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Europawahl: Die Stimme gut investieren

Auch wenn nicht das Parlament sondern der Europarat (Regierungschefs) den Kommissionspräsidenten bestimmt, haben wir bei dieser Wahl die Besonderheit, dass zwei deutschsprachige Kandidaten dieses Amt anstreben. Juncker und Schulz stehen zur Wahl. Zwei Kandidaten, die sich gleicher nicht sein könnten. Die gesteuerten Hetzmedien lassen bei der Europawahl keine Lagerbildung zu. Was soll ich nun wählen?

Die EU (nicht Europa) hat ein Demokratiedefizit. Das bisherige Konzept war: „Washington spioniert, Brüssel diktiert und Berlin pariert“. Juncker und Schulz stehen für das berühmte „weiter so“. Wer es also in Zukunft genau so haben will, wie in der Vergangenheit, der sollte das Parteienkartell wählen. Es spricht ja sicherlich nichts dagegen. Man kann Datenschutz blöd finden und Bankenrettung gut. Man kann auch die Verarmung Südeuropas und das bedinungslose Diktat aus Brüssel gut finden. Auch eine Militarisierung, wie von Juncker gefordert (die Welt hat sich getraut zu berichten), kann man ganz toll finden. Und für alle mit diesen Vorlieben, um nicht zu sagen Fetische, gibt es das Parteienkartell.

Wenn ich jetzt aber ein demokratisches Europa, ohne Militarisierung, mit wertvollen Bürgerrechten, einem Datenschutz, der den Namen verdient, mit einer vernünftigen nicht religiösen Wirtschaftspolitik möchte, dann weiß ich nicht wirklich was ich wählen soll. Auch eine Stärkung des Nationalstaates lehne ich ab, denn Diktatur ist immer abzulehnen, egal ob kontinental, global oder national. Das Meinungskartell bestehend aus Medienoligarchen und Bessermenschen schwingen über allem, was den EU-Fanatismus ablehnt, sofort die Nazikeule. Deshalb ist es schwierig zu unterscheiden, denn ich finde, rechts- und linksradikale Parteien sind kein Ersatz für europaradikale Parteien.

Die Wählerinnen und Wähler sind leider viel zu vergesslich. Sei es das absurde Vertragswerk zum ESM, die Bankenunion oder die USA-Treue unserer Systempolitiker. All dies scheinen die Menschen vergessen zu haben. Was jetzt vor den Wahlen noch zählt ist Sympathie und Antipathie. Dieser Führer- und Personenkult ist ein giftiges Klima für eine funktionierende Demokratie. Es geht nicht um Gurken oder Glühlampen! Es geht um die Zukunft der EU. Es geht darum, ob die Armen ärmer und die Reichen reicher werden sollen. Es geht darum, ob wir weiterhin zirka 2 Drittel unseres Einkommens dem Staat überlassen wollen. Wer das weiterhin will, der kann ja das Parteienkartell wählen.

Zur Wahl stehen ca. 24 Parteien; man hat 1 Stimme. CDU, SPD, Grüne und FDP fallen durchs Raster, denn sie stehen für das „weiter so“. Chancen ins Parlament zu kommen haben zudem die Linke, AfD und die Piraten. Keine der drei letztgenannten hat die Reife für politische Verantwortung. Trotzdem sollte man sich auf diese drei Parteien beschränken, damit die eigene Stimme gut investiert ist. Ich möchte hier folgende Wahlempfehlung abgeben: Bitte wählt nicht das Meinungs- und Parteienkartell. Wählt nicht jemanden, sondern wählt jemanden ab! Nichtwählen ist keine Option, denn das ist es was die Radikaleuropäer wollen. Am 25.05. wird abgerechnet und es wäre schade, wenn DIESE EU von den Wählerinnen und Wählern legitimiert würde.

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liebe Grüße, eure Jenny

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Die irren Thesen der EU-Populisten

Die dumpfen Parolen des europaradikalen Parteien- und Meinungskartells sitzen bereits so tief in der kollektiven Wahrnehmung, dass echte Tatsachen und reale Fakten kaum mehr eine Chance haben.

  • „Europa muss  mit einer Stimme sprechen können“

Müssen wir das wirklich? Die europaradikalen Populisten sind ohnehin durch die Bank weg lupenreine „NATO-Versteher“. Außerdem ist die EU nicht Europa. Selbst wenn die EU mit einer Stimme sprechen kann, dann spricht sie nicht für ganz Europa, denn Europa ist ein Kontinent und kein Staatenbund. Die Forderung nach „einer Stimme“ gleicht dem Ruf nach einem zentralistischen Führer. Dies können und dürfen echte Demokraten nicht unterstützen.

