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Vorsorge für Aufgeweckte

In den letzten Tagen wurde viel über staatliche Zwangssysteme und Papiergeld geschumpfen. Auch die Riester-Rente wurde für gescheitert erklärt (Link). Doch schimpfen ist einfach. Was sind die Alternativen?

Von dem was ein Arbeitgeber brutto in die Hand nimmt, kommt noch zirka ein Drittel beim Arbeitnehmer an. Die Differenz krallt sich der monströre, verschwenderische Staat; ein korrupter Nimmersatt. Es hört niemals auf und wird immer mehr: Über alle Abteilungen der Einheitspartei hinweg haben linksgrüne Neosozialisten das Sagen. Sie streben nach zentralisierter Macht, sind aber hoch verschuldet. Deshalb wird der Raubzug wohl niemals enden.

Von dem was einem der Staat nicht gewalttätig und gegen den freien Willen abnimmt, kann man privat vorsorgen. Glaubt man der Politik, dann muss man das sogar. Ich möchte hier jetzt keine Diskussion  entflammen, ob „Gold“, „Silber“ oder „Aktien“ das beste ist. Das beste ist ein Mix aus vielen verschiedenen Asstes. Hierzu gehören Geldwerte, Sachwerte und Nutzwerte. Je nach persönlicher Präferenz wird die Gewichtung der Asstes bei jedem Menschen individuell sein.

Geld- und Sachwertes sind klar. Hier setzt man nicht auf einen Crash, sondern auf das laufende System. Mit einem Teil der Sachwerte sollte man allerdings physische Edelmetalle besitzen. So profitiert man am Gesamtsystem, wenn es nicht crasht und hat gleichzeitig einen Schutz, sobald es passiert. Im Bereich der Nutzwerte ist die Sache komplizierter. Hier gehen die persönlichen Präferenzen einzelner Menschen stark auseinander.

Das Themenfeld Nutzwerte kann man in die Bereiche Nahrung, Energie und Verteidigung unterteilen. Wieviel Nahrung und welche Gegenstände man immer zu Hause haben sollte, hängt davon ab, wie stark man Vorsorge betreiben möchte. Eine aus meiner Sicht völlig ausreichende Liste mit empfohlenen Dingen liefert der Staat selbst (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Was passiert wenn die Lage eskaliert? Einfache Dinge, wie Selbstverteidigung können helfen. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben. Auch “Die Kunst der primitiven Waffen” kann ich zur Lektüre empfehlen. Wer sich eine Kleinwaffe nicht zutraut, sollte zumindest Pfefferspray griffbereit haben. Ganz viele Menschen betreiben keine Vorsorge. Diese Menschen werden in einem Krisenszenario zum animalischen Mob vor dem es sich zu schützen gilt.

Krisenvorsorge sollte kein bis kaum Geld kosten. Langzeitnahrung lehne ich persönlich ab, denn es gibt sehr viele normale Lebensmittel, die extrem lange haltbar sind. Mir persönlich ist wichtig, nicht alles auf ein Eskalationsszenario zu setzen, sondern das System zu nutzen, solange wie es noch läuft. Man sieht ja die ausufernde Bequemlichkeitsverdummung der Menschen. Diese Leute wählen tatsächlich Politiker, die ihnen zwei Drittel ihrer Leistung abknöpfen. Dümmer geht es nicht. Man muss versuchen, von dieser Massenverblödung zu profitieren.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

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Ein Appell für mehr Realismus!

Gastbeitrag von Matthias Weik und Marc Friedrich.

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Wir machen uns Sorgen, sehr große Sorgen. Ja, auch um China mit seinem gigantischen Schattenbankensystem, seiner schwächelnden Wirtschaft und seiner enormen Aktien- und Immobilienblase und um Europa, das aus dem wirtschaftlichen Krisenmodus nicht herauskommt. Selbstverständlich machen wir uns auch Sorgen um die Weltwirtschaft und die gigantischen Blasen in der Finanzwelt, ausgelöst durch die fatale Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Diese kreieren eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen. Unterstrichen wird unsere Sorge durch den schlechtesten Jahresstart der US-Aktienmärkte seit Bestehen des Dow Jones.

Auch echauffieren wir uns darüber, dass viele große Banken und Hedgefonds genauso weiter machen wie bisher und dass Derivate und Subprime-Kredite wieder en vogue sind, als hätte es keinen Crash 2008 gegeben. Es ist empörend, dass die EZB ihr unverantwortliches Spiel auf Zeit weiterführt. Ein Spiel auf Kosten von uns Sparern, die wir täglich enteignet werden und mit unseren Ersparnissen im Notfall für das Börsenkasino haften müssen. Schlimm ist, dass dies auch auf Kosten junger Menschen in ganz Europa geschieht, die der Möglichkeit beraubt werden, adäquat für ihr Alter vorzusorgen. Wir machen uns Sorgen um die zukünftige Altersarmut breiter Bevölkerungsschichten, die alles Bisherige in den Schatten stellen wird, die auf Grund der gravierenden demographischen Entwicklung und der Niedrigzinsphase über uns hereinbrechen wird. Ja, über all das machen wir uns große Sorgen.

