Schlagwort-Archive: FED

Die Botschaft der US-Notenbank

Die US-Notenbank FED hat gekniffen, und die Kurse fallen. Der Markt hat verstanden, was uns die mächstigste Zentralbank der Welt mitteilen möchte.

Die Fed lässt die Zinsen nahe Null. Statt Freudensprüngen sieht man Ernüchterung an den Märkten. Die FED-Entscheidung hat neue Sorgen um die Konjunktur erzeugt und alte Sorgen aufgewärmt. Deshalb kann die FED nun noch nicht zu einem normalen Zinsniveau zurückkehren. Das gefährlich niedrige Zinsniveau wird uns also noch länger begleiten. Eine weitere Botschaft der FED ist eher politischer Natur und sollte uns zu Denken geben. Die seit 2008 andauernde Krise ist alles andere als gelöst oder vorbei. Alles was die Politik bisher tat, ist „Zeit kaufen“. Die Rettungsschirme funktionieren nicht, die Märkte sind außer Kontrolle und das Politikerpack hat 7 Jahre die falschen Entscheidungen getroffen. Auch diese Botschaft sollte man aus dem US-Zinsentscheid herauslesen.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen (bitte beim Anmelden RLC-Classic auswählen). Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Der 17.09. wird ein Tag wie jeder andere

Nächte Woche ist es endlich soweit: Nach einer zweitägigen Sitzung wird die US-Notenbank FED vielleicht die Zinsen anheben. Die letzte Erhöhung war im Sommer 2006 und das ultraniedrige Zinsniveau wird bereits seit 2008 gehalten. Am 17.09. wird meiner Meinung nach nichts passieren.

Futures-Händler preisen aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 28 Prozent für eine Anhebung um einen viertel Prozentpunkt auf eine Spanne von 0,25 Prozent bis 0,50 Prozent ein. Dass der Zins angehoben wird, gilt als ausgemachte Sache. Doch beim Zeitpunkt ist man sich uneinig. Manche Analysten glauben an den September, andere an Dezember. Gegen eine Zinserhöhung spricht die Anfälligkeit der Weltwirtschaft. Viele Währungen der Emerging Markets sind regelrecht gecräscht. Ein noch wertvollerer Dollar ist da kaum dienlich. Was auch immer die FED am 17.09. macht: Es wird nichts passieren. Kommt der Zinsschritt, dann ist er nur symbolisch und hat kaum Durchschlagskraft. Kommt der Zinsschritt jetzt nicht, dann kommt er später, aber vielleicht heftiger. Das wichtigere Datum im September ist der 20.09. – dort haben die Griechen die Wahl. Sie dürfen sich zwischen dem altelitären Lügenpack, welches das Schlamassel damals verursacht hat, und neosozialistischen Linksradikalen entscheiden. Aber am 17.09 wird nichts passieren.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen (bitte beim Anmelden RLC-Classic auswählen). Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Schafft die Zentralbanken ab!

Zentralbanken wie die EZB, FED, BEO oder die BOJ pumpen die Märkte mit Luftgeld voll und machen sie damit abhängig, wie einen abgewrackten Junkie. Egal wieviel Geld die Notenbanken drucken: Es wird niemals genug sein.

rp12-end-the-fed

Die Finanzkrise ist nun 7 Jahre alt. Ausgelöst wurde sie durch Spekulationsblasen, die aufgrund zu niedriger Zinsen entstanden. Der niedrige Zins blähte den US-Immobilienmarkt auf und sorge dafür, dass sich radikale und korrupte Politiker ohne jede Vernunft verschulden konnten, damit sie vom Wähler geliebt werden. Während der Krise machte man die Brandstifter dann einfach zum Feuerwehrmann und versucht seither die Probleme mit noch mehr billigem Geld zu lösen. Das erlösende Wirtschaftswunder blieb bisher aus. Die Fleißigen werden ärmer und die Reichen werden reicher. Das traurige daran: Die radikalen Führerpersonen in der Politik sind bei den „Armen“ beliebter, denn je.