  • „Die EU garantiert Wohlstand und Friede“

1 Milliarde Menschen auf diesem Planeten leben von weniger als 60 Cent pro Tag. Viele von ihnen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Unsere Meere sind vergiftet, die Luft verschmutzt, die Landschaft voller Monokultur und unser Essen ein Chemiecocktail. Seit 1945 sind weltweit zirka 25 Millionen Menschen bei Kriegen gestorben; seit 1990 waren es auch unter Beteiligung europäischer Truppen 1,1 Millionen Opfer. Durch die EU gibt es weder mehr Wohlstand noch mehr Friede. Wir haben zwar in Europa keinen Krieg, aber wollten wir nicht irgendwie globaler denken?

  • „Scheitert der Euro dann scheitert Europa“

Das berühmte Kanzlerinnen-Dogma hält sich noch immer als eines der populistischsten Aussagen in den Köpfen. Der Satz ist ein irres Schreckensszenario, welches den Menschen gezielt Angst einjagen soll. Geografisch gibt es in Europa 51 Staaten, aber nur 18 haben den Euro. Wie soll ein ganzer Kontinent an einer Währung scheitern, die nur eine Minderheit benutzt? Besser gefällt mir da ein Zitat von Prof. Dr. Wilhelm Hankel: „Mit diesem Euro scheitert Europa“.

  • „Europa bringt mehr Arbeit“

Diesen Satz liest man aktuell auf den Plakaten einer radikaleuropäischen Partei. Man fordert mehr Arbeit. Ok freiwillige bitte vor! Wer will den mehr Arbeit? Also ich nicht. Ich hätte gerne weniger Arbeit bei gleichbleibendem oder erhöhtem Wohlstand, aber einfach nur mehr Arbeit ist für mich kein Anreiz.

  • „Europa muss wettbewerbsfähiger werden“

Wenn die Wirtschaft an den Bürgern vorbeiwächst, dann spricht man von Wettbewerbsfähigkeit. Dieses Dummwort hört sich zwar in Sonntagsreden gut an, gemeint ist aber, dass Arbeiter und Angestellte weniger Kaufkraft im Portemonnaie haben. Wie die Bundestagswahl am 29.09.2013 gezeigt hat, finden über 80% der Wählerinnen und Wähler Wettbewerbsfähigkeit gut, weil ihnen die Propaganda noch nie erklärt hat, dass es sich hierbei um Reallohnverluste handelt.

  • „Deutschland hat vom Euro profitiert“

Uns wird immer gesagt, dass eine schwache Währung Wettbewerbsfähigkeit bringt und gut für den Export sei. Hat Deutschland vom Euro profitiert? Ja! Aber nicht ganz Deutschland. Alle die nichts zum exportieren haben, sind Opfer dieser Politik. Der Euro schafft Ungleichgewichte und Verwerfungen, die an verschiedenen Stellen sichtbar werden.

  • „Portugal ist gerettet“

Eine aktuelle Schlagzeile! Portugal verlässt den Rettungsschirm, die Aktion ist geglückt und alle sind happy. Was uns die radikaleuropäischen Hofberichterstatter in den teilweise staatlichen Propagandaanstalten nicht sagen ist, dass Portugal heute die höchsten Staatsschulden in seiner Gerichte hat. Wenn eine Rettung daraus besteht, dass ein Land hinterher mehr Schulden als vorher hat, dann ist alles gesagt.

  • „EU-Gegner und €-Skeptiker sind rechts“

Wenn nichts mehr hilft dann holen die Standrichter des Parteien- und Meinungskartells stets die Nazikeule raus. Wenn auch diese machtlos ist, dann kommt die Verschwörungstheorie-Keule. Liebe Freunde, Hand aufs Herz! Wer bitteschön ist hier rechts?? Diejenigen, die echte Demokratie und dezentrale Machtverteilung wollen, oder diejenigen, die eine zentralistische Räterepublik ohne Mitbestimmung bevorzugen? Nicht alle Kritiker des Zentralbankensystems und nicht alle Gegner radikaleuropäischer Bestrebungen sind rechts. Weniger EU heißt nicht automatisch mehr Nationalstaat! Im Gegenteil: Konsequent Liberale lehnen auch das ab, was manche „Deutschland“ nennen.