Aber noch größere Sorgen bereiten uns die Entwicklungen der letzten Monate in Deutschland, Europa und der Welt. Die Welt ist wahrlich aus den Fugen geraten, und der Crash ist in vollem Gange! Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen, Jemen … versinken in Chaos, Zerstörung und Bürgerkrieg. Hinzu kommen die unmenschlichen und abscheulichen Hinrichtungen in der saudi-arabischen Diktatur, einem treuen und loyalen Partner des Westens sowie der Waffenunternehmen dieser Welt. Der stetig sinkende Ölpreis bringt immer mehr Staaten des Orients ins Wanken. Sollte in Saudi-Arabien die herrschende „Elite“ aus dem Land gejagt werden, dann wird der mit west- und östlicher Waffentechnik hochgezüchtete Orient endgültig explodieren, und wir werden noch vor ganz anderen Problemen als heute stehen.

In Afrika verlieren immer mehr Menschen auf Grund von Kriegen und Naturkatastrophen, dem Landgrabing Chinas und der westlichen Welt, der gnadenlosen Ausbeutung von natürlichen Ressourcen durch westliche und asiatische Konzerne, einer oftmals falschen Entwicklungshilfepolitik, welche die lokale Industrie zerstört, und der überall herrschenden Korruption ihre Lebensgrundlage. Die Folge dieser Entwicklung ist, dass sie sich auf den Weg nach Europa machen. 2016 werden es nicht – wie von der Regierung in Berlin großspurig verkündet – weniger, nein, es werden noch wesentlich mehr Menschen kommen. Laut EU-Kommission sollen allein in diesem Jahr weitere drei Millionen nach Europa kommen. CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller geht sogar von 8 – 10 Millionen Flüchtlingen aus, nur aus dem Irak und Syrien. Die Wahrheit wird wohl wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Aber bei dieser Berechnung sind weder Namibier und Marokkaner noch Afghanen etc. berücksichtigt, die schon unterwegs sind bzw. sich auf den Weg machen wollen, um ins „gelobte Land“ Deutschland zu kommen.

Jetzt spüren wir die Folgen der sogenannten, mit Hilfe von Bomben und Umstürzen gescheiterten, Demokratisierung der arabischen Welt durch das Eingreifen des Westen unter der Vorherrschaft der USA erstmals direkt vor unserer Haustür. Ein weiterer trauriger Höhepunkt nach den Anschlägen in Paris vom Januar und November 2015, dem Aufflammen des Bürgerkriegs in Libyen, Jemen, Afghanistan, Irak, etc., dem Krieg in Syrien und gegen den IS waren die unentschuldbaren und unerträglichen Übergriffe junger Migranten arabischer und nordafrikanischer Herkunft in Köln, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Ansbach, Zürich, Wien zu Jahresbeginn. Beschämender und schändlicher kann kein Jahr beginnen. Diese, wenn auch nicht in ihrer Dimension, absehbaren Vorkommnisse sind ein Angriff auf unsere freie und offene Gesellschaft und die Bankrotterklärung einer politischen Fehlentscheidung der Bundesregierung von historischem Ausmaß. Es war naiv zu glauben, dass so viele unterschiedliche Kulturen in dieser Konstellation und Größenordnung ohne Probleme zusammenleben werden.

Im Sommer 2015 wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel ein geltender völkerrechtlicher Vertrag gebrochen – das Dublin-Abkommen. Aus humanitären Gründen mag dieses Verhalten verständlich sein, nichtsdestotrotz ist es Grundlage jedes Rechtsstaates, dass gültige Verträge und Gesetze eingehalten werden, ansonsten führt dies jeden Rechtsstaat ad absurdum. Die Bundesregierung kann in Zukunft von keinem der EU-Länder mehr verlangen, dass sie sich an Recht und Gesetz oder sonstige Abmachungen halten, wenn diese selbst gültige Abmachungen eigenhändig außer Kraft setzt. Seit der Aussetzung des Dublin-Abkommens durch die Regierung Merkel sind allein 2015 mehr als 700.000 Menschen illegal in unser Land gekommen. Während die Bundesregierung unter der Ägide Merkels sich während der Finanzkrise als unnachgiebiger und auf Recht und Gesetz pochender Verhandlungspartner gab, hat sie sich im Sommer 2015 entschieden, EU-Recht außer Kraft zu setzen. Jetzt herrscht große Verwunderung, dass viele Regierungen Europas Merkels Spiel nicht mitspielen und eben keine Migranten mehr aufnehmen wollen. Die meisten europäischen Staaten haben den Ernst der Lage bereits erkannt und ihre Grenze dichtgemacht, angefangen mit den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden und Dänemark. Aber auch nach Frankreich, Großbritannien und Ungarn ist eine illegale Einreise faktisch unmöglich geworden. Deutschland hält jedoch weiterhin seine Grenzen offen – wie soll das auf Dauer funktionieren?

