Finanzkrise: Älter. Härter. Besser.

Als in 2008 die Regierungen gewaltsam ihre Bevölkerung ausraubten um mit der Beute (sog. „Steuereinahmen“)  Banken zu retten, gab es viele Kritiker. Einige bezeichneten die Bankenrettungen als Insolvenzverschleppung. „Die Pleiten werden in die Zukunft verschoben und kommen als noch größerer Bumerang zurück“, so der Tenor.

red

Und nun 8 Jahre später ist sie wieder da! Sie ist Älter, Härter und Besser! In Italien tickt eine unfassbare Zeitbombe. Dagegen waren Lehman oder der Brexit der reinste Kindergeburtstag. Jeder zweite notleidende Euro in der Eurozone gehört zu einer italienischen Bank. Mithilfe der staatlichen Garantien (vielen Dank nochmal an die vertrottelten Teutschen) haben italienische Banken ihre faulen Kredite seit 2008 auf 360 Milliarden Euro vervierfacht. Das machen verbrecherische Politiker immer so: Wenn man ein Problem nicht lösen kann, dann vervierfacht man es einfach. Zur Entschärfung der Lage fordert man nun natürlich wieder frisches Geld, welches man sich gewaltsam von den Leistungsträgern ergaunert. Dann kommt in einigen Jahren „Älter. Härter. Besser. Teil 3“ in die Kinos.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

2 Antworten zu “Finanzkrise: Älter. Härter. Besser.

  1. 2008 der vielzitierte ,,Wendepunkt,, beginn der vorsierten Geldmengenausweitung ? Das begann deutlich früher, zwischen 1985 und 1990. Die Theoretisch ,,Grundlagen,, wurden bereits wiederum rund 10-15
    Jahre zuvor im Angelsächsischen Raum verkündet.Das einigermassen solide Wirtschaftsgebaren, die Verfechter wurden faktisch ausgesperrt.
    Sicher die Politik der permanenten Geldmengenausweitung hat scheinbar prächtig funktioniert, der Mechanismus ist bekannt. 2008 Markiert nicht der Beginn einer Kriese sondern das Ende einer verunglükten Ökonomischen Irrlehre.Die reduzierung der Wirtschaftspolitik auf Monetäre Massnahmen und Mechanismen. Das, das nicht nachhaltig funktionieren kann, war vorhersehbar, wenn man wollte. Geldpolitik und Realwirtschaft sind untrennbar aufs engste inneinander verwoben. Ein wenigstens einigermassen solides Wirtschaften ervordert das fahren einer verknüpften
    Doppelschiene, Massnahmen im Monetären und Realwirtschaftlichen Bereich.
    Tja sehr unerfreulich, jetzt sind eben gleich 2 ,,Dinge,, im Eimer die Monetäre und die Realwirtschaftliche Komponente.
    Da ist jetzt guter Rat teuer die die Karre steckt zu Schrott gefahren glichzeitig in einem bodenlosen Sumpf und ist in diesem Sumpf mit steigender Geschwindigkeit am Absaufen.
    Ein kluger Denker im alten Griechenland hat den Kern der Sache bereits vor über 2000 Jahren erkannt.
    Zitat: Gebt mir einen Fixpunkt und ich hebe die Welt aus den Angeln.
    Das dumme, es gibt den NICHT den Fixpunkt.

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