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Wilde Verschwörungstheorien um BlackRock

Das österreichische Wirtschaftsmagazin „Trend“ schreibt in seiner aktuellen Ausgabe (6/2017) über den Vermögensverwalter „BlackRock“, dass dieser die  Welt angeblich aus dem Hintergrund regiert. Was ist dran an dieser Verschwörungstheorie?

Das Wirtschaftsmagazin „Trend“ ist natürlich nicht als erstes auf diese Idee gekommen. 2015 titelt der Focus: „Dieser Schattenmann regiert mit vier Billionen Dollar die ganze Welt“. Ziemlich hart ins Gericht geht auch die ARD-Doku „Geld regiert die Welt“.  Die Story der Verschwörungstheoretiker ist immer gleich: „Ob US-Konzerne oder schwäbische Mittelständler, ob Dax-Unternehmen oder deutsche Immobiliengesellschaften: Die Finanzriesen stecken überall mit drin“. Natürlich tun sie das, denn als Vermögensverwalter ist genau dies ihre Aufgabe.

In Deutschland hat kein anderer Investor so bedeutende Anteile an jedem der größten 30 Börsenunternehmen wie BlackRock. Bei rund einem Drittel ist BlackRock sogar der größte Einzelaktionär und setzt über seine Stimmrechte selbstverständlich auch eigene Interessen durch. Blackrock legt zum Großteil natürlich kein eigenes Geld an, sondern das von Anlegern. Derzeit vertrauen Investoren und Sparer dem Konzern 5,15 Billionen Dollar an. In 2016 kamen 202 Milliarden Dollar hinzu. Laut „FONDS professionell“ haben deutsche Anleger rund zehn Milliarden US-Dollar über BlackRock investiert.

Was ist das für eine Bank, wenn sogar der Mainstream ihre unheimliche Macht bemerkt? Und warum vertrauen denen immer mehr Menschen ihr Erspartes an? Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten: Der Mainstream macht immer wieder Werbung für Blackrock. Bei Journalistenden und Verbraucherschützenden sind sogenannte ETFs extrem beliebt. Hierbei handelt es sich um vegane, glutenfreie und laktosefreie Fonds, die gerade modern sind. Einer der größten Anbieter ist die Marke iShares. Hinter iShares steht BlackRock. Wer also einen DAX-ETF von iShares kauft, der sorgt dafür, dass BlackRock ein stückchen mehr von jeder der 30 DAX-Aktien bekommt.

Die Schizophrenie ist wirklich perfekt: Der neureiche-kretschmanngrüne Anleger verflucht seine Bank, macht sich im Mainstream schlau und kauft dann natürlich ETFs, weil man ihm sagt, das sei das Beste. Später liest er dann im Mainstream, dass z.B. BlackRock immer mächtiger wird. Der neureiche-Kretschmanngrüne wählt daraufhin neosozialistische Herrscher, damit diese für mehr Regulatorik sorgen und dem Großkapital den Kampf ansagen. Am Ende wird der neugrüne Hippie merken, dass auch ETFs nicht das gelbe vom Ei sind.

Liebe Anlegenden, wenn ihr großen Banken mehr Macht gebt, dann wundert euch doch bitte nicht, wenn diese irgendwann auch mehr Macht haben.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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BaFin lässt Bonitätsanleihen weiterhin zu

Verbraucherschützende glühen vor Wut. Weil die Zertifikaterbranche Zugeständnisse bei Bonitätsanleihen macht, zieht die Bafin das geplante Verbot vorerst zurück. Die „Credit Linked Note“ kann bleiben – aber mit verschärften Regeln.

bonianleihenSo geht´s: Investierende leihen einer Bank Geld und bekommen hierfür Zinsen. Die Rückzahlung richtet sich nach der Zahlungsfähigkeit eines Drittschuldners. Hierfür bekommen die Anlegenden einen Zinsaufschlag. Bei einer Bonitätsanleihe hat man sinngemäß zwei Schuldner: Die Bank und einen Drittschuldner. Daher sind die Zinsen regelmäßig etwas höher im Vergleich zu klassischen Unternehmensanleihen. Fällt der Drittschuldner aus, ist die Bonitätsanleihe ist Gefahr.

Hintergrund des BaFin-Sinneswandels ist eine Selbstverpflichtung, die sich  Emittenten von Bonitätsanleihen und die vertreibenden Banken auferlegt haben. Dabei sind diese Papiere bei Anlegenden sehr beliebt: Derzeit halten Privatanlegende Bonitätsanleihen im Volumen von 6 Milliarden Euro. Künftig soll es ein Mindestrating (Investment Grade) geben. Auch soll der Drittschuldner börsennotiert sein. Außerdem sollen sich die Credit Linked Notes künftig nur auf einen Schuldner und nicht mehrere Schuldner beziehen. Die Mindeststückelung soll 10.000 € betragen.

