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Enteignung der Sparer: Dieser Chart zeigt, dass nicht der Euro das Problem ist

Die Deutschen haben ein neues Feindbild: Mario Draghi. Er soll für die „Enteignung der Sparer“ verantwortlich sein. Draghi steht für den Euro und eine ultralockere Geldpolitik. Kritik gegen ihn kommt nicht nur von der AfD, sondern hauptsächlich auch aus den Reihen der Merkelparteien.

chart_all_umlaufrenditedeoeffentlichehandDie EZB reagiert mit dem Nullzins auf die schwache wirtschaftliche Lage. Kapitalerträge hängen von guten wirtschaftlichen Entwicklungen ab und für die sind andere verantwortlich. Beim Thema Null- und Negativzins wird immer wieder eines vergessen: Die Zinsen fallen nicht erst seit Mario Draghi. Der durchschnittliche Zins von risikoarmen Anleihen wird in der sog. Umlaufrendite gemessen und seit Jahrzehnten von der Bundesbank veröffentlicht. Im Zeitraum zwischen November 1964 und November 2014 betrug die Durchschnittsrendite 6,1 %. Der Höchststand war mit 11,2 % im August 1981. Seit Seit Juni 2016 ist die Umlaufrendite negativ.

Wie man im Verlauf gut sehen kann, fällt die Umlaufrendite nicht erst seit dem Euro oder seit Mario Draghi. Es gab zwar immer wieder Aufs und Abs, doch ein Trend ist eindeutig erkennbar. Der Zins fällt seit den 1970er Jahren. Die Ursachen sind nicht kurzsichtig im Euro zu suchen. Wir sollten aufhören Personen wie Draghi dafür verantwortlich zu machen. Draghi ist nur eine Schachfigur; mehr nicht. Was man hier sieht ist eine Form von Inflation. Man kann sie nicht mit den Verbraucherpreisen messen. Diese Inflation nennt man in Fachkreisen „Anleihenblase“.

Ich sehe hierbei 2 Probleme: Die fehlende Zinszahlung macht Anleihen unattraktiv und die Kursgewinne der letzten 40 Jahre können nicht nochmal kommen, außer die Renditen würden stark negativ. Im Anleihenmarkt wurde das Pulver für mehr als eine Generation verschossen. Für die Medien ist dies (noch) uninteressant, denn viele verstehen den Anleihemarkt schlicht fachlich nicht. Allein der mathematische Mechanismus, der negativen Korrelation von Rendite und Kurs, ist vielen nicht klar. Daher hetzt man lieber gegen den Euro oder schafft künstliche Feindbilder wie Mario Draghi. Das Problem ist unser Geldsystem, nicht unsere Währung.

Wenn das aktuelle System kollabiert, dann waren nicht freie Märkte daran schuld, sondern ein zentral geplanter Geldsozialismus. Auch Neosozialismus genannt.

Literatur zum Thema:


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Vorsorge für Aufgeweckte

In den letzten Tagen wurde viel über staatliche Zwangssysteme und Papiergeld geschumpfen. Auch die Riester-Rente wurde für gescheitert erklärt (Link). Doch schimpfen ist einfach. Was sind die Alternativen?

Von dem was ein Arbeitgeber brutto in die Hand nimmt, kommt noch zirka ein Drittel beim Arbeitnehmer an. Die Differenz krallt sich der monströre, verschwenderische Staat; ein korrupter Nimmersatt. Es hört niemals auf und wird immer mehr: Über alle Abteilungen der Einheitspartei hinweg haben linksgrüne Neosozialisten das Sagen. Sie streben nach zentralisierter Macht, sind aber hoch verschuldet. Deshalb wird der Raubzug wohl niemals enden.

Von dem was einem der Staat nicht gewalttätig und gegen den freien Willen abnimmt, kann man privat vorsorgen. Glaubt man der Politik, dann muss man das sogar. Ich möchte hier jetzt keine Diskussion  entflammen, ob „Gold“, „Silber“ oder „Aktien“ das beste ist. Das beste ist ein Mix aus vielen verschiedenen Asstes. Hierzu gehören Geldwerte, Sachwerte und Nutzwerte. Je nach persönlicher Präferenz wird die Gewichtung der Asstes bei jedem Menschen individuell sein.

