Trotz Abdruck der Warnung im Mainstream: Der Oktober-Crash kam nicht

Dass im Internet täglich neue Zeitpunkte für das Endgame, den Weltuntergang oder Börsencrashs herumgereicht werden, ist nicht neu. Doch diesmal war es anders: Die Crashwarnung wurde auch in den Leitmedien abgedruckt. Doch der Crash kam natürlich nicht.

Der 17. Oktober 2015 hätte es sein sollen. Zumindest laut Analyst Martin Armstrong. Diesen Populismus fand man nicht nur in finsteren Ecken des Internets sondern auch bei der WirtschaftsWoche, Welt, Zeit, NeuesDeutschland, HuffingtonPost und vielen anderen.  Im Bereich der „alternativen Medien“ ging es noch viel krasser ab. Von einer „Verschwörung der Mächtigen“ ist die Rede. Auch die Seite Opposition24 schreibt „Countdown zum Crash: Stichtag 17. Oktober 2015„. Ähnliches findet man beim Honigmann, n8waechter, MMnews und natürlich Hartgeld und Kopp. Bei mir im Blog fand man nichts. Sowas wird dann regelmäßig als „naiv“ bezeichnet.

Neu war, dass die Crashwarnung von großen Medienhäusern verbreitet wurde. Nach den sehr schwachen Börsenmonaten August und September hatten es dann wohl alle geglaubt: Im Oktober geht die Welt unter! Heute scheiben wir den 01.11.2015. Der deutsche Aktienindex DAX schloss den Oktober mit einem Monatsgewinn in Höhe von 12% ab. Das ist der höchste Monatsgewinn der letzten sechseinhalb Jahre. Der Bund-Future legte um 0,11 Prozent auf 157,30 Punkte zu. Der Kurs des Euro liegt bei ca. 1,10 USD und damit wesentlich höher als noch im Frühjahr (Tief am 13.03 bei 1,0493USD).

Der Crash kam also nicht! Stattdessen stieg der DAX um 12%! Ich möchte hier niemandem etwas vorwerfen oder unter die Nase reiben. Dennoch ist dies wiedermal ein Beispiel, wie durch Populismus und Panikmache Quote gemacht wird. Dies gilt für die Systempresse wie auch für alternative Blogs und kritische Websites. Der Oktober ist vorbei – der Crash kam nicht – die Prognose war falsch. Natürlich fällt das Kartenhaus irgendwann zusammen, doch kurz- bis mittelfristig passiert da meiner Meinung nach nichts. Aus dieser Geschichte lernt man wieder, wie man mit den irren Aussagen mancher Untergangstheoretiker umgehen muss.

Zum Weiterlesen:  Der Crash kommt nicht


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen (bitte beim Anmelden RLC-Classic auswählen). Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Advertisements

42 Antworten zu “Trotz Abdruck der Warnung im Mainstream: Der Oktober-Crash kam nicht

  1. Falsch Jenny, Armstrong sprach vom Beginn des Crash. Nix Crash, one day und alles is rum.:-) Aktuell wird sehr, sehr viel getan, das Kartenhaus noch am stehen zu halten und es wird ebenso viel getan alles vorzubereiten, dass dieses Kartenhaus dann zum gewünschten Punkt X zusammenstürzt. Aber diese Zusammenhänge bedürfen ein paar neuer Rezeptoren in Entwicklung / Ort Gehirnstamm. Das kommt noch (in der Erkenntnis).

    Armstrong – les das mal genauer durch. Das was verlinkt ist auf seine Seite und nicht nachgeplappert von Honigmännern und Co. – hier stellvertretend:

    http://www.propagandafront.de/tag/armstrong/

    Die Stützung des Kartenhauses, erkannt selbst von der FAZ heute:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zdf-kopflos-in-der-fluechtlingskrise-13885349.html

    Der Migrationsstrom aktuell (warum gerade jetzt) = kein Zufall.
    VW (warum gerade jetzt) = kein Zufall.
    Die nächste Bombe in Entstehung: Die Deutsche Bank = kein Zufall.