Fortsetzung folgt…

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Billige Propagandatricks bei der Europawahl

Am 25.05. wird wieder gewählt. Deshalb läuft die verlogene staaliche Journaille nun auf Hochtouren! Es fliegen Keulen und falsche Fakten durch den Raum. Das radikaleuropäische Etablishement hat die Massenmedien voll auf seiner Seite. Das klappt deshalb so gut, weil man den Wählerinnen und Wählern das Denken abgewöhnt hat.

Statt Fakten gibt es nur noch Keulen. Wer die EU kritisiert oder Fehler des Euros aufzeigt, gilt automatisch und gnadenlos als Rechtspopulist. Dabei ist vor allem die Linke eine Partei, die die EU seit Jahren scharf kritisiert. Den sogenannten Rechtspopulisten wirft man vor, sie würden mit „Stimmungen gegen EU und Euro punkten“, wobei die EU stets als Friedensprojekt verkauft wird. Die Propaganda unterscheidet nicht mehr zwischen Rechtspopulisten, Rechtsextremen, Europaskeptikern, Euroskeptikern, EU-kritischen Parteien, Libertären oder Linken. Dieses Klima ist extrem giftig, denn es verallgemeinert zu sehr.

Die europaradikalen Freunde eines neuen EU-Reichs sind kein Gramm besser, wie andere Populisten. Sie vereinfachen, lügen, betrügen, zensieren und beschimpfen. Auch wird stets krampfhaft die EU mit Europa gleichgesetzt. Man will uns die zentralistische Bevormundung verkaufen und verpackt es geschickt in verlogene Phrasen. Dabei ist der wahre Reichtums Europas seine Vielfalt. Wäre die EU ein Staat, dann würde sie mangels Demokratie nicht in die EU aufgenommen werden. Anders als bei der Bundestagswahl hat die “Europawahl” keinen Einfluss auf die europäische Regierungsbildung. Die Mitglieder der EU-Kommission werden von den Regierungen der Nationalstaaten ernannt. Das was wir am 25.05 wählen sollen ist nur ein überteuerter Debattierverein!

Das elitäre Propagandapack bestimmt, was politisch korrekt ist und was nicht. Man muss sich mal überlegen, was in der Vergangenheit schon alles politisch korrekt war. Vieles davon wäre heute kriminell. Die meisten Gegner des EU-Großreiches sind nicht gegen Europa. Im Gegenteil: Echte Demokraten wollten ein Europa der Mitbestimmung, frei von Zentralismus, bedingungslosen Bankenrettungen, Spardiktaten, NSA und Lügenpropaganda. Wer das EU-Großreich ablehnt, will nicht automatisch einen Nationalstaat. Es gibt auch EU-Kritiker, die ein demokratisches Europa möchten. Es gibt nicht nur “pro” oder “contra”. Die neue europaradikale Propaganda implementiert gezielt eine gefährliche Stimmung zur Gründung des neuen EU-Großreiches: “Wer nicht bedingungslos und vollumfänglich mitmacht, ist dagegen”.

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#EP14 – Die Wahl der 500 Millionen

Wir werden dazu aufgerufen, am 25.05.2014 ein neues EU-Parlament zu wählen. Allmählich kommt die verlogene Journaille auf den Geschmack und zaubert die Illusion einer Wahl. Die sogenannte Europawahl ist vollgepackt mit Absurditäten und strotzt vor Volksverdummung.

  • Die Gewichtung und KEIN Wahlrecht

Jede Stimme sollte gleichwertig sein? Klar, würde man denken. In Europa darf man aber nicht denken. Beispiel: Ein Abgeordneter aus Luxemburg vertritt etwa 80.000 Luxemburger, ein Abgeordneter aus der Bundesrepublik mehr als 800.000 Deutsche. Eine luxemburger Stimme ist demnach 10 mal mehrwertiger im Vergleich zu einer deutschen Stimme. Der Grundsatz „gleicher Wahlen“ ist damit unmissverständlich verletzt. Aber es kommt noch dicker: Es gibt kein europäisches Wahlrecht. Jedes Land kocht seine eigene Suppe und danach wird alles in einen großen brüsseler Topf geschüttet. Es gibt zum Teil sehr große Unterschiede, wie in den Ländern die Mandate berechnet werden. Auch ist es nicht möglich, dass z.B. ein Franzose seine Stimme einem Italiener geben kann. Die Europawahl ist eine nationale Veranstaltung.