Die Menschen in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei haben Kraft ihres Wahlzettels in demokratischen Wahlen deutlich entschieden, was sie von der Politik der Bundesregierung und der EU – die sich intern bereits völlig zerstritten hat – halten. Sollte sich die Politik Berlins und Brüssels nicht grundlegend ändern, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Situation in jeglicher Hinsicht eskalieren wird. Immer mehr extreme Parteien von ganz links bis rechts, nicht nur in den ost- und südosteuropäischen Ländern der EU, werden an Macht gewinnen. Infolgedessen werden wir ein Europa bekommen, das wir uns allesamt nicht wünschen – doch dann wird es zu spät sein. Wie die Geschichte uns lehrt wird in Zeiten der Angst immer Sicherheit vor Freiheit gewählt.

Äußerst gravierende Konsequenzen hat die Entscheidung Merkels für unser Land und unseren Rechtsstaat. Heute ist hinlänglich bekannt, dass von über einer Million Immigranten die meisten weder syrische Bürgerkriegsflüchtlinge sind, noch Familien mit Kindern, noch Ärzte oder sonstige Facharbeiter – sondern laut Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu 70 Prozent größtenteils junge, ungebildete Männer aus einem anderen Kulturkreis mit völlig anderen Wertevorstellungen. Viele kommen aus einer paternalistischen Gesellschaft, in der Frauen weniger wert sind als Männer, Religion über dem Gesetz steht und unsere offene und tolerante Weltanschauung als ein Zeichen der Schwäche gewertet wird. Wenn man diese jungen Männer dann auf Grund von Platzmangel in überfüllten Sammelunterkünften unterbringt, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Lage eskaliert und zukünftig noch weiter eskalieren wird. Keines der großen demokratischen Einwanderungsländer wie die USA (diese haben 2015 nach eingehender, bis zu zwei Jahre dauernder Prüfung etwa 1.300 syrische Flüchtlinge aufgenommen), Kanada oder Australien würden diese Menschen ohne jegliche Prüfung und oftmals ohne Papiere, dazu noch in unbegrenzter Anzahl und unregistriert in ihr Land lassen. Genau dies ist jedoch bei uns der Fall und genau dadurch zerstört die Bundesregierung sukzessive unsere Gesellschaft und unseren Rechtsstaat. Während der Normalbürger sich an Recht und Gesetz hält, Steuern und GEZ bezahlt sowie am Flughafen brav seinen Ausweis vorzeigt, seine Nagelschere und sein Deo in die Tonne wirft und sich Sprengstofftests unterziehen muss – unseres Wissens nach hat sich bisher noch kein westlicher Urlauber auf dem Weg in den Familienurlaub in die Luft gesprengt – marschieren Hunderttausende ohne jegliche Kontrolle in unser Land. Aufgrund dieser Tatsache fällt es Otto-Normalverbraucher immer schwerer, den eigenen Rechtsstaat noch ernst zu nehmen, und das ist fatal.

Die asozialen, respektlosen und durch nichts entschuldbaren Vorkommnisse in Köln sowie in weiteren Städten haben ganz eindeutig aufgezeigt, dass Menschen, die derartiges tun, sich niemals integrieren werden und nichts, aber auch gar nichts von unseren Werten und Normen, von unserem Recht und Gesetz halten. Natürlich betrifft das nur einen bestimmten Prozentsatz der Menschen, die in unser Land kommen. Schutzbedürftige, darunter Frauen, Kinder und auch Männer, die sich hier benehmen und ernsthaft integrieren wollen, werden nun mit diesen Verbrechern über einen Kamm geschoren. Aber die Frage bleibt dennoch: Wie sollen diese vielen Menschen, deren Zahl tagtäglich um einige tausend zunimmt, integriert werden? Und ein Ende des Zustroms ist keinesfalls in Sicht! Neben dem sozialen Frieden ist auch der Wohlfahrtsstaat in Gefahr. Eine Integration in dieser Größenordnung kann niemals gelingen. Alles andere ist naiv!