So weit haben wir es nun seit 2008 geschafft: Das System braucht immer mehr billiges Luftgeld, um zu überleben. Was damals als „Übergangsbrücke“ gedacht war, ist nun ein Dauerzustand. Die Märkte und die Politik sind süchtig danach! Fast alle Industrieländer haben in dieser Ultraniedrigzinsphase ihre Verschuldung drastisch erhöht – auch Deutschland. Doch dies fällt noch nicht auf, weil die Zinssätze sehr niedrig sind. Das System ist 2008 zusammengebrochen und hält sich seither mit „Drogen“ über Wasser. Es geht nicht mehr ohne. Die Zentralbanken haben die Märkte und die Politik von sich abhängig gemacht; sie sind nun diejenigen, die das Sagen haben.

Das Weltgeldsystem ist die wahre Ursache für viele Verwerfungen, Umverteilung von fleißig zu reich und die Zinsproblematik sorgt dafür, dass Staatsschulden und die Vermögen einiger weniger stetig ansteigen. Hier sollte man ansetzen und die Probleme lösen. Komischerweise gibt es hierüber keine öffentliche Debatte. Man schaut einfach weg. Weil man machtlos ist? Wenn wir also machtlos sind, wer hat denn dann die Macht und wer hat sie ihm gegeben? Übrigens: Die aktuell sichtbaren Auswüchse des exponentiell verlaufenden Schuldgeldsystems mit seinen sozial ungerechten Raubzügen, hätten wir mit der D-Mark früher oder später auch gehabt. Der Euro ist zwar ein Problem, aber er ist nicht DAS Problem.

Man muss sich klar machen, dass Kapitalismus und Sozialismus  zwei Seiten der selben Medaille sind. Das was wir aktuell als Kapitalismus bezeichen ist etwas anderes, es ist eine Kapitalplanwirtschaft, denn „Preis und Menge eines Gutes werden von einer zentralen Stelle vorgegeben“. Die alles bestimmenden Güter nennen sich Geld und die zentrale Stelle ist die Zentralbank – unser Geld funktioniert also planwirtschaftlich. Ob es nun das Geld oder die Gütermärkte sind, die planwirtschaftlich laufen, ist nur noch reine Geschmacksache. Beide Systeme sind nicht freiheitlich. Im Kapitalismus werden Menschen durch andere Menschen ausgebeutet, im Sozialismus ist es genau umgekehrt.

Wer die Krise nachhaltig lösen möchte, muss Zentralbanken abschaffen und das Geld reformieren. Hierzu müssen aber vorher in der öffentlichen Diskussion Denkverbote  aufgehoben werden.

Exkurs zum weiterbilden: „Libertäre sind nicht rechts!“

Lesetipp: Kritik an der FED ist kein Antisemitismus


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen (bitte beim Anmelden RLC-Classic auswählen). Bitte beachtet die Richtlinien für KommentareMail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Vergesst Griechenland: Die USA sind schon seit 44 Jahren insolvent

Über die genaue Definition der Vokabel „Staatsbankrott“ streiten sich viele schlaue Leute. Die einfachste Erklärung ist: Insolvent ist ein Staat dann, wenn er seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen kann oder will. Genau das ist 1971 in den USA passiert und faktisch sind die USA noch immer insolvent.

Im Jahr 1971 erklärte die USA der gesamten Welt ihre Insolvenz. Damals setzte US-Präsident Richard Nixon 1971 die Eintauschbarkeit des US-Dollars in physisches Gold aus, was noch bis heute seine Gültigkeit hat. Seit 1971 können US-Dollar nur noch in US-Dollar getauscht werden. Seither decken die USA den Dollar mit Dollar, den sie selbst herstellen. Weil man seit 1971 die Forderungen der Dollar-Halter (Recht auf Umtausch in Gold) auf einmal nicht mehr bedieden kann (will), kann man hier von einer Zahlungsunfähigkeit sprechen. Inzwischen sind die USA mit über 18 Billionen Dollar verschuldet (die EU hat ca. 11 Bilionen USD schulden).

