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Im Check: Friedrich & Weik Wertefonds

Die Autoren von „Der größte Raubzug der Geschichte“, „Der Crash ist die Lösung“ und „Kapitalfehler“ machen es wie Dirk Müller oder auch Max Otte: Sie haben nun ihren eigenen Fonds. Die Zeichnungsphase läuft bereits seit 06.12.2016. Ab dem 02.01.2017 soll der Fonds auch über die Börse Stuttgart erhältlich sein.

wertefonds

Der sog. Wertefonds ist ein Mischfonds, der auf Beschränkungen bei den Anlageklassen fast komplett verzichtet. Es soll überwiegend in Edelmetalle (z.B. Gold, Silber und Diamanten), Aktien sowie Immobilien investiert werden. Beim Thema Immobilien werden den Anlegenden auch Sondertemen wie Wald oder Ackerland versprochen. Hinsichtlich der Wertentwicklung gibt es kein genaues Renditeziel. Die Wertentwicklung soll „gleichmäßig“ und „kaufkrafterhaltend“ sein, heißt es in den wesentlichen Anlegerinformationen. Der Fonds hat sich selbst auch mindestens drei Dinge verboten: Staatsanleihen, Wertpapierleihe und Nahrungsmittel.  Es wird empfohlen, den Fonds „5 Jahre plus X“ halten zu wollen, wenn man ihn kauft.

Im Werbematerial wird der Fonds als „Deutschlands erster offener Sachwertfonds“ bezeichnet. Das stimmt natürlich nicht. Es ist EIN Sachwerte Fonds, aber sicher nicht der erste. Ich könnte ad hoc 50 Fonds nennen, die es schon vorher gab. Trotzdem ist dieser Fonds neuartig. Es sollen keine Staatsanleihen gekauft werden und der Cashbestand soll scheinbar in bar (im Tresor) gehalten werden. Investierende, die in diesem Konzept eine krisenresistente Vermögenssicherung sehen, könnten geneigt sein, an dem Fonds gefallen zu finden. Eine Besonderheit ist, dass viele Assets physisch gehalten werden sollen. Das gibts zwar am Markt auch schon, ist aber eher selten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Fonds kein Girokonto haben wird. In der Praxis werden die Manager auch immer ein bisschen Buchgeld brauchen.

Die Cash-Quote kann bis zu 100 Prozent betragen und soll bei Rückschlägen zum antizyklischen Nachkauf genutzt werden. Friedrich & Weik sind die Initiatioren des Fonds und haben eher eine beratende Funktion. Tatsächlich verwaltet werden die Assets von einem Team aus Experten. Innerhalb ihrer jeweiligen Mandate betreiben die Fondsmanager durch die Steuerung der Investitionsquote sowie temporär eingesetzter Absicherungsinstrumente ein eigenes aktives Risikomanagement. In der Startallokation ist eine Aktienquote von 50% vorgesehen (20% davon Goldminenaktien). Die Volatilität des Fondspreises dürfte sich daher im Bereich eines offensiven Mischfonds bewegen.

Ist der Wertefonds gut? Vielleicht!, … das zeigt sich nach 1-2 Jahren. Man wird die Qualität des Fonds erst dann beurteilen können. Bis dahin kauft man nur eine Story – eine Idee. Für mich persönlich ist das ein Kandidat für die Watchlist. Besonders revolutionär oder innovativ ist der Fonds nicht. Andererseits soll der Wertefonds in Assets investieren, die es zum Teil seit Jahrtausenden gibt. Vielleicht soll der Fonds ja garnicht revolutionär oder innovativ sein, sondern einfach krisensicher und werterhaltend. Auf der Website der beiden Initiatoren findet man viele Infos, die man benötigt um festzustellen ob dieses Finanzinstrument geeignet für einen ist.

Wichtig: Mit dem hier vorliegenden Posting kann und wird NIEMAND eine Anlageentscheidung treffen können. Dieser Text ist weder eine Beratung noch eine Empfehlung. Der Kauf von Finanzinstrumenten erfordert Angemessenheit, Geeignetheit und eine ausführliche Beratung bzw. den ausdrücklichen Verzicht auf Beratung seitens des Anlegers. Marktpreise können und werden fallen, steigen oder gleich bleiben.

Zum weiterlesen:


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Persönliche Krisenvorsorge wird immer wichtiger

Brüssel-Paris-Nizza-Türkei-Würzburg-München: Die Einschläge kommen immer näher. Terroranschläge, Amokläufe und Putschversuche entscheiden in nur wenigen Sekunden über Leben oder Tod.