Wenn es 1.000 jungen Männern gelingt, eine Großstadt wie Köln und deren Polizei in Anarchie und Chaos zu stürzen, läuft etwas gewaltig schief in unserem Land. Wir Steuerzahler und Bürger haben das Recht und die berechtigte Forderung, dass der Staat uns beschützt. Dieses Hoheitsrecht muss gewährleistet werden, ansonsten hat der Staat seine Legitimität verloren. Beim G7 Gipfel 2015 in Bayern war es kein Problem, für 7 Personen mit ihrer Entourage 26.000 Polizisten aus der ganzen Republik anzukarren, um diese, in einem 5-Sterne-Deluxe-Hotel, vor dem eigenen Volk zu schützen. Geld und Ressourcen haben offensichtlich bei diesem „Happening“ keine Rolle gespielt. In Köln, Hamburg und den anderen Städten war der Sachverhalt jedoch ein anderer. Dort war es anscheinend nicht möglich, das eigene, friedlich feiernde Volk am Silvester-Abend auf Grund einer rigorosen Sparpolitik bei der Polizei zu schützen. Umso schäbiger und unanständiger ist das Verhalten einiger Politiker, die kaputt gesparte Polizei öffentlich zu kritisieren. Diese muss jetzt das ausbaden, was die „Granden“ in Berlin und den Landeshauptstädten ihr eingebrockt haben. Vielleicht wäre etwas Demut und Dankbarkeit im Angesicht dessen angebracht, wer die Politiker denn vor ihrem eigenen Volk beschützt und dafür Millionen Überstunden leistet und auch noch den eigenen Kopf hinhalten muss für ein nicht allzu üppiges Salär. Ein Zeichen totalen Realitätsverlusts ist die Empfehlung der Oberbürgermeisterin von Köln, eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Lächerlich ist auch das jetzt einsetzende parteiübergreifende populistische Geschrei der Politik, kriminelle Straftäter auszuweisen bzw. abzuschieben. Zwar mag eine Ausweisung noch möglich sein. Die Abschiebung wird in der Praxis jedoch daran scheitern, dass in vielen Ländern wie Syrien, Irak, Somalia … eine Gefahr für Leib und Leben besteht und folglich dorthin nicht abgeschoben werden darf. Ferner sind viele Immigranten ohne Papiere eingereist; daher gestaltet es sich äußerst schwierig, jemanden in ein Land abzuschieben, dessen Herkunft unbekannt ist. Äußerst alarmierend ist es, wenn der Landeschef der Polizeigewerkschaft NRW Erich Rettinghaus sagt, dass unser Land die Kontrolle verloren hat. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, für Recht und Ordnung zu sorgen und seine Bürger nicht beschützen kann, dann hat er versagt. Und zwar auf der ganzen Linie. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, seine Grenzen zu sichern, ist dies der beginnende Untergang eines jeden Landes. Stellt sich diese Erkenntnis in der Bundesregierung nicht ein, haben wir ein Problem. Die gegenwärtige Regierung kann von den Bürgern nicht erwarten, dass sie sich weiter brav an Recht und Gesetz halten, während sie selbst und alle, die illegal unsere Grenzen überqueren, Schwarzfahren, Fernzüge per Notbremse anhalten, gegen Aufenthaltsrechte verstoßen, Haus- und Landfriedensbruch begehen und noch wesentlich schlimmere Straftaten begehen. Sie kann von den Bürgen nicht erwarten, dass sie weiterhin brav ihre Steuern bezahlen und damit Utopien finanzieren, von denen man in Berlin träumt. Das werden sich die Bürger auf Dauer nicht bieten lassen!

Auch wenn Frau Merkel auf dem letzten Parteitag der CDU noch einmal endlose neun Minuten lang für ihre Durchhalteparolen von ihren Anhängern beklatscht wurde, sieht die Realität leider anders aus – wir alleine schaffen das niemals, und die anderen Länder Europas haben keinerlei Lust darauf, es mit „uns“ zu schaffen. Ansonsten wären zumindest – wie vereinbart – die 160.000 Immigranten auf Europa verteilt worden. Abgesehen davon hat ein jeder Mensch, der als Asylant anerkannt wird, Freizügigkeit innerhalb der EU und folglich wird es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis im EU-Ausland anerkannte Asylanten Richtung Deutschland weiterziehen werden. Diese Causa hat uns die Bundesregierung im Verlauf der Quotendiskussion allerdings vorenthalten. Wer im Elfenbeinturm lebt und, ultrawichtig ist oder es meint zu sein, von einem wichtigen Krisengipfel zum nächsten kutschiert wird, in den besten Hotels der Stadt übernachtet und gerne auf 1.000 verschiedenen Hochzeiten tanzt… – ja dann verliert man offensichtlich die Bodenhaftung und den essentiellen Bezug zur Realität. Das ist eine gefährliche Entwicklung, die zumeist ungut endet. Das Problem ist, dass unsere politische „Elite“ für die gegenwärtigen Entwicklungen mitverantwortlich ist, aber so abgeschirmt hinter hohen Mauern, mit Polizeischutz und Bodyguards lebt, dass sie aufgrund ihrer privilegierten Stellung die Auswirkungen ihrer eigenen Politik nur mitbekommt, wenn die Lage eskaliert. Kein Politiker konnte und wollte uns bisher eine Antwort auf vollkommen simple ökonomische Fragen geben. Nämlich – wo all die von der Bundeskanzlerin eingeladenen Menschen wohnen sollen, was sie arbeiten sollen und vor allem, wer das alles bezahlen soll – von ihrer Integrationsfähigkeit und -willigkeit ganz zu schweigen. Ganz einfach, weil es darauf keine Antwort gibt. Das ist eine bittere Erkenntnis.

Noch glauben viele Menschen in unserem Land, ihr Wohlstand bliebe ihnen erhalten, und sie übersehen dabei, dass die Zahl der „Verlierer“ in den letzten Jahren bereits dramatisch angestiegen ist und dass auch sie bald zu den „Verlierern“ gehören werden, wenn die politischen Fehlentscheidungen in diesem Ausmaß weitergehen.

Wir benötigen einen Staat, der unsere Werte und seine Bürger beschützt, seine Grenzen sichert und die Demokratie erhält. Es ist an der Zeit, , von den großen Einwanderungsländern, wie beispielsweise Australien und Kanada – in denen „Multikulti“ wesentlich besser funktioniert – und zu denen viele von uns aufschauen, zu lernen, wie der Schutz von Grenzen aber auch wie Integration wirklich funktionieren. Es ist weder Zeit für Pessimismus noch für übertrieben Optimismus – es ist Zeit für Realismus!