Technisch ist eine offizielle Insolvenz der USA unmöglich, weil die US-Notenbank Federal Reserve so viele Dollars drucken kann, wie sie will. Die USA scheinen sich dafür entschieden zu haben, so lange Dollars zu drucken, bis die Erfolgsgeschichte irgendwann endet.  Allerdings steht dieser Weg der Inflationierung und ultimativen Zerstörung der eigenen Währung für  Griechenland nicht zur Verfügung, denn die EU ist nicht die USA. Die seit 44 Jahren andauernde Insolvenz der USA wird langfristig den größeren Schaden anrichten. Kleinere Staatsinsolvenzen, die „schneller“ abgewickelt werden, gab es in der Geschichte schon oft; die US-Pleite ist beispiellos; die Griechenland-Pleite dient nur der Unterhaltung.

Quelle & Idee: „Griechenland? Die USA sind schon seit 44 Jahren insolvent“ von @JilNik


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog, oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_  Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare. Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Die Jahrhundert-Blase

Eine Blase nennt man erst Blase, wenn sie geplatzt ist. Vorher nennt man sie Aufschwung. Die Umlaufrendite, das DAX-Pendant für den Rentenmarkt, fällt seit 40 Jahren und sorgte damit stets für Kursgewinne. Wenn das Pendel dreht, dann stehen wir vor einem Trümmerhaufen.

Umlaufrendite

Die Umlaufrendite (Bild) ist die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen deutschen Staatsanleihen, die auf die inländische Währung lauten. Sie hat z.B. für Lebensversicherer und viele andere Anleger oftmals eine rechtliche Bindung und wird vom Aufsichtsamt oder dem Finanzministerium vielmals für „staatliche Zinssätze“ herangezogen. Wenn die Rendite fällt, dann steigen die Anleihenkurse und umgekehrt. Der Rentenmarkt hat immer zwei Ertragskomponenten: Zinsen und Kursgewinne. Die letzten 40 Jahren sahen wir für langfristig orientierte Investoren stets Kursgewinne.

Eine zehn jährige deutsche Staatsanleihe mit 6% Verzinsung kostet heute ca. 155% und wird zu 100% getilgt. Übrig bleibt eine Rendite in Höhe von zirka 0,56% pro Jahr. Würde diese Anleihe auf 160% steigen, dann gäbe es auf 10 jährige AAA-BRD-Anleihen keine Rendite mehr. Aber Anleihekurse können auch fallen. Dies passiert immer dann, wenn die Renditen steigen. Renditen steigen, wenn sich das Zinsniveau erhöht, wenn die Geldverleiher (Anleger) eine höhere Risikoprämie wollen, oder wenn das Geld ansich knapp wird. Banken, Versicherungen und viele andere Investoren müssen per Gesetz diese Staatsanleihen kaufen. Diese Anleger trifft es bei Kursrückgängen zuerst.

Die Kursgewinne der Vergangenheit haben bei vielen Lebensversicherungen und anderen Anleiheninvestments zu Gewinnen und sog. Bewertungsreserven geführt. Gerade Versicherer werden hier künftig ein großes Problem haben, denn diese Zusatzgewinne brechen weg. Nun versucht man noch verzweifelt die vergangenen Kursgewinne per Schneeballsystem an die Kunden weiterzugeben. Das geht so lange gut, bis der gesamte Deckungsstock niedrigverzinst angelegt ist. Die Zinsen sind 40 jahre lang gefallen und seit 2011 ultraniedrig. Das heißt 2021 laufen die letzten 10 jährigen Anleihen, die noch ein bisschen was abwerfen, aus.