Geld- und Sachwertes sind klar. Hier setzt man nicht auf einen Crash, sondern auf das laufende System. Mit einem Teil der Sachwerte sollte man allerdings physische Edelmetalle besitzen. So profitiert man am Gesamtsystem, wenn es nicht crasht und hat gleichzeitig einen Schutz, sobald es passiert. Im Bereich der Nutzwerte ist die Sache komplizierter. Hier gehen die persönlichen Präferenzen einzelner Menschen stark auseinander.

Das Themenfeld Nutzwerte kann man in die Bereiche Nahrung, Energie und Verteidigung unterteilen. Wieviel Nahrung und welche Gegenstände man immer zu Hause haben sollte, hängt davon ab, wie stark man Vorsorge betreiben möchte. Eine aus meiner Sicht völlig ausreichende Liste mit empfohlenen Dingen liefert der Staat selbst (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Was passiert wenn die Lage eskaliert? Einfache Dinge, wie Selbstverteidigung können helfen. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben. Auch “Die Kunst der primitiven Waffen” kann ich zur Lektüre empfehlen. Wer sich eine Kleinwaffe nicht zutraut, sollte zumindest Pfefferspray griffbereit haben. Ganz viele Menschen betreiben keine Vorsorge. Diese Menschen werden in einem Krisenszenario zum animalischen Mob vor dem es sich zu schützen gilt.

Krisenvorsorge sollte kein bis kaum Geld kosten. Langzeitnahrung lehne ich persönlich ab, denn es gibt sehr viele normale Lebensmittel, die extrem lange haltbar sind. Mir persönlich ist wichtig, nicht alles auf ein Eskalationsszenario zu setzen, sondern das System zu nutzen, solange wie es noch läuft. Man sieht ja die ausufernde Bequemlichkeitsverdummung der Menschen. Diese Leute wählen tatsächlich Politiker, die ihnen zwei Drittel ihrer Leistung abknöpfen. Dümmer geht es nicht. Man muss versuchen, von dieser Massenverblödung zu profitieren.


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Finanzkrise reloaded: In einem Punkt darf man Mario Draghi keinen Vorwurf machen

Bisher wurde kein Problem, welches die Finanzkrise verursacht hat, politisch gelöst. 8 Jahre nach 2008 heißt es nun „zurück auf Los“. Die Bankenretter haben gemerkt, dass Insolvenzverschleppung eben doch keine Lösung, sondern eher eine Straftat ist.

8 Jahre nach der beispiellosen Bankenrettung und Schnellschüssen wie der Abfrackprämie kommt jetzt also der große Reset. Die scheinbaren Erfolge der Merkel-Regierung waren nur eine durch Nullzins erzeugte Luftblase. Wie stellt soch das der Wähler der radikalen EU-Parteien vor? Nochmal 8 Jahre Banken retten, Zinsen negativ werden lassen um sich dann noch höher zu verschulden? Spätestens jetzt muss man erkennen, dass die letzten 8 Jahre falsch waren. Einige haben schon immer die Bankenrettungen, ESM, EZB-Politik etc… kritisiert, doch man wollte natürlich nicht hören.

Jetzt stehen wir vor einem Trümmerhaufen. Bei der nächsten Wirtschaftsflaute ist das Pulver verschossen! Dann geht nichts mehr. Der Zins kann nur mit meinem Bargeldverbot weiter gesenkt werden. Hierzu muss die Propaganda aber noch mehr Argumente liefern. Die Lüge mit der Verbrechensbekämpfung glaubt fast keiner. Die radikalen Euronazis werden dann vor die zwangsfinanzierten Kameras der staatsnahen Lückenpresse stehen und verkünden, dass es alternativlos ist.

Wenn die Finanzkrise reloaded ist, dann kann sich ein Mann zurücklehnen, lächeln uns sagen: „Ich hab´s euch ja gesagt“. Der  Präsident der Europäischen Zentralbank hat stets betont, dass er nur Zeit kaufen kann.  Die Staaten müssen die Zeit für Reformen nutzen. Doch statt systemrelevante Banken zu zerschlagen und den Staat zu reformieren haben sie sich viel lieber auf dem Nullzins ausgeruht und neue Schulden gemacht. Die Merkelisten haben die von Draghi gekaufte Zeit nicht genutzt. Ob das der Wähler erkennt, bleibt fraglich, denn die staatliche Propaganda in Merkel-Deutschland ist verdammt gut.

Wie man überleben kann, wenn Geld wertlos (oder verboten) wird und die Geschäfte leer sind, liest man hier.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Ein Appell für mehr Realismus!

