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Geld: 5 Dinge, die man noch in 2016 erledigen sollte

Der Jahreswechsel rückt näher und „zwischen den Jahren“ haben viele Leute frei. Diese freie Zeit könnte man dafür nutzen, noch schnell wichtige Dinge zu erledigen, denn manches kann nicht bis 2017 warten!

  1. Sondertilgung. Viele Kreditverträge sehen Sondertilgungen vor, allerdins sind diese auf ein Kalenderjahr bezogen. Wer in 2016 noch keine Sonderzahlung getätigt hat, sollte dies jetzt tun, damit das Recht nicht verfällt.
  2. Riester & Rürup. Wer will, kann mit einer Sondereinzahlung das Fördermaximum aus dem Vertrag holen. Wer mit einer außerplanmäßigen Einzahlung bis maximal zur Förderhöchstgrenze auffüllt, freut sich bei der Steuererklärung im Frühjahr 2017.
  3. Freistellungsaufträge. Oft ist der Freistellungsauftrag (801 € pro Person) auf mehrere Banken verteilt. Wer am 31.12. Zinsen erwartet (z.B. alter Bausparvertrag), sollte seine Freistellungsaufträge vorher prüfen und ggf. anpassen. Wer Steuertöpfe per Depotübertrag transferieren möchte, dürfte jetzt leider schon zu spät dran sein.
  4. Zulagen. Die Wohnungsbauprämie für 2014 kann nur noch bis zum 31. Dezember beantragt werden. Auch der Antrag auf die Riester-Zulage für 2014 kann nur noch bis zum Jahreswechsel gestellt werden.
  5. Wertpapiere. Hat jemand in 2016 auf einen Kursgewinn Steuern bezahlt und besitzt eine Position mit Buchverlusten im Depot, so kann es Sinn machen, diese noch vor 2017 zu verkaufen, damit die bezahlte Steuer von der Bank zurükkommt und nicht erst über die Steuererklärung.

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Schäuble plant höhere Steuern für Sparer

Schäuble will die Abgeltungssteuer kippen. Einem Bericht zufolge rechnet er mit Mehreinnahmen von rund zwei Milliarden Euro. Und dies nur wenige Wochen nach Merkel´s „es wird keine Steuererhöhungen geben“.

Die Abgeltungssteuer ist nicht unumstritten, aber sie ist einfach: Jeder Kapitalertrag wird mit 25% versteuert. Vor 2009 waren Kursgewinne steuerfrei, wenn man das Papier über die Spekulationsfrist (12 Monate) hinaus gehalten hat. Bei Immobilien gibt es diese Frist noch immer (10 Jahre). Die Abgeltungssteuer ist wegen der Doppelbesteuerung sehr unfair, weil Aktien nur dann steigen, wenn die Unternehmen NACH Steuer Gewinne machen. Auch Dividenden werden aus dem Nachsteuergewinn ausgeschüttet. Rechnet man Unternehmenssteuern und die heutige Abgeltungssteuer zusammen, dann werden Dividenden bereits jetzt mit über 48% versteuert. Doch Schäuble will mehr. Weil er gierig ist und niemals genug hat.

Das Bundesfinanzministerium rechnet laut einem Spiegel-Bericht mit zwei Milliarden Euro Mehreinnahmen, wenn auch auf Kapitalerträge wieder 42 Prozent Einkommensteuer fällig würde. Was hierbei wahrscheinlich fehlt, sind eventuelle Werbungskosten, die Anleger dann (wieder) geltend machen könnten. Auch steht die Frage nach einem Freibetrag im Raum. Unterm Strich sollen die deutschen Sparguthaben mit 2 Milliarden Euro belastet werden – das ist der Plan. Obwohl die sog. Kanzlerin vor wenigen Wochen noch sagte, dass es „keine Steuererhöhung“ geben wird. Die Halbwertszeit der Lügen wird immer kürzer. Dies zeigt wie verzweifelt, unfähig, chaotisch und machtlos die deutsche Regierung inzwischen ist.

Mal eine persönliche Frage an die Wähler der Euronazi-Einheitspartei: Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man am laufenden Band verarscht, betrogen und belogen wird? Das muss sich doch schrecklich anfühlen, oder?


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