Krisenvorsorge: Was tun, wenn Griechenland überall ist?

Was in Griechenland passiert, das passiert aktuell nur in Griechenland. Allerdings kann es Sinn machen, sich auf ein delikates Gedankenszenario einzulassen: Wie bin ich vorbereitet, wenn es bei uns wie in Griechenland abgeht?

Deutschland ist überschuldet – Krise – USA ist überschuldet – Eurogruppe ist längst im Chaos. Wer rettet jetzt die Retter? Nachdem die stärkeren Länder alle anderen gerettet haben, wird wohl niemand mehr die Retter retten können. Wir sind als letztes dran. Die BRD macht kontinuierlich mehr Schulden und schafft es kaum, einmal nur soviel auszugeben, wie eingenommen wird. Irgendwann kann es auch hier bei uns zu einem Eskalationsszenario kommen, denn Schulden und Guthaben können nur solange wachsen, wie die „Mittelschicht“ die Zinsen hierfür erwirtschaften kann.

Stellt euch vor, es ist Sonntag; später Nachmittag. Merkel tritt vor die Kamera und verkündigt, dass alle Banken bis auf weiteres geschlossen seien. „Es ist alles im Griff und es dient der europäischen Einheit, dem Frieden und dem Kampf gegen den Klimawandel“, wird sie vielleicht hinzufügen. Die staatlichen Propagandasender senden nun nonstop Brennpunkte und Spezialsendungen. Aber Fakt wird sein: Am Montag Morgen sind die Banken geschlossen und Kartenzahlungen werden nicht mehr funktionieren. Was jetzt? … und wie kann man sich hierauf vorbereiten? Wer denkt, das sei alles Panikmache und „das passiert hier nicht“, der schaut einfach, was in Griechenland los ist.

In einem solchen Szenario muss man sich klarmachen, was man benötigt. Hierzu zählen Tauschmittel und Bargeld (gerne auch Franken). Zu Hause sollte man für 1-2 Wochen Lebensmittel und Wasser zur Verfügung haben. Auch Dinge wie Batterien und eine feuerbasierte Kochmöglichkeit sind von Vorteil. Edelmetalle eignen sich in der Eskalationsstufe nicht als Tauschmittel – sie sind eher ein Medium zur Wertsicherung. Als Tauschmittel eignen sich Konserven, Zigaretten und Schnaps. Eine fast vollständige Liste zur „Vorsorge für den Katastrophenfall“ liefert übrigens der Staat selbst. Ein Blick hierauf kann sich lohnen.

Buchtipp: „Überleben, wenn Geld wertlos wird und die Geschäfte leer sind“ von Gerhard Spannbauer


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liebe Grüße, eure Jenny

13 Antworten zu “Krisenvorsorge: Was tun, wenn Griechenland überall ist?

  1. Glücklich wer dann eine Regionalwährung hat. 😉

  2. … dafür daß Du eigentlich in Urlaub bist, bist Du aber ganz schön aktiv.
    Aber wer mag sich schon nur von der Sonne bräunen lassen when the shit starts hitting the fan. Mir gehts nicht unähnlich.
    Interessant wären allerdings Gedanken wie man sich ganz praktisch schützen kann. Über Wasser- und Bargeldvorräte hinaus.
    Wo kann/sollte man Konten eröffnen, welche Bedingungen sind dabei einzuhalten, welche Banken sollte man meiden, welche Währungen, welche Länder bieten den besten Schutz … sowas in der Richtung.

  3. Tja Jenny, eine gute Frage. Ähnliche Szenarien können ja auch durch andere Ereignisse (z.B. großflächiger und längerer Stromausfall, der ebenfalls Bankautomaten und Online-Überweisungen lahmlegt) stattfinden.
    Ein Stromausfall ist sogar noch dramatischer, als eine gezielte Begrenzung der Geldmenge, da dann ja auch keine Supermarktkasse mehr funktioniert, die Wasser- und Spritversorgung zusammenbricht, ebenso die komplette industrielle Lebensmittelproduktion und -logistik.
    Natürlich kann man für solche Zeiten auch vorsorgen. Voraussetzung allerdings: Man verfügt über ausreichend Platz und hat möglichst auch noch einen Kohleofen/Kamin für die kalte Jahreszeit.
    Persönlich setze ich folgende Prioritäten:
    1.: Bargeldvorrat, um damit mindestens einen Monat (besser 3) überbrücken zu können.
    2.: Die Möglichkeit, kurzfristig einen Wasservorrat von mind. 100L anzulegen. Die Toilettenspülung müsste dann jedoch mit Regen- oder Flusswasser realisiert werden. Duschen kann man aufschieben.
    3.: Lebensmittelvorrat für mind. 4 Wochen (ich bevorzuge persönlich 6 Monate). Es genügen ja Grundnahrungsmittel zum sattwerden.
    4.: Menschen, die auf eine Dauermedikation angewiesen sind, sollten auch davon einen Vorrat anlegen. Bei Notwendigkeit in einer kleinen Kühlbox, die auch mit Gas betrieben werden kann.
    5.: Tauschmaterialien, die eventuell auch in Verbindung mit eigener Handwerkstätigkeit angewendet werden können. Ein Spaten, eine Säge, eine Axt bringen vielleicht mehr, als ein Stück Gold.

