Linke und Rechte streben nach dem gleichen Ziel

Wenn man als freidenkender und aufgeklärter Mensch routinemäßig in der Matrix ist, stellt man sich oft die Frage, worin eigentlich der Unterschied zwischen links und rechts liegt. Die traurige Wahrheit ist, dass es keinen gibt.

schokoriegel

Linke und Rechte sind wie Selbstmörder, die von einer Brücke springen. Beide haben das gleiche Ziel, nur der eine wirbelt „rechts rum“ und der andere wirbelt „links rum“. Natürlich fühlen sich auch beide im Recht und empören sich darüber, über einen Kamm geschert zu werden. Linke und Rechte bekämpfen sich in öffentlichen Debatten gegenseitig, was der herrschenden Elite ganz gelegen kommt. Wenn der Streit im Pöbel bleibt, dann kann sich die Regierung zurücklehnen. Linke und Rechte streben beide nach einer Zentralherrschaft. Die einen wollen mehr Deutschland, die anderen wollen mehr EU und wieder andere wollen mehr NWO. Sie alle wollen mehr „Beherrschung“ und weniger Mensch.

Ich muss immer lachen, wenn ein elitärer Politiker gegen Rechte schimpft und dann im nächsten Satz ein stärkeres Europa verlangt. Warum gilt es als links, mehr Europa zu wollen und als rechts, mehr Deutschland zu fordern? Ist die eine Zentralherrschaft etwa besser als die andere Zentralherrschaft? Die Wege von Linken und Rechten mögen unterschiedlich sein, aber die Ziele sind gleich: Stärkung der Herrschenden, Versklavung der Leistungsträger und Gleichschaltung von Meinung und Information. Der Kampf „Links gegen Rechts“ dient nur der Beschäftigungstherapie, damit die regierende Elite ungestört bleibt.  Die politischen Richtungen dienen nur der Unterhaltung.


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liebe Grüße, eure Jenny

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16 Antworten zu “Linke und Rechte streben nach dem gleichen Ziel

  1. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Der Einflussversuch der Linken, sowie der Rechten dient nur dazu, Die Bürger für ihre Partei zu gewinnen. Wer seine Meinungsfreiheit
    bewahren will, muss lernen, selbst zu denken!

  2. Hallo Jenny,

    Du hast das ziemlich genau auf den Punkt gebracht.
    Die Elite geht stets nach dem Plan „Teile und herrsche“ vor und dummerweise funktioniert das auch immer wieder, da die Frage Qui bono viel zu selten gestellt wird.
    Wurde vielleicht auch deshalb das m. M. n. überholte Vielparteiensystem erfunden?
    Gruß

  3. erstklassiger Artikel,der genau den Wahnsinn anspricht in dem wir Leben.

    • erstklassiger Artikel ?
      Schafe und Wölfe sind das gleiche, beide trinken Wasser.
      neuheide und ich sind das gleiche, beide haben eine Kopf.
      Mal nachdenken!

  4. Irrtum: die einzigen wirklich Rechten sind die , die den Sozial- und Rechtsstaat immer weiter reduzieren, bis wir wieder beim Faustrecht (des Stärkeren) angekommen sind. Dies wird als Marktradikalismus oder Neoliberalismus bezeichnet und ist die seit 30 Jahren vorherrschende Politik in Deutschland. Es ist kurzgesagt eine Umverteilung von unten nach oben. Eine linke Politik wäre das Gegenteil: die Sicherung von existenzsichernden Arbeitsverhältnissen für alle und die Durchsetzung der verfassungsmässig garantierten Menschenrechte auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Beide Ziele werden von Rechten (wie CDUSPDFDPGRÜNEN ) insgeheim verabscheut, weil sie die Ausbeutung verhindern und damit die Privilegien der Besserverdienenden gefährden. Wo stehen Sie, Mrs Pinksliberal?

  5. Investitionskapital und Produktionskapital gehören in zwei getrennte Lager.
    Das daraus entstehende Gewinnkapital wird geteilt.

    Noch einen schönen Tag zusammen !

  6. bei wiki steht, dass neoliberal viel bedeuten kann. von der „sozialen Marktwirtschaft“ bis zur „Abschaffung aller sozialen Sicherungssysteme“. Also wie neoliberal sind Sie denn?

    links und rechts sind also gleich und die mitte (die in Deutschland und Europa herrscht) auch und nur Sie sind ungleich. Wenigstens eine.

