Geldanlage: Ausschüttung nicht mit Rendite verwechseln

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie scheinen sehr viele Menschen darauf zu stehen, wenn ihnen jemand Geld überweist. Sogar wenn sie es selbst sind.

In Zeiten mickriger Zinsen und schwieriger Märkte müssen sich Verkaufsprofis stets etwas neues einfallen lassen. Der neuste Trend schielt auf die Ausschüttungen. Finanzinstrumente sollen regelmäßig Beträge an die Anlegenden auskehren. Bekannte Vertreter dieser Spezies sind Aktienfonds, die eine Dividendenstrategie fahren, aber auch Immobilien- und Obligationenfonds blasen nun in dieses Horn. Bitte nicht falsch verstehen: Ausschüttungen können immer dann sinnvoll sein, wenn die Anlegenden den Cashflow brauchen (z.B. Stiftungen). Aber wie ist es bei privaten Sparenden? Sind diese Leute auf die paar Rappen angewiesen?

Viele Investmentfonds haben schon immer thesauriert, oder die Ausschüttungen in neue Anteile angelegt. Nun werden Sparende davon überzeugt, die Ausschüttungen in bar zu bekommen. „Dann kann man den Erfolg besser sehen“, heißt es. Einige Fonds versprechen sogar „stabile“ Ausschüttungen, obwohl die Wertpapierkurse innerhalb der Fonds gewissen Schwankungen unterliegen. Dies geht natürlich nur dann, wenn der Fonds Substanz auskehrt. Die Anlegenden überweisen sich dann ihr eigenes Geld und halten es für Rendite. Die Kurse der Finanzinstrumente sinken um den Betrag der Ausschüttung. So hat man zwar mehr Geld auf dem Konto, aber weniger im Depot.

Zum Thema: Hohe Dividendenrendite als Warnzeichen


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog. Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de.

liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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3 Antworten zu “Geldanlage: Ausschüttung nicht mit Rendite verwechseln

  1. Hans von Atzigen

    Grins, ist doch Logo freut sich doch faste jede,jeder wenn er etws bekommt.
    Empfehle da etwas Weiterbildung in allgemeiner Verhaltens-Psychologie.
    Gute Fachliteratur, Allgemeine Invormationsmöglichkeiten usw.
    Sehr wichtig ist das man solche ,,Erkenntnisse,, jeweils immer mit dem
    Alltag,der persönlichen Wahrnehmung und aufmerksamenm Beobachtung
    abgleicht und verabeitet.
    Bestmögliche Resultate ergeben sich nun einmal nur aus der Kombination von Theorie und Praxis= Alltag.
    Weltfremde Theoretiker gibt es ja jede Menge, insbesondere bei den
    sog. Elitten.Grins Augen und Ohren offen halten.
    Das Gegenstück sind diejenigen die, die Theoretische Komponente nicht kennen, das sind dann die ,,Opfer,, die dann in schönster Regelmässigkeit über den Tisch gezogen werden. Auch Logo kann jedem passieren, wichtig ist daraus zu lernen.
    Die Erkenntnisse der Wissenschaft werden doch laufend, auch in Sache Verkaufsstrategien usw. auch Politik, inkl. Medien, Lacher, in die Praxis ein und verarbeitet.
    Freundliche Grüsse

  2. Mist, du hast mich erwischt! Auch ich wähle instinktiv lieber ausschüttende Fonds. Getreu meinem Motto, besser den Adler in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
    Markus ( https://der-5-minuten-blog.de )

  3. Korrekturvorschlag:
    „wenn die Anlegenden den Cashflow brauchen“ ersetzen durch
    „wenn die Anlegenden die Cashflowenden“ brauchen
    Wie doppeldeutig, und gleichzeitig pc, hihi.

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