Menschlichkeit & Hilfsbereitschaft in München: Wir brauchen den Muttistaat nicht!

Nach jeder Tragödie hört man links- und rechtsradikale Spinner, die nach einem starken Beschützerstaat rufen. Insbesondere München zeigt: Die Menschen beschützen sich selbst und sind als Gesellschaft hilfsbereit.

Nach einigen Vorfällen haben nun manche begriffen, dass sie in Gefahr sind und rufen nach mehr Staat. Der aktuellen Euzi-Regierung werfen sie Versagen vor, weil diese die Menschen angeblich nicht mehr schützen kann. Statt sich selbst zu schützen, mit Pfefferspray, legalen Waffen, Selbstverteidigung oder einem Teaser, sollen das natürlich andere machen. Man ruft nach einem starken Beschützerstaat. Was macht der Beschützer eines Hundes? Er sperrt ihn in einen Zwinger. Wie beschützen Eltern ein Baby? Mit Überwachungstechnologie („Babyphone„). Der Staat löst keine Probleme, sondern er ist das Problem. Wir brauchen nicht mehr Staat sondern mehr Mensch.

Staat – das ist die Organisation, die jedem von uns über die Hälfte des Einkommens abknöpft. Man kann sich nicht wehren, weshalb man hier den Straftatbestand „Raub“ unterstellen könnte. Politiker wollen uns beherrschen und bevormunden. Diesen Psychopathen eine Beschützerrolle zu geben, halte ich für einen großen Fehler. Eine freie und mündige Gesellschaft ist wehrfähig und hilfsbereit. Es ist Aufgabe des Staates in einer akuter Gefährdungslage einzugreifen, doch bei allem anderen soll er sich raus halten. Die Menschen werden lernen müssen, wie man sich und sein näheres Umfeld individuell verteidigen und beschützen kann.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

7 Antworten zu “Menschlichkeit & Hilfsbereitschaft in München: Wir brauchen den Muttistaat nicht!

  1. *Kommentar von der Moderation gelöscht* Grund: Nationalistisch.

  2. mikeondoor-news.de

    jenny, du bringst es auf den punkt. aber möchte unser staat den verantwortungsvollen – sprich eigenverantwortlichen bürger überhaupt?
    statt eigenverantwortung werden die bürger unter generalverdacht gestellt – wir alle sind ja potentielle terroristen – und die überwachung/bespitzelung mit enormen kosten nimmt stetig zu…
    hier weiter

  3. Pingback: Aktuelles vom 23.7.2016 | mikeondoor-news

  4. Der Beschützer eines Hundes? Verdrehte Tatsache! Der Hund soll sein Herrchen/Frauchen beschützen. Eigentlich ist er eine Waffe, einige der wenigen , die ohne Waffenschein geführt werden dürfen.

    Was in der letzten Nacht in München abgegangen ist erscheint in höchstem Maße surreal : Mehrere tausend “ Einsatzkräfte “ der Polizei. Die Wortwahl ist sehr wichtig, denn es sind keine „Menschen“ der Polizei. Das läßt den Schluß zu , dass diese einschlägige Beamtenlaufbahn mit der Ausbildung zum hierarchisch organisierten Befehlsempfänger und Menschenbefehler einhergeht. Zu Zeiten von Isar 12, der Kultserie aus den 60er Jahren über die Münchner Polizei, hätten Resch und Dombrowski das ganz alleine in den Griff gekriegt. Die beiden waren in ihrer Art noch durchaus menschlich.

    Damit zum Staat: Allseits bekannt , allseits schnell gerufen, aber nicht für alle erkennbar definiert. Mensch scheint er nicht zu sein, viel eher menschenbefehlend. Meine momentane Meinung ist, der Staat besteht aus den Politikern und ihren Beamten. Dabei sind die kleinen Beamten der unteren Ränge in der Zwickmühle. Für den Preis des garantierten lebenslangen Lohnes und Brotes müssen sie ihren Weisungsgebern folgen. Die Cleveren unter ihnen gehen bei vollen Bezügen in Frühpension. Über Beamten gäbe es noch viel mehr zu schreiben.

