Der Bahnstreik trifft die Falschen

CDU-Mitglied und GDL-Chef Claus Weselsky ist pausenlos damit beschäftigt, seinen arbeitskämpferischen Amoklauf zu rechtfertigen. Die breite Kritik an den Bahnstreiks ist mehr als berechtigt, denn Opfer sind die Fahrgäste und nicht die Bahn.

Ein Streik hat den Zweck, den bestreikten Betrieb zu schädigen. Das macht bei Dienstleistungsunternehmen natürlich nur dann Sinn, wenn die Endkunden auf einen Mitbewerber ausweichen können. Diese Option haben Bahnkunden nicht. Wenn ein Zug nicht fährt, dann ist der Fahrgast das Opfer. Während es im Fernverkehr noch Alternativen wie das Flugzeug oder Fernbusse gibt, sind die Bahnfahrer im Nahverkehr dem Streik hilflos ausgeliefert. Angestellte kommen nicht zur Arbeit, Studenten nicht in die Uni und Schüler nicht in die Schule.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ähnlich wie Essen, Trinken, Gesundheit und Wohnen ist es ein fester Bestandteil unseres Miteinanders. Wer solche Grundbedürfnisse betreikt handelt nicht nur dreist sondern auch verantwortungslos. Was wäre wenn beispielsweise die Banken nur einen einzigen Tag streiken würde? 24 Stunden kein Bargeld, 24 Stunden keine Kartenzahlungen und 24 Stunden keine Überweisungen. Das gesellschaftliche Leben würde still stehen und die Kunden wären die Opfer, denn es gibt keine Alternativen zum bestreikten Objekt. Die Mobilität ist eine hoheitliche Aufgabe und muss sichergestellt sein.


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liebe Grüße, eure Jenny

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19 Antworten zu “Der Bahnstreik trifft die Falschen

  1. Pingback: Der Bahnstreik trifft die Falschen | Der Blogpusher

  2. Was ist mit den FLuglotsen, mit den Kassierern, mit den Bauern, mit den Betreibern der Backbones fürs Internet? Ist für den Menschen heute nicht alles ein menschliches Grundbedürfnis? Warum sollten Lokführer nicht streiken dürfen, weil die Menschen zu dumm sind auf andere Verkehrsmittel auszuweichen? Vor allem wen trifft denn der Streik am Samstag und Sonntag wirklich? Die wenigsten arbeiten an diesen Tagen, die Studenten sind davon auch nicht betroffen. Ist es nicht eher so, dass wir alles haben wollen, zu einem möglichst billigen Tarif, mit maximaler Qualität und das rund um die Uhr? Wenn streunende Hunde ermordet werden -> Aufschrei, wenn unser Fleisch unter unwürdigen Bedingungen hergestellt wird -> Aufschrei, wenn Lokführer 5% mehr Lohn und 2 Stunden weniger arbeiten wollen -> Aufschrei, weil wir einige Tage im Jahr etwas eingeschränkt sind? Wo leben wir hier eigentlich?

  3. Liebe Jenny,

    Auch du sitzt einem groben Fehler auf. Der Streik wird nicht nur von der GDL verursacht sondern mindestens zum gleichen Teil von der Bahn selbst. Nun kann man natürlich darüber streiten wessen Teil größer ist. Als Unternehmer würde ich auch eher wie du denken.
    Ich sehe an deinem Artikel, das du Bahnkunde bist und stelle leider fest, dass auch du nur auf deinen eigenen Vorteil schaust.
    Über Weselsky oder die GDL zu schimpfen aber keine Alternative anzubieten wie die Bahn zu Zugeständnissen gebracht werden kann ist nicht zielführend.
    Was macht die Bahn, wenn Zugführer/Personal teuerer werden? Sie erhöht die Fahrpreise zum Nachteil der Kunden. Rege dich lieber darüber auf. und schiebe die Schuld nicht der Regierung oder den Fahrkartenautomaten in die Schuhe.
    Deine Schlussfolgerungen sind ebenfalls unlogisch. Auch Leute, die die menschlichen Grundbedürfnisse zur Verfügung stellen wollen so bezahlt werden wie z. B. die Bänker, die dicke Prämien einfahren ohne etwas produktives zu leisten.