  • Wahlkampf um den Parlamentsvorsitz

Schulz oder Junker, wen soll man denn wählen? Beide Verfechter des EU-Großreichs bewerben sich um die EU-Kommissionspräsidentschaft. Das ist fast mit einer Wahl in Nordkorea vergleichbar. Die verlogenen Drecksmedien erklären uns, dass wir mit unserer Stimme den Kommissionspräsidenten wählen könnten, doch dies sieht der Vertrag von Lissabon nicht vor. Das Europaparlament wählt denjenigen Kandidaten zum Kommissionspräsidenten, der vom Europäischen Rat (Vertretung der 28 EU-Staaten) vorgeschlagen wurde. Das Recht, einen eigenen Kandidaten zu nominieren und zu wählen, hat das Parlament nicht. Wäre die EU ein Staat, dann würde sie nicht in die EU aufgenommen werden. Grund: Mangelnde Demokratie.

  • Ein Parlament, das keine Gesetze vorschlagen darf

Wie gaga ist das denn? Die EU-Kommission ist die EU-Regierung und sie geht nicht aus den EP-Wahlen hervor. Anders als bei der Bundestagswahl hat die “Europawahl” keinen Einfluss auf die europäische Regierungsbildung. Die Mitglieder der EU-Kommission werden von den Regierungen der Nationalstaaten ernannt. Die Kommission hat das alleinige Initiativrecht im EU-Gesetzgebungsverfahren. Das Parlament, welches wir am 25.05.2014 wählen sollen, hat nicht das Recht, Gesetze zu initiieren. Die EU ist in ihrer jetzigen Form eine Räterepublik mit weitreichenden Ermächtigungen an selbstständige Organe wie ESM und EZB. Der Wahlkampf zur Europawahl wird an Verdummung nicht zu überbieten sein. Man kann die “Vereinigten Staaten von Europa” gut finden, oder ablehnen. Diese Wahl hat damit nichts zu tun. Sie soll nur den Status Quo sichern. Tonnenweiße Neusprech und Propaganda in Reinform ändert hieran nichts.


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Europawahl: Die neue Gefahr von rechts

25. Mai 2014 wählen wir das EU-Parlament. Doch seit einiger Zeit zeichnet sich eine wachsende Gefahr vom rechten Rand ab. Die Ideologie ist mitten in der Gesellschaft angekommen und zeichnet sich durch eine gefährliche Zustimmung der breiten Bevölkerung aus.

Die neuen rechten Kräfte wollen, dass „alle Menschen Brüder werden“. Mit solchen Parolen will man die Menschen gleichschalten und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln. Wer das nicht möchte, wird sofort diffamiert und als „anti-europäisch“ abgestempelt. Schon in früheren Diktaturen auf deutschem Boden hat man Kritiker als „anti-deutsch“ beschimpft; heute passiert das gleiche. Aus national wurde kontinental – die Methoden sind die gleichen. Natürlich geben auch die neuen (Ver)Führer nicht zu, was sie vorhaben. Über die gleichgeschalteten Medien impft man der Bevölkerung ein, dass es um Friede und Wohlstand gehe.

Einschnitte und zentralistische Planung müsse man hinnehmen, sagt man uns. Die neuen Rechten streben ein europäisches Großreich an. Auch eine umfangreiche Militarisierung ist in Planung. Was wir hier beobachten ist das Aufkeimen eines EU-Großreiches, das seine Bürger überwacht und Kritiker mundtot macht. Wie so oft in der Anfangsphase einer rechten Diktatur machen die meisten Menschen mit. Vor allem die Deutschen bemerken den Schwindel erst, wenn sie wieder in ihren Wohnungen erfrieren oder in Schützenkräben verrecken.

