So wehrt man sich gegen den GEZ-Terror

Scheinbar müssen wir alle den Rundfunkbeitrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio bezahlen, obwohl manche von uns nie deren Leistung bestellt haben. Auch diejenigen, die sich durch die staatliche Propaganda belästig fühlen, müssen den Beitrag bezahlen. So richtig abmelden kann man sich nicht, aber man kann sich wehren.

  • Auskunftsrecht nutzen

Jeder Bürger hat nach  § 34 BDSG das Recht, Informationen über seine gespeicherten Daten zu bekommen. Weil auch die GEZ personenbezogene Daten speichert, gilt das Recht auch gegenüber dem Beitragsservice. Üblicherweise hat man ein Mal jährlich das Recht auf unentgeltliche Offenlegung. Nach gängiger Rechtssprechung muss die Auskunft  innerhalb von 14 Tagen abschließend erteilt werden. Hintergrund ist der, dass man bei der GEZ auf sich aufmerksam machen möchte. Antwortet die GEZ nicht fristgerecht, dann könnte man die GEZ beim Bundesdatenschutzbeauftragten anzeigen.

  • Einfach mal abmelden

Hört sich gaga an, ist es auch. Es kann Sinn machen, sich einfach mal beim Beitragservice ab zu melden. Schließlich hat man keinen Vertrag unterschrieben oder deren Leistungen bestellt. Auch ist man ggf. mit der staatlichen Propaganda mehr als unzufrieden und möchte nicht dafür unter Zwang bezahlen. Daher ist es nur logisch, wenn man das denen sagt. Erfahrungsgemäß antwortet der Beitragsservice, wenn überhaupt, nur sporadisch und meist auch erst nach vielen Wochen oder Monaten.

  • Auf Barzahlung bestehen

In Deutschland sind nach § 14 Abs. 1 Satz 2 BBankG auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Bei Euro- und Centmünzen ist die Annahmepflicht auf maximal 50 Münzen begrenzt. Es spricht also nichts dagegen, wenn man den Beitrag in bar bezahlen möchte. Lustig wird es, wenn man den Beitrag mit 50 Einzelmünzen bezahlt. Wie und wo die GEZ das Bargeld annehmen kann, ist deren Problem. Natürlich können die auch nicht verlangen, dass man weite Wege in Kauf nimmt. Praktisch wäre es, wenn die zur Abholung des Geldes jemanden schicken, oder mir die Reisekosten erstatten.

  • Bezahlen nicht vergessen

Bekommt man einen „Gebühren-/Beitragsbescheid“, dann sollte man den bezahlen oder widersprechen, denn sonst kann es ungemütlich werden. Wer hat schon Lust auf einen Rechtsstreit mit dem Staat? Es gibt Stimmen die sagen, dass die Bescheide der GEZ unwirksam wären, aber dies sollte der Rechtsstaat entscheiden. Wer den Rechtsweg gehen möchte, dem wünsche ich viel Glück. Bescheide und Rechnungen zu ignorieren ist in jedem Fall nicht ratsam.

  • Zahlungspflicht prüfen

Bezahlen muss, wer eine Wohnung hat. Nur weil man eine Adresse hat, muss das ja nicht heißen, dass man eine Wohnung hat. Wer obdachlos ist, hat keine Wohnung und muss gg. keinen Beitrag bezahlen. Wer also keine Wohung hat, sollte das dem Beitragsservice mitteilen. Und wenn ich nur die Mitbewohnerin meiner Katze bin, dann teile ich das der GEZ auch mit.

