Der Ruf nach einer Regierung als Beschützer

In letzter Zeit hört man immer wieder, dass eine Regierung versagt hätte, wenn sie ihre Bürger nicht mehr schützen könne. Diese Ausssage ist sowas von falsch, dass ich kaum weiß, wie ich mit der Klarstellung beginnen soll.

Im nördlichsten Kanton der Schweiz, wo die Kartoffeln wachsen, ist man traditionell staatstreu. Man folgt seinen Führen brav bis ins Verderben. Das hat dort Kultur und Tradition. Nach einigen Vorfällen haben nun manche begriffen, dass sie in Gefahr sind und rufen nach mehr Staat. Sie wünschen sich eine Regierung, die sie schützt. Der aktuellen Regierung werfen sie Versagen vor, weil diese die Menschen angeblich nicht mehr schützen kann.

Und genau das ist typisch teutsch*! Statt sich selbst zu schützen, mit Pfefferspray, legalen Waffen, Selbstverteidigung oder einem Teaser, sollen das natürlich andere machen. Man ruft nach einem starken Beschützerstaat. Was macht der Beschützer eines Hundes? Er sperrt ihn in einen Zwinger. Wie beschützen Eltern ein Baby? Mit Überwachungstechnologie („Babyphone„). Der Staat löst keine Probleme, sondern er ist das Problem. Wir brauchen nicht mehr Staat sondern mehr Mensch. Wann merkeln die das endlich?

Staaten nennt man so, weil sie einen Status haben (Wiki), und das heißt auf deutsch sowas wie „Zustand“. Ein Staat ist keine Person sondern tatsächlich nur ein Zustand. Dieser Zustand ist bereits heute viel zu mächtig. Sein Personal, die sog. Politdarsteller werden in der Lückenpresse vergöttert und viele Untertanen wünschen sich nun eine stärkere Beschützerrolle dieser Marionetten. Das macht mir Angst.

*mit „t“ geschrieben, in Anlehnung an die wahre Wortherkunft.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog. Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de.

liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

32 Antworten zu “Der Ruf nach einer Regierung als Beschützer

  1. „In letzter Zeit hört man immer wieder, dass eine Regierung versagt hätte, wenn sie ihre Bürger nicht mehr schützen könne. Diese Ausssage ist sowas von falsch, dass ich kaum weiß, wie ich mit der Klarstellung beginnen soll.“

    Nicht ganz richtig!
    Da diese Staaten Österreich, Schweiz, BRD nicht Souverän sind erübrigt sich das mit dem Schutz, ein Besatzungskonstrukt arbeitet immer gegen die einheimische Bevölkerung.

    http://uncut-news.ch/deutschland/50-000-us-soldaten-halten-deutschland-in-ueber-250-stuetzpunkten-immer-noch-besetzt/

  2. Fred Feuerstein

    Die verfehlte Migrationspolitik führt dazu, dass Großstädte tendenziell unregierbar werden. Hier im Ruhrgebiet gibt es ein Nord-Süd-Gefälle: in den nördlichen Stadtteilen bilden sich die Gettos/No-Go-Areas und im Süden wird vermehrt eingebrochen. Immobilien im Norden dürften weiter an Wert verlieren, wer im Süden wohnt, sollte aufrüsten mit Alarmanlagen usw.
    Also lieber aufs Land ziehen, vielleicht in die Nähe einer Stadt. Dort kennt man sich und kann die Infrastruktur-Vorteile der Stadt noch nutzen.

  3. Ich sehe die Problematik etwas anders. Ein Staat ist tatsächlich dazu da, die Interessen der Bürger, die diesen Staat als „Staatsvolk“ innerhalb eines „Staatsgebietes“ bilden, zu wahren. Damit nicht jeder mit Pfefferspray und Baseballschläger auf seinen Nachbarn losgeht, haben die Bürger dem Staat das „Gewaltmonopol“ eingeräumt und dessen Umfang und Grenzen in einer Verfassung beschlossen.
    Der Staat als solcher, das ist das „organisatorische Gerüst“, das sich aus Verfassung und verfassungsgemäßen Gesetzen ergibt. Problematisch ist nicht „der Staat“ – problematisch sind immer nur die Personen, die diesen Staat repräsentieren und lenken. Abstrakte Kritik am Staat ist daher äußerst problematisch und zudem wirkungslos. Nur konkrete Kritik an den Absichten und Taten von Personen (und Parteien) kann sinnvolle Änderungen bewirken, ohne das notwendige Konstrukt „Staat“ dabei zu beschädigen. Wo Kritik ungehört bleibt, wo Wahlen zwar Mehrheiten, nicht aber Politik ändern, wo Regierungshandeln der Verfassung widerspricht, diese beugt oder außer Kraft setzt, ist Widerstand zulässig, ja im Einzelfall auch „Bürgerpflicht“.