    Politiker brauchen keine Ausbildung, wie ein ehemals Taxi fahrender deutscher Vizekanzler und aktuell eine Scheinvolljuristin zeigen, aber allen Politikern gemeinsam ist der Ruf: „Wir brauchen…“
    Das läßt sich auf den gemeinsamen Nenner Habgier reduzieren, Sowohl im Plural, als auch im Singular. Sie haben rundpolierte Textbausteine, welche sie akribisch auswendig gelernt haben um mit vielen Worten nichts zu sagen. Das soll Unangreifbarkeit und „Alternativlosigkeit“ suggerieren.
    Und nun sehen sie Ihre Chance gekommen uns unsere Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit abzudackeln.

    Schließlich sind wir wieder auf den Hund vom Anfang des Beitrages gekommen. Wir sind der/die Hund(e) und sollen nicht in den Zwinger gesperrt werden , sondern freiwillig in ihn hinein gehen.

  5. Wie sich nach dem Stand der Dinge steht handelt es sich um
    einen Einzeltäter. Vor allem für die Opfer sehr tragisch.
    Letztlich muss man dies unter der Rubrick allgemeiner Kriminalität
    einordnen.Auch bei Tragischen Unfälle ist es an der ,,Tgesordnung,,
    das es verletzte und Tote gibt. Alles ist nun einmal nicht vermeidbar.
    Unangebracht und fragwürdig ist es wenn solch tragische Ereignisse
    für Politiker sowie anderer Kreise missbraucht wird. Durchsetzung von
    Politischen Zielen und dergleichen mehr. Diesbezüglich volle Zustimmung.
    Nicht duldbar sind Organisierte Taten, aus Politischen oder Weltanschaulichen Gründen, Das hat eine andere Dimension.
    Doch auch hier gilt es die Verhältnismässigkeit zu wahren.
    Es soll und darf nicht sein das, dies als Vorwand missbraucht wird, um die legitimen Rechte der erdrückenden Mehrheit schleichend auszuhebeln.
    Es ist Sache des Staates gegen Gruppen oder Organisationen
    die, die von der erdrückenden Mehrheit und mehr oder weniger gewünschte und mitgetragene Rechtsordnung vorzugehen.
    Leider spielen da Politiker und Medien eine denn doch nicht
    immer saubere Rolle,da ist denn doch so einiges gelegentlich erheblich Fragwürdig.
    Eine scheinbare ,,Nebensächlichkeit,, eine Lehre aus diesem Ereignis
    wird mit sicherheit KEIN Thema sein.
    Wie ,,wenig,, es doch braucht um eine ganze Stadt für Stunden faktisch lahmzulegen.In diesem Fall musste eine kleine Armee zur bekämpfung eines durchgeknallten mit einer Pistole aufgeboten werden.
    Da kann auch ein ix belibiges anderes Ereignis, scheinbare Kleinigkeit ganze Strukturen lahmlegen. Kurzzeitige sind ja des öfteren zu beobachten.
    Wie sieht das aus wenn so etwas über Wochen oder Monate dauert?
    Fazit:
    Wir leben in einer sehr fragielen Welt und Strukturen.
    Wieviel an Störung verkraftet diese Welt und Strukturen?
    Nüchternerweise MUSS man veststellen sehr viel deutlich weniger
    als die erdrückende Mehrheit auch nur ahnt und oder wahrhaben WILL.
    Beispiel Finanzsystemzusammenbruch:
    Haben für einen solchen Fall die Spitzenverantwortlichen irgend etwas
    in einer Schublade oder eine wenigstens Grobrastervorstellung,WIE man
    ein solches Ereignis im Griff behalten will und KANN?
    Grins, (oder eben auch nicht) habe da den sehr dringenden Verdacht
    da ist das schiere und totale NIX:
    Na dann mal schönes Wochenende, Prosit Gemeinde.
    Freundliche Grüsse.

  6. Politiker schaffen Probleme um dann vermeintliche Lösungen anbieten zu können, um ganz nebenbei alle Rechte abschaffen zu können!
    Frankreich und Türkei haben schon den ausnahme Zustand bald und auch in Deutschland? Dann kann jeder der nicht auf Linie die gewünschte Meinung vertritt die Wohnungstür eingetreten werden! Das nennt sich totale Diktatur!

  7. Das mit dem Nachtwächterstaat funktioniert nicht wie man z.B. an den USA sieht.Einmal mit dem Gewaltmonopol ausgestattet expandiert das Staatswesen nur noch.Staaten sind nie durch freiwillige Verträge mit dem Volk entstanden sondern immer durch die Selbstermächtigung einer kleinen Gruppe. Ihr Ursprung sind immer Ausbeutung und Gewalt.

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