    Die Agenda baut sie auf, die schwarzen Schwäne. Weiter und weiter. Vielleicht hast Du noch Glück mit Deinen Aktien und sie steigen Brichtatechnisch frohlockend bis ans Jahresende. Vielleicht aber auch nicht. Alles eine Frage des Timings und da liegt die Masse immer falsch (ich auch). Warum? Weil wir alle das wirkliche Drehbuch nicht kennen. Wer aber immer noch im großen Bild weiterschlafen will, wie Du Jenny und meint das ganze wäre das Stadium einer „normalen“ Krise, oder leicht darüber, der irrt sich zu 100 %. Der /die hat immer noch nicht die Endzeit hin zur neuen Ordnung begriffen. Verdrängung pure Verdrängung. Verständlich gar keine Frage. Aber es wird dich einholen. Ja was denn sonst.

    http://www.konjunktion.info/2015/10/finanzsystem-die-ruhe-vor-dem-sturm/

    http://www.konjunktion.info/2015/10/nwo-der-weg-hin-zu-einem-alles-eins-system-ist-vorgezeichnet/

    Träum weiter Jenny. Träumen ist schön. Gruß Bill

    • Ich sage nicht, dass der Crash niemals kommt. Aber ich halte nichts von nachgeplappere und konkreten kurzfristigen Terminen, an denen dann nie was passiert. Ist ja nicht das erste mal seit 2008, dass die Meidenlandschaft von einem Zusammenbruch ausgeht der dann nicht kam.

    • Maltezahn

      Sehr guter Kommentar Bill und messerscharf analysiert, für uns Nichteingeweihte sieht es genau so aus. Wir kennen das Drehbuch zur NWO nicht und unterliegen daher immer eines gewissen Täuschungsgrades, aber das Kartenhaus steht kurz vor dem Zusammenbruch, denn die Notenbanken sitzen in der selbstverschuldeten Zinsfalle und kommen da auch nicht mehr heraus.Frau Yellen wird niemals mehr die Zinsen erhöhen, denn dann ist „Game over“ und der Kaiser steht nackt da.
      Jenny scheint da mehr zu wissen, oder eingeweiht zu sein, wenn Sie sagt, daß es kurz bis mittelfristig nicht crasht. Das kann meiner Meinung nach niemand vorhersagen, es sei denn er hat die Glaskugel oder eine direkte Leitung in die BIZ und FED.
      Jenny liegt absolut falsch, wenn sie sagt:“ irre Aussagen von Untergangstheoretikern“, denn seit Ben Bernanke sind die Wirtschaftszyklen vernichtet worden, und jeder Markt, aber auch jeder Markt ohne Ausnahme wird von den ZB`s gesteuert und manipuliert. Wenn ich im Vorfeld weiß, daß Mario Draghi auf den roten Knopf drückt und für lau am Markt für Milliarden Aktien kauft, dann wird der Dax steigen, aber soetwas nennt man dann Insiderwissen, denn normalerweise sind Aktieninsidergeschäfte der ZB verboten.
      Die Börse ist ein großes Insidercasino der ZB`s und Jenny kennt den Croupier, so einfach ist das.

    • Die angeführten Behauptungen weise ich zurück.

    • Maltezahn

      Jenny, wenn Du die Behauptungen zurückweist, dann beweise es, das es nicht so ist. Wenn Du eindeutig sagst, daß es keinen Crash geben wird, mußt Du ja eindeutige, wissenschaftliche Beweise und Indizien haben, warum es nicht crasht.

    • Ich halte die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Eskalationsszenarios kurz-bis mittelfristig für sehr gering. So besser?

    • „Ich halte die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Eskalationsszenarios kurz-bis mittelfristig für sehr gering.“
      Entschuldigung Jenny, aber das ist sehr geschickt ausgewichen, das ist so präzise, als ob Du sagen würdest, der ist mein Tippgeber, wenn er zum Fenster reinschaut dann ist alles OK! 😉

      Wonach berechnet Jenny denn ihre Eintrittswahrscheinlichkeit ? Nach Bauchgefühl, Indikatoren oder doch den Bärenbesuchsphasen?

      Was mich ehrlich gesagt umgehauen hat ist, daß Jenny mit ihrer Ansage der Rallye richtiggelegen hat, aber warum kauft sie dann einen Short bei 10700 ? Das paßt irgendwie nicht zusammen!
      MfG

    • Bauchgefühl und rationale Analyse.

    • Jenny, Bauchgefühl und rationale Analyse….der Bär klopft an`s Fenster und der Crash bleibt aus. 😀
      Besser kann man das Casino nicht beschreiben…
      Am Besten man läßt die Bärentatze tippen… 😀
      MfG

  2. Pingback: Trotz Abdruck der Warnung im Mainstream: Der Oktober-Crash kam nicht - Der Blogpusher

  3. Jetzt wurde auch Armstrong zu dem, was er ist. Der Relative Stärkeindex und andere chartistische Signale deuten darauf hin, dass der DAX so seine besten Tage gesehen hat. Der €uro kann noch etwas fallen, dürfte aber die Trendwende geschafft haben.