    Wäre es eine Alternative wenn die GDL den Fahrgästen das bezahlen verbieten dürfte? Dann wäre der Streik auch bald kein Thema mehr denn das täte nur der Bahn sehr weh und nicht den Fahrgästen. Ein Streik ist immer nur ein Kompromiss.
    Ich denke, du solltest freiwillig so lange keine Bahn mehr fahren bis der Tarifkonflikt beendet ist. Je mehr das tun, umso schneller gibt es eine Einigung.

  4. Der Mann hat ein Risenproblem und das ist er selbst. Und die dummen Schafe, die ihm hinterherlaufen. Er bezieht sich immerzu auf das Grundgesetz hat aber noch nichts davon gehört, dass das Grundgesetz neben Buchstaben auch einen Geist hat, den er mit Füßen tritt. Eine Schande, dass gesellschaftlich relevante Gruppen nicht zumindest den Versuch unternehmen, ein Gericht anzurufen.

  5. Hat dies auf T*park rebloggt.

  6. Jenny,
    Sie liegen voll daneben.
    Bitte lesen Sie mal den von der Sache her richtigen Artikel bei Heise online zum Thema.
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43103/1.html

    Na gut, meine Erfahrung ist, dass links nicht geklickt werden, deshalb fasse ich die wichtigsten Argumente zusammen:

    Der GDL-Chef ist voll im Recht, die Forderungen der Lokführer liegen weit unter dem, was angemessen und richtig wäre.
    Statt 5% müssten die Lokführer 35 bis 40% mehr Lohn bekommen.

    Die Lokführer in Frankreich, Dänemark, Holland und in der Schweiz verdienen das Doppelte. Dort funktionieren die Bahnen hundertmal besser als die heruntergewirtschaftete Deutsche Bahn.

    Das ist der Kernpunkt:
    Die Deutsche Bahn wurde durch die kriminellen und korrupten Politiker systematisch kaputtgespart. Die Bahn zahlt Hungerlöhne und damit das dumme Volk nicht dagegen protestiert, wird gegen die Gewerkschaft der Lokführer gehetzt.
    Sie, Jenny, sind voll auf diese üblen Propaganda-und Desinfo-Tricks der wirklich Verantwortlichen hereingefallen.

    Ich schlage vor, dass Sie den Artikel bei Heise lesen, verdauen und dann Ihren völlig in die Hose gegangenen Hetzartikel löschen und den Artikel von Heise stattdessen posten.

    Aus Deutschland wurde ein Niedriglohnland gemacht und statt gegen dieses Verbrechen an Millionen von Menschen zu protestieren, lassen sich die Untertanen dazu manipulieren, gegen Hartz-4-Bezieher zu hetzen oder gegen völlig unterbezahlte Lokführer.
    Dafür wird sogar das Streikrecht, das über Jahrhunderte gegen kriminelle Unternehmer mit Blut erkämpft wurde, in die Tonne getreten.
    Jenny, bitte beteiligen Sie sich nicht an solch üblen Tricks der Regierung, welche uns alle zu Niedriglohnsklaven macht.

    • „Statt 5% müssten die Lokführer 35 bis 40% mehr Lohn bekommen.“

      soso. gem. Ihres Heise-Links verdienen die bereits 3000Euro brutto, also ziemlich genau Durchschnittslohn. Für was eigentlich genau? Die „Spur“ zu halten?
      Und nach Ihrer Vorstellung „sollten“ die also >4000Euro verdienen? (was einem Einstiegsgehalt eines Arztes entspricht)

      Wäre ich Bahnchef, ich würde alle rausschmeißen und durch Computer ersetzen. Als zwischenzeitliche Streikbrecher die Zug-Klofrau engagieren, die wird gerne das Knöpfchen drücken, sicherlich angenehmer.