Der Aktienmarkt kann um beispielsweise 50% fallen, dadurch wird aber keine langanhaltende Wirtschaftskrise geschaffen. Reduziert man den Anleihemarkt jedoch um nur wenige Prozente, dann hat man gleich eine Wirtschaftsdepression. Einen Vorgeschmack hierauf sahen wir in der Eurokrise in den Südländern. Die Kurse fielen, die Zinsen stiegen (Risikoaufschläge) und die Länder waren auf einmal in einem krassen Krisenmodus. Die Kurse konnten nur durch Manipulation der EZB und Risikotranfer zu anderen Staaten (EFSF, ESM) gestützt werden. Das Risiko dieser Länder ist aber nicht weg, sondern nur verlagert.

Wenn aus einem Ballon Luft entweicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Ballon schrumpft langsam und kontrolliert, oder er platzt. Welches Ablaufszenario für diese Blase das wahrscheinlichere ist, kann man heute gewiss noch nicht sagen. Der Rentenmarkt hat in den vergangenen vier  Jahrzehnten den längsten Bullenmarkt seiner Geschichte erlebt. Der deutsche Rentenindex ist seit dem Jahr 2000 ununterbrochen gestiegen. Dies ist aber kein deutsches oder europäisches Phänomen, sondern ein globales. Das Finanzsystem hat sich an fallende Zinsen und steigende Kurse gewöhnt. Ein Drehen dieses Jahrhundert-Trends wird interessante Folgen haben.

Statt in die Realwirtschaft überzugehen, ist die Geldflut der EZB im Finanzsystem hängen geblieben  und eben vor allem in Anleihen geflossen. Doch die EZB ist nicht alleinschuld; die Zinsen fallen seit 40 Jahren und da gab es die EZB noch nicht. Bei Staats-, aber auch bei Unternehmensanleihen, stehen Renditen und Risiko in keinem Verhältnis mehr. Die Renditen sind kurz davor, negativ zu werden. Spätestens dann steigen solche Anleger die das dürfen, aus den Bondmärkten aus, denn niemand möchte Geld verlieren. Der Verkaufsdruck könnte erste Verkaufswellen schaffen und die Entwicklung nimmt ihren Lauf.

Der globale Bondsmarkt entsprach 2005 zirka 98% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Was hier gehandelt wird, sind die „Schulden der Welt“. Der kommende Crash hat gleich 2 Väter: Die fehlende Zinszahlung macht Anleihen unattraktiv und die Kursgewinne der letzten 40 Jahre können nicht nochmal kommen, außer die Renditen würden stark negativ. Wir haben im Anleihenmarkt das Pulver für mehr als eine Generation verschossen. Für die Medien ist dies (noch) uninteressant, denn viele verstehen den Anleihemarkt schlicht fachlich nicht. Allein der mathematische Mechanismus, der negativen Korrelation von Rendite und Kurse, ist vielen nicht klar.

Kommt ein Anleihencrash? Ja! Wann: Keine Ahnung! Wird er schlimm? Für manche.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Wir leben im Paradies auf Erden

Mit dem Wort „Paradies“ wird die ursprüngliche Heimat des Menschen, der Garten Eden, bezeichnet (1. Mose 2:7-15). Volkswirtschaftlich gesehen ist das Paradies ein „Staat“ in dem alle Produktionsfaktoren unendlich verfügbar sind. Es gibt keine Knappheit und keine Ungerechtigkeit.

„Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein“ verspricht die Bibel in der Offenbarung. Das Paradies sei einst gewesen und wird wieder kommen, heißt es. Im Paradies gab es alles in unbegrenzter Menge. Es gab genug Boden, Energie und Kapital. Natürlich gab es kein Geld. Mit Kapital sind früchtetragende Anlagegüter wie Bäume oder Nutztiere gemeint. Wären diese Produktionsfaktoren heute noch unendlich, dann befänden wir uns im biblischen Paradies. Doch so kam es nicht. Das Paradies ist fiktive Geschichte und heutzutage sind alle Faktoren knapp. Alle? Nicht ganz.

