So essen die Dicken

Ist euch schon mal aufgefallen, dass dicke Menschen oft anders essen, als dünnere Menschen? Wenn man bewusst darauf achtet merkt man es: Dicke Menschen haben eine ungünstige Einstellung zur Nahrungsaufnahme.

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Eines vorweg: Jedes Kilo Fett, bei jedem Menschen, kam als Nährwert über den Mund in den Körper. Jeder soll aussehen, wie er will. Wer dick ist, und damit zufrieden ist, dem sei es gegönnt. Die wenigsten Dicken wollen allerdings übergewichtig sein, denn es handelt sich um eine Krankheit, welche die Alltagskompetenz einschränken kann. Diesen Menschen rate ich: Beobachten! Schaut mal wie und was schlanke Menschen essen und schaut mal dickeren Menschen beim essen zu.

Egal ob in der Mittagspause, im Freundeskreis oder unter wildfremden Menschen sieht man immer wieder dicke Menschen. Wenn es darum geht, etwas zu essen, dann suchen diese Leute stets den Genuss in Form von Zucker, Fett und Salz. Mahlzeiten mit diesen Nährstoffen werden dann als „richtiges Essen“ bezeichnet. Salat und Gemüse wird als „nicht ausreichend“ wahrgenommen. Manche Dicke meinen, sie würden sich gesund ernähren, und besorgen sich für die Mittagspause sowas wie Knäckebrot. Als Belag dient fettiger Käse, Wurst und fettiger Aufstrich.

Dicke Menschen essen auch gerne fettige Steaks, denn sie denken davon würde man nicht dick, weil es ja keine Kohlenhydrate hat. Ach ja, und dicke Menschen machen regelmäßig eine Diät, von der sie noch dicker werden! Schaut euch auch mal eure Arbeitskollegen an: Dicke Menschen haben immer Süßigkeiten im Schreibtisch und sie trinken kaum Wasser sondern meist Softdrinks. Es ist wie eine Sucht! Nein nicht „wie“ eine Sucht, sondern es ist eine Sucht. Es handelt sich um eine Fresssucht oder Zuckersucht. Alle Phasen einer Sucht (Leugnen, Ja-Aber-Phase, etc…) sind erkennbar.

Macht euch mal den Spass und beobachtet andere Menschen beim Essen! Das beobachtete Ergebnis ist verblüffend eindeutig. Bei den Dicken sieht man überwiegend Fettiges, Paniertes, Süßigkeiten, Frittiertes, Desserts, schwere Zwischenmahlzeiten und Essen zur Befriedigung (Zucker!). Bei normal gewichtigen Menschen sieht man eher Reis, Gemüse, Salat, Vollkorn, Fisch, Obst und zuckerfreie Getränke.

Tipp: Wer sich im Posting wiederfindet und die Situation ändern möchte, sollte anfangen ein Ernährungstagebuch zu führen. Diäten werden in so einem Fall nichts bringen!! Es ist eine Suchttherapie notwendig – gute Ernährungsberater können das. Wer das Posting blöd findet und an seiner Situation nichts ändern möchte, der kann das auch. Wir leben in einem freien Land, …bzw. ich wünschte es wäre so.


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liebe Grüße, eure Jenny

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15 Antworten zu “So essen die Dicken

  1. Nicht nur WAS sie essen, ist bei Dicken interessant. Obwohl, es gibt auch Hänflinge und Bügelbretter, die futtern wie die Berserker. Neulich saß ich einer zierlichen Dame beim Essen gegenüber, die sich ausgiebig mit Schwarten am Buffet versorgte. Ich staunte ein wenig und wir kamen ins Gespräch, dabei erzählte sie mir, wie ihre Woche aussieht…Montag Fitness, Dienstag Gruppenleiterin Fitness, Mittwoch Joggen usw…dann ist mir einiges klargeworden. Neben dem WAS Dicke essen finde ich aber besonders aufschlußreich, WIE sie es essen. Und dabei geht es meist weniger um Langsamkeit und Genuß. Das In-sich-hineinstopfen, womöglich noch als Nebenbeschäftigung neben TV oder Arbeit findet sich erstaunlich oft bei Personen, die ihre Ernährung nicht im Griff haben, mit entsprechenden Konsequenzen. Sich das WAS und WIE des Essens bewusst zu machen ist ein erster Schritt, von der Erkenntnis bis zur erfolgreichen Umsetzung ist es aber oft noch ein langer Weg.