Die beiden Ökonomen, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie es bis auf Rang 2 der Spiegel-Bestsellerliste geschafft sowie auf Rang 1 im Manager Magazin und Handelsblatt. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Im November 2015 ist die aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe erschienen. Am 13.Mai 2016 erscheint ihr neues Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen„. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie auch bei Facebook.


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Warum der Aktienmarkt immer steigen wird

Der Deutsche hat Angst vor Aktien, weil sie an der Börse gehandelt werden und sich ihre Preise oft verändern. „Lieber keinen, als einen unsicheren Ertrag“, sagen sich viele und legen ihr Geld nicht an, sondern still. Dabei ist es eine physikalische Gesetzmäßigkeit, dass der Aktienmarkt eine Rendite bringen muss.

  • Gewinnstreben der Unternehmen

Man muss sich mal folgende Frage stellen: Streben Unternehmen eher nach Verlusten oder nach Gewinnen? Natürlich schwanken die Aktienkurse wie Schwänze läufiger Hunde, aber weil Unternehmen tendenziell Geld verdienen und nicht vernichten, werden die Aktienkurse per Saldo eher steigen als fallen. Es ist wie bei einem manipulierten Roulette: Stellt euch vor es gäbe nur schwarz und rot und dabei gäbe es 51 rote Felder und 49 schwarze Felder. In einem „unendlichen Spiel“ hätte man dann den größeren Erfolg, wenn man immer auf rot setzt.

  • Das Geld wird weniger Wert

Man kann sich auch diese Frage mal stellen: Wird Papiergeld im Vergleich zu realen Werten tendenziell mehr oder eher weniger wert? Aktien verbriefen Eigentum an Unternehmen und sind daher Sachwerte. Wird das Geld weniger Wert, dann steigen die Preise schneller als die Löhne. Dieser Benefit fließt komplett in die Unternehmensgewinne und erhöht somit den Unternehmenswert. Es ist eine Frage der Logik: Nur wer wirtschaftet und sich beteiligt kann Geld verdienen. Wer einfach nur Geld hat, wird es langfristig nicht vermehren können.

  • Der große Crash kommt nicht

Manche befinden sich seit Jahren in einer Art „Schockstarre“. Sie treffen niemals eine Entscheidung, weil sie Angst haben, es könnte die falsche sein. Diese Menschen gehen immer vom Schlimmsten aus. Natürlich führt eine wahnsinnig gewordene Politik die Welt immer wieder an den Rand des Abgrundes, aber die Welt wird nicht untergehen – das ist physikalisch unmöglich. Natürlich wird es immer wieder Verwerfungen, Pleiten, Pech und Pannen geben, aber die Menschheit wird sich weiterentwickeln und die Erde wird sich weiter drehen. Und nach einem Crash sind immer die gleichen Figuren an der Macht, wie vorher. Deshalb: Keine Sorge – das Spiel funktioniert.

  • Timingrisiko streuen

Aktienkurse oszillieren um die echten Unternehmenswerte. Das heißt die Kurse sind manchmal zu teuer und manchmal zu billig. Nichtmal Profis können sagen, wann und wie sehr dies der Fall ist. Auf Sicht einiger Stunden, Tage und manchmal Wochen scheinen Aktienkurse gaga zu verlaufen. Das scheint nicht nur so, sondern das ist auch so! Aktien entwickeln sich erst langfristig (10 Jahre plus X) einigermaßen rational. In kürzeren Zeiträumen veranstalten sie ein Affentheater. Weil niemand weiß, wann der perfekte Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg ist, sollte man das Timingrisiko streuen. Man kann den Ein- oder Ausstieg wunderbar mit monatlich gleichbleibenden Beträgen gestalten.


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liebe Grüße, eure Jenny

China erfindet eine irre Verschwörungstheorie und westliche Medien drucken sie treudoof ab

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als quasi alle Medien voll damit waren. „China findet Schuldigen für die Börsenpanik – Finanzjournalist gesteht“Sie alle berufen sich auf die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zu finden war diese wahnsinnige Verschwörungstheorie im Focus, Spiegel, FAZ, Tagesspiegel, WirtschaftsWoche und vielen anderen.

Die Lüge funktioniert ganz einfach: China liefert für die globale Börsenpanik einen Schuldigen, damit der Crash ein personalisiertes Gesicht bekommt. In der Wahrnehmung der Menschen ist dann nicht mehr die schwächere Konjunktur, sondern das Bauernopfer schuld. Natürlich ist die Story frei erfunden – davon kann man ausgehen. Ähnlich sieht das auch die Berliner Morgenpost. Auch die NNZ berichtet hinterfragend. China ist eine kommunistische Diktatur! Ihre Lügen sind für geübte Belogene aus EU und USA oft leicht zu durchschauen. Der chinesische Aktienmarkt war überhitzt und die Wirtschaft schwächelt – an diesen beiden Ursachen kann man nichts rütteln.

