Notenbankchefs fordern EU-Finanzministerium

In einem Gastbeitrag für die «Süddeutsche Zeitung» sprechen sich die Notenbankchefs  von Deutschland und Frankreich für eine Reform der Währungsunion aus. Die Staaten sollten „in erheblichem Masse Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen„.

Konkret fordern Weidmann und Villeroy de Galhau, die Schaffung eines gemeinsamen Finanzministeriums für den Euro-Raum in Verbindung mit einem unabhängigen Fiskalrat. Was hier gefordert ist, gleicht einer Machtergreifung durch die kontinentalsozialistischen Euronazis: Alle Bürgerinnen und Bürger Europas sollen sich einer zentralen staatlichen Stelle unterwerfen. Das Ziel ist die Errichtung einer Zentralherrschaft unter der Fuchtel der Euronazis. Diese radikalen Kräfte wollen eine EU in Form eines sozialistischen Zentralreiches. Dezentrale Demokratie ginge hierbei völlig verloren. Schon heute müssen die Menschen über zwei Drittel ihres Einkommens an einen Zentralstaat abführen. Vereint sich die BRD mit Staaten, die finanziell noch schlechter dran sind, dann könnte die Lage endgültig eskalieren.

Wer nach “mehr Deutschland” schreit ist meiner Meinung nach ein Nazi. Die Konsequenz hieraus ist, dass man alle als Euronazi bezeichnen sollte, die nach “mehr Europa” rufen. Hierbei machen alle mit: Fast alle Parteien, Journalisten, Verlage, Redakteure und viele mehr. Es ist die wohl beste Querfrontstrategie seit Jahren. Ich finde es ekelhaft wie karrieregeile Möchtegernjournalisten den Kult zum zentralen EU-Großreich pflegen als handle es sich um eine Religion. Der Nationalsozialismus ist gescheitert und der Kontinentalsozialismus wird ebenso scheitern. Nur leider merken es die Menschen wieder erst, wenn es zu spät ist. Das hat wohl Tradition.

Die Entwicklung der Europäischen Union zu einem »Superstaat« schreitet schier unaufhaltsam voran. Die meisten Menschen nehmen das politische Tagesgeschehen als eine schwer zu durchschauende Aneinanderreihung zufälliger Ereignisse wahr. Sie halten die Entwicklung der Europäischen Union für zwangsläufig. Massive Eingriffe in Privateigentum und totale Überwachung des Einzelnen drohen.  Wie es dazu kam und was noch kommt, kann man im Buch „Die Vereinigten Staaten von Europa“ von Oliver Janich nachlesen.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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3 Antworten zu “Notenbankchefs fordern EU-Finanzministerium

  1. Bernd Engelking

    Ist das nicht irgendwie ein Wiederspruch? Wer mehr Deutschland will ist ein Nazi und wer weniger Deutschland will, ist auch ein Nazi?
    Du kritisierst den Journalismus und schlägst genauso wie wild mit der Nazikeule?
    Sollte nicht entscheidend sein, was die Mehrheit der einfachen Menschen will? Und die Mehrheit der einfachen Menschen will ganz sicher nicht in irgendwelche Schubladen gepackt werden. Des weiteren wünschte ich mir ein besseres Geschichtsbewusstsein in Bezug auf „was ist ein Nazi“. Viele einfache Menschen sind national oder eben patriotisch orientiert. Viele einfache Menschen wollen eine gewisse Sicherheit und Ordnung. Viele einfache Menschen wollen in ihrer stabilen Gemeinschaft leben. Und viele einfache Menschen verbinden dies mit dem Vorhandensein von kontrollierten Grenzen, was nicht von der Hand zu weisen ist.
    Die Mehrheit der einfachen Menschen wird und soll werden, polarisiert in Bezug auf die öffentliche Meinung. Dies klappt hervorragen mit diesen Schubladen, welche es auch seien.
    Die Menschen wollen nicht in Schubladen.
    Weidmann hat erst mal Punkte im Volk gesammelt in Bezug auf die Bargeldabschaffung um jetzt seine Seriosität für härtere Vorschläge einzusetzen. Wahrscheinlich ist daher einiges dran.
    Auch er wird mit dem gesamten System der offenen Grenzen, Globalisierung und Neoliberalisierung zu Fall kommen und zwar ganz tief.

  2. Es gibt nur einen Fall, wo ich ein EU Finanzministerium haben will:
    Ich bin Ressortchef!

    Wer oder was ist Deutschland? Wer oder was ist der Staat?

    Notenbankchefs fordern. Die Nichtchefmenschen dürfen höchstens bitten (Petition!).
    Gerade jetzt sind Talkshows wichtig. Die dort sich gegenseitig nicht ausreden lassenden Pseudoprominenten geben wenigstens Orientierung und Halt.
    Leider kann die Bevölkerung denen nicht Einhalt gebieten, sondern bestenfalls den Abschaltknopf drücken. Am Besten nicht an der Fernbedienung, sondern gleich am Gerät, noch besser: An der Steckdose die Versorgung unterbrechen. Der Zwangsbeitrag ist hier eher als Lösegeld zum Freikauf zu betrachten.

    Früher gabs wenigstens Musikanten- und Kommödienstadl, Ohnsorgtheater und heiteres Beruferaten. In Letzterem durfte sich der oder die Berufene noch die Farbe des Schweinderls aussuchen, wenigstens solange noch mehrere zur Auswahl standen. Der prominente Gast, welcher zum Schluß der Sendung mit von Karnevalsbrillen verschlossenen Augen erraten werden mußte bekam schon immer für jede fehlgeschlagene Frage ein Mehrfaches der 10 Mal 5 Mark , welche nicht enttarnte Kammerjäger oder Strassenbahnritzenreinigungsfrauen als Höchstprämie in der Keramiksau nach Hause nehmen konnten.

    Wichtig dazu: Wer keine Glotze wollte brauchte auch keine registrieren lassen und mußte dafür auch nicht löhnen.
    Nun ist die Süddeutsche Zeitung keine Glotze und nehmen muß ich sie auch nicht. Dennoch fressen sich die Latrinenparolen beharrlich durch die medialen Katakomben á la einiger der wenigen wahren Statements von Johannes Claudius EU-Boss ( Wir stellen etwas in den Raum…)

    Abschliessend die Antwort auf eingangs gestellte Fragen:
    Deutschland ist Faszination! Es sollte halt nur richtig geschrieben werden.
    Deutschland zieht die ganze EU bis zum eigenen Zusammenbruch und wird dafür Häme ernten, ist die Faßziehnation.
    Der Staat ist nicht greifbar, eher zu vergleichen mit Strukturen von Insektenvölkern: Dort gibt es auch Drohnen, Wächter, Arbeiter und eine Königin.

  3. Am Ende gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder man schickt dem Euro in die ewigen Jagdgründe und kommt zurück zu Nationalen Währungen oder es läuft auf einem EU-Staat hin, was de facto bereits jetzt der Fall ist. Von der letzten Variante bin ich am wenig begeistert. Daneben gibt es aber auch Zwischenlösungen. Eine davon ist Bank of North Dakota. Ich kann hier nicht alles im Detail beschreiben, aber es lohnt sich mit dem Thema zu beschäftigen.

    http://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/us-bundesstadt-north-dakota-macht-vor-wie-erfolgreiche-politik-funktioniert
    https://bnd.nd.gov/

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