    • Ich habe neulich bei ca. 10.700 nen Put gekauft – ich halte den DAX auch für übertrieben und eine Koirrektur für wahrscheinlich. Ein Crash kommt aber nicht.

  4. LIEBE JENNY, LIESS EINFACH SELBST WAS ARMSTRONG SCHREIBT, EVT. BERICHTET DER MAINSTREM FALSCH.

    • Ich kritisiere ARMSTRONG nicht, sondern das blinde Nachgeplappere der alternativen Medien sowie der systemischen Medien. ARMSTRONG hat ein Datum errechnet – das ist sein gutes Recht. Journalisten sollten das aber hinterfragen und nicht nachplappern nur weil es sich gut verkaufen lässt.

    • Die Börsenentwicklung ließ sich noch nie exakt voraussagen. Lange vor dem seichten Geplapper der Qualitätsmedien wurde Armstrongs Theorie bei Propagandafront und sonstwo verkündet. Es gibt nichts umzudeuten, der Guru hatte taggenau den Crash versprochen. Der kam nicht. Es gab auch schon andere Scharlatane, die nicht nur taggenau den Kursrückgang, sondern auch das Kursniveau verkündeten. Alle wurden von der Börse disqualifiziert. Ich bin zwar für einige Zeit „BörsenBär“, aber Clowns laufe ich nicht hinterher.

  5. Ja genau, und Armstrong hat nie von einem Crash am Aktienmarkt gesprochen!

  6. Werde ich jetzt zensiert oder gesperrt?

  7. Wenn man mal vom VW Abgas-Skandal, dem Sommermärchen (WM), den Verlusten der Deutschen Bank, der Flüchtlingswelle, dem Eingreifen Putins in Syrien und dem damit verbundenen Image Verlust der USA absieht, ist wirklich nichts gravierendes passiert.
    Macht nichts, man kann sich die Welt eben auch schön reden oder schön saufen.

  8. Ganz nebenbei, es wurden doch alle möglichen Blutmonde, jüdische Feiertage und sonstwas als Crashsignale gedeutet. Die Märkte waren kurzfristig überverkauft. Zu HalloWeen flatterte sogar ein Totenkopf-Asteroid in 500000 km an der Erde vorbei. Die Märkte sind kurz- und mittelfristig übergekauft. Es ist so, dass man statistisch den Beginn von Jahresenralleys Mitte Oktober findet. Mit dem Haken, dass Jahresendralleys zum Beginn von Baissen ausfielen. Der jüngste gewaltige Anstieg hat das Zeug zur Bearmarketralleye zu werden. Der DAX war in einem Ritt 1500 Punkte gestiegen. Das sieht doch sehr nach shortsqueeze bei geringer Liquidität aus.

  9. Wer noch immer nicht merkt, dass der Crash bereits läuft, schaut zu viel DAX-Nachrichten-only.

    Selbstverständlich erfolgt ein Crash niemals über Nacht, selbstverständlich sind Ankündigungen eines Datums völlig unseriös, aber dass die Strukturen des Systems an allen Ecken und Enden knarzen, obwohl sie mit größtem Aufwand gestützt werden, ist unüberhör- und sehbar (die Flüchtlingswelle zeigt den Zusammenbruch der für Asylverfahren vorhandenen kommunalen Strukturen und anderer damit zusammenhängender Bereiche sehr deutlich). Wann genau die Welle sich so weit aufgebaut hat, dass die gestützten Strukturen (wie das Glückscasino namens „Börse“) einbrechen, kann niemand sagen. Da aber die Stützung selbst immer mehr diktatorische und rechtswidrige Handlungen erfordern, würde ich – statt auf „Aktine-Indizes“ zu achten – besser einmal auf die Begleiterscheinungen achten, die nötig sind, um eben diese Indizes zu stützen. Dort siehst den Crash, nicht in den Charts.

  10. Natürlich sind wir schon mitten drin im Crash. Dieser ist nicht so zu verstehen, wie ein Auto, das ungebremst an die Wand fährt oder ein Fluchzeuch, welches von wem auch immer gezielt an einen Berg gerammt wird.
    Dieser Crash ist vergleichbar mit dem Öffnen der Flutventile eines Ozeanriesen auf hohrer See in voller Fahrt. Merken werden die meisten das erst, wenn bei immer noch voller Fahrt das Wasser schon bis zum Hals stehen wird. Da braucht es nicht mal nen Eisberg.