    Den Staat mit Totalverweigerung und Anarchie zu zerschlagen, statt die Führung auszutauschen, ist so töricht, wie das eigene Schiff zu sprengen, weil es die verkehrte Route fährt, statt Kapitän und Steuermann von Bord zu jagen und das Ruder mit Zustimmung von Besatzung und Passagieren selbst zu übernehmen.

    • Ich hätte nichts gegen einen funktionierenden Nachtwächterstaat, der nichts macht ausser die Sicherheit zu garantieren, einzuwenden.

    • Sehr guter Kommentar.
      Was Sie da Beschreiben ist das Staatsbild das im Grobraster, das Ergebnis der Aufklärung des Liberalismus ist.
      Erweiterte und Vertieftere Ausführungen würden den Rahmen eines Kommentares massiv sprengen.
      Es gibt ein Land in dem dies zur Grösstmöglichen Ausgestaltung entwickelt wurde,Grins, in der Schweiz. können Logo nur Inseider Wissen. Vor rund
      50 Jahren begann ein schleichender Umbauprozess der bis aktuell Läuft.
      Sicher geblieben sind Teilelemente,ZB. Die Direktdemokratischen Elemente.
      Wohl nur bedingt vermeidbar haben die allgemeinen Entwicklungen der Zeit massive Spuren Hinterlassen.Einige zweifelsfrei Positive jedoch auch eine ganze Reihe Fundamaental, auf längere Sicht verheerend wirkende.
      Die Welt steht, sich abzeichnend, vor enormen Umwälzungen.
      Inwieweit die Schweiz dies überleben wird ist nur im Grobraster abschätzbar.
      In den aktuellen Strukturen mit Sicherheit nicht.
      Auch die Schweiz die Schweizer müssen den Preis für so einige massive Dummheiten der letzten rund 50 Jahre, den entsprechenden Preis in kauf nehmen,daran führt kein Weg vorbei. Absolutt tödlich wird die auf über 8 Millionen angewachsene Bevölkerungszahl wirken,das ist unmöglich zu halten.
      Durchaus möglich das die Grund und Kernwerte, die Nation, längerfristig überleben. Abwarten wie sich das im einzelnen Entwickelt.
      Freundliche Grüsse

    • Ein Staat entwickelt sich automatisiert aber einer Gemeinschaft eines Stammes, im Beginn von ca. 150 Personen. Dunbars Zahl.

      http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=194691

      Ist dieser etabliert, baut er sich aus, unweigerlich und immer. Er wird mehr und mehr zentralistisch, weil die einzelnen Nutzniesser, die Menschen darin, welche die Möglichkeit haben, IHREN Nutzen eben ausdehnen wollen. Stichwort: Machttheorie. Alles andere ordnet sich dieser Macht dann in Folge unter. Siehe nochmals den Link oben (falls er nicht wieder gelöscht wird von Jenny – hoffe nicht). Der Staat verselbständigt sich dann in sich selbst Herr Kreutzer. Immer. Können Sie hier etwas entgegnen, dass dem nicht so ist? Ich denke nicht. Zumindest habe ich nichts einleuchtende dazu bis dato von irgendeinem Experten gehört.

      Ab einem gewissen Punkt (und dies in jedem Staatsgebilde bis dato, weltweit) driftet dieser Staat ab in absolutes Machtdenken. Ab hier entwickelt der Staat eben nicht mehr vornehmlich den Schutz seiner Bürger, sonder vornehmlich seinen eigenen Schutz. Das Gewaltmonopol wechselt vom Bürger zum verselbständigten Staat. Initiiert durch die Menschen in den Parteien und deren Initiatoren, Finanziers. Folge dem Geld, sprich der Macht.