  • Ordentlich Schriftwechsel führen

Man sollte alle Schreiben sorgfältig ablegen und immer Fristen setzen. Antwortet die GEZ nicht fristgerecht, dann sendet man ein Erinnerungsschreiben. Die wollen ja was von uns und nicht wir von ihnen. Wer bedingungslos, treudoof und machtlos bezahlt, der hat schon verloren. Man kann sich wehren; bringen tuts wahrscheinlich nichts, aber gegen das reine Wehren spricht meiner Meinung nach nichts. Der allmächtige Staat braucht unser Geld um seine Propaganda zu finanzieren – hiergegen MUSS man sich einfach wehren.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

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18 Antworten zu “So wehrt man sich gegen den GEZ-Terror

  1. Danke für den Beitrag!

  2. Pingback: So wehrt man sich gegen den GEZ-Terror - Der Blogpusher

  3. „Es gibt Stimmen die sagen, dass die Bescheide der GEZ unwirksam wären, aber dies sollte der Rechtsstaat entscheiden.“
    Nunja, es gibt Gesetze, die genau festlegen, wie ein Bescheid auszusehen hat, und wer ihn erstellen darf. Soweit ich weiß, steht das im Verwaltungsverfahrensgesetz (klang so bei inibini). Und Leute, die sich damit beschäftigen sagen, dass die „Bescheide“ von der GEZ Quatsch sind. Wenn ich denen glaube, muss ich kein Gericht bemühen, sondern kann abwarten, was die Gegenseite tut. Und diese Gegenseite ist ziemlich ruhig geworden.

  4. Wenn ich auf Barzahlung bestehe, dann werden mir die Menschen, die in der GEZ (pardon: in meinem Breitragsservice für… ) beschäftigt sind, heuchlerisch freundlich mitteilen, dass ich an jedem Bankschalter mein Geld abliefern kann. Dort wird es auf das entsprechende Konto überwiesen.
    Noch heuchlischer wird sich schliesslich für meine Anfrage bedankt und mir ein schöner Tag gewünscht.
    Ich denke dieser Trick ist ein Eigentor.

    Erwähnenswert ist, dass ein Anruf dort mich 20 Cent pro Minute kostet. Aus dem Festnetz. Per Mobilfunk noch deutlich mehr. Billigvorwahlen funktionieren nicht!
    Welche Charakterqualitäten muss jemand mitbringen um überhaupt an eine Bewerbung bei dieser Organisation zu denken?

  5. Aktuell ist in der Sache in CH einiges am Laufen.
    Den Zwangsfinanzierten ,,Staatsmedien,, droht ein
    saftiger Hammer eine massive Zurückstufung.
    In einem 2.Schritt die faktische Abschaffung.
    Das dürfte Signalwirkung für Europa haben.
    Mindestens böse Kommentare in den anderen
    Staatssendern im Europäischen Raum.
    Freundliche Grüsse

  6. „Bezahlen nicht vergessen“ was ist das den für ein Schwachsinn ? Der Beitragsservice ist eine Firma und arbeitet im Auftrag einer Firma ! Die schicken nur Angebote die man annehmen kann oder es auch lassen kann !

    „Wer hat schon Lust auf einen Rechtsstreit mit dem Staat?“
    Die BRD ist auch eine Firma und wendet Handelsrecht an !

    Immer diese Angstmache ! Was soll das ?
    Drauf schreiben :
    zurück an Absender
    ich lehne Ihr Angebot ab
    einwerfen verboten

    fertig ist man mit dem Drecksverein………………………

    • GEZ_verweigern

      Es nützt niemandem, wenn man ihm falsche Ratschläge erteilt und dann behauptet „fertig ist man mit dem Drecksverein“.

      Denn dann kommt die Kontopfändung oder der Gerichtsvollzieher verschafft sich mit Hilfe der Polizei und einem Schlüsseldienst gewaltsam Eintritt in die Wohnung und pfändet, was er findet.
      Der Schaden geht dann in die Hunderte von Euros und wenn man dann bei solchen falschen Ratgebern nachfragt, kriegt man entweder gar keine Antwort oder dumme Sprüche wie „selbst schuld, zu blöd, sich zu wehren“.

      Ich kann nur jeden Leser davor warnen, sich solcher Desinformation wie von „augenauf2013“ zu bedienen.