Andererseits könnte die Story der Chinesen auch wahr sein. In diesem Falle müssen wir uns fragen, wie kaputt eingentlich die globalen Finanzmärkte sind, wenn ein paar dämliche Gerüchte eines Journalisten solch eine Panik auslösen können. Traurig an dieser Angelegenheit ist wiedermal, dass unsere Medien wieder blind und treudoof dabei mitmachen, einem totalitäten Kommunistenpack bei einer Lüge zu helfen. Die Story der „Panik durch Finanzjournalist“ ist so unglaubwürdig wie „Massenvernichtungswaffen im Irak“. Echte Journalisten sollten dem Thema nachgehen, es aufklären und hinterfragen, statt einfach nur eine kommunistische Nachrichtenagentur zu zitieren.


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Staatsbankrott durch die Notenpresse

Die sogenannte Notenpresse ist immer wieder in den Medien. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Maschine, sondern um ein Kunstwort, das zur Vereinfachung dient. Läuft die Notenpresse zu heftig, dann kann ein Währungschrash oder ein Staatsbankrott entstehen.

Die Macht „Geld zu vermehren“ hat stets derjenige, der das Monopol auf das Geld hat. Die Formel ist sehr einfach: Gibt es mehr Geld als Waren, dann sucht sich das überschüssige Geld andere Anlageklassen, wobei es zu Spekulationsblasen kommen kann. Nachdem ein kritischer Punkt überwunden ist, kehrt das Geld zu seinem inneren Wert zurück. Dieser liegt nicht bei Null sondern ist dann erreicht wenn die Geldmenge den umlaufenden Waren und Gütern entspricht. Diese regelmäßige Wertkorrektur wird Währungsreform genannt.

Seit 1800 gab es ca. 250 Staatsinsolvenzen. Seit 1980 waren es ca. 90 Insolvenzen, welche von 73 Staaten begangen wurden. Das heißt, manche Staaten waren seit 1980 mindestens 2 mal pleite. Die erste große Papiergeldinflation ereignete sich im Jahre 1425 in China. 1811 war Österreich pleite und musste eine Vermögensabgabe einführen. 1813 traf es Dänemark. Die Dänen haben daraufhin das Umtauschverhältnis der Währung zum Silber drastisch gesenkt, was einer Enteignung gleich kommt. Diese Methode nennt man „Münzverschlechterung“ und wurde in der Geschichte noch viel öfters gemacht.

Die Staatspleite mit der größten Parallele zur heutigen Zeit ist die Pleite Deutschlands im Jahr 1945. Die Nazis hatten den Krieg „über die Notenpresse“ finanziert, das heißt sie haben sich verschuldet und hierdurch Geld geschaffen. Nach dem Krieg waren viele Vermögenswerte zerstört. Dem vielen Geld stand ein viel zu kleines Warenangebot gegenüber. Erst die Währungsreform 1948 konnte diesen Zustand beheben.

Wie ist es heute? Ist die Relation von Geldmenge und Warenmenge ausgeglichen? Haben wir „die Notenpresse“ demokratisch unter Kontrolle? Warum müssen wir die Fehler der Vergangenheit wiederholen? Ich glaube kurzfristig nicht an „den großen Knall“. Es kann sich auch ein Crash in Etappen entwickeln. Ein Zerfallsprozess, den wir vielleicht nicht mal merken. Anzeichen hierfür sind zum Beispiel: Die Steuern gehen immer weiter rauf, die Propaganda lügt immer dreister, die Staatsschulden steigen, es gibt immer mehr Elend auf der Welt, die Natur wird zerstört und die Geldmenge übersteigt die Warenmenge um ein Vielfaches.

Quelle der Daten: Wikipedia

Zum weiterlesen:


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Der Crash kommt nicht

Wer 2008 angefangen hat, „alternative Medien“ zu konsumieren ist allmählich enttäuscht. Fast wöchentlich wurden Termine für den endgültigen Zusammenbruch veröffentlicht, doch es ist nichts passiert. Die Krisentheoretiker übersehen stets eine wichtige Sache: Niemand hat die Absicht einen Crash zu bauen.

An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass ich heute ein wenig sarkastisch bin. Wir müssen endlich aufhören zu glauben, dass der „Crash“ entwas negatives wäre. Im Gegenteil: Eine Bereinigung würde uns ganz gut tun. Reset und neu booten. Doch wer will das denn? Die Mehrzahl der Menschen wählt die Merkels, Junckers, Obamas und Putins dieser Welt. Die Mehrheit will genau das Regime haben, welches uns aktuell regiert. Die Mehrheit will sogar die Notenbanken und Dinge wie den ESM. Kritiker sind böse Populisten und Spielverderber. Wie stellen sich die Krisentheoretiker diesen sog. „Crash“ eigentlich vor? Macht es da laut Peng und alles fliegt in die Luft? Ich glaube kaum.

Ich glaube nicht, dass es zu einem finalen Crash kommt, denn die Mächtigen dieser Erde sitzen tief im Sattel. Der westliche Wohlstand nährt sich aus Armut in Afrika und Ausbeutung von Natur und Umwelt. Und wenn sich die Armen dieser Erde wehren wollen, dann schicken wir eben unseren großen Bruder. Natürlich gestatten wir unserem Big Brother auch, dass er uns überwacht, denn so macht man das in einer Sippschaft, die andere ausbeutet. Eine Währungsreform oder ein heftiger Rückgang am Aktienmarkt ist noch lange kein Crash! Hinterher stehen neue Politdarsteller bereit und werden die alten Lösungen verkaufen. Es kommt immer wieder zum Reset, aber es wird stets das selbe Betriebssystem geladen.