  7. „XYZ ist ein menschliches Grundbedürfnis. …denn es gibt keine Alternativen… XYZ ist eine hoheitliche Aufgabe und muss sichergestellt sein.“

    Liebe Jenny,
    könntest Du bitte demnächst derartigen sozialistischen/faschistoiden/kommunistischen Müll mit Ironie/Sarkusmus-Tags kennzeichnen? Sonst kommen am Ende noch Idioten auf die Idee das nachzuplappern.
    Danke & mfG
    AD

    P.S. Ist mir vollkommen Latte, ob nun Arbeitgeber&Arbeitnehmer sich einigen oder nicht, dann nehm‘ ich eben in der Zwischenzeit anderes Produkt. Gilt übrigens „alternativlos“ für alle Produkte.

  8. willi uebelherr

    Liebe Jenny,
    manchmal triffst du wirklich die wahrheit. Ist das zufall? Mit diesem text hast du leider gezeigt, dass nachdenken nicht deine staerke ist. Die kommentare haben es bereits beschrieben. Es lohnt sich, den hinweisen zu folgen.
    mit lieben gruessen, willi
    Quito, Ecuador

  9. Hallo @AD,
    wenn 4000 Euro brutto das Einstiegsgehalt eines Arztes ist, dann ist es viel zu niedrig.

    Sie fallen auf die Lügenpropaganda der Lohndrücker und Deutschlandvernichter rein. Diese sorgen zuerst dafür, dass die Menschen zu wenig verdienen.
    Dann hetzen sie die Geringverdiener gegen die Hartz-4-Bezieher und die unterbezahlten Ärzte und Facharbeiter gegen die Hilfskräfte.

    Vermutlich haben Sie den Heise Artikel gar nicht gelesen.
    Oder ihn nicht verstanden.

    Als Bahn-Chef würden Sie nicht taugen. Zwar würde die Bahn erstmal jubeln, weil sie nur noch Hungerlöhne zahlen müsste, nachdem Sie die unterbezahlten Lokführer rausgeschmissen hätten.
    Dann aber würde der Betrieb stillstehen, denn eine Putzfrau kann keinen ICE steuern.

    Erklären Sie mir doch bitte mal, weshalb die Lokführer in den Nachbarländern das Doppelte verdienen. Können Sie das ?
    Und mit welchem Recht zahlt dann die Deutsche Bahn nur die Hälfte ?

    Ist übrigens auch bei den LKW-und Busfahrern so.
    Vor einiger Zeit kam eine Reportage über eine arbeitslose Busfahrerin aus Deutschland. Sie bekam dann wieder Arbeit, allerdings für einen Hungerlohn.
    In der Schweiz bekommt sie für exakt dieselbe Arbeit das 3-fache netto.
    Deshalb ist sie in die Schweiz gezogen.

    Erkennen Sie jetzt, dass etwas schief läuft im Plünderland BRD ?
    Weshalb kommen dänische Konzerne nach Deutschland und entlassen ihre dänischen Angestellten ?
    Ganz einfach: Weil sie in der BRD für dieselbe Arbeit nur 4,50 Euro brutto die Stunde zahlen, in Dänemark aber, wo die Gewerkschaften stark sind, müssen sie mindestens 12 Euro die Stunde zahlen.

    Tja, AD, man hat Sie erfolgreich desinformiert und nun vertreten Sie als nützlicher Idiot die Lügen der Ausbeuter.

    • Hallo Franz,
      Schönes Beispiel mit der Busfahrerin in der Schweiz. So what? Herzlichen Glückwunsch an die Dame und viel Glück auf ihrem Lebensweg. Das ist doch gerade das beste Beispiel wie Freiheit funktioniert: Wenn’s einem nicht passt, woanders hingehen, oder was anderes machen, oder selber Unternehmen gründen (siehe Uber-Taxi oder myBus).

      Den GDL Leuten wünsche ich auch viel Glück bei ihren Verhandlungen, mögen die ein Gehalt von 20000€/monat aushandeln und die Fahrpreise sich verdreifachen (alternativ den Laden gleich dicht machen), ist doch vollkommen in Ordnung, der Kunde wird’s am Ende entscheiden, ob nachhaltig oder nicht (ich bin das letzte Mal vor fünf Jahren Bahn gefahren, ist mir bereits zu teuer, selbst gehobene (Miet)Limosine ist für mich persönlich günstiger bzw. angenehmeres Preis/Leistungsverhältnis).

