Geschäftsmodell Deutschland ist gescheitert

Dem neuen Tragfähigkeitsbericht des Bundesfinanzministeriums zur Folge, drohen dem deutschen Fiskus auf Sicht einiger Jahre dramatische Risiken. Gegensteuern definiert sich durch höhere Abgaben. Doch bald gibt es nichts mehr zu holen.

Ohne Gegensteuern bekämen wir „eine nicht tragfähige Schuldenentwicklung„, heißt es im Bericht. Das Ministerium warnt vor einem zu geringen Handlungsspielraum für die Regierung. Dies bedeutet nichts anderes als Machtverlust. Die Mitarbeiter von Finanzminister Schäuble haben mehrere Szenarien durchgerechnet. Sogar im bestcase Szenario müsste gegengesteuert werden. Die sogenannten Primärsalden müssten ab sofort dauerhaft um 1,2 % des BIP verbessert werden, um die Staatsfinanzen tragfähig zu machen. Und das ganze, obwohl Deutschland im Moment für seine Schulden keine Zinsen bezahlt!

Der deutsche Staat muss gegensteuern, heißt es. Das heißt nichts anderes als Erhöhung von Steuern und Abgaben. Rechnet man alle Lohnnebenkosten, die Mehrwertsteuer, Sozialabgaben, GEZ und andere direkte Steuern zusammen, dann bekommt der Staat bereits heute  zwei Drittel von jedem Einkommen! Doch das ist ihm nicht genug, Er braucht immer mehr. Schäubles Tragfähigkeitsbericht offenbart, dass die Entwicklung immer schneller und heftiger werden wird. Das Geschäftsmodell ist gescheitert, denn irgendwann werden die Menschen erkennen, dass sie ihre Beherrscher nicht mehr finanzieren können.

Natürlich wird die staatsnahe Lückenpresse jetzt alles in Bewegung setzen, damit die neosozialistischen Zentralisten mehr vom Geld der Leistungsträger bekommen. Aktuelle Ideen: Enteignung durch Vermögenssteuer, Negativzins (mit Bargeldverbot), Überwachung, Propaganda, Zentralisierung von Macht, generell höhere Steuern und höhere Beiträge zu Zwangssystemen.

Immer öfters kritisieren Politiker und Medienvertreter den Hass, der ihnen entgegengebracht wird. Natürlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Politiker, die Ihnen über 50% ihres Einkommens abnehmen! Und selbstverständlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Journalisten, die dies auch noch toll finden und mit der Politik gemeinsame Sache machen.  Es wäre ja schlimm, wenn der Pöbel das Pack, das ihn ausraubt, lieben würde. Mehr zu diesem Thema hier….


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog. Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de.

liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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6 Antworten zu “Geschäftsmodell Deutschland ist gescheitert

  1. Sehr gut erkannt, einfach dargestellt und überzeugend formuliert!
    ABER, das glaubt Euch keiner. Leider.

  2. Doch, es müssen nur mehr mitbekommen…

  3. „Flüchtlinge“ als Sozialfälle rausstreichen, EU-Nettozahlungen streichen und „Hilfen“ für diverse Korruptniks sein lassen und nochmal rechnen. Die Typen, die Soziologie und Politwissenschaften „studieren“, dabei gleich als Hartz IV – Fälle berücksichtigen. Es ist nicht anzunehmen, dass die Sozis um Merkel Deutschland noch allzulange schinden und schikanieren dürfen. Ein Republikaner als neuer US-Präsident dürfte auch das Ende der derzeitigen Junta in Berlin und Bankfurt bedeuten. Gollum hat offenkundig langsam zuviel Geschmeiß „gerettet“.

    Was sollen denn die sozialistischen Brudervölker zu ihren „Finanzen“ so sagen? Frankreich ? Italien? Spanien? Und die kleineren Länder, beginnend bei den Niederlanden? Die Schwarze Null muß das mal in dem Kontext darstellen. Was Geld anbetrifft, existiert Deutschland seit dem Bruch der Maastricht- und Lissabon-Verträge durch die Merkel-Junta nicht mehr.

    Der Gerechtigkeit halber sei gesagt, dass Deutschland schon vor der Euroeinführung bankrott war. Der Euro ist die Währung der Krüppel und Lahmen Europas. Mit seinem Scheitern geht es zurück auf Los.