Die Masse der Menschen hat nicht den Willen, etwas zu verändern. Freiheit gilt als “neoliberal und böse” und Kritik am Papiergeld gilt als Verschwörungstheorie. Die Menschen werden wie Frösche gekocht. Es tut ihnen nicht weh, denn sie sind bereits bewusstlos. Ganz vielen Menschen geht es gut, denn das Morden findet (noch) woanders statt. Wer das System für sich nutzen möchte, muss loyal sein und deren Spiel mitspielen. Umverteilung findet statt und wird von den Menschen geliebt (siehe Wahlergebnisse). Man sollte darauf achten, dass man auf der Empfängerseite steht. Die Geberseite soll von mir aus weiterhin z.B. RTL2 schauen, damit sie keine unbequemen Fragen stellt.

Ich bin mir sicher, „der Crash ist die Lösung“, aber er wird nicht kommen. Klar, das Geld ist manchmal wertlos und der Staat pleite, aber das trifft ja nur diejenigen, die sonst nichts haben. Das sind genau die, die heute das Parteienkartell wählen und staatliche Propaganda schauen. Wer sein eigenes Grab schaufelt, muss sich später nicht wundern, dass er hineinfällt. „Die Macht geht vom Volke aus“; das heißt: Ein Volk, welches sich verdummen, vergiften und versklaven lässt, ist im Prinzip selbst schuld. Der DAX steht knapp bei 10.000 Punkten, das verlogene Parteienkartell kommt auf ca. 95% der Stimmen und die Enddarmbewohner der Politik quatschen uns auf unsere Kosten (GEZ) mit Propaganda voll. Dies sind alles Anzeichen dafür, dass es noch lange nicht zu Ende ist.

Ich mag den Begriff „Crash“ sowieso nicht sonderlich. Ein viel schöneres Wort dafür wäre „Bereinigung“. Ein echter Crash ist wie Müll rausbringen oder die Klospülung zu betätigen. Hierbei ist es wichtig, dass der Unrat nach der Bereinigung weg ist und nicht dreist weiterregiert. Ich hasse Krisenstimmung und Crashängste! Lasst uns die Party genießen, solange sie noch läuft – und ich sag´s euch: Sie läuft noch lange! Der letzte macht das Licht aus…


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liebe Grüße, eure Jenny

Der Crash kommt in Raten

Bisher ist jedes Geldsystem, welches nicht durch reale Werte gedeckt war, in einem finalen Kollaps zusammengebrochen. Diesmal ist das Ausmaß allerdings sehr viel größer. Der Crash kommt in regelmäßigen Wellen, denn das sterbende System rafft sich immer wieder auf.

Deutschland hat zirka 2 Billionen Euro Schulden. Für die erste Billion haben wir 45 Jahre gebraucht (1950-1995). Für die zweite Billion haben wir nur noch 18 Jahre benötigt. Die USA hat knapp 15 Billionen Euro Schulden. Für die ersten 10 Billionen Euro Schulden hat die USA fast 215 Jahre gebraucht. Knapp ein Drittel der heute 15 Billionen wurde seit 2009 aufgenommen. Die Schuldenberge wachsen schneller und stärker als die Realwirtschaft. Dies liegt vor allem daran, dass Kriege und Blödsinn finanziert wird, was kaum reale Werte oder Wohlstand schafft.

Jeder zehnte Euro, den wir an unseren Vater Staat zu überweisen haben, fließt als Zinszahlung aus dem „Wohlfahrtstaat“ an seine Gläubiger. Jeder zehnte Euro baut weder Kitas noch Straßen und das obwohl wir das niedrigste Zinsniveau ever haben. Steigende Schulden und auch steigende Zinsen können und werden diese Quote drastisch erhöhen. Der Bund bezahlt auf seine Gesamtschulden zirka 1,34% Zinsen. Steigen die Zinsen auf z.B. 4,76%, dann fließt (vorrausgesetzt wir nehmen bis dahin keine neuen Schulden auf) bereits jeder Dritte Euro des Bundeshaushalts in die Zinszahlungen. Was wird eine Regierung in dieser Situation tun? Es gibt eigentlich nur 3 Lösungen: 1. Neue Schulden aufnehmen und Defizit in Kauf nehmen. 2.  Steuern und Abgaben erhöhen, oder 3. Ausgaben kürzen. Die meisten Regierungen entscheiden sich für „Defizit in Kauf nehmen“, denn sie wollen ja gewählt werden. Das Problem wurde dann zwar vergrößert, aber in die Zukunft verschoben. Durch mediale Verdummung und Ablenkung wird das niemanden stören.

Irgendwann kommt der Tag, da ist die Schmerzgrenze erreicht. Dieser Tag definiert sich mit der Tatsache, dass der Staat keine Steuern und Abgaben mehr erhöhen kann. Durch Propaganda, totale Verdummung und gelenkte Meinungsmache hat der Staat noch ziemlich viel Spielraum. Die Menschen lassen sich gerne versklaven, aber sie wollen glücklich dabei sein. Schon heute bezahlen wir zirka 70% unseres Einkommens an den Staat. Die deutschen Spießbürger sind obrigkeitshörig und werden sich daher noch viel krasser ausbeuten lassen. In anderen Ländern und Kontinenten ist das anders, weshalb der Crash in Raten kommt.