      Wie man es richtig macht, mit legalen Mitteln, findet man beispielsweise auf folgendem Forum:
      http://gez-boykott.de/Forum/index.php

      Auf der folgenden Webseite wird auch eine Strategie vorgestellt, die angeblich funktioniert:
      http://heimatundrecht.de/ard_zdf_deutschlandradio_gez

      Dort findet sich auch ein Vortragsvideo mit dem 10 Punkte-Plan gegen den „Beitragsservice“.

      Also, wenn schon, dann richtig, sonst wird es teuer und ungemütlich.

    • GEZverweigern

      Auf diese Weise wird niemand „fertig mit dem Drecksverein“, sondern handelt sich die Zwangsvollstreckung mit erheblichen Kosten ein.

      Ich kann die Leser nur davor warnen, solchen falschen Ratschlägen zu folgen.

      Die einzige Strategie gegen die GEZ , welche rechtssicher ist, finden Sie hier:
      http://gez-boykott.de/Forum/index.php

    • Oh ja die Angst-mach Taktik !

      Sie haben vergessen zu erwähnen das diese Leute die Tür ein treten und anschließend nach Plünderung das Haus nieder Brennen.

      Die sollen mir erstmal nachweisen das die Anspruch haben Gelder zu bekommen !
      Anschließend hat der „Gerichtsvollzieher“ seinen Amtsausweis vor zu legen, und sich zu Legitimieren da er das nicht kann, kann er wieder gehen da er keinen Vertrag mit mir hat. Da ich kein Interesse habe mich mit jemand zu unterhalten der vorgibt jemand zu sein der er nicht sein kann das nennt sich Amtsanmaßung.

      Des weiteren ist der Beitragsservice nicht nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung.

      Was wollt Ihr den eigentlich von uns ?

  7. joseph capgras

    Wenn es ernst wird.
    So habe ich geantwortet und seit dem bekomme ich von der GEZ
    wieder nur die üblichen Bettelbriefe mit der Zahlungsaufforderung.

    Abgabe Vermögensauskunft
    Vollstreckungsersuchen von ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
    Aktenzeichen *von der Moderation gelöscht*

    Sehr geehrte Frau XXX,

    das Landgericht Tübingen hat entschieden, dass der „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ NICHT RECHTSFÄHIG ist.
    Zwangsvollstreckungen, die sich auf diese öffentliche-rechtlichen Geldeintreiber als Gläubiger berufen, sind rechtswidrig.

    Der „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ kann keine Zwangsvollstreckung betreiben, weil der Verein keinen Gläubigerstatus hat.

    Urteil: LG Tübingen · Beschluss vom 19. Mai 2014 · *von der Moderation gelöscht*

    Mit freundlichen Grüßen

  8. joseph capgras

    Ups. Kannste noch das Aktenzeichen löschen 😉
    Danke.

  9. joseph capgras

    Oh und Kretschmann, der Grüne, zahlt auch keine GEZ.
    Warum sollte ich dann zahlen? Das macht er ganz öffentlich.
    Warum wird das nirgends thematisiert 😉

    Sehr schön und seeeeehr lang.

    …Ich schreibe Ihnen diesen offenen Brief, weil ich den Dialog zur Lösung meines individuellen Problems in Bezug auf das mir unterbreitete Angebot zur Pflichtabgabe des Rundfunkbeitrags ab dem 01. Januar 2013 suche. Dieses Angebot lehne ich ab. …

    http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/2012/12/offener-brief-die-intendantin-des.html?m=1

  10. Pingback: So wehrt man sich gegen den GEZ-Terror | FreieWelt.net

  11. Nun – das LG Tübingen macht immer mehr Spaß. Es hat erneut eine Beschwerde wegen fehlender Vertretungsbefugnis des „Beitragsservice“ zur Entscheidung vorgelegt bekommen und wieder ausgeteilt: 8.1.2015, AZ: 5 T 296/14. (s.a. http://www.captain-huk.de/allgemein/ard-zdf-deutschlandradio-beitragsservice-erneuter-beschluss-lg-tuebingen-vom-8-1-2015-az-5-t-29614/