  4. Schon interessant, wie „überraschend“ diese Einsicht wieder einmal entsteht. Das die deutschen staatlichen und halbstaatlichen (z.B. Sozialversicherungen, Sondervermögen)) Haushalte in den nächsten Jahren definitiv außer Kontrolle geraten werden, ist jedem schon seit Jahren klar, der die Grundrechenarten beherrscht. Die Faktoren sind: 1. explosiv steigende Ausgaben u.a. wegen der Migrationskrise und aufgeschobener Investitionen, die irgendwann nachgeholt werden müssen, 2. Einnahmeausfälle aufgrund mangelnder Investitionen und der anstehenden neuerlichen weltweiten Kriseneskalation und 3. nicht zuletzt der irgendwann zwangsläufig auch gegen den Willen der Zentralbanken steigende Zinssatz, der die Refinanzierung der deutsche Staatsschulden unmöglich machen wird.
    Irgendwann kommt dann die Hyperinflation als sanft den Rest von Wohlstand und Schulden auslöschende Welle über uns…
    Leider werden dann aber schon die Voraussetzungen für eine Erholung der Weltwirtschaft fehlen, denn über all dem steht nun die langsam sich verschärfende Verknappung natürlicher Ressourcen, ohne die ein Wiedererstarken des Kapitalismus nicht möglich sein wird.
    Aber wenigsten kriegt Herr Schäuble die Krise, von der er meinte sie zu brauchen, um die von ihm angestrebten Veränderungen herbeiführen zu können.

    • Gute Ausführungen.
      Es gibt da einen Fundamentalen Kernhintergrund.
      Die begrenzte Verfügbarkeit von Möglichkeiten.
      Zuviele erliegen dem Glauben der oder die Anderen hätten und könnten.
      Beispiele:
      Die Sozis glauben der Staat könnte grenzenlos verteilen.
      Die Unternehmer glauben der Konsument könnte grenzenlos Konsumieren.
      Die Arbeitnehmer glauben der Patron könnte Grenzenlos mehr Bieten.
      Exportierende Staaten könnten Grenzenlos Exportieren die Anderen grenzenlos Importieren.
      Gütertausch Handel setzt sicher Produktieve Effekte frei, jedoch auch hier nicht endlos und grenzenlos.Und alle Zusammen glauben der ganze ,,Kuchen,, könnte grenzenlos
      Wachsen. Das ,, Gekläff,, kennt doch innzwischen jeder Nüchterne.
      Mehr von dem von diesem und jedem. Mehr Menschen, mehr Wachstum, mehr Hilfen, mehr Absatz, mehr von Dem und Diesem, von Frieden und weiss der Kukuk was auch immer.Irgendwann ist dann eben Sense weil es nicht mehr hat oder schlicht weil es nicht mehr geht. Und da sind dann noch die ganz ,,schlauen,, die glauben mit ein bischen weniger von dem und diesem ginge das dann schon, auch da Pustekuchen geht am Ende auch nicht schlüssig auf.
      Tja und wenn sense dann beginnt das grosse Heulen und Jammern,
      Schuldig am Ende Logo,sind immer Der,Die Anderen.
      Grins, das sind die knallharten Fakten.

  5. Wenn es soweit ist das die Abgaben 3/4 eines jeden Einkommen ( Leistungsträger) betragen, wird sicher mit dem verbleibenden 1/4 der Konsum, das Wirtschaftswachstum geradezu explodieren …
    Blöd wäre dann wenn viele, viele sich dazu entschließen sich in die Sozial-Hängematte zu legen – dann wars das mit dem “ reichen Deutschland“ !
    Frage an all die Bürgermeister welche Jahre/ Jahrzehnte lang kein Geld über hatten um wesentliche Dinge in Gang zu bringen oder wenigstens vorhandene Dinge Instand zu halten – nun aber enorme Summen “ bereitgestellt“ werden können … um – vorübergehenden Flüchtlingen – die Integration (!) möglich zu machen. Es wird demnach an Migration gedacht anstatt an vorübergehendem Schutz.

    Aber egal … – denn die Rechnung ist nicht zuende gedacht, weil an JEDEM Migranten … natürlich auch viele, viele Leute/Branchen sehr gut verdienen … ergo muss man von den Kosten abziehen was wieder zurückfließt in den Kreislauf der (Miß)Wirtschaft !

    Mal abwarten was passiert wenn am Mindestlohn “ gedreht“ wird und all die Menschen die sich hier im “ Paradies“ ein gutes Leben erträumten, am Ende feststellen müssen das sie zwar ( ggf.) vor dem einen Terror flohen – um in einem anderen Terror zu landen.
    Diejenigen die eh nur herkamen um sich zu nehmen … was sie begehren, interressiert die Staats-Bilanz ihres Aufenhaltslandes garantiert weit unter NULL !!

    Wenn sich das Arbeiten nicht mehr lohnt hört man auf, zumindest geht der, seiner Motivation, beraubte Leistungsträger in die sogenannte “ Innere Kündigung“ – mal sehen wieweit das Ganze noch gehen wird, denn spätestens wenn der “ Kuchen“ – gefühlt – immer kleiner wird werden die Kämpfe um denselben immer härter ausgetragen. Und zwar “ im Kleinen“ wie “ im Großen“ wie unschwer schon jetzt zu erkennen ist !

    “ Plötzlich „auftauchende, enorme, überraschend … hohe Steuereinnahmen sind so zu werten wie ebenso “ plötzlich“ auftauchende, enorme, überraschende Haushaltslöcher … … beide kommen immer gerade dann in Sicht … wenn es der Politik in den jeweiligen Kram “ passt“.

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