Über zwei Drittel der Weltverschuldung gehört zu den drei reichsten Ländern: USA, Deutschland und Japan. Für den finalen Kollaps genügt es, wenn eines dieser drei Länder pleite geht. Beginnen wird es mit Japan. Japan ist mit 237% des BIP verschuldet. Selbst Griechenland „schafft“ nur 157%. Japan hat aber auch andere gravierende Probleme, wie eine sehr fortgeschrittene demografische Entwicklung.  Im Jahr 2030 wird jeder vierte Japaner über 65 Jahre alt sein. Diese Menschen sind heute schon geboren, daher weiß man das so genau, sofern die Geburtenrate gleich bleibt. Die USA wird sich mit Kriegen und notfalls einer Inflation in die Zukunft retten. Deutschland fällt als letztes, denn die Propaganda wird es schaffen, dass der Michel noch sein letztes Hemd gibt.

„Ein Crash in Raten“, so kann er ablaufen: Bevor es „nach unten“ geht, werden wir kurz- bis mittelfristig noch drastisch die Fallhöhe erhöhen. Durch lokale Krisenherde wird immer mehr zentralisiert und globalisiert. Die Währungen kommen unter Druck. Von den aktuell ca. 60 Währungsräumen bleiben vielleicht noch eine Hand voll übrig. Die Rolle des US-Dollars bleibt neben dem Euro und dem Remninbi stark. Dieser zentralisierte Geldsozialismus wird für weitere Ungleichgewichte sorgen. Eine Währungsunion ist vergleichbar mit einem schlechten Koch. Er wirft Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten in den gleichen Topf. Manches wird roh bleiben und anderes wird verbrennen. Es kommen also bereits in dieser Phase ziemlich viele Menschen unter die Räder.

So trifft es die Deutschen: Viele Dinge wurden schon ausprobiert. Schauen wir nach Zypern, wo man einfach für 2 Wochen alle Banken geschlossen hat. Oder schauen wir nach Griechenland, wo Immobilien mit Zwangshypotheken belastet werden. Oder schauen wir nach Spanien, wo Sparer auf ihre Einlagen eine Abgabe zu entrichten haben. Es ist alles bereits da, allerdings noch auf Sparflamme. Die Propaganda wird zu gegebenem Zeitpunkt die Instrumente in gekonnt loyaler Manier bewerben. Die Schließung von Banken, Online-Banking und die Deaktivierung von Zahlungskarten kann per Knopfdruck geschehen. Am besten eignet sich aber ein Wochenende, damit man die eventuelle Reform sauber abwickeln kann. Es ist eine Frage der Logik! Irgendwann kommt es zu den eingangs erwähnten Zinszahlungen auf die Bundesschuld. Wenn die Einkommen der Menschen nicht weiter belastet werden können, dann muss der Staat natürlich an die Vermögen.

Was kommt nach dem Crash? Ich glaube nicht an einen „Reset“. Der Staat wird sich an den Vermögen der Menschen bedienen und danach weiter existieren. Der Staat und seine verlogene Elite sichert sich dadurch ihre alternativlose Macht und beginnt einfach neu. Schulden werden mit Guthaben verrechnet, damit man wieder neue Spielräume hat. Dies funktioniert dann wieder 50-100 Jahre. Es bleibt zu hoffen, dass alles friedlich abläuft. Vor allem die Deutschen sind dafür bekannt, dass sie alles kurz und klein schlagen wenn ihnen „Brot und Spiele“ entzogen wird. Der Crash ist kein „schneller, heftiger Knall“ sondern ein Prozess, der mehrere Jahre andauern kann. Ob es schon begonnen hat, kann ich nicht sagen.

Bis es soweit ist, sollte man das System für sich nutzen, denn ändern kann man es nicht. Die Masse der Menschen hat nicht den Willen, etwas zu verändern. Freiheit gilt als „neoliberal und böse“ und Kritik am Papiergeld gilt als Verschwörungstheorie. Die Menschen werden wie Frösche gekocht. Es tut ihnen nicht weh, denn sie sind bereits bewusstlos. Ganz vielen Menschen geht es gut, denn das Morden findet (noch) woanders statt. Wer das System für sich nutzen möchte, muss loyal sein und deren Spiel mitspielen. Dabei sollte man darauf achten, dass man Papier in echte Werte konvertiert. Wer es kann, nutzt auch Finanzinstrumente, um mit dem täglichen Wahnsinn Profite zu machen. Umverteilung findet statt und wird von den Menschen geliebt (siehe Wahlergebnisse). Man sollte darauf achten, dass man auf der Empfängerseite steht. Die Geberseite soll von mir aus weiterhin z.B. RTL2 schauen, damit sie keine unbequemen Fragen stellt.

Zum weiter lesen: „Systemzusammenbruch: Warum dauert das eigentlich so abartig lange?“


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