Mit den Inhalten der Selbstverpflichtung können Bonitätsanleihen ein sinnvolles Finanzinstrument sein. Es handelt sich um keine „bösen Papiere“, sondern um, je nach Rating der Drittschuldner, tendenziell sicherheitsorientierte Zinsanlagen. Wer an die Bonität von beispielsweise Daimler, BASF, Bayer, Allianz, Post, Telekom oder einigen anderen höherboniblen Großkonzernen glaubt, kann mit dieser Anlageform einen kleinen Zinsaufschlag kassieren. Wichtig ist, wie bei allen anderen Finanzprodukten auch, dass die Beratung qualitativ abläuft.

Wie werden diese Produkte konstruiert und wie funktionieren sie technisch? Hierzu steht alles auf Wikipedia. Anders als die ebenfalls unter Kritik stehenden CFDs, sind Bonitätsanleihen keine Zockerpapiere. Muss ein Privatanlegender wissen, wie CLNs technisch gebaut werden? Nein! Autokaufende lassen sich im Autohaus ja auch nicht jede Schraube erklären. Ob und wie ein Finanzinstrument geeignet und angemessen ist, können Anlegende mit ihrem Beratenden im persönlichen Gespräch klären und protokollieren. Mündige Verbrauchende können selbst entscheiden.


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Onlinebanking bei der Sparkasse: Die klicken doch nicht mehr ganz richtig

Die Sparkasse Soest wird seit einigen Tagen für ein ungewöhnliches Bezahlmodell beim Onlinebanking kritisiert. Erfunden hat diese Fakenews der Soester-Anzeiger und viele namhafte Medien haben es plump abgeschrieben. Aber nicht alles war Fake: 1 herber Beigeschmack bleibt hängen.

sparkasseklick

Inzwischen hat sich der Sparkassenverband öffentlich geäußert. „Es ist Unsinn, dass jeder Klick auf die Website Geld kostet“, sagt ein DSGV-Sprecher  gegenüber SPIEGEL ONLINE. In den von der Systempresse verbreiteten Fakenews nahm man immer wieder an, dass Klicks gezählt und berechnet würden. Dies ist falsch. Stattdessen berechnet die Sparkasse Soest für bestimmte Geschäftsprozesse Gebühren, welche nun scheinbar von 1 Cent auf 2 Cent erhöht wurden.

Diese 2 Cent Gebühr wird scheinbar immer dann fällig, wenn der Kunde eine Online-Serviceleistung in Anspruch nimmt. Hierzu können Überweisungen oder Daueraufträge, aber auch die Anzeige des Kontostandes zählen. Und genau hier wird es pikant, denn in der Tat müssen die betroffnen Kunden nun 2 Cent bezahlen, wenn sie ihren Kontostand online abrufen. Man zählt zwar tatsächlich keine Klicks, aber dennoch verlangt man hier eine Gebühr, die an jeder Digitalisierungskompetenz zweifeln lässt.

Sparkassen sind Anstalten und viele Führungskräfte gehören zur analogen Generation der Babyboomer. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass sich diese Bankengruppe bei modernen Digitalisierungsfragen regelmäßig sehr peinlich benimmt (Beispiel). Die 2 Cent Gebühr beim Abruf des Kontostandes dürfte sich meiner Einschätzung nach nicht wirklich für die Bank lohnen, vergrault aber im Gegenzug einige Kunden, wie ja dieser „Shitstorm-Light“ eindrucksvoll zeigt. Es geht nicht um die 2 Cent. Es geht um die Signalwirkung.

Einer Schätzung zur Folge besucht ein Bankkunde einmal jährlich eine reale und durchschnittlich einmal täglich eine virtuelle Bankfiliale. Das kennt jeder: Am Bankschalter oder am Telefon kann man Termine vereinbaren und wird auch mal auf ein Thema angesprochen. Im Online-Banking geht das nicht (Beispiel) und die Korrespondenz über das Online-Postfach ist mehr als umständlich. Aktuell muss ich mir fürs Online-Banking SIEBEN Passwörter/PINs merken (mehr dazu). Statt den digitalen Service zu bepreisen sollte man ihn erstmal benutzerfreundlich gestalten.

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Der politische Preis der Deutschen Bank

Der politische Preis einer staatlichen Rettung der Deutschen Bank wäre sehr hoch. Jahrelang hat die Merkelregierung in der EU darauf gepocht, die Haftung der Steuerzahler zu reduzieren und Eigentümer sowie Gläubiger der Banken an ihre Stelle zu setzen.