  12. Das einzige was man muss ist früher oder später sterben.

    Ich nutze zwar mangels Radio und Fernseher das öffentliche Rundfunkangebot (inkl. Onlineangebot) nicht und zahle bis heuer auch nichts. Hinzu kommt, dass der Betreiber der Haushaltsabgabe (Beitragsservice) eine nicht rechtsfähige Organisation (schreiben die ja selbst) im Auftrag der Landesrundfunkanstalten ist. Wer mit unmündigen Geschäfte macht ist nicht mehr zu retten.

    Wird man trotzdem belästigt einfach diese Briefe wie die gelben Briefe auch mit entsprechender Aufschrift(!) immer ungeöffent(!) zurück an den Absender schicken. Man sollte allerdings schon wissen was man tut und sich sehr intensiv mit dieser ganzen rechtlichen Materie befasst haben (= allgemeine Grundvoraussetzung). Rückgrat sowie ein gewisses Durchhaltevermögen sind ebenfalls zwingend erforderlich, weil die außer Willkür, Ignoranz und Unmündigkeit einem nichts aber auch rein gar nichts entgegenzusetzen haben.

  13. In meinem Blogbeitrag zum Thema heißt es: „Bitte berücksichtigen Sie die widersprüchlichen und überwiegend FALSCHEN Darstellungen im Netz und in weiteren Medien.

    Offensichtlich gibt es Gutmenschen, Hilfswillige und Maulwürfe der Rundfunkanstalten, die durch ihre Täuschungen Menschen irreführen, damit sie anschließend durch die Landesrundfunkanstalten juristisch geknebelt werden können.“

    Ich zäume das Pferd an seinen faulen Zähnen auf und nicht an seinem Schwanz. Für Interessierte und für Nachahmer habe ich meine Briefe veröffentlicht und auch Teile des geistigen Mülls, der mich erreicht hat.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  14. Das Urteil der LG Tübingen kann man knicken – nach der jüngsten BGH-Entscheidung dazu ist das Geschichte. Im Moment scheint das einzig Sinnvolle ein Grundrechtsverzicht zu sein … zumindest ist mir noch nicht bekannt, daß sie diesen Weg auch (schon) blockiert hätten.

    Ich selbst habe meine Kontopfändung auch schon hinter mir – war aber nix drauf, also gabs auch nix zu pfänden. Und wenn der Gerichtsvollzieher kommt – zusammen mit den Herren der Fa. ‚Wortmarke Polizei‘ … öffne ich ihm natürlich und lasse ihn sich gern in meinem Hause umsehen. glücklicherweise bin ich nämlich arm (tatsächlich – keine Schutzbehauptung!), das Häusel ist geerbt und gehört mir auch nur zur Hälfte. Da bin ich ja mal gespannt was er da so pfändet.

    Ich hab mit einer Bekannten gesprochen (natürlich auch arm – sowas … – im ‚reichen Deutschland‘ gibts arme Leute??? wie gesagt, Kleber & Co. fallen mitlerweile anscheinand schon auf ihre eigene Propaganda rein…), die auch schon Besuch vom Gerichtsvollzieher – sogar Obergerichtsvollzieher – hatte … und genau der hat ihr gesagt: Heben Sie einfach die Hände und erklären Sie, daß sie nix haben (eidesstattliche Erklärung) – und dann warten Sie 3 Jahre ab und dieSache ist Geschichte.

    Also das ist jetzt eher eine Empfehlung an so Tröpfe wie mich, die tatsächlich nix haben … der Kleber kann ja ruhig seine ‚Demokratieabgabe‘ zahlen… 😆

  15. Die brd ist ein Staat?!?! Mhhh,da hab ich wohl was verpasst 😂.

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