Gastbeitrag von Matthias Weik und Marc Friedrich.

autoren

Wir machen uns Sorgen, sehr große Sorgen. Ja, auch um China mit seinem gigantischen Schattenbankensystem, seiner schwächelnden Wirtschaft und seiner enormen Aktien- und Immobilienblase und um Europa, das aus dem wirtschaftlichen Krisenmodus nicht herauskommt. Selbstverständlich machen wir uns auch Sorgen um die Weltwirtschaft und die gigantischen Blasen in der Finanzwelt, ausgelöst durch die fatale Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Diese kreieren eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen. Unterstrichen wird unsere Sorge durch den schlechtesten Jahresstart der US-Aktienmärkte seit Bestehen des Dow Jones.

Auch echauffieren wir uns darüber, dass viele große Banken und Hedgefonds genauso weiter machen wie bisher und dass Derivate und Subprime-Kredite wieder en vogue sind, als hätte es keinen Crash 2008 gegeben. Es ist empörend, dass die EZB ihr unverantwortliches Spiel auf Zeit weiterführt. Ein Spiel auf Kosten von uns Sparern, die wir täglich enteignet werden und mit unseren Ersparnissen im Notfall für das Börsenkasino haften müssen. Schlimm ist, dass dies auch auf Kosten junger Menschen in ganz Europa geschieht, die der Möglichkeit beraubt werden, adäquat für ihr Alter vorzusorgen. Wir machen uns Sorgen um die zukünftige Altersarmut breiter Bevölkerungsschichten, die alles Bisherige in den Schatten stellen wird, die auf Grund der gravierenden demographischen Entwicklung und der Niedrigzinsphase über uns hereinbrechen wird. Ja, über all das machen wir uns große Sorgen.

Aber noch größere Sorgen bereiten uns die Entwicklungen der letzten Monate in Deutschland, Europa und der Welt. Die Welt ist wahrlich aus den Fugen geraten, und der Crash ist in vollem Gange! Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen, Jemen … versinken in Chaos, Zerstörung und Bürgerkrieg. Hinzu kommen die unmenschlichen und abscheulichen Hinrichtungen in der saudi-arabischen Diktatur, einem treuen und loyalen Partner des Westens sowie der Waffenunternehmen dieser Welt. Der stetig sinkende Ölpreis bringt immer mehr Staaten des Orients ins Wanken. Sollte in Saudi-Arabien die herrschende „Elite“ aus dem Land gejagt werden, dann wird der mit west- und östlicher Waffentechnik hochgezüchtete Orient endgültig explodieren, und wir werden noch vor ganz anderen Problemen als heute stehen.

In Afrika verlieren immer mehr Menschen auf Grund von Kriegen und Naturkatastrophen, dem Landgrabing Chinas und der westlichen Welt, der gnadenlosen Ausbeutung von natürlichen Ressourcen durch westliche und asiatische Konzerne, einer oftmals falschen Entwicklungshilfepolitik, welche die lokale Industrie zerstört, und der überall herrschenden Korruption ihre Lebensgrundlage. Die Folge dieser Entwicklung ist, dass sie sich auf den Weg nach Europa machen. 2016 werden es nicht – wie von der Regierung in Berlin großspurig verkündet – weniger, nein, es werden noch wesentlich mehr Menschen kommen. Laut EU-Kommission sollen allein in diesem Jahr weitere drei Millionen nach Europa kommen. CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller geht sogar von 8 – 10 Millionen Flüchtlingen aus, nur aus dem Irak und Syrien. Die Wahrheit wird wohl wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Aber bei dieser Berechnung sind weder Namibier und Marokkaner noch Afghanen etc. berücksichtigt, die schon unterwegs sind bzw. sich auf den Weg machen wollen, um ins „gelobte Land“ Deutschland zu kommen.

Jetzt spüren wir die Folgen der sogenannten, mit Hilfe von Bomben und Umstürzen gescheiterten, Demokratisierung der arabischen Welt durch das Eingreifen des Westen unter der Vorherrschaft der USA erstmals direkt vor unserer Haustür. Ein weiterer trauriger Höhepunkt nach den Anschlägen in Paris vom Januar und November 2015, dem Aufflammen des Bürgerkriegs in Libyen, Jemen, Afghanistan, Irak, etc., dem Krieg in Syrien und gegen den IS waren die unentschuldbaren und unerträglichen Übergriffe junger Migranten arabischer und nordafrikanischer Herkunft in Köln, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Ansbach, Zürich, Wien zu Jahresbeginn. Beschämender und schändlicher kann kein Jahr beginnen. Diese, wenn auch nicht in ihrer Dimension, absehbaren Vorkommnisse sind ein Angriff auf unsere freie und offene Gesellschaft und die Bankrotterklärung einer politischen Fehlentscheidung der Bundesregierung von historischem Ausmaß. Es war naiv zu glauben, dass so viele unterschiedliche Kulturen in dieser Konstellation und Größenordnung ohne Probleme zusammenleben werden.