Die Krisenvorsorge beschäftigt sich damit, den Krisenfall zu überstehen. Als wichtiges Element, das man schon im frühen Stadium der „Krise“ benötigt, zähle ich das Thema Selbstverteidigung. Der Pöbel hat Hunger – was dann?   Der Sparer merkt, dass er nur Kredite vergeben hat – was dann? Die Menschen sind in Not – was dann? Ein religiöser Spinner dreht durch – was dann? Es macht auch Sinn, Verteidigungswaffen zu besitzen. Hierbei meine ich Dinge wie Pfefferspray. Das wichtigste aber ist ein gesunder Geist und ein trainierter Körper. Alles Gold der Welt ist für mich nichts mehr wert, wenn ich meinen Körper nicht verteidigen kann. Interessant sind auch die Randnotizen aus der Türkei: Während des Putschs haben die Menschen Lebensmittelmärkte und Geldautomaten leergeräumt. Es macht zur Krisenvorsorge also auch Sinn, immer genügend Bargeld und Lebensmittel vorrätig zu haben. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben.


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Das große Dossier zur Altersvorsorge: Von Riester bis zur Streuobstwiese

Wie schon oft hat die Politik wieder ein von ihr geschaffenes Problem zum Wahlkampfthema gemacht, um dem Wähler eine Lösung zu verkaufen. Diese Vorgehensweise halten viele für unethisch. Deshalb ist es wichtig, dass man sich unabhängig macht. In diesem Dossier findet man viele Möglichkeiten , wie man sich unabhängig von der Politik ein Vermögen aufbauen kann, damit man im Alter keine Pfandflaschen suchen muss.

  • geförderte Riesterrente

Der Staat fördert Riesterverträge mit einer Zulage und ggf. einem Steuervorteil. Das Guthaben wird zum Rentenbeginn verrentet. Wahlweise können 30% des Guthabens sofort ausbezahlt werden. Es sind maximale geförderte Einzahlungen i.H.v. 2.100€ pro Jahr möglich. “Riestern” kann man mit Bausparverträgen, Fondssparplänen und Rentenversicherungen. Für alle gilt: Einzahlungen und Zulagen müssen garantiert sein; hierfür darf es kein Verlustrisiko geben. Die sich ergebende Rente muss komplett besteuert werden; keine Ertragsbesteuerung. Durch diese nachgelagerte Besteuerung holt sich der Staat einen Großteil der Förderung wieder zurück. Die Vererbbarkeit ist eingeschränkt.

  •      ungefördertes Riester

Man riestert einfach ohne den Staat. Es gibt keine Zulagen und keinen Steuervorteil in der Sparphase. Kapitalgarantie trotz Nutzung der Chancen am Kapitalmarkt; volle Auszahlung zum Rentenbeginn möglich; 12/62er Regelung zur Versteuerung. Das heißt: Die Hälfte der Erträge werden zum persönlichen Steuersatz versteuert, sofern man über 62 Jahre alt ist und sofern der Vertrag mindestens 12 Jahre gelaufen ist. Keine nachgelagerte Besteuerung wie beim geförderten Riester.

  •      Basisrente (Rürup)

Die Einzahlungen können von der Steuer abgesetzt werden. Die Auszahlungen sind nur als Rente möglich und steuerpflichtig. Wie bei Riester muss die gesamte Rente versteuert werden. Durch diese nachgelagerte Besteuerung holt sich der Staat einen Großteil der Förderung wieder zurück. Die Rente muss dann zum dann als Rentner gültigen Steuersatz versteuert werden. Wie hoch dieser sein wird, wissen nur die Götter und die zukünftigen Politiker, die ihn festlegen. Vererbbarkeit ist eingeschränkt.

  •      Betriebliche Altersvorsorge

Man spart vom Brutto einen Betrag (sog. Entgeltumwandlung) in den Vertrag. Hierdurch ist das Bruttogehalt verringert und man bezahlt weniger Steuern und Abgaben. Bei einer Abgabenquote von 50% sähe dies so aus: 100€ gehen in den bAV-Vertrag; der Nettoaufwand beträgt 50€. Auch die Arbeitgeber haben einen Vorteil, denn sie sparen Lohnnebenkosten. Selbe Problematik der nachgelagerten Besteuerung wie bei Riester und Rürup. Durch die Entgeltumwandlung ist das Bruttogehalt verringert. Hierdurch bezahlt man weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein und verschlechtert damit seinen gesetzlichen Rentenanspruch; das selbe gilt auch für einen eventuellen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.