      Der Grund dafür sind wir alle selbst. Wir lassen dies zu, wir geben unsere Stimmen ab in Wahlurnen. Wir begraben sie. Ein Staat wird immer scheitern, weil ein Staat Zwang ausübt und in der Natur scheitert Zwang immer. Solange der Menschen nicht endlich beginnt holistisch zu denken, wird das nichts werden und wir werden ein Staatsexperiment nach dem anderen erleben. Die Spitze der Pyramide weiß längst um diese Zusammenhänge und zentralisiert eben weiter, um die nächst Systemebene zu erreichen und die Macht zu kanalisieren, bevor der Laden dieses mal in die Luft fliegt. Medial verordnet ruft man somit immer nach noch mehr Staat und konzentriert die Macht zuerst in der EU, in die Kommission und weiter, hin zur letzten Ebene, den zentralistischen Welteinheitsstaat. Die Zwischenschritte dazu sind doch längstens initiiert. 4 große Blöcke.

      Der Staat ist im Grunde ein guter Gedanke, so wie Sie das vortragen Herr Kreutzer, aber er vergisst die schwachen Seiten in den Menschen. Wir missachte sie denn Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Aber wir verdrängen dies weiterhin, indem wir meinen man müsse nur die Führung austauschen. Aber Sie tauschen hier immer nur 2 Seiten einer Medaille, von Spielrunde zu Spielrunde. Diese Medaille halten aber Menschen an der spitze inne, welche garantiert nur eines im Sinn haben – ihren Machtausbau. Somit scheitert auch empirisch belegt jede Demokratie.

      Ein System, welches 80 Menschen auf der Welt ein Vermögen erlaubt, wie 3,5 Milliarden in der „unteren“ Hälfte ist ein Mistsystem. Menschenunwürdig. Wir sind hier leider noch Kinder im Geist und sollten langsam erwachsen werden. Wir spielen „Mensch“ nur in der Materie und vergessen immer noch unseren Geist.

      Weniger Staat, der vollständige Verzicht auf Parteien und mehr Selbstverantwortung des Individuums würden uns weiterbringen. Das Überdenken der Eigentumsökonomie, wie sie heute eben global gesehen wird. Denn diese befeuert diese Missverhältnisse durch eine quasi unlimitierte Vermögensübetragung im Erbschaftsfalle. Stiftungen sind hier ein großes Übel. Aber das größte Übel ist und bleibt der Mensch an sich und sein Machtstreben. Sowie die Schafe – wir – welche dies dann immer und immer wieder zulassen. Dieses aktuelle System dient nur Wenigen und der Staat verselbständigt sich immer genau hin zu dieser Kaste. Weil die einzelnen Protagonisten darin sich Voreile verschaffen können. Solange diese Wirkketten nicht weiter verstanden wird, werden wir weiter Krieg führen – in uns und mit uns.

    • augenauf2013

      Kommentar von der Moderation gelöscht. Löschgrund: Reich-Quatsch

    • Quatsch! Mein Nachbar ist dem anderen schon mit einer Motorsäge entgegen getreten. So viel wie ich gehört habe.

    • Jede Regierung geht aus der Anarchie der Warlords hervor.Also im Endeffekt ist Regierung nichts anderes als der Gewinner einer Anarchie.

  4. Hallo Herr Kreutzer,
    klasse Kommentar – Danke

  5. Zu einem Staat gehört eine Grenze, die entsprechend bestimmter Regeln überschritten werden darf. Natürlich ist ein Staat, der sich nicht an seine Regeln hält der Feind des Staatsvolkes. Ein Staat, der sich nicht an Gesetze hält, ist ein Räuber. Die Räuberbande besteht nicht nur aus dem „Parlament“, sondern auch aus den willfähigen Helfershelfern. Das sind Beamte und öffentliche Bedienteste. Die könnten ja sagen, wir nehmen die von Merkel eingeschleusten Moslems nicht auf. Wir bringen die bei uns nicht unter. Wir registrieren die nicht. Die bekommen von uns auch kein Geld. Wenn sie kriminell werden bekommt die Polizei amerikanische Befugnisse.

    Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, war wohl von Berthold Brecht.

    Diese refugee-Nummer soll nur davon ablenken, dass Merkel seit 2010 nicht ein Problem verfassungs- und gesetzestreu zum Nutzen des deutschen Volkes gelöst hat. Natürlich muss man sich in dem Fall bewaffnen. Nicht gegen „refugees“, sondern gegen die weitaus mächtigere Diktatur. Die Zeiten, in denen deutsche Büttel „nur Befehle“ ausführten, gab es schon mal. Es ist völlig inakzeptabel das Spiel noch einmal zuzulassen.

