Trump-Hausse könnte ein Strohfeuer sein

Erst runter, dann hoch und dann wieder runter und dann wieder hoch! Inzwischen sieht der breite Aktienmarkt ziemlich gut aus, doch der Schein könnte trügen. Die folgenden 4 Gründe sprechen für ein Strohfeuer.

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  • Die Zinsen

Die Zinsstrukturkurve ist steiler geworden. Das heißt die kurzfristigen Zinsen sind noch immer negativ, während die langfristigen Anleihen wieder etwas besser rentieren. Der Aktienmarkt dürfte mit den gefallenen Anleihenkursen korrelieren. Viele Staatshaushalte können steigende Zinsen nicht verkraften.

  • Die Bankaktien

In Erwartung einer heftigen Trumpflation wurde die Zinsstruktur steiler, was Banken generell gut gefällt. Banken können nun wieder durch die Fristentransformation Geld verdienen: Sie nehmen kurzes Geld auf und verleihen es langfristig. Aber: Erhöht die FED bald den Leitzins (kurzer Zins!) dann ist die Differenz erstmal wieder weg.

  • Öl

Die OPEC hat ihre Fördermengen bekannt gegeben. Die Öl-Preise rauschen heftig in den Keller. Auch dies spricht gegen eine Trumpflation. Zudem sahen viele ein billiges Öl als negativen Faktor für die Märkte. Auch andere Rohstoffe (z.B. Metalle) sind seit gestern wieder unter Druck.

  • Die USA schlittert in die Rezession

Einige kühle Rechner von der Wall Street meinen, egal wer Präsident wird, die nächste Rezession in den USA wird ohnehin bald beginnen. Nach acht Jahren Aufschwung sei das eben der normale Zyklus.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

3 Antworten zu “Trump-Hausse könnte ein Strohfeuer sein

  1. USA in die Rezession? Durchaus möglich.
    Also so doll war der ,,Aufschwung,, der letzten 8 Jahre
    denn wohl kaum, sonst hätte der Trump die Wahl nicht gewonnen.
    Wenn die wirklich was für die Verarmenden erreichen wollen,
    haben die nicht so viele Möglichkeiten ausser einer weiteren
    Ausweitung der Geldmenge = Schulden.
    Am Wahrscheinlichsten ist wohl ein weiter wie gehabt.
    Allzuviel Spekulieren bringt da nicht allzuviel.
    Würde auch eine grundsätzliche Neuorientierung nicht komplet ausschliessen.
    Zb.Revitalisierung der US Wirtschaft= Rückverlagerung der
    Realproduktion in die USA.Logo mit entsprechender Wirkung für
    die in die USA exportierenden.
    Offen gestanden der Ökonmische Sachverstend der Zukünftigen
    Regierungsmannschaft ist mir zuwenig bekannt resp.ist offen.
    Sollten die ganz hart an die Sache gehen, könnte es auch eine
    Währungsrevorm geben heisst eine neue Währung aufgleisen =
    sich kalt Entschulden. Logo mit entsprechenden Wirkungen International.
    Tja mal abwarten wie sich das entwickelt.

  2. Die ganzen Basismetalle sind wie blöd seit dem Wahlsieg von Trump gestiegen. Hier mal der Kupferpreis als Beispiel: http://www.finanzen.net/rohstoffe/kupferpreis. Ob der Markt glaubt, die Konjunktur würde anziehen, oder ob das eher wegen Rüstungsgüter ist, weiß ich leider auch nicht

  3. Das Establishment will natürlich seine Macht behalten. Trump muß jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen. Die Alternative wäre vermutlich ein neuer amerikanischer Bürgerkrieg geworden. Man hat sich verzockt; mit dem Dollar, mit der Realwirtschaft, mit der Vermischung vieler Völker.
    Ob das mit Trump hinhaut, ist eine interessante Frage. Klappt es nicht – und dafür spricht einiges – wird in vier Jahren die linke Garde hinter Clinton zu einem vernichtenden Schlag gegen die weißen Amerikaner ausholen.
    Es gibt immer einen Plan B.

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