Im Sommer 2015 wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel ein geltender völkerrechtlicher Vertrag gebrochen – das Dublin-Abkommen. Aus humanitären Gründen mag dieses Verhalten verständlich sein, nichtsdestotrotz ist es Grundlage jedes Rechtsstaates, dass gültige Verträge und Gesetze eingehalten werden, ansonsten führt dies jeden Rechtsstaat ad absurdum. Die Bundesregierung kann in Zukunft von keinem der EU-Länder mehr verlangen, dass sie sich an Recht und Gesetz oder sonstige Abmachungen halten, wenn diese selbst gültige Abmachungen eigenhändig außer Kraft setzt. Seit der Aussetzung des Dublin-Abkommens durch die Regierung Merkel sind allein 2015 mehr als 700.000 Menschen illegal in unser Land gekommen. Während die Bundesregierung unter der Ägide Merkels sich während der Finanzkrise als unnachgiebiger und auf Recht und Gesetz pochender Verhandlungspartner gab, hat sie sich im Sommer 2015 entschieden, EU-Recht außer Kraft zu setzen. Jetzt herrscht große Verwunderung, dass viele Regierungen Europas Merkels Spiel nicht mitspielen und eben keine Migranten mehr aufnehmen wollen. Die meisten europäischen Staaten haben den Ernst der Lage bereits erkannt und ihre Grenze dichtgemacht, angefangen mit den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden und Dänemark. Aber auch nach Frankreich, Großbritannien und Ungarn ist eine illegale Einreise faktisch unmöglich geworden. Deutschland hält jedoch weiterhin seine Grenzen offen – wie soll das auf Dauer funktionieren?

Die Menschen in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei haben Kraft ihres Wahlzettels in demokratischen Wahlen deutlich entschieden, was sie von der Politik der Bundesregierung und der EU – die sich intern bereits völlig zerstritten hat – halten. Sollte sich die Politik Berlins und Brüssels nicht grundlegend ändern, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Situation in jeglicher Hinsicht eskalieren wird. Immer mehr extreme Parteien von ganz links bis rechts, nicht nur in den ost- und südosteuropäischen Ländern der EU, werden an Macht gewinnen. Infolgedessen werden wir ein Europa bekommen, das wir uns allesamt nicht wünschen – doch dann wird es zu spät sein. Wie die Geschichte uns lehrt wird in Zeiten der Angst immer Sicherheit vor Freiheit gewählt.

Äußerst gravierende Konsequenzen hat die Entscheidung Merkels für unser Land und unseren Rechtsstaat. Heute ist hinlänglich bekannt, dass von über einer Million Immigranten die meisten weder syrische Bürgerkriegsflüchtlinge sind, noch Familien mit Kindern, noch Ärzte oder sonstige Facharbeiter – sondern laut Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu 70 Prozent größtenteils junge, ungebildete Männer aus einem anderen Kulturkreis mit völlig anderen Wertevorstellungen. Viele kommen aus einer paternalistischen Gesellschaft, in der Frauen weniger wert sind als Männer, Religion über dem Gesetz steht und unsere offene und tolerante Weltanschauung als ein Zeichen der Schwäche gewertet wird. Wenn man diese jungen Männer dann auf Grund von Platzmangel in überfüllten Sammelunterkünften unterbringt, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Lage eskaliert und zukünftig noch weiter eskalieren wird. Keines der großen demokratischen Einwanderungsländer wie die USA (diese haben 2015 nach eingehender, bis zu zwei Jahre dauernder Prüfung etwa 1.300 syrische Flüchtlinge aufgenommen), Kanada oder Australien würden diese Menschen ohne jegliche Prüfung und oftmals ohne Papiere, dazu noch in unbegrenzter Anzahl und unregistriert in ihr Land lassen. Genau dies ist jedoch bei uns der Fall und genau dadurch zerstört die Bundesregierung sukzessive unsere Gesellschaft und unseren Rechtsstaat. Während der Normalbürger sich an Recht und Gesetz hält, Steuern und GEZ bezahlt sowie am Flughafen brav seinen Ausweis vorzeigt, seine Nagelschere und sein Deo in die Tonne wirft und sich Sprengstofftests unterziehen muss – unseres Wissens nach hat sich bisher noch kein westlicher Urlauber auf dem Weg in den Familienurlaub in die Luft gesprengt – marschieren Hunderttausende ohne jegliche Kontrolle in unser Land. Aufgrund dieser Tatsache fällt es Otto-Normalverbraucher immer schwerer, den eigenen Rechtsstaat noch ernst zu nehmen, und das ist fatal.

