Kapitalmarktprognosen für 2014 – Trefferquote: 50%

2014 war ein bewegtes Jahr an den Märkten. Wie viele andere habe ich Prognosen abgegeben. Obwohl ich hierbei mit großen Bandbreiten gearbeitet habe, lag ich zu 50% daneben. Hieraus lerne ich: Obwohl man manche Entwicklungen für unwahrscheinlich hält, so können und werden sie trotzdem eintreten.

Dies waren meine Prognosen für 2014:

  • DAX: 7.700 bis 11.510 Punkte
  • DowJones: 14.006 bis 18.950 Punkte
  • Rendite 10er Bundesanleihe: 0,72% bis 3,2%
  • Gold in USD: 909 bis 1515
  • Öl-Preis: 93 bis 141
  • EUR/USD: 1,26 bis 1,48

Beim Aktienmarkt (Dax und DowJones) lag ich richtig. Die Zinsen für 10 jährige Bundesanleihen stehen im Moment bei 0,62% und damit wesentlich unter der erwarteten Bandbreite. Bei Gold lag ich wieder richtig. Beim Öl-Preis habe ich mich heftig vertan: Er tendiert aktuell rund um 60 USD. Auch beim Euro habe ich die Schwäche nicht für möglich gehalten. Er fiel von ca. 1,39 in der Spitze auf aktuell 1,22. Der Euro hat in 2014 zirka 10% gegenüber dem US-Dollar eingebüßt.

Meine Methode zur Erstellung von Prognosen ist ziemlich gaga: Ich schaue mir die Volatilität der Vergangenheit an, schreibe sie in die Zukunft fort und definiere diese Schwankungsbreite als Bandbreite. Beispiel: Ein Wert steht bei 1.000€ und hatte in der Vergangenheit eine Schwankungsbreite von 20%. Meine Prognose wäre dann 800 bis 1.200. Doch wie man nun sieht, haut das nicht immer hin. Aber was würde man ohne Prognose tun? Ich maße mir nicht an, eine Richtung voraus zu sagen, aber eine gewisse Bandbreite, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, ist sehr dienlich.

Ein ausführlicher Jahresrück- und Ausblick folgt die nächsten Tage.


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Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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5 Antworten zu “Kapitalmarktprognosen für 2014 – Trefferquote: 50%

  1. Liebe Jenny,
    Deine Prognose aus dem Gefühl heraus, ist nicht gaga, sondern hat einen harten mathematischen Hintergrund. Es handelt sich um einen mathematischen Indikator der Standardabweichung in der Charttechnik. Dieser nennt sich Bollinger Band und gibt die Schwankungsbreite des Underlyingkurses wieder. Das was Du mit Worten beschreibst, ist das Bollinger Band im Wochen- oder Monatschart eines Indizes oder der Commodities. Hiermit liegst Du an den Bollingergrenzen goldrichtig, da diese äußerst selten verlassen werden. 🙂
    lg

  2. AnsbachKaspar

    Schon gesehen:

    Bei Lanz wird das Thema Crash nun auch salonfähig:

  3. Pingback: Kapitalmarktprognosen für 2014 – Trefferquote: 50% | FreieWelt.net

  4. Hut ab vor dem ehrlichen Rückblick. Die Prognosen hätten auch unbemerkt im Archiv verschimmeln können. Euch allen ein frohes Weihnachtsfest.

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