  6. @Egon W. Kreutzer
    Lieber Herr Kretzer, sie fallen genau auf die Logik herein, die der Staat beabsichgt hat. Schaffe ein Problem, und biete gleichzeitig die Lsung an. Das ist so einfach wie gut funktionieren, dass die Despoten und Psychopaten seit Jahrtausenden damit auf Tournee sind.
    Und was haben sie für ein Menschenbild? SIE, also sie glauben, also dass ihre Nachbarn und sie selber, als erste Amtshandlung sich gegenseitig mit Pfefferspray Elektroschockern usw maltrtieren und ggfls gleich totschiessen/erstechen, sobald sie Waffen in den Händen halten? SIND SIE TIERE? Das ist mehrfach paradox. DIESE TIERE, die SIE sind und fürchten, die sollen aber gleichzeitig den Verstand haben „vernünftige Menschen“ in die Politik zu wählen. Das ist doch mehr als hirnrissig. Und diese TIERMENSCHEN, auf diese Ideologie des Menschen stützen sie sich ja, die werden dann automatisch zu GUTMENSCHEN und Misanthropen ? Also die Tiere wählen die guten Menschen? Ist das ihre Meinung?
    Es gibt hier nur einen Feind, eine TIER, das ist der Staat, im allgemeinen, das sind hierarchische System, die IMMER zu Unterdrückung und Machtmisbrauch führen.

    • rote_pille

      Danke Eurotanic, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Sie haben die Argumente geliefert, die Jenny angesichts des immer noch stark verbreiteten Glaubens an eine gute Gewaltherrschaft auch ruhig hätte bringen können.

    • augenauf2013

      Kommentar von der Moderation gelöscht. Löschgrund: Potenzieller Aufruf zu Gewalt und wieder der Quatsch mit dem Deutschen Reich.

    • Sie fragen nach meinem Menschenbild?
      Es reicht, wenn unter Millionen Menschen ein „Despot“ oder „Psychopath“ auftritt, um IHRE heile Welt in die schlimmste Diktatur zu verwandeln, so lange ihr der allgemeine akzeptierte „Ordnungsrahmen“ fehlt.
      Wir sind – hier in Deutschland – weg von Erbmonarchie und Diktatur. Das ist gut so. Ohne die von Ihnen absolut geschmähte Hierarchie, bei der wir uns unsere Hierarchen ja auch noch selbst wählen könnten, wenn wir nicht mehrheitlich zu bequem dazu wären, ist eine moderne, arbeitsteilige Gesellschaft, nicht funktionsfähig. Sie reden der Anarchie das Wort. Bravo.
      Leider sind die einsamen Inseln, die man dafür braucht, schon ausverkauft.

  7. Und wieder mal eiern wir beim Thema „Staat“ herum. Pardon, das mit „Eier brauchen“ hatten wir vor ein paar Tagen schon abgehandelt, also lasst uns jetzt Staat machen.
    Zunächst mußte ich in der Schule lernen und rezitieren, dass ich auch der Staat sei. So ganz kapiert habe ich das nie und dafür die Schuld auf das mäßige Niveau meines Intelligenzquotienten (im Folgenden mit IQ abgekürzt) geschoben. Später kam mir der Gedanke, dem Staat gefällt ein IQ im möglichst mittleren zweistelligen Bereich ganz gut, zumal der „Staat“ der Person mit solch mäßigem IQ Pfefferspray, Fingernagelschere und spitze Zahnstocher verbieten und mit Strafe belegen kann. Dennoch kam ich mit mit meinem ganz und gar unstolzem IQ zu der Erkenntnis, dass ich nicht der Staat bin sondern ihn zu nähren ihm zu dienen und mich zu unterwerfen habe.
    Dabei bin ich kein sogenannter Staatsdiener. Schon sind wir wieder in medias res: Die gemeinhin als Staatsdiener Bezeichneten sind in Wirklichkeit der Staat! Das sind Politiker, Beamte und ihnen gleichgestellte Kräfte in Behörden, Ämtern ( heute immer mehr diffusiert vernebelt „Agenturen“ genannt) und Ministerien.
    Der Begriff „Regierung“ spielt da mit rein. Das wort „Gier“ ist darin versteckt.
    Wie ich in diesem Blog schon mal geschrieben habe wird in den Medien bei den Mitgliedern der gerade genannten Institutionen und Gruppen generell nicht von Menschen gesprochen und geschrieben, sondern allermeistens von Kräften.
    Nun frage ich provokativ: Hat eine Kraft einen IQ? Ist es vielleicht eher so, dass ich bzw. ein weisser Ritter mich vor der Regierung beschützen muß?
    Wird das angesichts des übermächtigen Staates überhaupt noch möglich sein?