Die asozialen, respektlosen und durch nichts entschuldbaren Vorkommnisse in Köln sowie in weiteren Städten haben ganz eindeutig aufgezeigt, dass Menschen, die derartiges tun, sich niemals integrieren werden und nichts, aber auch gar nichts von unseren Werten und Normen, von unserem Recht und Gesetz halten. Natürlich betrifft das nur einen bestimmten Prozentsatz der Menschen, die in unser Land kommen. Schutzbedürftige, darunter Frauen, Kinder und auch Männer, die sich hier benehmen und ernsthaft integrieren wollen, werden nun mit diesen Verbrechern über einen Kamm geschoren. Aber die Frage bleibt dennoch: Wie sollen diese vielen Menschen, deren Zahl tagtäglich um einige tausend zunimmt, integriert werden? Und ein Ende des Zustroms ist keinesfalls in Sicht! Neben dem sozialen Frieden ist auch der Wohlfahrtsstaat in Gefahr. Eine Integration in dieser Größenordnung kann niemals gelingen. Alles andere ist naiv!

Wenn es 1.000 jungen Männern gelingt, eine Großstadt wie Köln und deren Polizei in Anarchie und Chaos zu stürzen, läuft etwas gewaltig schief in unserem Land. Wir Steuerzahler und Bürger haben das Recht und die berechtigte Forderung, dass der Staat uns beschützt. Dieses Hoheitsrecht muss gewährleistet werden, ansonsten hat der Staat seine Legitimität verloren. Beim G7 Gipfel 2015 in Bayern war es kein Problem, für 7 Personen mit ihrer Entourage 26.000 Polizisten aus der ganzen Republik anzukarren, um diese, in einem 5-Sterne-Deluxe-Hotel, vor dem eigenen Volk zu schützen. Geld und Ressourcen haben offensichtlich bei diesem „Happening“ keine Rolle gespielt. In Köln, Hamburg und den anderen Städten war der Sachverhalt jedoch ein anderer. Dort war es anscheinend nicht möglich, das eigene, friedlich feiernde Volk am Silvester-Abend auf Grund einer rigorosen Sparpolitik bei der Polizei zu schützen. Umso schäbiger und unanständiger ist das Verhalten einiger Politiker, die kaputt gesparte Polizei öffentlich zu kritisieren. Diese muss jetzt das ausbaden, was die „Granden“ in Berlin und den Landeshauptstädten ihr eingebrockt haben. Vielleicht wäre etwas Demut und Dankbarkeit im Angesicht dessen angebracht, wer die Politiker denn vor ihrem eigenen Volk beschützt und dafür Millionen Überstunden leistet und auch noch den eigenen Kopf hinhalten muss für ein nicht allzu üppiges Salär. Ein Zeichen totalen Realitätsverlusts ist die Empfehlung der Oberbürgermeisterin von Köln, eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Lächerlich ist auch das jetzt einsetzende parteiübergreifende populistische Geschrei der Politik, kriminelle Straftäter auszuweisen bzw. abzuschieben. Zwar mag eine Ausweisung noch möglich sein. Die Abschiebung wird in der Praxis jedoch daran scheitern, dass in vielen Ländern wie Syrien, Irak, Somalia … eine Gefahr für Leib und Leben besteht und folglich dorthin nicht abgeschoben werden darf. Ferner sind viele Immigranten ohne Papiere eingereist; daher gestaltet es sich äußerst schwierig, jemanden in ein Land abzuschieben, dessen Herkunft unbekannt ist. Äußerst alarmierend ist es, wenn der Landeschef der Polizeigewerkschaft NRW Erich Rettinghaus sagt, dass unser Land die Kontrolle verloren hat. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, für Recht und Ordnung zu sorgen und seine Bürger nicht beschützen kann, dann hat er versagt. Und zwar auf der ganzen Linie. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, seine Grenzen zu sichern, ist dies der beginnende Untergang eines jeden Landes. Stellt sich diese Erkenntnis in der Bundesregierung nicht ein, haben wir ein Problem. Die gegenwärtige Regierung kann von den Bürgern nicht erwarten, dass sie sich weiter brav an Recht und Gesetz halten, während sie selbst und alle, die illegal unsere Grenzen überqueren, Schwarzfahren, Fernzüge per Notbremse anhalten, gegen Aufenthaltsrechte verstoßen, Haus- und Landfriedensbruch begehen und noch wesentlich schlimmere Straftaten begehen. Sie kann von den Bürgen nicht erwarten, dass sie weiterhin brav ihre Steuern bezahlen und damit Utopien finanzieren, von denen man in Berlin träumt. Das werden sich die Bürger auf Dauer nicht bieten lassen!

