Merkelkritik darf kein Exklusivrecht für Rechtspopulisten sein

Merkel spaltet das Land. Entweder man steht hinter ihr, oder man ist rechtspopulistisch. Dieses bipolare Schwarz-Weiß-Denken ist sehr gefährlich für eine Demokratie.

Die Flüchtlingskrise ist meiner Meinung nach nicht die größte Verfehlung von Frau Merkel. Viel schlimmer sind die vielen Lügen und Missetaten rund um die Fiskalpolitik, Eurorettung, Bankenrettung, NSA-Affäre und Infrastruktur. Viele Merkel-Themen endeten einfach nur im Chaos. Trotz zahlreicher Entlastungsversprechen meldet der merkelsche Fiskus immer wieder Rekordeinnahmen. Die Eurokrise ist nicht gelöst sondern nur verschleppt. Diese Regierung ist gescheitet. Diese Kanzlerin ist gescheitert.

Die Medien sollten jetzt nicht den Fehler machen, jegliche Merkelkritik als Exklusivrecht den Rechtspopulisten zu überlassen. Es kann auch Merkelkritik von links geben oder noch besser: Von liberal! Für weltoffene, freiheitliche und friedliche Menschen ist Merkel ein absolutes NoGo. Der Personen- und Führerkult rund um Angela Merkel ist bereits so absurd, dass alles und jeder als Nazi gilt, der die Kanzlerin nicht vergöttert. Politik darf nicht bipolar sein. Es gibt nicht nur links und rechts!

Mit den paar Flüchtlingen werden wir schon irgendwie klarkommen. Es ist zwar eine aufgezwungene Humanität, aber als Menschen ist es unsere Aufgabe anderen zu helfen. Wer Banken rettet, kann auch Menschen retten. Und genau da liegt das größere Problem: Nicht die Flüchtlinge bedrohen unseren Wohlstand. Nein, es sind andere Dinge, für die Merkel steht: Das globale Luftgeldsystem, die Derivatebombe, Bankenkartelle, Giralgeldschöpfung, Anleihenblase durch Negativzins, Rekordschuldenberge und zentralisierte Machtkonzentration sowie betreutes Wählen in der EU. Gegen diese wirklichen Merkel-Risiken sind die Flüchtlinge nicht unbedeutend, aber minder schlimm.

Freie, weltoffene, liberale Menschen müssen sich endlich trauen, sich gegen den ausufernden Merkelismus zu wehren. Viele zieren sich, weil sie die Nazikeule fürchten. Brecht das Merkel-Kritik-Monopol der AfD!


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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8 Antworten zu “Merkelkritik darf kein Exklusivrecht für Rechtspopulisten sein

  1. Hallo, sehe ich auch so. Okay. Hallo ond Okay, damit die Internet – Spitzel mich als Junkie „identifizieren“ können. Die haben ja sonst nichts zu tun. 🙂

  2. Ich stimme den Aussagen des Textes weitgehend zu. Kritik am Kritikwürdigem muss immer erlaubt sein und ist ein Grundmerkmal von Demokratie. Dieses haben die Deutschen allgemein, die deutschen Journalisten und die deutschen Politiker nur in Teilen verstanden. Kein Wunder, die Demokratie ist in Deutschland jung und wurde den Deutschen eher übergestülpt, als dass sie sie sich erarbeitet hätten. Merkel hat sich zahlreiche massive Verfehlungen geleistet, welche die langfristig folgenschwerste davon ist, darüber lässt sich streiten. Kulturen ändern Kulturen jedoch mehr als eine Wirtschaftskrise. Und bitte, können wir das Gerede von den sogenannten ‚Populisten‘ einfach mal lassen? Das ist der negative Spin der Neoliberalen, den erst die Politiker, dann die Journalisten und nun alle ungeprüft verbreiten.

  3. Merkel ist nicht gescheitert. Sie hat es nie versucht.

  4. Andreas Huber

    Volle Zustimmung !

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  7. Pingback: Linkliste gegen das Vergessen: Angela Merkel | Dokumente

  8. Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass „Rechtspopulist“ heutzutage mehr der Diffamierung dient als der tatsächlichen politischen Einordnung. Die AfD vertritt teilweise Standpunkte, die mit der Linkspartei identisch sind, ebenso viele liberale Ansätze. Eben das macht es ja für die Konsensparteien so schwer, sachlich gegen die AfD zu argumentieren, eben weil sie objektiv nicht in das Links-Rechts-Schema passt.

    Ich selber verorte mich im liberalen, evtl. liberal-konservativem Spektrum, und ich bin schon so oft mit der Nazikeule bearbeitet worden … wie gesagt, mit einer politischen Einordnung haben diese Beleidigungen nichts mehr zu tun. „Du bist rechts“ ist die linksgrüne Version des kindlichen „Du bist voll doof“.

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