    Die “Vorsorge für den Katastrophenfall” kannst Du m.E. so gut wie vergessen, setzt sie doch die Transportmöglichkeit und die Weiterverarbeitung z.B. in Großmühlen und -bäckereien voraus. Zudem werden diese Produkte in der Verteilung wohl auf die Städte begrenzt bleiben.
    Macht nichts, dafür gibt es auf dem „platten Land“ mehr individuelle Möglichkeiten.
    Eines vielleicht noch: wie gut funktioniert in einer solchen Situation unser Gesundheitswesen noch? Kommen genügend Ärzt/Pfleger zur Arbeit? Ist der Medikamentennachschub gesichert? Es ist vermutlich nicht falsch, sich seiner Grundkenntnisse der 1. Hilfe zu erinnern und ein paar Pflaster, sterile Kompressen und Binden im Haus zu haben.

    Eine vergleichbare Situation hatten wir ja schon mehrfach (Weltwirtschaftskrise, Ende 2. Weltkrieg). Nur war damals die Situation grundsätzlich eine andere. Es wurde eingekocht und bevorratet, die Wohnungen verfügten zumeist über Kohleöfen zum Heizen und Kochen.
    In unserer heutigen, von Strom und Internet abhängigen Welt würde wohl mittelfristig ein Chaos ausbrechen.

  4. Es ist wichtig ,einen Schnapsvorrat anzulegen . Besonders Wodka ! Es ist eine sehr gute Geldanlage , es beruhigt , man hat was zum Tauschen , es hält ewig , man kann die Russen freundlich begrüßen wenn Sie kommen . Und man kann sie eine Weile ablenken wenn sie ihrem Nationalsport nachgehen . Man sollte wirklich 1000 Flaschen kaufen .Mit dieser Menge kann man jede Krise überstehen . Wenn wir dann alle wieder ganz viel Zeit haben ,kann man saufen…….. bis zur Erstarrung der Gesichtszüge. Wir werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Nicht vergessen : 20-30 Bretter , 5 Kilo 100er Nägel , damit man Fenster und Türen verrammeln kann , wenn die ehemaligen Wohlstandssäufer auftauchen und betteln .

  5. Hat dies rebloggt.

  6. Sicher mit entsprechender Vorsorge kann man auf gewisse Zeit Vorsorgen.
    Nur eben was nach dieser Zeit?
    Das sich eine solche Entwicklung nach einer gwissen Zeit wieder regelt ist wohl eine Illusion. Wenn das mal ,,Rollt,,dann absehbar bis zum bitteren Ende.
    Grins, bei den allermeisten reicht die Vorstellungskraft, das Vorausdenken,
    grad mal für ein paar Wochen bestenfalls einige Monate.
    Innzwischen hat weltweit kaum noch ein Staat aktualisierte Notfallpläne in der Schublade. Das Gebilde EU schon gar nicht die ist offensichtlich schon
    mit der ,,Kleinigkeit,, Grischenland erheblich übervordert.
    Die Menschheit hat sich innzwischen eine Welt geschaffen die sehr
    zerbrechlich ist, eine Welt die ab Tag X nicht mehr beherrschbar ist.
    Freundliche Grüsse

  7. Planer mit Durchblick

    Leute, kauft Schweizer Franken, die einzige Währung welche nie abverreckt. Und vielleicht noch eine Knarre, kann sein, dass ihr sie nicht braucht. Aber man stelle sich nur das Szenario von ausgehungerten Leuten vor.