Auch wenn Frau Merkel auf dem letzten Parteitag der CDU noch einmal endlose neun Minuten lang für ihre Durchhalteparolen von ihren Anhängern beklatscht wurde, sieht die Realität leider anders aus – wir alleine schaffen das niemals, und die anderen Länder Europas haben keinerlei Lust darauf, es mit „uns“ zu schaffen. Ansonsten wären zumindest – wie vereinbart – die 160.000 Immigranten auf Europa verteilt worden. Abgesehen davon hat ein jeder Mensch, der als Asylant anerkannt wird, Freizügigkeit innerhalb der EU und folglich wird es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis im EU-Ausland anerkannte Asylanten Richtung Deutschland weiterziehen werden. Diese Causa hat uns die Bundesregierung im Verlauf der Quotendiskussion allerdings vorenthalten. Wer im Elfenbeinturm lebt und, ultrawichtig ist oder es meint zu sein, von einem wichtigen Krisengipfel zum nächsten kutschiert wird, in den besten Hotels der Stadt übernachtet und gerne auf 1.000 verschiedenen Hochzeiten tanzt… – ja dann verliert man offensichtlich die Bodenhaftung und den essentiellen Bezug zur Realität. Das ist eine gefährliche Entwicklung, die zumeist ungut endet. Das Problem ist, dass unsere politische „Elite“ für die gegenwärtigen Entwicklungen mitverantwortlich ist, aber so abgeschirmt hinter hohen Mauern, mit Polizeischutz und Bodyguards lebt, dass sie aufgrund ihrer privilegierten Stellung die Auswirkungen ihrer eigenen Politik nur mitbekommt, wenn die Lage eskaliert. Kein Politiker konnte und wollte uns bisher eine Antwort auf vollkommen simple ökonomische Fragen geben. Nämlich – wo all die von der Bundeskanzlerin eingeladenen Menschen wohnen sollen, was sie arbeiten sollen und vor allem, wer das alles bezahlen soll – von ihrer Integrationsfähigkeit und -willigkeit ganz zu schweigen. Ganz einfach, weil es darauf keine Antwort gibt. Das ist eine bittere Erkenntnis.

Noch glauben viele Menschen in unserem Land, ihr Wohlstand bliebe ihnen erhalten, und sie übersehen dabei, dass die Zahl der „Verlierer“ in den letzten Jahren bereits dramatisch angestiegen ist und dass auch sie bald zu den „Verlierern“ gehören werden, wenn die politischen Fehlentscheidungen in diesem Ausmaß weitergehen.

Wir benötigen einen Staat, der unsere Werte und seine Bürger beschützt, seine Grenzen sichert und die Demokratie erhält. Es ist an der Zeit, , von den großen Einwanderungsländern, wie beispielsweise Australien und Kanada – in denen „Multikulti“ wesentlich besser funktioniert – und zu denen viele von uns aufschauen, zu lernen, wie der Schutz von Grenzen aber auch wie Integration wirklich funktionieren. Es ist weder Zeit für Pessimismus noch für übertrieben Optimismus – es ist Zeit für Realismus!

Die beiden Ökonomen, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie es bis auf Rang 2 der Spiegel-Bestsellerliste geschafft sowie auf Rang 1 im Manager Magazin und Handelsblatt. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Im November 2015 ist die aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe erschienen. Am 13.Mai 2016 erscheint ihr neues Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen„. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie auch bei Facebook.


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2016 wird das Jahr der Staatspleiten

Die ersten drei Tage des neuen Jahres waren ziemlich stürmisch. Konjunktursorgen um China, weltweiter Börseneinbruch und ein angeblicher Atomtest von Nordkorea. Nun häufen sich auch die Anzeichen für wachsende Schuldenprobleme.