    Wer behauptet links und rechts sind gleich. Ist meißtens rechts, da er nicht unterscheiden möchte. Linke sind nicht dafür, das es einen zentralistischen Staat gibt oder eine Herschaftskonzentrierung, auch wenn dies in der Geschichte dazu kam.

    Linke und Rechte unterscheiden sich in der Hinsicht, dass sie verschiedene Wirtschaftssysteme anstreben. Einmal den Kommunismus und einmal den Kapitalismus.
    Im Kommunismus könnte man es schaffen, jedem Menschen die Grundbedürfnisse zu befriedigen ohne das er arbeiten muss (das ist die größte Freiheit, die es meiner Meinung gibt). Im Kapitalismus geht es darum, dass die meisten Menschen Arbeiten müssen um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen und einige sich durch diese Arbeit bereichen können und ihre Freiheit (nicht arbeiten zu müssen) geniesen können. Im Kpitalismus gehen Sklaven und Lohnsklaven auf Arbeit für die Freiheit der Besitzenden, die anderen Verhungern. Desweiteren wird die Erde ausgebeutet und zerstört, obwohl die Technik schon soweit fortgeschritten ist.

    Wenn man jeden Trottel von Nestle-Manager die Freiheit gewähren lassen würde, machen zu lassen, was er wollte, dann würden Sie mit Teerschlamm angereichert Margarine auf ihr Brot schmieren, ohne das es eine Behörde kontrollieren dürfte. Guten Appetit.

    Jetzt kommen sie bloß nicht damit, das es im Kommunismus das alles auch gab. Kommunismus gab es nicht. Das behaupten nur irgendwelche Teerschlamm-in-Margarine-Befürworter / „neoliberale Historiker“, die dafür hohe Geldsummen auf ihr Konto bekommen. Die werden ganz „freiheitlich“ fürs Lügen bezahlt. Ja, auch Lügen ist eine Freiheit. Wollen Sie diese Freiheit allen gestatten?

    Wieviel Freiheit wollen Sie eigentlich? Wollen Sie die Freiheit, dass man Arbeiter entlassen kann, wann man will? Wollen Sie die Freiheit, dass die arme Rentnerin sich ihre Krankenhausrechnung selbst bezahlen darf, ohne gesetzlich krankenversichert zu sein, weil dass ja „Zwang“ ist. Wollen Sie das ein Unternehmer die Freiheit hat mit ihnen einen Vertrag abzuschließen, den er nicht erfüllt, aber die Rechnung sollen Sie trotzdem zahlen, da er einen Sicherheitsdienst hat, der nicht zimperlich ist (Polzei gibt es nicht, zu hohe Kosten für den Staat und außerdem beschränkt die Polizei Ihre Rechte, wenn Sie frei mit 200km/h in der Ortschaft fahren wollen).
    Wo hört ihre Freiheit/Liberalität auf?

    • Solche Kommentare sind der beste Beleg für meinen Artikel. Manche schaffen es nicht mal unter so einem Artikel, von ihrem krankhaften „links-rechts-Denken“ loszulassen.

      lg

    • Maltezahn

      Hallo Jenny,
      Kann Joachim nur Recht geben, insofern, daß Liberalismus nicht eindeutig definiert ist und jeder was anderes darunter versteht, selbst Hayeck und Popper, als auch Ludwig Erhard haben im geschichtlichen Kontext jeder was anderes darunter verstanden. Sie waren sich nur darin einig, daß sie den Kapitalismus und Kommunismus ablehnten.
      Deshalb definier doch mal, was Du Jenny unter Neoliberalismus verstehst?
      Freie Märkte gibt es nicht, denn jeder Markt ist voll durchmanipuliert durch mächtige Wirtschaftssubjekte (amerikanische Kartelle ect.) und seit neuestem den Notenbanken. Außerdem ist der Begriff Neoliberalismus an die Staatlichkeit gebunden, denn ein unsouveräner, besetzter Staat kann niemals liberal sein, da die Bevölkerung durch Besatzungsmächte unterdrückt wird. Selbst Deine Aussage „Linke und Rechte streben nach dem gleichen Ziel“ ist durch die Historie belegt, absolut falsch, denn Linke – die UdSSR und die Rechte – Hitlerdeutschland haben erbittert gegeneinander Krieg geführt, wegen der diametral entgegengesetzten Ideologie.
      Richtig hingegen ist, das es „links“ oder „rechts“ im eigentlichen Sinne nicht gibt, denn es gibt nur Richtig (Wahrheit) und falsch (Lüge, deshalb auch Lügenpresse). Ob etwas Richtig oder Falsch ist, hängt nun einmal immer vom Standpunkt des Betrachters ab.
      Selbst Ludwig Erhard ist letztendlich mit seinem Volkskapitalismus gescheitert, da die reale Staatlichkeit (Unsouveränität) und das Besatzerdiktat dem voll entgegenstanden. Freiheit kann es nur in einer Deme geben und in einer Welt ohne Staaten, aber nicht in unserer heutigen Welt, die von einem NWO-Imperialismus geprägt ist.
      Damit ist der ganze Neoliberalismus zum Scheitern verurteilt, weil eine Utopie.
      MfG