  11. November wird bestimmt ein Put Monat.

    • November und Dezember sind normalerweise die besten Aktienmonate. Nur leider war der Anstieg im Oktober zu hoch. Damit verdichten sich die Anzeichen auf eine echte Baisse. Man könnte ja mal die Charts von 2000 und 2014 übereinanderlegen. Die Ähnlichkeit dürfte kaum zu übersehen sein. Hohe Schwankungen bei dünnen Umsätzen. Auch die Sektoren, die steigen und verlieren signalisieren die Schlussphase vor der Baisse. Aber wie geschrieben, genau genommen wäre der November der BESTE Börsenmonat, nur ist der DAX bereits übergekauft. Der RSI(14) sollte sogar über 70 sein. Da schalten die Automaten auf Verkaufen.

  12. Richtigerweise verkündete der Guru einen Anleihencrash. Wäre der gekommen, hätten sich die Aktien nicht wie früher 6 Monate später, sondern wegen der hohen Korrelation, sofort mit verabschiedet. Es sieht bei den JunkBond-Fonds nicht nach Entwarnung aus. Die Wechselkurse bestätigen die Aktienralleye ebensowenig wie die Rohstoffpreise.

    • Es gab im Oktober überhaupt keinen Crash – in keinem Markt.

    • Das stimmt nicht Jenny, es gab einen Crash der mit dem Aufwärtscrash des Dax korreliert, nämlich das Währungspaar €/$, der € fiel um satte 6 Cent von 1,15 auf 1,09, Dank Ponzinocchiodraghozilla!
      Es wird draghisch für uns alle enden.

    • Der Typ sprach in Interviews vom „Untergang des Finanzsystems“. Und dies passierte im Oktober nicht.

  13. Pingback: Honigmann-Nachrichten vom 2. November 2015 – Nr. 715 | Der Honigmann sagt...

  14. Pingback: Honigmann-Nachrichten vom 2. November 2015 – Nr. 715 - MussManWissen.Info

  15. Pingback: Honigmann – Nachrichten vom 2. November 2015 – Nr. 715 | Viel Spass im System

  16. *Kommentar von der Moderation gelöscht. Begründung: Viel zu lang, zu viele Links und themenfremd.*

  17. „Der Bund-Future legte um 0,11 Prozent auf 157,30 Punkte zu.“
    Ja, Jenny, und wo kann er nun noch hin? Es geht nicht weiter hoch. Ungefähr 161 bedeutet 0,00 Prozent Zinsen auf 10-jährige (!!) Bunds.
    157,3 entspricht etwa 0,5%. Und nun? Der Anleihemarkt ist damit vollkommen illiquid geworden. Es lohnt sich für niemanden mehr, auf diesem Niveau zu kaufen. Also ist die EZB der einzige Käufer für Bunds.
    Ergo: der Crash ist längst da.

    • Nein der Crash ist noch nicht da. Wir sind noch in der Blase. Sie ist nicht wie progonostiziert im Oktober geplatzt – sie wird später platzen. Begründung: Oktober ist vorbei !!!

    • Maltezahn

      Jenny, Deine Begründung ist wieder erste Sahne:
      “ sie wird später platzen. Begründung: Oktober ist vorbei !!!“
      Als ob der Crash vom Monat abhängen würde, der 2008-er Crash kam zu Weihnachten 2007.
      Jenny, Du bist die größte Spaßjette der Erde, wer Jenny hat, der hat immer was zu lachen: 😉

    • „Der nächste Crash kommt am 17. Oktober“ >>>> dieser Satz sagter der Analyst in diversen Interviews. Oft sagte er einfach nur „Oktober“. Der 17.10 ist vorbei und der Oktober ist vorbei, also war die Aussage nicht korrekt. Ich verstehe nicht, was es an dieser Tatsache nicht zu verstehen gibt. Hängst hier irgendwo ne versteckte Kamera oder ist das einfach nur rumgetrolle aus Langeweile? Crash wurde für Oktober angekündigt – er kam nicht – also war die Ankündigung falsch.

    • Maltezahn

      Jenny ist die Hauptperson bei der versteckten Kamera und hat es nur noch nicht bemerkt. 😉
      Jenny hat eben nicht geblickt, das der Crash eben nicht unbedingt im Oktober kommen muß, sondern wie Mark Twain richtig sagte: der März ist ein gefährlicher Börsenmonat, und der April, der Mai usw.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s