  •      Private Rentenversicherung

Man bezahlt die Beiträge einmalig oder monatlich in den Vertrag. Zum frei wählbaren Rentenbeginn lässt man sich das Guthaben oder eine lebenslängliche Rente ausbezahlen. Die Verzinsung liegt nach Kosten bei knapp über Null. Von der Auszahlung wird nur der Ertragsanteil versteuert. Die Differenz zwischen Brutto und Netto ist somit wesentlich kleiner als bei den staatlichen geförderten Möglichkeiten. Es gibt für Versicherungsguthaben im Prinzip so gut wie keine Einlagensicherung.

  • selbstgenutzte Wohnimmobilie

Man kauf oder baut sich eine Immobilie und wohnt dann darin. Die Rendite stellt sich nicht prozentual sondern als Nutzwert dar. Die Rendite ist das Lebensgefühl. Als greifbare “Rente” kann man die Darlehensrate ansetzen, die man sich dann im höheren Alter erspart, sofern man den Kredit bis dort getilgt hat. Man hat Eigentum, Freiheit und spart sich die Miete. Hohe Kosten, Steuern und “Stress”; erhebliche Reinvestitionen zum Werterhalt notwendig. Immobilien sind keine schlechte Geldanlage, aber sie sind nicht die sicherste. Aktuell ist der Immobilienmarkt sehr aufgebläht.

  • vermietete Wohnimmobilie

Man kauft eine Immobilie und vermietet sie. Die Mieteinnahmen decken zum Teil die Aufwendungen zur Finanzierung. Es sind erhebliche Reinvestitionen zum Werterhalt notwendig. Diese werden nicht durch die Mietrendite gedeckt. Die Preise von Immobilien können und werden steigen oder fallen. Angesichts der aktuellen Preisblase kauft man sehr teuer. Je weniger Mieter man hat, desto höher ist das Ausfallrisiko, denn einzelne Mieter können krank oder arbeitslos werden. Die Kosten beim Kauf liegen bei knapp 10%.

  • Aktienfonds-Sparplan

Man beteiligt sich per Spardauerauftrag an einem Fonds. Es gibt verschiedene Investmentstile und Anlageformen aus denen man wählen kann. Für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sich vor allem global gestreute Aktienfonds. Aktien wären in der Vergangenheit immer die beste Altersvorsorge gewesen. Die meisten Aktienfonds haben in den letzten Jahrzehnten eine Durchschnittsrendite zwischen 5% und 9% erreicht.  Das Guthaben ist jederzeit verfügbar; der Sparer hat vollste Flexibilität. Wird der ursprünglich geplante Anlagehorizont nicht eingehalten und die Sparform für andere Ziele zweckentfremdet, dann bestehen erhebliche Verlustrisiken. Die Kosten sind meist geringer als bei Versicherungen, aber dennoch verlangen einige Anbieter sehr stolze Aufschläge.

  • Fondsgebundene Rentenversicherung

Hybrid aus der privaten Rentenversicherung und einem Fondssparplan. Man nutzt die Versicherungshülle als Depot. Zum frei wählbaren Rentenbeginn lässt man sich das Guthaben oder eine lebenslängliche Rente ausbezahlen. Von der Auszahlung wird nur der Ertragsanteil versteuert. Man hat die Chancen und Risiken der Fonds, die man in die Versicherung legt. Man benötigt keinen „Freistellungsauftrag für Kapitalerträge“. Tipp: Auch Rürup geht fondsgebunden.

  •    Sicht- und Spareinlagen

Man legt sein Geld klassisch auf ein Spar- oder Tagesgeldkonto und verfügt es dann im Alter. Das ist flexibel und einfach. Man ist in kompletter Abhängigkeit zur geldpolitischen Draghi-ödie und liefert sich deren Beschlüsse aus. Man hat im Alter zwar nominell das Kapital, das man gespart hat, wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Kaufkraftverlust erleiden.

  • Edelmetalle

Man kauft und hat sie. Krisensicher als Notwährung. Bei Veräußerung nach 12 monatiger Haltefrist keine Besteuerung der Gewinne. Gold ist i.d.R. von der Mehrwertsteuer befreit. Keine laufenden Erträge. Der Wert in Euro wird schwanken und kann zum Liquidationszeitpunkt auch unter dem Einstand liegen.  Insbesondere Gold ist seit tausenden Jahren wertstabil. Es gibt weitere Details zu beachten.