    • Freiheitsliebhaber

      Im Sozialismusversuch mit kapitalistischer Behinderung (DDR) gab es Freiheiten, von denen wir heute nur noch träumen können.
      Ich zähle mal paar auf:

      Freiheit vor Furcht um den Arbeitsplatz
      Freiheit vor Mietwucher
      Freiheit vor Inflation
      Freiheit vor beruflicher Benachteiligung von Frauen und Personen, die sozial schlechter gestellt sind
      Freiheit vor hohen Medikamenten- und medizinischen Versorgungskosten
      Freiheit vor Pflegenotstand
      Freiheit vor Betteln bei Ämtern und Behörden
      Freiheit vor aufdringlicher Reklame

  7. Der Link zu wikipedia vermittelt eine gute Zusammenfassung der unterschiedlichen Thesen und Denkrichtungen.
    Naturbedingt tendiert der Mensch zum Lineardenken.
    Breit abgestütztes Realtivierendes Dynamisches Denken ist eher selten.
    Der Liberalismus ist zweifelsfrei die Kerngrundlage.
    Letztlich geht es um die reale Umsetzung von Thesen und Theorien in Richtung reale schlüssige Gesamtumsetzung.
    Letztlich gibt es in jeder Beziehung Grenzen der Umsetzbarkeit.
    Die Kunst besteht darin innerhalb der Grenzen ein ein Dynamisches Model zu entwickeln das ganz klar auch Korrekturmechanismen einbezieht.
    Tja bleiben letztlich nur 2 Wege wir Korigieren selber mit Verantwortung, Mass und Vernunft, im Kerngeist des Liberalismus, oder wird werden zur Korrektur gezwungen.
    Letzteres das lehrt die Geschichte endet in zeitlich unterschiedlicher Regelmässig in kleineren und grösseren Desastern.
    Auf der Stufe Individuum und in einer einer inzwischen sog. Globalisierten Welt zwangsläufig und unvermeidlich auch Globalisiert.
    Wir leben und müssen mit Grenzen der Möglichkeiten leben.
    Entweder wir leben damit Bewusst, oder die Fakten, Grenzen, zwingen uns.
    Vom Persönlichen bis zum Gesamten.
    Grenzenlos ist NUR das Universum.
    Lineralismus ist ein sehr Anspruchsvoll Weg.
    Mit den besten Wünschen fürs 2016.
    Freundliche Grüsse

  8. Stellt euch eine Welt voller selbstbestimmter, eigenverantwortlicher Individuen vor, die nur der Vernunft und dem Gemeinwohl verpflichtet sind und nicht dem Bereicherungs- Fortschritts- Wachstumswahn, das ist für Linke/Rechte und die Profiteure dieses Machtinstrumentes der reine Albtraum.

  9. Ein Arbeitskollege ist seit Jahrzehnten ultralinkes Parteimitglied. Ihm wurde allmählich bewusst, dass ihm als Arbeitnehmer die linke Ideologie, Migranten als Lohndrücker einzuladen, schadet. Ein Asylantenwohnheim in seiner Nähe hatte zudem dazu geführt, dass der Wert seines lebenslang angesparten Häuschen nun gegen Null strebt. Daraufhin trat er in eine rechte Partei ein. Zu den Unterschieden befragt, meinte er, vorher habe er den Internationalen-SOZIALISMUS bevorzugt, nun den Nationalen-SOZIALISMUS. Statt „Deutschland den Afrikanern/Türken/Osteuropäern…“ (oder so ähnlich) würde er nun „Deutschland den Deutschen“ rufen. Von diesem Unterschied (und einer etwas anderen Form der Vergangenheitsinterpretation) abgesehen könne er keine wesentlichen Unterschiede erkennen, er sei froh, gewechselt zu haben.

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