Finanzkrise reloaded: In einem Punkt darf man Mario Draghi keinen Vorwurf machen

Bisher wurde kein Problem, welches die Finanzkrise verursacht hat, politisch gelöst. 8 Jahre nach 2008 heißt es nun „zurück auf Los“. Die Bankenretter haben gemerkt, dass Insolvenzverschleppung eben doch keine Lösung, sondern eher eine Straftat ist.

8 Jahre nach der beispiellosen Bankenrettung und Schnellschüssen wie der Abfrackprämie kommt jetzt also der große Reset. Die scheinbaren Erfolge der Merkel-Regierung waren nur eine durch Nullzins erzeugte Luftblase. Wie stellt soch das der Wähler der radikalen EU-Parteien vor? Nochmal 8 Jahre Banken retten, Zinsen negativ werden lassen um sich dann noch höher zu verschulden? Spätestens jetzt muss man erkennen, dass die letzten 8 Jahre falsch waren. Einige haben schon immer die Bankenrettungen, ESM, EZB-Politik etc… kritisiert, doch man wollte natürlich nicht hören.

Jetzt stehen wir vor einem Trümmerhaufen. Bei der nächsten Wirtschaftsflaute ist das Pulver verschossen! Dann geht nichts mehr. Der Zins kann nur mit meinem Bargeldverbot weiter gesenkt werden. Hierzu muss die Propaganda aber noch mehr Argumente liefern. Die Lüge mit der Verbrechensbekämpfung glaubt fast keiner. Die radikalen Euronazis werden dann vor die zwangsfinanzierten Kameras der staatsnahen Lückenpresse stehen und verkünden, dass es alternativlos ist.

Wenn die Finanzkrise reloaded ist, dann kann sich ein Mann zurücklehnen, lächeln uns sagen: „Ich hab´s euch ja gesagt“. Der  Präsident der Europäischen Zentralbank hat stets betont, dass er nur Zeit kaufen kann.  Die Staaten müssen die Zeit für Reformen nutzen. Doch statt systemrelevante Banken zu zerschlagen und den Staat zu reformieren haben sie sich viel lieber auf dem Nullzins ausgeruht und neue Schulden gemacht. Die Merkelisten haben die von Draghi gekaufte Zeit nicht genutzt. Ob das der Wähler erkennt, bleibt fraglich, denn die staatliche Propaganda in Merkel-Deutschland ist verdammt gut.

Wie man überleben kann, wenn Geld wertlos (oder verboten) wird und die Geschäfte leer sind, liest man hier.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

5 Antworten zu “Finanzkrise reloaded: In einem Punkt darf man Mario Draghi keinen Vorwurf machen

  1. Ein sehr grosses Problem im Bereich Ökonomie ist das sehr weit verbreitete Kurzfristdenken und Handeln.Es gibt kaum Ansätze die auf eine
    mittel oder längerfistige Sichtweise und Analiyse ausgelegt sind.
    Was da an Prognostik geboten wird sind zu oft recht Symple Hochrechnungen. Quer und Wechselwirkungen finden nur sehr bedingt
    die entsprechend notwendige Beachtung. Weitere Faktoren sind die jeweiligen Mengenfaktoren, sowie die Wirkungen des Faktors Zeit.
    Es gibt fiele Elemente in der Ökonomie mit Langzeitwirkung.
    Es fehlt schlicht ein abgerundetes Langzeit Grobrastermodell.
    Bereits Adam Smith hat so einiges an Mechanismen Beobachtet die bis heute uneingeschränkte Gültigkeit haben.Sowie die Bobachtung das sich Fehlentwiklungen Korrigieren, die berühmte unsichtbare Hand.
    Aktuell haben wir in vielen Bereichen in den Brottovolumina teilweise massieve Fehlentwiklungen die entsprechend wirken.Daraus ergibt sich zwangsläufig, das die Korrekturen in den Volumina entsprechend massiv wirken. Im Wohlstand der Nationen findet sich der alles entscheidende
    Satz, “ es scheint Grenzen zu geben“. Mit dieser Vermutung lag er voll
    Richtig. Das Wissen der damaligen Zeit reichte nicht aus das schlüssig darzulegen und zu Begründen.
    Innzwischen kennen wir in sehr vielen Bereichen die absolut gegebenen
    Grenzen des Möglichen und Machbaren.
    Das fatale wir haben es verschlafen diese Grenzen zu erkennen und vorsorglich auch umzusetzen.
    Tja kann man sehr wenig machen der Mensch lebt und Denkt im
    ,,Augenblick,, mit Hoffnungen, Träumen, und nicht so selten irrealen lertztlich nicht umsetzbaren Wünschen.
    Dazu gehört auch der Irreale Traum man könne die ganze verfahrene
    Geldgeschichte mit noch mehr Geldschöpfung wieder ins Loot drücken.
    Eine fatal wirkende Illusion der die harte Realität und Wirkung auf dem
    Fuss nachvolgt.
    Frau Yellen hat es nicht ausgesprochen( Logo man hätte sie dafür gesteinigt.) in die Welt hinaus Posaunt,
    Schlicht ratlos, am Anschlag.