  • geschlossene Beteiligung

Man beteiligt sich als Gesellschafter an einer nach AIF geregelten Unternehmung. Diese kann aus Immobilien, Mobilien (Schiffe, Flugzeuge etc…), Infrastrukturprojekten oder PrivateEquity bestehen. Wie bei Aktien hat man einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung, allerdings ohne die lästige „Volatilität“ der Börsenkurse. Beteiligungen (umgangssprachlich: „geschlossene Fonds“) sind je nach Zielinvestment sehr illiquide und funktionieren nur mit höheren Einmalbeträgen.

  • Wald

Eine Investition in Wälder ist auch über eine geschlossene Beteiligung möglich, doch hievon raten viele Experten ab. Stattdessen sollte der Wald eher greifbar sein. Die Rendite definiert sich über die Nutzung oder die Einnahme einer Pacht. Wer mit Holz heizt, macht sich unabhängig von anderen Energieträgern. Wald zu kaufen ist sehr schwierig; in vielen Regionen sind die Wälder seit Generationen im Besitz einzelner Familien.

  • Streuobstwiese

Der Erwerb ist sehr einfach und es gibt in ländlichen Regionen sogar einen gewissen Markt dafür. Man kauft sich einen Acker und pflanzt etwas darauf, das man dann erntet und verkauft oder selbst nutzt. Das macht einiges an Arbeit. Je nach dem, was man anbauen möchte, hat man auch Betriebs- und Lagerkosten. Wenn man es dagegen rechnet, ist Obst und Gemüse aus dem Supermarkt meist günstiger. Die eigene Wiese lohnt sich erst in einem Krisenszenario, weil man sich dann selbst versorgen könnte.

  • Social Trading

Statt einem Fondsmanager folgt man einfach einem fremden Trader. Natürlich informiert man sich vorher über den Handelsstil und bisherige Meilensteine. Der Hauptvorteil dieser Art des Social Tradings ist das hohe Maß an Transparenz. Jeder Trade ist nachvollziehbar und kann vom Trader kommentiert werden. Anders als bei Fonds hat man Persönlichkeitsrisiken. Beim Social Trading folgt man meist Einzelpersonen. Wenn diese krank, knatschig oder einfach nur im Urlaub ist, dann kann das Depot auch gerne mal unbeaufsichtigt sein. Social Trading ist eine Alltagsspielerei und (noch) keine wirkliche Altersvorsorge.

  • Dividendenaktien

Man kauft Aktien, die besonders viel Dividende ausschütten. Um Kosten zu sparen kann man auch einen Fonds nehmen. Das Vermögen des Aktionärs bleibt bei einer Dividendenzahlung rechnerisch gleich: “Aktie runter und Bargeld rauf”. Der gefühlte Mehrwert liegt für manche Anleger in der Natur der Ausschüttung. Sie lieben es einfach, wenn ihnen jemand Geld überweist. Viele Konzerne schwimmen in Geld, können es nicht anlegen (Negativzins) und haben null Ideen, es organisch zu investieren. Die Auszahlung einer Dividende ist da oftmals nur eine Notlösung. Dividendenstrategien sind nur eine Modeerscheinung. Für den langfristigen Vermögensaufbau sollte man eher auf eine breite Mischung mehrerer Strategien setzen.

  • Fonds mit Kapitalerhalt

Man kauft einen Investmentfonds und bekommt vom Verkäufer eine Beruhigungspille. Man bekommt versprochen, dass das Kapital zu einem gewissen Termin zumindest erhalten werden soll. Wer weder Rendite noch Risiko möchte und wer einen Geldbetrag einfach nur nominal erhalten möchte, der sollte weder Wertpapiere, noch Häuser, noch Edelmetalle noch sonstwas kaufen. Investitionen sind mit Chancen und Risiken verbunden. Eine langfristige Kapitalanlage mit Sachwerten und einer breit gestreuten Beteiligungskultur benötigt weder eine Kapitalgarantie noch ein Kapitalerhaltsversprechen. Wer einen geeigneten Anlagehorizont mitbringt und wer den Einstieg temporär diversifiziert, benötigt keine störenden Placebos. „Fonds mit Kapitalerhalt“ sind (wenn überhaupt) eher was für die mittelfristige Anlage.