Das Ende der Unbegrenztheit der Dinge lässt sich zeitlich genau festhalten. In dem Moment, als Eva den verbotenen Apfel gegessen hat, ging das Paradies unter. Seither müssen die Menschen mit Boden, Energie und Kapital wirtschaften. Der Apfelklau war die Geburtsstunde der Volkswirtschaft. Der Schöpfer wollte damit bezwecken, dass wir mit unserer Umwelt sorgfältig umgehen und die Endlichkeit der Dinge begreifen. Das ist natürlich nur symbolisch und nicht historisch-korrekt gemeint. Nach dem Untergang des Paradieses konnte kein Mensch unendlich Energie, Boden oder Kapital für sich nutzen. Es musste auf einmal alles erarbeitet und getauscht werden. Boden liefert Kapital, die Energie (Arbeit) erntet das Kapital und das Kapital kann in anderes Kapital getauscht werden. Diese drei Faktoren bestimmen noch heute unsere Volkswirtschaft. Boden, Arbeit (Energie) und Kapital sind endlich. Bis zum 23. Dezember 1913 zumindest.

Mindestens seit dem Jahr 1913 bilden sich einige Leute ein, Schöpfer zu spielen. Sie brechen mit Gottes Regeln und hebeln die Endlichkeit der Produktionsfaktoren auf. Hat man einen Faktor, egal ob Boden, Arbeit oder Kapital, unendlich, so erschließen sich auch die anderen beiden fehlenden Faktoren von selbst. Mindestens seit 1913 ist der Faktor Kapital scheinbar unendlich. Zentalbanken können es unendlich erzeugen und konvertieren es seither unaufhörlich in Boden und Energie (Macht) für einige wenige. Die Geldmenge kann unendlich wachsen, denn die Zentralbanken können so viel Geld drucken wie sie wollen. Eine kleine aber feine Elite hat sich das Paradies auf Erden geschaffen.

Unser Planet ist ein geschlossenes System. Energie, Boden und Kapital sind vorhanden, können in die jeweilig anderen beiden Produktionsfaktoren konvertieren, gehen aber nicht verloren. Eignet sich nun eine kleine Gruppe Verbrecher künstlich erzeugtes Kapital und dessen synthetische Ertäge an, dann geht das zwangsläufig zu Lasten der Anderen. Boden wird unbezahlbar und von der Arbeit bleibt immer weniger Kapital übrig, weil nach oben abgeschöpft wird. Wir haben also das Paradies auf Erden! Einige wenige haben unendliche Macht und können aus dem Nichts Geld erzeugen. Es ist aber kein echtes Paradies; es umgeht den göttlichen Plan des freien Wirtschaftens mit den Gütern. Das Paradies ist erst dann echt, wenn alle was davon haben. Es ist genug Boden da, es ist genug Energie da und es ist genug Kapital vorhanden. Es ist nur falsch verteilt, weil sich die genannten Faktoren durch das neue unendliche Papiergeld bei wenigen Verbrechern konzentriert.

62% der Deutschen sind Christen und müssten daher das aktuelle Geldsystem ablehnen; so will es die Bibel. Egal was man glaubt oder nicht glaubt: An der Story ist was dran! Es ist ja auch nur symbolisch gemeint. Das unendliche Papiergeld sorgt für Verwerfungen, Ungerechtigkeit und Armut. Das müssten eigentlich alle Menschen, egal welchen religiösen Führern sie huldigen, ablehnen. Aber wem huldigen „wir“ denn? Glauben „wir“ nicht eher einer Merkel, einem Draghi oder einem Obama, statt an uns selbst?