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Seit dem 1. Januar 2016 ist der SRM in Kraft, wobei eine Staatsrettung zwar schnell und unkompliziert (siehe gestriges Posting) stattfinden kann, der Staat aber nur helfen darf, wenn Eigentümer und Gläubiger ebenfalls haften. Im Fall der italienischen Krisenbanken pochten die Merkelisten in altbekannter Gutsherrenart auf Einhaltung der neuen Regeln. „Italien muss EU-Bankenregeln anwenden“, titelt noch im Juli 2016 das Handelsblatt und zitiert dabei Wolfgang Schäuble. Wenn die Deutsche Bank gerettet werden muss, dann nur mit den neuen, strengen Regeln. Andernfalls könnte das viele Politiker/innen den politischen Kopf kosten.

Eine staatliche Rettung der Deutschen Bank brächte aber auch altbekannte Kopfe ins Spiel, die schon seit Jahren mit Zivilcourage, Mut und intellektueller Aufrichtigkeit die Rettungspolitik kritisieren. „Nicht mit unserem Geld“, fordert beispielsweise seit Jahren Frank Schäffler. Oder ist eine Rettung ausgeschlossen, weil wir Merkel wörtlich nehmen können? Diese sagte im Jahr 2014 auf dem G20-Gipfel in Australien: „Das heißt, es wird nie wieder notwendig sein, dass Steuerzahler dafür eintreten müssen, dass, wenn große Banken zusammenbrechen, sie dann praktisch ein erpresserisches Potenzial entwickeln und Steuerzahler diese Banken retten müssen.“ (SpOn berichtete).


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Wenn die Kuh nicht vom Eis wäre: Rettung der Deutschen Bank übers Wochenende

Die Strafzahlung für die Deutsche Bank in den USA soll angeblich deutlich auf 5,4 Mrd. Dollar reduziert werden. Die Aktie der Deutschen Bank legte im Tagesverlauf sprunghaft zu und konnte in der Spitze um 18 Prozent auf mehr als 11,70 Euro zulegen. Die Kuh ist also zunächst vom Eis. Wie hätte es im Worst Case ausgehen können?

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Seit 1. Januar 2016, gelten die gemeinsamen Regeln zur Sanierung und Schließung von Banken («Single Resolution Mechanism»/SRM).Das Abwicklungsgremium ist eine Agentur innerhalb des SRM und besitzt eine eigene Rechtspersönlichkeit. Entschließt sich das SRB, ein Institut abzuwickeln, können Europäische Kommission und Rat der Europäischen Union das Konzept binnen 24 Stunden ablehnen (Quelle: Bundesbank). Der neue Banken-Abwicklungsfonds ist die zweite Säule der Bankenunion.

Wikipedia schreibt:  Die Abwicklung soll innerhalb von 24 Stunden eingeleitet werden, wenn EU-Kommission und Mitgliedsländer keinen Einspruch erheben.

Die FAZ schrieb ziemlich konkret: „Der Fonds soll schnell einspringen, um Problembanken über ein Wochenende hinweg abzuwickeln.“  Der SRM-Fonds soll bis 2024 einen Umfang von 55 Milliarden Euro haben. In der Finanzkrise hatten die EU-Länder insgesamt 1,6 Billionen Euro in marode Geldhäuser gesteckt. Das Geld könnte also maximal für eine Wochenendaktion reichen.

Die Situation um die Deutsche Bank ist nun erstmal entspannt. Trotzdem muss man sehen, dass es inzwischen effiziente Regeln, Behörden und Mechanismen gibt, die in solchen Fällen eingreifen können und werden. Schaut man nach z.B. Italien dann sieht man zahlreiche Krisenbanken. Wer wissen will, warum die Banken nun wieder wackeln, kann das hier nachlesen. Und warum die EZB nicht alleine daran schuld ist, steht hier.


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Bin ich zu dumm für bargeldloses Bezahlen?

Immer wieder hört und liest man, das Bargeld würde schleichend verschwinden. Immer mehr hippe Dienstleister, Apps und andere digitale Lösungen drängen sich uns förmlich auf. Ich blicke nicht mehr durch.

Mensch ist das schön, wenn man einfach mit Bargeld oder einer Bankkarte bezahlen kann. Dank einer neuen EU-Verordnung hat man künftig bei einer Kartenzahlung eine Auswahlmöglichkeit. Die meisten Verbraucher haben keine Ahnung, was sie da auswählen! Es ist ihnen aber auch egal, hauptsache die Zahlung geht schnell und der Händler bekommt sein Geld. Den meisten Einkaufenden ist es egal, welche Gesellschaft da im Hintergrund noch ein paar Cents mitverdient.

