen) der sich exponential vergrößernden Schuldenlast zu decken, wird seitens der Zentralbanken auch noch frisches und immer mehr gedrucktes Geld in den Kreislauf gepumpt. Freilich wieder in Form von mit Zinsen (wenn auch sehr geringe) behafteten Krediten. Wo führt dies alles hin? Ich befürchte zu entsetzlichen sozialen Verwerfungen aber rein mathematisch betrachtet am Ende zu einer totalen Geldentwertung in Form von Hyperinflation. Schon 1912 erkannte der Sozialökonom Mises: “Ein System dass auf Kreditexpansion beruht ist zum Kollaps verurteilt. Die Frage ist nur ob der Kollaps früher, durch verlassen des Systems, eintritt oder später in Form eines totalen Währungszusammenbruchs.”

  20. Hier noch ein Hamstervideo:

    Fröhliches Hamsterradeln.

  21. Sorry, falsche Video, hier das Hamsteroriginal:
    Der Euro-Rettungsschirm, die Angela, der Silvio
    und Tschö bid neulich

  22. Du hast absolut recht. Es ist reine Perversion wenn man etwas hinter die Kulissen schaut. Wenn ich lese das Amerikanische Banker bereits Abfindungen in dreistelliger Millionenhöhe kassiert haben, dann stacheln auch die Haare im Nacken.

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