Der Begriff  „Staatspleite“ wird sehr oft falsch interpretiert. Gemeint ist nicht Chaos und die komplette Zahlungsunfähigkeit, sondern jede Art von Kreditereignis. Sobald ein Staat in Zahlungsverzug kommt, dann beginnen Gespräche mit den Gläubigern. Hierbei gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Umschuldung, Laufzeitverlängerung, oder auch ein Schuldenschnitt. In 2016 könnten einige dieser Themen notwendig sein. Jedes Kreditereignis ist umgangssprachlich eine Staatspleite. Die Lösungswege dienen meist dazu, die Pleite in die Zukunft zu verschieben.

Staatspleiten sind nicht neu, sondern so alt wie die Staaten selbst. Auslöser könnten Preisschwankungen bei Rohstoffen oder Zinsveränderungen sein. Auch eine nachlassende Weltkonjunktur betraft meist die Überschuldeten zuerst. Hierbei geht es nicht nur um Griechenland, sondern auch um Puerto Rico und mehr als eine handvoll Entwicklungs- und Schwellenländer. In 2015  werteten die Währungen vieler Entwicklungs- und Schwellenländer stark ab, was die Kosten der Dollarschulden in die Höhe trieb. In der Vergangenheit hat der aktuell vorliegende Mix aus Fakten fast immer zu großen Pleiten geführt. Vieles spricht dafür, dass es auch diesmal so ist.

Über die möglichen Folgen möchte ich jetzt noch nicht abschließend nachdenken. Eine globale Weltwirtschaftskrise wäre sicherlich der Anfang einer neuen Ordnung. Meist geht auch nicht der Staat an sich pleite, sondern die Bürgerinnen und Bürger. Im Anfangsstadium einer Pleite wird das Politbüro mit großen Propagandageschützen dafür sorgen, dass die Leistungsträger noch mehr von ihrem Eigetum an den Staat abgeben. Dies funktioniert so lange bis sich der Leistungsträger weigert, oder bis er schlicht nichts mehr zu geben hat. Angesichts der Denkverweigerung, der fortgeschrittenen Verblödung und dem anerzogenem Gehorsam halte ich letzteres für wahrscheinlicher.


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liebe Grüße, eure Jenny

Der Hass auf Politiker und Medienvertreter ist erst der Anfang

Immer öfters kritisieren Politiker und Medienvertreter den Hass, der ihnen entgegengebracht wird. Hierbei werden Täter zu Opfern gemacht.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Zunahme von Pöbeleien und den wachsenden Verfall der Umgangsformen in Deutschland beklagt, schreiben einige Zeitungen. Von „Blindwütigem Hass auf Politiker“ schreibt die Frankfurter Rundschau. Natürlich ist Gewalt nur etwas für Dumme! Gewalt ist oft ein Hilfeschrei, von Menschen, die sich mangels Gehirnmasse nicht anders wehren können. Der Pöbel wurde von Politik und Medien jahrelang verdummt. Hat die Elite wirklich gedacht, sie könne mit den einfachen Menschen friedlich und politisch korrekt diskutieren? Das wäre naiv. Der Deutsche lässt sich gerne verarschen, ausrauben und belügen. Aber irgendwann dreht er durch und schlägt alles kurz und klein.

Themen wie Flüchtlinge, Steuerverschwendung oder lokale  Machenschaften dienen meist nur als vorgeschobener Grund für den Hass. Deutschland vereinnahmt Rekordsteuereinnahmen und bezahlt kaum Zinsen. Trotzdem fehlt von vorne bis hinten das Geld! Die Bürgerinnen und Bürger sitzen auf einem Rekordschuldenberg! Wie der Bund der Steuerzahler berechnet hat, bleiben von 1 Euro Einkommen nur 47,6 Cent. Der Rest wird unter Anwendung von Gewalt vom Staat, der durch Politiker vertreten und durch Medien beworben wird, abgenommen.

Natürlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Politiker, die Ihnen 50% ihres Einkommens abnehmen! Und selbstverständlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Journalisten, die dies auch noch toll finden und mit der Politik gemeinsame Sache machen. Das elitäre Lügenpack ist inzwischen in einer eigenen Sphäre – weit weg von den Menschen, die das alles zu bezahlen haben. Der Hass ist erst der Anfang. Der Deutsche ist nicht für friedliche Diskussionen bekannt. Während einige immer reicher werden, wird der fiskal-ausgeraubte Pöbel aufwachen und wild um sich schlagen.