  2. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Was man isst, findet man auf seiinen Körper wieder. Hier hilft nur bewusst zu essen unnd nicht zu fressen!

  3. Fred Feuerstein

    Tendenziell kann auch im Einkaufswagen erkennen, ob er zu einem Dicken gehört. Sie kaufen oft die genannten ungesunden Sachen. Und im Kino haben sie oft die besonders großen Popcorn-Eimer.
    Im Restaurant fällt mir auf, dass die Dicken oft besonders viel zum Essen trinken und häufig die zuckerhaltigen Drinks. Ist aber auch für Schlanke empfehlenswert, die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme zu trennen.

  4. Dick sollte man aber nicht mit kräftig gebaut verwechseln, Schau dir die Zeitgenossen an, die Segeln, Rugby spielen – das sind Kerle mit wirklich breiten Schultern, nicht solche Hänflinge wie Maas & Co.

  5. Hallo Jenny,
    Die Frage nach dicken – & dünnen Menschen, ist wiederum eine Frage nach der Endokrinologie desjenigen und der Umwelt. Es gibt Menschen, die Handtücher sind und essen können, ohne Unterlaß, sie werden einfach nicht dick, da sie schlechte Futterverwerter sind. Es gibt rundliche-dicke Menschen, die können FdH machen und werden trotzdem dicker. Hier spielen die Gene und die Darmflora eine entscheidende Rolle. Auch die Bewegung ist ein entscheidender Faktor, ob jemand „kräftig gebaut“ oder eben richtig „dick“ ist. Das Klima ist auch ein beeinflussender Faktor, z.B. die Inuit essen vorwiegend sehr „fettiges“ Fleisch, wie Seehunde und Robben, sind aber nicht dick, da sie in der Polarregion leben, die sehr kalt ist und einen hohen Energiebedarf erfordert.
    Man sollte also immer die verschiedenen Faktoren berücksichtigen bei der „Dicke“ der Menschen, denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle, eben auch die Hormonsteuerung über die Schilddrüse, bis hin zur Darmflora.
    Es gibt natürlich auch die Haburgermampfer und Coketrinker, die sich sinnlos zudröhnen.
    Eine vernünftige Ernährung, ist auch eine Frage des Interlekts.
    Eine ausgewogene Ernährung ist die Beste, da sie genügend Nährstoffe bereitstellt, wobei selbstgekochte- und zubereitete Speisen am Besten sind.
    MfG

  6. lolwut – einen dämilchen artikel, incl. mancher Kommentaren, hat man selten gelesen !

    Mittlerweile ist die Solidarität soweit an einen Tiefpunkt angelangt, westl. Wertegemeinschaft blabla, das man dass was man ißt, gleich wieder auskotzen könnte.

    Die wenigsten, bis zu 60% der Deutschen können sich gar nicht mehr „gesund“ ernähren, geschweigedenn sich gutes gesundes Lebensmittel für ihre Familien leisten. In fast allen, sebst „Trockenfutter“ sind Fette, Zucker und Salze zur Geschmacksverstärkung untergemogelt, das man sich gegen eine Übersalzung und Überzuckerung, selbst wenn man von heute auf morgen Zucker und Salze weglässt, nicht mehr wehren kann.
    Wie Pollmer es richtig sagte, Fette sind unter normalen Umständen gesund und wichtig. Das fängt bei den Brötchen und dem Brot was ihr in euch reinstopft an und endet beim Fleisch, Käse oder Wurst. Die meisten Kinder die heute aufwachsen haben noch nie richtiges Brot gesehen, bzw. gegessen. In Butter werden soviel gehärteter schei ß und Wohlstandsforschrittstreichzart chemische Substanzen untergemogelt, das man den Butter darin suchen müssen. Das merken sie, wenn der ausgelassene Butter in der Pfanne am Rand beginnt leicht weis zu werden.