    Wenn ich , entgegen meiner Erkenntnis, tatsächlich doch Staat und Souverän sein sollte, was mir auch heute noch immer wieder eingesagt wird, dann schreie ich sofort auch nach mehr Staat und schicke den „Kräften“ keine Petitionen, sondern Postulationen, Anordnungen, Verpflichtungen…

  8. Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sonder dass Volk die Regierung regieren.

  9. „Lückenpresse“ ist köstlich!

    Und auch Herr Kreutzer will „Kapitän und Steuermann von Bord jagen“. Aber damit ist es ja nicht getan. Die Frage ist doch, wie man den Staat so organisieren kann, dass der Kapitän und der Steuermann künftig nicht mehr Monatelang ungehindert ganz bewusst einen falschen Kurs fahren kann. Im Moment gibt man im Steuerhaus immer noch mehr Gas und bleibt völlig unbeeindruckt auf dem Kollisionskurs mit Eisberg in Sichtweite. Hier gilt es doch erst einmal im Maschinenraum dafür zu sorgen, dass der Motor stoppt.

    Im übrigen wurde ja schon anderenorts bezweifelt, ob man überhaupt noch von einem Staat sprechen kann, wenn man das Staatsgebiet faktisch aufgibt, die Staatsgewalt selbst in zentralen Lagen einer Großstadt versagt und das Staatsvolk einem Komplett-Austausch entgegen sieht.

  10. Nachtwächterstaat.
    Das ist eine Erfindung der neueren Zeit.
    Das Ziel der Aufklärung war nicht die Abschaffung oder Minimierung des Staates, sondern der Liberale Bürgerstaat. Die Gemeinschaft der Bürger
    als letztlich entscheidender Souverän.
    Nebst anderen hat auch Adam Smith nicht den Nachtwächterstaat gefordert.Sondern einen Staat mit grösstmöglicher Freiheit für die Bürger innerhalb von sinnvollen Kernregeln ,denn ohne die Läuft es nicht.
    So nebenbei: Der Wohlstand der Nationen ist ganz klar kein Lehrbuch,
    sondern eine Exzelente STUDIE zum Thema Ökonomie.
    Darin liegt die Tragick des sog. Neoliberalismus.
    Die Vehlinterpretation das missverstehn sowie die nicht Weiterentwicklung
    der Erkenntnisse, entsprechend den Ervordernissen der Zeit, der Entwicklung, dem Wandel der Umstände und Ervordernisse.
    Etwas anspruchsvoll die Sache,Grins.
    Freundliche Grüsse

  11. Na ja, der Staat hat nun einmal das Gewaltmonopol. Selbstjustiz ist die Alternative.

  12. Du beschreibst sicherlich eine Realität, in der die Bürger nicht erkennen, daß der Staat Teil des Problems ist und die Verwerfungen von ihm zum Schaden seiner Bürger benutzt werden, um seine Macht weiter zu zementieren. Insbesondere der Zustand, daß das verfasste Gemeinwesen, also der Staat, erst die Probleme erzeugt (z.B. massenhafter, unkontrollierter Zustrom aus aller Herren Länder), die er dann vorgibt durch Einschränkungen der Bürgerrechte beheben zu wollen ist ja auch ein typisches Muster von Demokratien im Niedergang.
    Das ein Staatswesen aber auch den Zweck haben kann, und sollte, Aufgaben wahrzunehmen, die die Bürger als einzelne Individuen nicht wahrnehmen können oder sollten, bleibt ein argumentatives Defizit all derjenigen, die einer weitgehenden Abschaffung staatlicher Aufgaben das Wort reden. Auf Staatsversagen kann man nämlich immer auf mindestens zweierlei Weise reagieren: durch zurückdrängen des Staates und seiner Befugnisse oder durch Rückeroberung desselben durch sein Bürger, durch z.B. mehr demokratische Kontrolle. Oder natürlich aus einer sinnvollen Kombination beider Strategien. Aufgaben wie Grenzsicherung, Strafprävention oder Strafverfolgung überfordern allerdings auch den wehrhaftesten Bürger, sollte er diese Ausgabe dauerhaft übernehmen müssen und deshalb führt kein Weg an der Rückeroberung des Staatswesens durch seine Bürger vorbei. Der Staat versagt nämlich genau genommen derzeit gar nicht, er tut nur nicht das, was die Mehrheit der Menschen zu recht von ihm erwartet. Alle Handlungen, auch die sozial schädlichen, folgen einer Logik der Umwandlung unseres Gemeinwesens und einer Ausrichtung auf die Interessen bestimmter Gruppen. Ein Verzicht auf Staat kann deshalb auch einen Verzicht auf Korrektur und ein Überlassen von Gestaltungsmöglichkeiten an einzelne Akteure bedeuten.
    Es wäre wahrscheinlich schon viel geholfen, wenn von Seiten der Menschen mehr Skepsis und Misstrauen gegenüber „ihrem Staat“ vorherrschte und die Erkenntnis, daß dieser durchaus eigene Interessen (Staatsräson) entwickeln und gegenüber seinen Bürgern durchsetzen kann. Etwas weniger Staatsgläubigkeit und Obrigkeitshörigkeit wären als alltägliches Korrektiv deshalb schon ein hoffnungsvoller Anfang.