Wer das EU-Großreich nicht möchte, hat keine Chance in den Medien. Zwangsfinanzierte TV-Standrichter wie Lanz wollen „ein klares Bekenntnis zu Europa“: Ein Reich. Ein Volk. Eine Führung. Journalisten, die das nicht möchten, werden gnadenlos abgesägt. Das elitäre Propagandapack bestimmt, was politisch korrekt ist und was nicht. Man muss sich mal überlegen, was in der Vergangenheit schon alles politisch korrekt war. Vieles davon wäre heute kriminell. Die meisten Gegner des EU-Großreiches sind nicht gegen Europa. Im Gegenteil: Echte Demokraten wollten ein Europa der Mitbestimmung, frei von Zentralismus, bedingungslosen Bankenrettungen, Spardiktaten, NSA und Lügenpropaganda. Wer das EU-Großreich ablehnt, will nicht automatisch einen Nationalstaat. Es gibt auch EU-Kritiker, die ein demokratisches Europa möchten. Es gibt nicht nur „pro“ oder „contra“. Die neue rechte Propaganda implementiert gezielt eine gefährliche Stimmung zur Gründung des neuen EU-Großreiches: „Wer nicht bedingungslos und vollumfänglich mitmacht, ist dagegen“.

Man sollte nicht alle Macht an eine kontinentale oder nationale Stelle geben. Demokratisch wäre es, wenn alle Macht vom Volke ausginge; von jeder einzelnen Person. Am 25.05.2014 liegt die Entscheidung bei den Bürgern: Wollen wir den neuen rechten Kräften erlauben, ein faschistisches Großreich auf europäischem Boden zu errichten, oder wollen wir das nicht? Erkennt die Signale: Die Ideologie ist da, die Pläne zur Gründung eines Großreiches sind da, die (Ver)Führer sind da, das Militär ist da, die Ablenkungspropaganda ist da, die elitären Standrichter sind da und eine breite Zustimmung bei den Bürgern ist da. Viel mehr Zutaten braucht eine neue rechtsradikale Diktatur nicht.

Ach ja noch was: Ich möchte die EU weder mit dem dritten Reich, noch mit der UdSSR vergleichen. Die EU ist etwas neues und anderes. Viele Signale und Prozesse sind zwar ähnlich, haben aber eine neue Qualität. Die EU ist eher ein Gebilde, das man „viertes Reich“ nennen könnte.


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Warum wir die Piraten brauchen

Zugegeben, die gewählte Überschrift ist mutig. Die Piratenpartei ist zur neuen FDP verkommen; Bashing und Kritik steht an der Tagesordnung. Es steht auch außer Frage, dass sich die Piraten von ihren Wählern mit aller Gewalt abgeneigt haben. Trotzdem brauchen wir die Piraten, denn sie sind wichtiger denn eh und je.

Die Piraten füllen ein themenspezifisches Vakuum. Sie hinterfragen, decken auf und bilden einen starken außerparlamentarischen Widerstand. Was wüssten wir heute über TTIP, die Vorratsdatenspeicherung oder die „Causa NSA“, wenn es die Piraten nicht gäbe? Keine andere Partei setzt sich so stark gegen Überwachung und staatliche Gängelung ein, wie die Piraten. Aber auch zu einigen Wirtschafts- und Währungsthemen haben sich die Piraten positioniert, auch wenn dies von den Medienkartellen totgeschwiegen wird.

Im EU-Wahlprogramm fordern die Piraten „einen effektiven europäischen Aufsichtsmechanismus, der von der EZB unabhängig ist“ und stellen damit die von der Einheitspartei getragene Bankenunion in Frage. Zudem sollen sich Banken auf die Kreditvergabe an die Realwirtschaft konzentrieren. Ein Großteil von Ausleihungen geht aktuell an den Staat, weil die Banken hierfür nur wenig Eingekapital benötigen; auch dies wollen Piraten verändern. Banken sollen nach Meinung der Piraten „Geldschöpfung durch Kredite“ soweit zurückfahren, dass „die bisher vorhandenen Risiken für die europäische Gesellschaft entfallen.“ Eine solche Forderung ist unter „normalen“ Parteien absolutes Neuland.

Im EU-Wahlprogramm fordert man auch ein  Initiativrecht  für das Europäische Parlament, damit dies auch selbst Gesetze vorschlagen darf. Ziemlich viele Aussagen treffen die Piraten zum ESM-Vertrag. Es wird klargestellt, dass der ESM nach Meinung der Piraten gegen die fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung verstößt. Das EU-Parlament soll die Immunität der ESM-Organe aufheben können. Außerdem fordert man zahlreiche demokratische Mitwirkungsrechte für die Parlamente.