      Und die Frage, warum in Nachbarländern die Lokführer mehr verdienen: Weil es defizitäre sozialitisch gewerkschaftliche Staatsbetriebe sind, bei denen zahlt das Gehalt zwangsweise der Steuerzahler. Eine große Sauerei, denn ich möchte lieber SELBER entscheiden welches Verkehrmittel ich mit MEINEM Geld als FREIER Kunde wähle und keine Marktverzerrungen durch einen Politkommissar, der mir kurzhand das Geld wegnimmt und nach seiner Ideologie verteilt.
      mfG

  10. @AD,
    ich verstehe.
    „Freiheit“ ist für Sie die Befürwortung von Lohndrückerei, Ausbeutung, Umverteilung von Arm nach Reich und das Aufhetzen von Ausgebeuteten gegen noch schlimmer Ausgebeutete.

    Sie hören sich wie ein echter „Libertärer“ an, die solch brutale Thesen vertreten und damit ein Paradies für Raubtierkapitalisten herbeisehnen und das auch noch gut finden.

    Was die Privatisierungen im Sinn des Neoliberalismus gebracht haben, sieht man überall auf der Welt und vor allem am Beispiel der Bahn. Die Gleise und sonstige Technik verrottet, damit die Aktionäre sich die auf Kosten der Mitarbeiter und der Infrastruktur bereichern können.
    Den Mitarbeitern werden Hungerlöhne gezahlt und Menschen wie @AD jubeln darüber und nennen das „Freiheit“.

    Sie haben den Artikel bei Heise Online immer noch nicht gelesen und falls doch, dann haben Sie ihn nicht verstanden.

    Es bringt nichts, mit Menschen zu diskutieren, die einer Ideologie anhängen, welche die Menschen versklavt und dieses Verbrechen dann „Freiheit“ nennt.

    Sie sind ein nützlicher Idiot der Ausbeuter, der sogar noch stolz auf seine Desinformiertheit und Verbohrtheit ist.

    • Nein, Libertär wäre aus Ihrer Sicht vielleicht zu nett formuliert, Anarchokapitalist ist das phöse Wort was Sie offenbar suchen, denn nur das bedeutet wahre Freiheit (=Abwesenheit von Zwang(smonopol)).
      Kein phöser Kapitalist kann mich zum Kauf seiner Produkte zwingen, komischerweise der Staat darf das mit roher Gewalt und wird dafür auch noch vom infantilen Pöbel gefeiert und mit „Mutti“ & „Vater“-Staat betitelt.
      Hier wird wohl offensichtlich klar, dass Kapitalismus(=Voluntarismus) eben gerade das Gegenteil von Ausbeuterei ist.

      Wenn keiner zum offerierten Preis Bahn fahren will, tja, dann verschwindet das Produkt eben vom Markt, so ist das halt, war bei den Postkutschenfahrern nicht anders. Aber nein, das geht doch nicht, dann muss eben zwangsweise für die lieben Staatsbetriebler das Produkt mittels Raub finanziert werden.
      Wissen Sie was, wenn Sie ernsthaft glauben, die phösen Aktionäre werden so super reich durch nichtstun, kleiner Tipp: DANN KAUFEN SIE AKTIEN!!! Aber nein, passt gerade garnicht, dann wäre ja der nächste Türkeiurlaub oder das neuste Smartphone nicht drinn.
      Und das arme arme Proletariat, warum kauft es nicht selber die Mehrheit vom Betrieb auf, installiert die netten Gewerkschafter als Vorstand und erhöht sich seine Gehälter gegen unendlich? (BTW gerade die Gewerkschaften sind dafür berühmt, die eigenen Angestellten am schlechtesten zu bezahlen)
      z.B. Bei dem ehemaligen Staatsbetrieb, der Deutschen Post, eine durchaus realistische Option: 0,5Mio Angestellte, Marktkapitalisierung 28000Mio. Macht pro Nase 56000Euro, tja so schnell kann man da sein eigener Chef werden. Peanuts im Vergleich zu dem finanziellen Risiko und Zeit für Firmenneugründer.
      Ganz nebenbei: Die Bahn war die letzten 20Jahre schon immer defizitär, egal ob nun als Staatsbetrieb oder als Aktiengesellschaft in Staatshand. Kleine Frage: Sie glauben allen ernstes, dass es der Bahn besser gehen würde, wenn die Lokführer demnächst Einstiegsgehälter von Ärzten bekommen würden? Sie glauben auf die Art mehr Bahntickets verkaufen zu können und einen größeren finanziellen Spielraum zu haben?