Passwortfriedhof Onlinebanking! Wer wie ich Konten in der Schweiz und in Deutschland hat, blickt mit der Zeit einfach nicht mehr durch. Ich habe es nachgezählt: Alleine für eine deutsche Sparkasse muss ich mir fürs bargeldlose Bezahlen 7 Passwörter bzw. PINs merken und alle sind unterschiedlich. Ich habe individuelle Passwörter/PINs für Onlinebanking, App, PushTAN-App, Broker, Girocard, Kreditkarte und neuerdings auch noch für Paydirekt und S-Ident (neuste Schikane bei Kreditkartenzahlungen). Und gnade euch Gott, wenn ihr mal ein Passwort oder eine PIN nicht mehr wisst.

Solange ich geschätzt 5-10 Passwörter, verteilt auf unzählige Zugänge und mehrere Apps, wissen muss, solange sehe ich die Abschaffung des Bargeldes eher skeptisch. Wenn die Banken wollen, dass wir ihre digitalen Dienste intuitiv nutzen, dann müssen sie diese verdammt noch mal so konzipieren, dass man nicht zu blöd dafür ist. Mein Inneres weigert sich, 7 Passwörter zu merken, nur damit ich etwas bezahlen kann. So wird das nichts mit dem Bargeldverbot.

Apple, Google oder die Bank von nebenan? Es macht nicht derjenige das Geschäft, der die meiste Werbung schaltet, sondern der, der das einfachste Modell entwickelt. „BEZAHLEN“ ist ein ureigener und instinktiver Vorgang, den Menschen schon seit Jahrtausenden beherrschen. Wer es schafft, diesen Vorgang zu verkomplizieren, wird vom Markt verschwinden. Oder ich bin tatsächlich zu doof? Von NFC und RFID möchte ich gar nicht anfangen…


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Darum wackeln wieder die Banken

Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht irgendeine Bank negativ auffällt. Sie alle geben dem Niedrigzins die Schuld. Der Stuerzahler kann nicht verstehen, warum es den Banken schlecht gehen soll. Immerhin hat er die Institute seit 2008 im großen Stil gerettet.

Die Stammtische verstehen die Welt nicht mehr. „Die Banken haben sich jahrelang dumm und dämlich verdient.“, so der Tenor. Doch so einfach ist es nicht, denn eine Bank ist kein Privathaushalt. Wenn eine Bank Geld verdient, dann stärkt sie ihr Eigenkapital und schüttet einen Teil der Gewinne an die Eigentümer aus. Mit dem höheren Eigenkapital kann sie ihre Kreditvergaben erhöhen. Die Eigenkapitalquote, also die Relation des Kapitals zu den Kreditvergaben,  bleibt dabei immer gleich.

Die Zinsen sind nun seit 2008 niedrig. Viele höherverzinste Darlehen in den Bankbilanzen waren bereits fällig und wurden zum niedrigeren Zinsniveau verlängert. Die Kreditnehmer bezahlen nun für das gleiche Geld nicht mehr 4% sondern 1% bis 2%. Gleichzeitig verlangt die EZB inzwischen 0,4% auf Einlagen, die Geschäftsbanken bei ihr tätigen müssen, weil die Privathaushalte in Liquidität schwimmen. Weil es schwierig ist, diesen Negativzins an Privatkunden weiter zugeben, belastet dies zusätzlich die Ergebnisse.

Will eine Volkswirtschaft ein wachsendes Kreditvolumen, dann bedarf dies wachsendes Eigenkapital bei den Banken. Hierfür benötigen die Institute einen Jahresüberschuss und möglichst wenig Kreditausfälle. Die Gewinne der Vergangenheit sind in das Kreditwachstum (Stichwort Immobilienblase) oder an die Eigentümer geflossen. Bleibt das Zinsniveau nahe oder unter Null, dann können sich für die Steuerzahler noch einige Bankenrettungen ergeben. Ich glaube nicht, dass viele Politiker, die Verantwortung haben, wissen wie eine Bank funktioniert.

Die EZB ist nicht alleine schuld! Die Zentralbank wird gerne als Südenbock herangezogen, dabei haben die Banken auch hausgemachte Probleme. Der  Präsident der Europäischen Zentralbank hat stets betont, dass er nur Zeit kaufen kann.  Staaten und Banken müssen die Zeit für Reformen nutzen. Ähnlich wie die Merkelregierung, haben sich Banken einfach auf der Nullzinswelle ausgeruht und wichtige Weichenstellungen verschlafen.


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