Persönliche Krisenvorsorge wird immer wichtiger

Brüssel-Paris-Nizza-Türkei-Würzburg-München: Die Einschläge kommen immer näher. Terroranschläge, Amokläufe und Putschversuche entscheiden in nur wenigen Sekunden über Leben oder Tod.

Die Krisenvorsorge beschäftigt sich damit, den Krisenfall zu überstehen. Als wichtiges Element, das man schon im frühen Stadium der „Krise“ benötigt, zähle ich das Thema Selbstverteidigung. Der Pöbel hat Hunger – was dann?   Der Sparer merkt, dass er nur Kredite vergeben hat – was dann? Die Menschen sind in Not – was dann? Ein religiöser Spinner dreht durch – was dann? Es macht auch Sinn, Verteidigungswaffen zu besitzen. Hierbei meine ich Dinge wie Pfefferspray. Das wichtigste aber ist ein gesunder Geist und ein trainierter Körper. Alles Gold der Welt ist für mich nichts mehr wert, wenn ich meinen Körper nicht verteidigen kann. Interessant sind auch die Randnotizen aus der Türkei: Während des Putschs haben die Menschen Lebensmittelmärkte und Geldautomaten leergeräumt. Es macht zur Krisenvorsorge also auch Sinn, immer genügend Bargeld und Lebensmittel vorrätig zu haben. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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3 Antworten zu “Persönliche Krisenvorsorge wird immer wichtiger

  1. Selbstverständlich ist eine vernünftige Kriesenvorsorge wichtig. Sie beginnt m.E. schon bei einem gepackten Notfallrucksack, mit dem man schnell und ohne lange überlegen zu müssen sein gewohntes Wohnumfeld verlassen kann. Eine weitere Kriesenvorsorge ist jedoch sehr stark vom derzeitigen Umfeld (Land oder Stadt, Haus oder Mietwohnung) abhängig. Hier würde ich als das wichtigste eine Vernetzung mit verläßlichen Freunden/Familienangehörigen ansehen, um in Krisensituationen als Gruppe agieren zu können.

  2. Sicher sinnvoll die Empfehlungen.
    Doch das bleibt nur für begrenzte Zeit wirkungsvoll.
    Tage- Wochen,allenfalls einige Monate.
    Wir alle haben uns an das Leben das wir führen gewöhnt.
    Sehr vieles in unserer Versorgung auch Entsorgung erscheint
    uns als fixe Selbstverständlichkeit.
    Wasserversorgung-Entsorgung-Strom und noch sehr vieles mehr.
    Die aktuelle Gesellschaft und Strukturen sind deutlich anfälliger für
    Kriesen,als die meisten wahrhaben wollen und offenbar können.
    Es feht den meisten an denn Kenntnissen am Wissen wie die
    Strukturen in den unvermeidlichen Zusammenhängen und Zwängen
    funktionieren und den Grenzen der Funktionsfähigkeit.
    Die beste Kriesenvorsorge kann nur ein Staat bieten, der entsprechend
    sinnvoll aufgestellt ist, heisst einen entsprechenden realistischen Notplan
    in der Schublade hat, um zumindest möglichst vielen Bürgern zumindest
    bestmöglich das nackte Überleben sichern kann.
    Diesbezüglich sind die Voraussetzungen nur noch in wenigen Staaten
    gegeben und möglich. Einige können nur noch wenige Wochen durchhalten.Andere einige Monate. Ein Jahr oder mehr, huch die
    muss man suchen.
    Die Menschheit kann sich schlicht keine grosse Kriese leisten.
    Kommt trotzdem eine, wird das unabwendbar hässlich sehr hässlich.

    • Zitat: „Wir alle haben uns an das Leben das wir führen gewöhnt.
      Sehr vieles in unserer Versorgung auch Entsorgung erscheint
      uns als fixe Selbstverständlichkeit.“
      Hier muss ich Ihnen (leider) zustimmen. Unsere komplette Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist heute industriell aufgezogen. Das fängt beim Saatgut an, geht über Traktoren und Erntemaschinen und endet bei der industriellen Verarbeitung. Und bricht nur ein Glied in dieser Kette, sieht es ganz böse aus. Es lassen sich nun einmal nicht binnen weniger Monate Alternativen schaffen. Das fängt beim Treibstoff an, geht über Zugtiere für einfache Bodenbearbeitungsgeräte und endet beim Dorfbäcker der über einen Holzbackofen verfügt. Etwas besser haben es da noch (aus heutiger Sicht) unterentwickelte Gebiete in Afrika oder Südamerika. Die Menschen dort werden uns Europäer vermutlich überleben können.

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