    • AD hat sich dem Darwinismus verschrieben. Er ist damit auf einem entsprechendem Niveau und jeder sollte ihm das Recht zustehen so zu argumentieren wie er es tut.
      Ich wünsche ihm, irgendwann mal in die Lage zu kommen auf jemand anderes angewiesen zu sein. Was würde er nur sagen wenn er dann seine eigenen Argumente zu hören kriegen würde?

      Sozialstaatsschmarotzer werden genau so aussterben wie FDPler und AfDler. Der Trost bleibt mir immer.

  11. Linke Thesen, wie Herr Dill sie im Heise Beitrag nieder schreibt, gehen einem leicht über die Lippen, wenn man selbst in einem gut gepolsterten Sessel sitzt. Daswusste auch schon Marx, der auch keine Not litt.
    Die Angabe 1750€ Netto kann als Wert kaum angesehen werden, da Herr Dill weder die Steuerklasse, noch Steuerfreibeträge, etc. angibt. Ergo sollte er sich schon auf den realen Bruttolohn (inklusive aller Zuschläge, und das sind nicht wenige) beziehen.
    4000€ Eingangsgehalt bei Assistenzärzten!? Schöner Traum, der wohl nur bei kommunalen Krankenhäusern geträumt werden kann. Die meisten jungen Ärzte müssen mit sehr viel niedrigeren Eingangsgehältern bei Raffgierkonzernen wie AM…, AS……., FRE……, usw. zufrieden sein.

    Ob die Lokführer gut oder schlecht bezahlt werden, ob der Streik gerechtfertigt ist oder nicht, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass die kleine Splittergewerkschaft „GDL“, deren Mitglieder leider ein zentrales Verkehrsmittel bedienen, ums Überleben kämpft und die sich daher die Frechheit heraus nimmt, den Arbeitgeber ihrer Mitglieder zu erpressen, in dem sie die Menschen eines ganzen Land in unvertretbarer Weise terrorisiert.
    Sollte die Bahn sich entscheiden, die Führung der Loks als Gewerk auszugliedern (dann gibt es eine Änderungskündigung und viele arbeitslose Lokführer schreien um Hilfe) oder in Zukunft Lokführer nur noch als Fremdpersonal ordern, so könnte ich das verstehen.
    Oder aber die Bahn zurück in den Bund und alle wieder verbeamten, dann gibt es auch keine Streiks mehr!
    Gut, dass ich so gut wie nie mit der Bahn fahre!

    • Nehmen wir mal an, die 3000brutto sowie 1750netto wären repräsentativ:
      Komisch, er will zwar kurzerhand mehr vom Arbeitgeber, dass jedoch mehr als ein Viertel bereits jetzt enteignet wird und im Staatsnirvana verschwindet, stört weniger und wird auch garnicht weiter hinterfragt.

      Was von der linken Journalie ebenfalls verschwiegen wird, dass dieses genannte „Brutto“ überhaupt nicht die tatsächlichen Lohnkosten sind. 20% kann man nochmal locker obendrauf als Arbeitgeberkosten rechnen, die sich ebenfalls der Staat krallt. Und der Arbeitgeber kann nunmal nicht mehr auszahlen, als der Arbeitsplatz überhaupt als wirkliches reales Brutto erwirtschaftet.