  13. Pingback: Die Woche im Rückspiegel betrachtet | Lars Schall

  14. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Eine Regierung, welche die Probleme provoziert, ,kann nie ein Beschützer sein!

  15. Vom Staate hielt er bekanntlich, daß seine einzigen Zwecke seien, Schutz nach außen, Schutz nach innen und Schutz gegen die Beschützer zu geben, und daß, wenn man ihm noch andre Zwecke, außer dem des Schutzes, andichte, dies leicht den wahren Zweck in Gefahr setzen könne –: deshalb vermachte er, zum Schrecken aller sogenannten Liberalen, sein Vermögen den Hinterlassenen jener preußischen Soldaten, welche 1848 im Kampf für die Ordnung gefallen waren.

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Unzeitgem%C3%A4%C3%9Fe+Betrachtungen/3.+Schopenhauer+als+Erzieher

  16. Pingback: DIE BUNDES-VERGEWALTIGUNGS-REPUBLIK | Mywakenews's Blog

  17. Pingback: Aktuelles vom 11.1.2016 und: KenFM Me, Myself and Media #17 – KÖLN. Die innere Sicherheit und der starke Staat! | mikeondoor-news

  18. Pingback: Der Ruf nach einer Regierung als Beschützer – fri.us.com

  19. Jenny hat wiedermal die Intention „Staat“ nicht verstanden, sonst würde Sie erkennen, daß das Hauptmerkmal für den Staat die Abwehr der äußeren Feinde seiner Bürger ist, das ist minimalistisch und hat nix mit Zustand zu tun.Das Merk (el) mal eines Staates ist seine Grenze und nichts anderes.
    Wer eine andere Meinung hat , als Jenny, wird äußerst sensibel gelöscht. 🙂
    MuAHHH Jenny, dat geht dann so:

    rattatong, weg ist derr Balkon…
    Jenny im Abrißfieber, na denn

    • Ich lösche nur Kommentare die gegen die Richtlinien verstoßen; nicht wenn sie nur gegen meine Meinung sind. Lg

    • Verzeihung, falsches Link erwischt, hier der Richtige: Jenny bei der Abrißarbeit

      Jenny räumt richtig ab! 😉

  20. Sind sie nicht herrlich die größenwahnsinnigen Äffchen. 🙂
    Kommunizieren noch mit Urlauten vor der Zeit als sie noch nicht aufrechten gehen konnten, die ja jetzt nicht so lange her ist, und kommen mit lachnummern wie nördlichem Kanton. :-))))) Der Brüller
    Wann machen die das Silvester bzw. Neujahrsfeuerwerk? um hakb 1! kann man sich so was dämliches vorstellen, wenn alle anderen schon längst im neuen Jahr sind….. sind eben nicht die schnellsten….:-)
    Und zum Thema, das gerade der Kalergi Plan durchgesetzt wird, mit dieser Invasion, ist langsam vielen klar. Und das diese Volksverräter nichts dagegen tun, es im Falle von Ferkel fördern und dafür von einer best. Nation auch noch Orden bekommt, scheint aber noch ziemlich unbekannt. Aber Foschepoth schrieb aj in seinem Buch „Überwachtes Deutschland“ das Deutschland immer noch besetzt, Viele Politiker von SSchäuble über Gabriel bis Seehofe bestägigen das. Aber da es noch jede Menge Schlafschafe gibt, werden weitere Silvester wo uns deren dankbarkeit gezeigt wird, folgen.
    Schafe wollen es eben nur auf die harte Tour lernen, die Schweiz nur in einer besseren Lage, das sie so gut leben, weil hier sämtliche Verbrecher ihr Geld lagern! Die höhen Löhne sind Schweigegeld sagt mir mal jemand!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s