  2. … nicht alle Staaten werden diesem Plan folgen. Z.B. hat die USA das FATCA-Abkommen nicht unterschrieben. Und sich damit zur letzten verbleibenden Steuer-Oase gemacht. Bargeldverbot für den US-Dollar würde für die USA bedeuten sich selbst in die Bedeutungslosigkeit zu beamen. Weltweit, über alle Anlageformen, Währungen und Rechtsprechungen zu streuen ist das Gebot der Stunde.
    Vorausgesetzt man kann …

  3. Klingt panisch. So eine Baisse kommt alle 4 bis 8 Jahre. Die letzte begann in den USA Mitte 2007, in Deutschland zum Jahreswechsel 2007/2008, und endete Frühjahr 2009. Das Zeitfenster Mitte/Ende 2007 plus 8 Jahre, passt perfekt. Die Banken kriegen die Quittung für ihre vorherigen Kapitalerhöhungen. Eine CoBa stand bei 11 € umgerechnet mit den Kapitalerhöhungen auf Allzeithoch. Die Deutsche Bank nutzte nachrangige Anleihen. Jetzt kauft sie vorrangige zurück. Viele andere DAX-Konzerne hatten auch die Aktienanzahl in die explosiv steigenden Kurse deutlich erhöht.

    Zwischenzeitlich sollte es kräftige Erholungen geben und ich würde jedem raten erst in diese zu verkaufen.

    Wenn über 60% der DAX-Aktien Dollarbürgern gehören ist es regelrecht geisteskrank schwachen Euro und steigenden DAX zu zocken. Genau das wurde getan.

    Eine Ursache sind die Zentralbanken mit ihren Null- und Negativzinsen selbst. Damit bringen sie im Dienste bankrotter Staaten alle Finanzkonzerne in Not. Die wichtigste Ursache ist die Überbewertung des US-Dollars. Daran ist Traghi maßgeblich Schuld. Sein totaler Mißerfolg dokumentierte sich Freitag in den grottenschlechten BIP-Daten Frankreichs, Italiens und Griechenlands, die waren noch aufgemotzt. Auch Deutschlands BIP von 2,1% jj war durch Zurechnung von Rüstung, Forschung und Schattenwirtschaft, schwachen Euro und niedrige Ölpreise gepampert. Selbst das öl- und gaslastige Norwegen hatte weitaus bessere Zahlen zu bieten.

    Die wichtigste Ursache des Debakels ist die EZB und damit die Politikerkaste der Euromitgliedsländer. Was seit Jahren verzapft wurde, war einfach unfassbar. Das wird bereinigt. Wenn ich zu Anfang mit Statistik kam, dann zum Ende auch. So eine Baisse dauert eher selten länger als 2-3 Jahre. In 5 Jahren ist der DAX auf dem Weg in luftige Höhen, aber die Aktien im DAX könnten andere sein.

    • Es gibt nur eine Ursache dieses Debakels Namens Aufschuldungszwang im Geldsystem! Punkt. Die Notenbank sind hier nur das notwendige Folgewerkzeug. Ansonsten fliegt dieser Selbstbetrug nur noch schneller auf. Und unser aller Illusion eben auch. Dies kommt so oder so. Aber nun mit dem Preis den uns die „Eliten“ eben abverlangen, sprich die Implementierung eines Nachfolgesystems im Diktat. Ihrem Diktat, ihren Regeln. Und wir alle machen täglich mit, indem wir uns dies weiter gefallen lassen. Gefangen in der Illusion es würde auch ein Krümmel für uns alle pyramidal abfallen. Das perverse daran, diese Illusion ist eine Zeiteinheit X (selbst aktuell) sogar korrekt, bis der Preis eben bezahlt werden muss. Unser wahrer Motor heisst Energie = Macht. Dieses aktuelle, bewusst implementierte Geldsystem (es gäbe zig andere, welche elitär nicht gewünscht sind, da weniger Kontrolle für sie) ist in Folge das Benzin, um diesen Motor anzutreiben, auszuquetschen und die Verteilungsmatrix für diese Energiemacht zu kontrollieren.

      Draghi ist hier nur ein Vasallen und Erfüllungsgehilfe, ein mitlaufender IdeoLOGE. Ebenso die Politdarsteller als Entertainer. Gut bezahlt mit Privilegien und vor allem wieder Macht. Die dürfen sich mitteilen und bestimmen. Eine nicht zu unterschätzende Energieform, teils wichtiger wie Geld an sich.

      In 5 Jahren findet der DAX und all die Werte eine neue Ordnung der Wirtschaft vor, weil die alte mit größter Wahrscheinlichkeit implodiert ist. Wir erleben den Bruch der Mauer und dahinter versteckt sich mit Sicherheit nicht das alte Wirtschaftsparadies der fehl konditionierten Denker der vergangenen Zeit. Kein Trend läuft linear und noch immer denken wir in der Masse nicht über Makrobild. Wir sind es gewohnt Mikro zu denken, klein. Aber dieses große Bild ist eben nunmal da.

  4. . . . und wenn der Wähler es gar nicht fressen will, kommt die Bertelsmann Stiftung mit der entsprechenden Studie zur Abschaffung des realen Geldes!

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