  12. Pingback: …sonst streik’ ich hier: Über die Streiks bei Bahn und Lufthansa

  13. @AD,
    merken Sie den Widerspruch nicht, den Sie verbreiten ?

    Wie kommt es, dass die Arbeitgeber in den Nachbarländern den doppelten Lohn für Lokführer und viele andere Berufe zahlen und dies Arbeitgebern in Deutschland nicht möglich sein soll ?

    Wie kommt es, dass Firmen in den Nachbarländern ihre Angestellten entlassen und die Produktion nach Deutschland verlagern ?
    Richtig: Weil sie in Deutschland nicht einmal halb soviel zahlen müssen für dieselbe Arbeit.
    Weil Deutschland durch die Politiker zum Niedriglohnland gemacht wurde.

    Die Ausbeutung durch Lohndumping ist in vollem Gange und verblendete Ideologen wie Sie jubeln darüber und finden das voll gut und hätten es am liebsten noch brutaler.
    Das nennen diese Verblendeten Anarchisten dann „Freiheit“.

    Pfui Teufel, mehr kann ein vernünftiger Mensch dazu nicht mehr sagen.

    • „Wie kommt es, dass Firmen in den Nachbarländern ihre Angestellten entlassen und die Produktion nach Deutschland verlagern ?“

      hmmm, irgendwelche konkreten Namen?

      Wenn ich Däne wäre, wäre ich bei den Arbeitsnebenkosten/Steuern auch schon längst abgehauen (ob als Arbeitnehmer oder -geber), ebenfalls hätte ich keine Lust >100% Luxussteuer auf so etwas triviales wie ein Auto, Schnapps oder Zigaretten zu bezahlen. Aber die Dänen haben mit diesem industriefeindlichen „gerechten“ Lohntransfer schon erste Erfolge, das Land ist deindustrialisiert und die Bevölkerung beginnt an den Titten des Sozialstaats zu verrecken.

      Wenn es denn so viele Firmen nach Deutschland zieht, warum ist dann fast alles in meiner Wohnung „Made in Asia“?
      Und selbst alle Teile meines „deutschen“ Autos sind mittlerweile „Made in None-Germany“…nebenbei Opel und Ford in DE schließen…(kleiner Tipp: Mehr streiken, dann machen die bestimmt wieder auf!!! ROFLMAO)
      Die Zwangs-Hoch-Löhne in Frankreich zeigen ja auch schon erste Erfolge beim immer schnelleren Untergang des Landes. Setzt sie endlich höher, kann ich da dem Kommunisten Hollande nur zurufen, Mindestlohn 50€ netto, – mindestens, dann werden alle Franzosen endlich „reich“. Und will eine Firma kurzerhand schließen, tja, dann verbieten wir das einfach per Gesetz.

      Naja, China war ja auch mal die arme Werkbank der phösen westlichen Ausbeuter-Kapitalisten. Schauen Sie sich mal die Entwicklung der letzten 20Jahr an: Arme gibt es immer noch, keine Frage, aber wieviel realer Wohlstand wurde in der Zwischenzeit auch für breitere Teile der Bevölkerung geschaffen.

      Nächstes Beispiel: ClubMed. Klar, in den Euro eintreten und billige Kredite bekommen, alle Beamtengehälter „gerecht“ nach oben gerissen (griechischer Lokführer bis zu 5000€) und Angestellte quasi unkündbar gemacht. Die kriegen jetzt ihre Rechnung, zu Recht, ganz gerecht.. denn was nützt einem Zugführer ein nominelles/theoretisches Gehalt von 5000€, wenn er arbeitslos ist oder ein Staatsbankrott ausgerufen wird?

      Aber was erzähl ich das alles, denn schließlich eines hilft immer: Laut die Internationale gröhlen und das kommunistische Manifest verkünden. Aber vermutlich kommt gleich irgendwas wie: „Es war nicht alles schlecht, man hat es nur nicht ganz richtig gemacht, beim nächsten Mal klappts besser“. Erinnert mich an das Schönreden der Alt-&Neo-Nazi.

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