    Sie tragen heute mehr Plastik aus den Lebensmittelbereitstellungsburgen und bezahlen dafür, als sie gutes für ihre Famile tun können. In Großstätten haben die Menschen gar keine andere Möglichkeit mehr. Sie werden gelenkt und gesteuert dort einzukaufen, wo man ihnen sagt, sie haben da einzukaufen. Frauen glauben heute noch, dass das entgiftete flüssige weis, die letzte eklige Stufe der zurecht designten „künstlichen Molke“ gesund für sie ist. Mittlerweile gibt es auch Joguhrt davon. Man macht geschickte Werbung darum, schreibt Soja und Milch dazu, fertig ist der mist und die verdienen sich dämlich damit, da es wiklich ne pis se ist.
    wasser mit milchpulver ist da nahrhafter und billiger 🙂

    Ich mache mir zum bspl. einmal im Monat eine original franz. Kohlsuppe.
    Die meisten könnten sich das gar nicht leisten, wenn sie sich an das Original halten und alle Zutaten kaufen incl Wein. Also greifen sie auf abgepacktes billigen mist zu, damit es noch für ander Dinge reicht.

    In den 80zigern kam die Fitnessindustrie und gab das Norm eines Menschen heraus wie er in Zukunft auszusehen hat. Danach kamen die sojafressenden Models, die ein Mann nicht einmal ordentlich rannehmen kann, ohne angst haben zu müssen sich an ihren Knochen zu verletzen, und trugen diese Norm um die Welt. Denn, wer sagt dann wie ein Mensch auszusehen hat, und was gesund ist und was nicht ? Heute macht es willig im Geiste derer unsere Jenny.

    Reis. Reis ist die Kalorienbombe nummer 1 unter den Beilagen. Reis, im Gegensatz zur Kartoffel ist reine Sättigung. Man verkauft es aber als „gesund“. Die Asiaten, Chinesen gehören zu den gesündesten Menschen auf der Erde. Und die stopfen sich alles an Reis rein was geht. Allerdings macht sie das nicht gesünder als uns. Ihr Geheimnis ist auch nicht das Maß der Ausgewogenheit, viel Gemüse etc. Nein. Die Mehrheit können sich kein Auto oder öffentl. Verkehrsmittel mangels Anbindung, leisten. Die radeln ihr ganzes Leben. Sind ständig in Bewegung, wärend der durchschnittliche Europäer vom Bett über das Auto oder S-Bahn ins Büro fällt und wieder zurück auf die Couch.

    Bewegung, nicht Sport, nicht Ernährung, Bewegung ist das gesündeste für einen Menschen. Lauft euren Scheiß :-)) kein Bio, keine Sojaübersalzte Scheiße und für die Männer und Frauen sei noch der Hinweis erlaubt: der tägliche Akt verbrennt soviel an Kalorien, das sie sich tagsüber reinstopfen. 5000 ! Es können auch schon mal 10000 werden …lol

    Es sei den man ist gesegnet mit einer Schilddrüsenfehlfunktion. Die können essen was sie wollen, die setzen nichts an. Ob das allerdings im Alter dann ein Segen ist, denke ich ehr weniger. Die meisten wissen gar nicht das die Krank sind.

    • Guter Kommentar mit wichtigen Ergänzungen. Die Meinung, das gutes Essen unbedingt teurer sein muss, teile ich nicht. Bei manchen Dicken ist das Gewichtig auch der Dummheit, einer Fress- und Zuckersucht oder einer gewissen Gleichgültigkeit geschuldet.

      lg

  7. Zuckersucht betrifft nicht nur dicke Menschen. Auch dünne Menschen werden zuckersüchtig. Dieses weiße Gift findet sich in fast jedem fertigen und halbfertigen Lebensmittel. Brauchen tut es keine.

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  13. Als Mann stelle ich fest : Es gibt mehr zu dünne Frauen als zu dicke. Für zu dick halten sich dabei aber fast alle.

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