    • Grins: Schweizer Franken. Der ist innzwischen genau so marode wie alle anderen auch. Der Unterschied zu den anderen.
      Noch kann die Schweiz den Schuldendienst recht gut aufrechterhalten.
      Das mit der Amortisation auch hier glatt vergessen.
      Der Schuldenstand Privat und Öffentlich liegt( soweit mir bekannt.)
      bei sagenhaften 600%BIP.
      Grins: Freundliche Grüsse

  8. Man sollte auf jeden Fall badisch können 😉 , und sich in der Nähe einer großen südbadischen Stadt aufhalten, denn dort gibt´s wie bekannt ein feines Restaurant “ Die Futterluke“ genannt. Dort brät und serviert ein feines Fräulein die besten & krossesten Bratkartöffelchen.
    Wer ein Fräulein mit pinkem Laibchen in der Nähe hat, der wird noch alle Tage satt, denn es gibt jeden Tag, Bibiliskäs und Brägili nach Hausfrauen Art.
    So läßt sich`s leben und man ist ganz betört, wie bei den Sirenen. Freund Bacchus mit gutem Wein, läßt einen leben wie Gott in Baden.
    Wohl bekomm`s lieber Freund. 😀
    MfG

  9. Sehe das nicht so schwarz! Fakt ist D hat Notfallpläne (Katastrophenschutz etc.), hat strategische Reserven in Energie, hat Lebensmitteleinlagerungen und privat ist man vieler Orts eingedeckt für mind. 1 Woche. Ebenso hat D eine eigene Währung in petto… selbst Schäuble hat hier schon klar medial verlautbaren lassen, dass man immer einen Notfallplan hätte… ! Was staffindene wird ist aus meiner Sicht keine Hungersnot und keine Tauschaktionshysterie ohne die es nicht mehr gehen wird.

    Was passieren wird:

    Banken werden schließen, Kapitalverkehrskontrollen kommen, Schulden versus Guthaben und Ansprüche werden glattgestellt. Restschuld bleibt, Neuordnung des Systems (dazu ist diese Krise ja auch da) im Turbomodus!
    Das ist real. Für das Weichklopfen der „Wähler“ hin zum neuen elitären Wunschsystem hat man Polizei und Militär und in erster Linie eine starke, sehr starke Arbeitslosigkeit! Dies wird das wirksamste Mittel sein um eine neue Ordnung in die Köpfe zu trommeln. Ein „Kampf“ über die wirklich größte Krise in uns allen -.die Sinnkrise, ausgelöst durch Arbeitsplatzverlust! Unsere Arbeitswelt ist auf ein Schuldgeldkettenbriefsytsem aktuell ausgelegt… es braucht neue immer wieder neue Bedürfnisse und somit Kreditkontrakte zum überleben. Kommt ein Schock über eine Neuordnung, ist dieses Verhältnis erst einmal grass gestört – das wird das Kernproblem. Verhungern wird niemand, ist ja alles da! Es wird nur politisch verordnet zwangsumgeleitet! War nie anders.

    Einzige Ausnahme dieser Situation ist wenn die Herren Geostrategen der US Elite und dahinter hier einen Krieg provozieren – DANN sieht das alles ganz, ganz anders aus! Man muss bilnd sein, nichts hören, um dieses Szenario ganz zu negieren!

    Raus aus dnr Angstmodis und echte Regionalierurng anstreben für sich selbst und mit Hilfe seines Umfeldes, Schritt um Schritt und man wird auch die kommende NWO überleben. Denn diese wird nicht lange halten. Ein System unter Zwang scheitert immer !

  10. Mit den Talern wird es wohl schwierig, denn die Läden bieten entweder kaum noch was an und wenn dann zu kräftig gestiegenen Preisen! (Siehe Argentinien!)
    Nächstes Problem wird sein: Wenn kein Strom mehr aus der Dose verfügbar ist und die in der Gegend lungernde und Hungernde Meute riecht, dass irgendwo jemand ne Suppen kocht oder nen Braten / Wurst brät, werden sie in Massen einem den Bissen streitig machen. Dann sollte man mit einem Stand-MG gerüstet sein, ansonsten wird man sich ob der Zahl der heran Stürmenden kaum erwehren können.
    Laßt Euch mal von Leuten berichten, die solch Zeiten mitmachten! Aus Argentinien, Oma oder Leute aus den Östlichen Ländern, nachdem dort das System Crashte.
    Wenn das alles mit eingeplant wird könnten Kohlen / Briketts nicht der schlechteste Vorrat sein. Gutes Tauschmittel, frißt kein Brot und ist nahezu ewig Haltbar.
    Friedliche Grüße
    Mara Cuja

  11. Pingback: Mein Blog macht Sommerpause… | Pinksliberal

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