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen. Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny

Stellt euch vor, wir werden von Goldman Sachs und Blackrock regiert, und niemanden stört es

Kritik am „Federal Reserve System“ liest man relativ häufig, dabei ist die europäische Zentralbank, EZB, mindestens genauso dreist. Die EZB bricht geltendes Europarecht und setzt US-Investmentbanken als Berater ein, doch niemanden scheint dies kritisch zu interessieren.

Der Chef unserer Zentralbank, Mario Draghi, kennt sich bestens mit der Eurokrise aus, denn im Jahr 2000 war er noch für Goldman Sachs tätig. Damals war er für Europa verantwortlich und half Griechenland dabei, seine Staatsschulden künstlich zu beschönigen. Aufzeichnungen und Gespräche haben ergeben, dass die Bank aus Manhattan dem EU-Mitgliedsland am Mittelmeer ein Jahrzehnt lang bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen hätte, berichtet die New York Times. So habe Athen durch ein Geschäft mit der US-Bank Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten können. Verantwortlich war der aktuelle EZB-Chef Mario Draghi, dem man nun die Rettung des Euros in die Hände gegeben hat. Der Brandstifter wird zum Feuerwehrmann gemacht!

Aber damit nicht genug. Der Mann, dem Merkelaner und andere Radikaleuropäer vertrauen, will nun nicht nur Schulden von Staaten aufkaufen, sondern auch Schrottpapiere, welche von Banken gehalten werden. Die EZB wird künftig Kreditverbriefungen (sog. ABS-Papiere) mit einem Volumen von ca. 500 Mrd. Euro aufkaufen (ich schrieb neulich darüber). Die US-Zentralbank hat das auch gemacht, sah aber, dass es falsch war und hat die Käufe längst wieder eingestellt. „Sollen das mal die dummen Europäer machen“, denkt man sich wohl an der Wallstreet. Vielleicht lässt sich die EZB auch deshalb von der US-Investmentbank Blackrock dabei beraten. Der Wallstreet-Gigant berät die EZB und sagt ihr, welche ABS-Papiere gut sind und welche nicht.

BlackRock gilt als größte Schattenbank der Welt. Auch die ARD-Doku „Geld regiert die Welt“ nimmt Blackrock sehr kritisch unter die Lupe. Von ausgebeuteten Anlegern und unendlicher Macht ist die Rede. BlackRock ist an jedem Dax-Konzern beteiligt, an 80 Prozent der Dax-Konzerne sogar mit 5 Prozent und mehr. Bei 15 der 20 wertvollsten Unternehmen der Welt gehört BlackRock zu den beiden größten Anteilseignern. In Deutschland ist Blackrock vor allem durch die ETF-Marke „iShares“ bekannt. Zu den Eigentümern von Blackrock gehört Königin Elisabeth 2nd, die Familie Rothschild, Waren Buffet und George Soros. Diese Leute beraten also einen ehemaligen Goldman Sachs-Manager, welche ABS-Schrottpapiere er kaufen soll. Hallo, … geht´s eigentlich noch? Die Amerikaner handeln natürlich schlau, denn sie wissen, dass die radikaleuropäische Propaganda niemals gegen die Wallstreet schreiben würde und Zentralbankkritik ist sowieso nicht politisch korrekt.

Wie lange lassen wir uns noch für dümmer halten, als* wie* wir sind? Man erzählt uns, die Eurokrise sei vorbei, weil GoldmanSachs und Blackrock sich nun darum kümmern. Ich will auch Europa und ich will auch eine gemeinsame Währung und ich will auch Friede, Freude und Eierkuchen, aber verdammt noch mal, ich will kein radikaleuropäisches Lügenpack und eine Geldregierung, die aus US-Investmentbankern besteht, welche noch nie auf einem Wahlzettel standen.

*als oder wie. Sucht euch was aus.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
oder via Twitter an http://twitter.com/_JennyGER_ Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne im SocialGame Utherverse treffen. Bitte beachtet die Richtlinien für Kommentare.

Mail: JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

liebe Grüße, eure Jenny