Diese nicht mehr so sehr junge Partei hat es geschafft, sich mit aller Gewalt von den Wählern abzukoppeln. Das ist ein Marketing- und Imageproblem. Inhaltlich hat sich aber vieles getan. Was vor 2-3 Jahren noch als „Verschwörungstheorie“ galt (ESM, NSA, TTIP, Überwachung etc…) findet sich heute als Problemstellung mit dazugehöriger Lösung im EU-Wahlprogramm. Die Piraten haben gezeigt, dass sie frei denken können und noch nicht zu 100% von den Polit- und Medienkartellen gekauft sind. Ob das für 3% plus X reicht, wird sich bis zum 25.05.14 zeigen.

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„Mehr Europa“ ist ekelhaft!

„Mehr Bildung, mehr Kitaplätze und mehr Europa“. Hört man dem politisch elitären Abschaum zu, dann könnte man meinen, dass diese Worthülse „mehr Europa“ etwas positives sein muss. Wer lehnt denn schon einen Kontinent ab? Diese Abnickpolitiker benutzen das Wort Europa nicht für den Kontinent, sondern für etwas anderes. Ich stelle „Mehr Europa“ in Frage. 

Es vergeht keine politische Ansprache oder Rede, ohne die Forderung nach „mehr Europa“. Kontinente wachsen aber nunmal nicht durch politische Kräfte, sondern wenn überhaupt, dann durch plattentektonische Vorgänge. Alleine deshalb bin ich bei „mehr Europa“ skeptisch. Es handelt sich bei dieser Forderung nicht um unseren Kontinent sondern um eine imaginäre Machthülle, die alles andere, als demokratsch ist. Es muss verdammt noch mal erlaubt sein, dieses undemokratische Europa abzulehnen, ohne gleich als „rechts“ zu gelten. Ich stelle gerne Worthülsen in Frage. Je öfter sie von Politikern und deren Wasserträger aus der Medienwelt wiederholt werden, desto skeptischer werde ich.

Zahlreiche Vorschriften und Gesetze kommen von der EU. Sei es die Vorratsdatenspeicherung oder auch andere Überwachungsgesetze. Wer „mehr Europa“ fordert, der möchte mehr davon; mehr von diesen Vorschriften! Unter „mehr Europa“ versteht man aber auch solch undemokratische Superbehörden wie die EZB oder den ESM. Die EZB nimmt uns aktuell per „Target2“ in Geiselhaft und der ESM kann unbegrenzt über unser Steuergeld verfügen. Geplant ist auch eine Bankenunion; in dieser EU-Vorgabe sollen die Einlagensicherungsfonds in ganz Europa vereinheitlicht werden. Deutsche Regionalbanken und ihre Kunden haben das Nachsehen! Wer „mehr  von diesem Europa“ will, der fordert auch mehr VDS, TTIP, ACTA, ESM und mehr Macht für die EZB.

Wollen wir wirklich „mehr“ davon? Sollte man statt „mehr Europa“ nicht lieber „mehr Demokratie in Europa“ fordern? „Mehr Europa“ in 2014 zu fordern ist so schwachsinnig wie „mehr Lehmann“ in 2008 zu wollen. Die Südeuropäer haben meiner Meinung nach allen Grund die tausendjährige EU-Reichsregierung, mit Hass, Vergeltung und Verachtung zu begrüßen. Die Deutschen sollten sich schämen nach 2 Diktaturen noch immer nicht reif für die Demokratie zu sein. Ekelhaft!! Wer das EU-Großreich ablehnt, gilt laut Propaganda automatisch als „rechts“ und diejenigen, die es wollen sind politisch korrekt. Sagt mal geht´s eigentlich noch? Die Masse sollte mal ihre vertrEUmten Augen öffnen.

Die sog. Euro-Rettung begann einmal in Jahre 2010 mit einem Griechen-Rettungspaket über 15 Mrd€. Heute haften wir für rd. 611 Mrd€. Damals haben Kritiker davor gewarnt, dass es nicht bei den 15 Mrd€ bleiben wird. Die dummdreisten Lügenfratzen aus der elitären Einheitspartei haben diese Kritiker einfach ausgelacht, wie sie es noch heute tun. Und der europäische Michel schaut zu, denn es interessiert ihn nicht. Er hat es über die Jahre gelernt, zu gehorchen, zu dienen und sich unterzuordnen. Am 25.05.2014 ist Europawahl. Hier weiter lesen: Was wählen wir am 25.05. eigentlich? Oder hier lesen: „Das sind die wahren Rechtspopulisten!“

Wer mehr von diesem Europa will, ist gegen Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat!


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