Schlagwort-Archive: Freiheit

Ich bin ein Dorfkind und darauf bin ich stolz

Jedes Jahr an Fasnacht gibt es den einen Hit, den man nicht mehr aus den Ohren bekommt. Dieses Jahr ist es das Dorfkind. Der Song läuft auf und ab und wird dabei von Jung und Alt mitgesungen. Entsteht da ein neues Dorfgefühl? Bisher waren Dörfer doch eher uncool. Bisher wollte die Dorfjugend stets schnellstmöglich in die Stadt, um irgendwas mit Medien zu studieren und sich dem linksgrünversiffen Hippster-Lifestyle anzuschließen. Die Stimmung scheint zu drehen.

Egal wo man wohnt, wer in einem Dorf aufgewachsen ist, ist ein Dorfkind. Auf dem Dorf gibt es noch Dreck, Tiere und Natur. Man unterscheidet zwischen Mann und Frau. Man sagt Mohrenkopf und hilft sich gegenseitig. Alle vertragen Laktose und Gluten. Das Dorf möchte sich auch nicht unterwerfen – man ist „gefühlt unabhängig“. Dorfkinder sind einfach aus gutem Holz und sind ein toller Gegensatz zum linksgrünen Siff aus z.B. Berlin. Ok, auf dem Dorf gibt es zwar keinen Handyempfang, aber auch das ist eine Form von Freiheit.

Ich wünsche eine allseits glückselige Fasnacht 😉


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Schlinge um Venezuela zieht sich zu

Es war ein unmoralisches Angebot der verstaatlichten venezolanischen Ölgesellschaft: Man wollte die in 2017 fälligen USD-Kredite gegen Zinsaufschlag bis 2020 verlängern. Dieses Angebot stoß (mal wieder) auf wenig Interesse bei den Gläubigern. Die Gefahr eines Zahlungsausfalls des Landes steigt.

venezuela

Dabei ist die Ölgesellschaft inwischen fast die einzige Devisenquelle des auch von deutschen Linken gefeierten „Sozialismus des 21. Jahrhunderts„. Die Exporte Venezuelas bestehen zu 95% aus Öl und Gas. Bislang konnten die Sozialisten in Venezuela immer auf China bauen, denn die Volksrepublik gewährte stets Kredite gegen Öllieferungen. Doch auch die Chinesen haben kein Geld zu verschenken und könnten ihre Politik bald überdenken.

Wegen des Ölpreiszerfalls, der sozialistischen Eliminierung der Privatwirtschaft und fehlender Investitionen in die Infrastruktur steht Venezuela in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen der desolaten Versorgungslage liegt die Inflation inzwischen bei über 100%. Wie in vergangenen sozialistischen Systemen auch, gehören die Menschen zu den Opfern. Es fehlt an allem.

Im Falle eines Defauls sollte Venezuela kein systemisches Risiko für die Weltwirtschaft darstellen, weil die Sozialisten in keiner wesentlichen Wertschöpfungskette internationaler Märkte eingebunden sind. Natürlich wird die Opposition noch von den herrschenen Kommunisten unterdrückt, doch lange dürfte sich die Regierung nicht mehr halten. Die Gewaltpotenziale in der venezulanischen Gesellschaft sind sehr hoch. Die Bevölkerung ist ziemlich gut bewaffnet.

Sozialistische Beobachter sehen einen USA-Komplott. Sie stellen die Verschwörungstheorie auf, dass die USA hinter allem Übel stecke. Als einzigen Beleg hierfür nennen die Populisten, dass ab und zu US-Aufklärungsflugzeuge im venezulanischen Luftraum zu sehen seien. Man möchte sich einfach nicht eingestehen, dass schon wieder ein linksradikaler Staat gescheitert ist und den Menschen tiefe Armut bringt.  Maximale Freiheit wäre der beste Weg, um Armut zu bekämpfen!

Bisher sind alle Formen des Sozialismus gescheitet. Der NationalSOZIALISMUS, der sog. RealSOZIALISMUS, der KontinentalSOZIALISMUS (Eurozone, EU) und schließlich auch der GeldSOZIALISMUS. Trotzdem erfreut sich der aufkeimende Neosozialismus einer immer größeren Beliebtheit. Die Menschen rufen nach dem starken Muttistaat, der sie bevormunden soll.


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Mit TTIP in die Paralleljustiz

Die regierende Politik versucht uns aktuell über seine journalistischen Enddarmbewohner das sog. „Freihandelsabkommen“ zu verkaufen. Es wird so getan, als gäbe es bisher keinen Freihandel mit den USA. Mit TTIP wird unser Rechtsstaat ausgehebelt; es entsteht eine Paralleljustiz.

Zwar lehnt auch Sigmar Gabriel Investitionsschutzregeln ab, allerdings sind diese im gerade geschlossenen Abkommen CETA mit Kanada enthalten. Der Mann lügt uns also dreist an? Mich verwundert das nicht. Wir haben eine Regierung, die sich den USA bedingungslos unterwirft. Das wurde nicht nur im NSA-Skandal deutlich. Jetzt will man also dieses TTIP und das wird auch so kommen. Vielleicht baut man 2-3 Sätze für die Kritiker ein, aber im Kern wird es das bleiben was es ist: Die Gängelung der Verbraucher zu gunsten großer Profite. Unsere Standards sollen auf das Mindestniveau der vertrottelten, verdummten und überfetteten Amerikaner gesetzt werden. Um dies durchzusetzen bedarf es mit TTIP keine ordentlichen Gerichte mehr.

Kritik an TTIP; ist doch alles nur eine Verschwörungstheorie? Die Entwürfe sind ja da; man kann sie lesen. Kritik an der NSA war bis neulich auch noch eine Verschwörungstheorie. Inzwischen wissen wir, dass alles wahr ist. Die radikale Politik hat in TTIP sogenannte ISDS-Klauseln vereinbart. Diese erlauben den Konzernen vor internationalen Schiedsstellen zu klagen, wenn ein regionales Gesetz ihren Profit bedroht. Bei diesen Schiedsstellen handelt es sich nicht um Gerichte! Oftmals sind diese Stellen nicht mal mit Richtern besetzt. Die Schiedsstellen bestehen in der Regel aus Anwälten. Das Urteil dieser Schiedsstellen soll dann rechtlich bindend sein. Die Großkonzerne bekommen also ihre eigene Paralleljustiz. Wäre am kommenden Sonntag Wahl, dann würden laut jüngster Emnid-Umfrage ca. 76% der Wähler eine Partei wählen, die TTIP befürwortet. Es wird also genau so kommen.

Ja, ich will auch Europa und ja, ich will auch freie Märkte und freien Handel. Was aber dabei nicht unter die Räder kommen darf: Freie Menschen, freie Natur und freie Umwelt!


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