Die wenigsten Menschen werden die wahren Ursachen ihrer Not begreifen. Ich möchte hier auch nichts beschönigen. Mir ist klar, dass Politiker, die den Menschen die Hälfte ihres Einkommens abnehmen gehasst werden. Das ist so selbstverständlich, wie ein Sonnmenaufgang. Die Gewalt und der Umgangston ist eine Folge von Verdummung, welche die Politik selbst umgesetzt hat. Wie viele Wahlversprechen wurden schon gebrochen? Welche Lügen hat die Presse schon verbreitet? Welche Straftaten werden durch den Staat begangen? Also ich persönlich habe Verständnis für den Hass. Es wäre ja schlimm, wenn der Pöbel das Pack, das ihn ausraubt, lieben würde.

Ich halte viele Dinge, die Politiker machen, für Straftaten. Zum Beispiel Steuern: Diese werden unter Zwang, also mit Gewalt, von mir abgenommen, egal ob ich will oder nicht. Für mein persönliches Empfinden ist das Raub. Eine empfundene Straftat mit einer anderen Straftat zu beantworten ist niemals zielführend! Hass, Hetze und offene Gewalt führen in eine Spirale und niemals zu einer Verbesserung der Lage. Es hört sich zwar komisch an, ist aber wahr: Die Gewalt „nach oben“ ist nicht sachdienlich. Die Menschen sollten die Energie lieber dazu nutzen sich und andere zu informieren. Die Herrscher fürchten nichts mehr, als gebildete Bürger, die eine selbstbestimmte Meinung haben.

Was passiert wenn die Lage eskaliert? Wie kann man sich schützen? Einfache Dinge, wie Selbstverteidigung können helfen. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben. Auch „Die Kunst der primitiven Waffen“ kann ich zur Lektüre empfehlen. Der aktuell praktizierte Hass mancher Menschen führt nur zu Gegengewalt durch das Politkartell und ist daher äußerst kontraproduktiv.


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liebe Grüße, eure Jenny

Der Schwarze Schwan schwimmt auf schwarzem Gold

Anleger auf der ganzen Welt sind wegen des Ölpreisverfalls verunsichert. Mögliche Folgen für die Konjunktur sind dramatisch und Unklarheiten über die weitere Zinspolitik stimmen viele nervös.

Die OPEC hat vergangene Woche entschieden, dass weiterhin  ungebremst Öl gefördert und verkauft wird. Der Ölpreis sackte daraufhin deutlich unter sein Krisentief des Jahres 2009 ab.  Jahrelang galt, dass günstiges Öl gut für uns sei und wie ein Konjunkturprogramm anzusehen wäre. Diese Stimmung ist nun gekippt, denn der Öl-Preis wird inzwischen auch als Stimmungsbarometer gesehen. Öl löste bisher wahrscheinlich keine globale Krise aus, aber es zeigt sie über den Preis an.

Problematisch sieht es allerdings in sog. „Öl-Ländern“ aus. Staaten wie Algerien, Libyen, Nigeria, Venezuela, Brasilien, Ecuador oder der Irak sind so gut wie pleite, Russland steht kurz davor. Ewig kann auch Saudi Arabien die niedrigen Preise nicht durchhalten, doch dem Königreich geht es ziemlich gut. Fällt ein Öl-Land um, dann reißt es kollaterale Wirtschaftssubjekte mit in die Pleite. Was Lehman in 2009 nicht schaffte, schafft dann vielleicht Südamerika oder ein Golfstaat.

Die Pleite eines Öl-Landes halte ich für verkraftbar. Viel schlimmer als die Auswirkungen billigen Öls ist die Ursache. Warum ist es denn so billig? Die Antwort ist klar: Es gibt mehr Öl, wie benötigt wird. Die Verbrauchereinkommen steigen durch niedrigere Kosten für Energie und Mobilität. Doch die Verbraucher verkonsumieren ihr Zusatzeinkommen nur zum Teil. Viel lieber kaufen sie überteuerte Immobilien oder legen ihr Geld auf unverzinste Konten. Der Öl-Preis ist ein „Schwarzer Schwan“; schön, elegant, friedlich, aber gefährlich. Der Schwan selbst tut nichts – er verkündet nur.

Lesetipp: Ist Öl deshalb so billig, weil es unerschöpflich ist?


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