  • Bargeld

Bargeld, welches man nicht für de Konsum benötigt, legt man einfach zur Seite und lebt dann im Alter davon. Man hat keine Erträge, also bezahlt man auch keine Ertragssteuern. Das Risiko der Lagerung kann ziemlich elementar werden. Hinzu kommen juristische Risiken, wie eine Bargeldeinschränkung oder ein Bargeldverbot. Im Moment haben wir im kaum Inflation. Wenn sich dies in Zukunft ändert, dann zehrt das an der Kaufkraft des Geldes.

  • Kunst

Es gibt 3 große Nachteile: Mehrwertsteuer, Mehrwertsteuer und die Mehrwertsteuer! Dafür hat man aber wie bei Gold einen steuerfreien Ertrag, wenn man das Objekt nach 12 Monaten gewinnbringend verkauft. Kunst bezahlt keine Zinsen und man hat das Risiko der Lagerung. Kunst hat nur dann einen Wert, wenn es auch Nachfrage danach gibt. In sehr großen Portefeuilles kann ich mir Kunst sehr gut zur Beimischung vorstellen, doch für den kleinen Geldbeutel (<10 Mio EUR)  ist das eher nichts.

  • Getränke

Weine, Whiskey und andere Getränke können sehr werthaltig sein. Die Vor- und Nachteile sind ähnlich wie bei Kunst. In hochprozentigen alkoholischen Getränken in kleiner Stückelung („Flachmann“) sehen viele Experten allerdings den Mehrwert, weil man diese in einem Krisenszenario als Tauschmittel einsetzen könnte. Ähnlich wie Zigaretten dient Alkohol als hervorragendes Zahlungsmittel, wenn alle anderen gesetzlichen Zahlungsmittel eliminiert sind. Schnaps ist sehr lange haltbar. Wer Wein oder Whiskey sammeln möchte hat das Risiko der Lagerung und auch der Veräußerung. Ein eigener Weinkeller lohnt wohl auch nur für den gehobeneren Geldbeutel.

  • Biometrie

Der eigene Körper muss funktionstüchtig bleiben, ansonsten nützt jede Geldanlage nichts. Damit man die Vorsorge bis zum Rentenbeginn durchziehen kann, muss es dem Körper möglich sein, über diese Zeit das Einkommen zu erwirtschaften. Kann er das nicht, dann bricht die Planung zusammen. Man muss also schauen, dass man möglichst von anderen lebt und nicht so sehr auf die eigene Leistung angewiesen ist. Wem hierzu das nötige Kleingeld fehlt, sorgt mit existenzsichernden Versicherungen vor. Tipp: Wer die Berufsunfähigkeitsversicherung an die Rürup knüpft, kann den kompletten Beitrag von der Steuer absetzen. Risikovorsorge kostet ein bisschen Geld, im Prinzip ist sie aber noch wichtiger, als Altersvorsorge.

  • Weiteres….

Natürlich gibt es noch weitere Assets wie Sammlergegenstände, Oldtimer oder Münzen. Hierbei handelt es sich steuerlich immer um „private Veräußerungsgeschäfte“. Die Vor- und Nachteile gleichen sich in der Regel denen der Anlageklasse Kunst.

Hier noch mal die 5 unterschiedlichen Besteuerungsgrundlagen, denen ALLE Vorsorgelösungen zugeordnet sind:

  1. Nachgelagerte Besteuerung: Komplette Rente, bestehend aus eigenem Geld und den Erträgen wird besteuert.
  2. Ertragsbesteuerung: Man versteuert die Kapitalerträge dann, wenn sie fließen. (Freibetrag 801 p.a. pro Person).
  3. 12/62 Ertragsbesteuerung: Man besteuert die Erträge erst bei Auszahlung. Ist man dann über 62 und lief der Vertag über 12 Jahre dann wird der halbe persönliche Steuersatz genommen.
  4. Private Veräußerungsgeschäfte: Nach der Spekulationsfrist ist der Gewinn von der Steuer befreit.
  5. andere Einkünfte: z.B. V+V  oder Einkünfte aus Gewerbe

Zum Schluss noch ein Tipp: Kann dir dein Bank- oder Versicherungsberater das so nicht erklären, dann such dir nen anderen!


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liebe Grüße, eure Jenny, @_JennyGER_

Vorsorge für Aufgeweckte

In den letzten Tagen wurde viel über staatliche Zwangssysteme und Papiergeld geschumpfen. Auch die Riester-Rente wurde für gescheitert erklärt (Link). Doch schimpfen ist einfach. Was sind die Alternativen?

Von dem was ein Arbeitgeber brutto in die Hand nimmt, kommt noch zirka ein Drittel beim Arbeitnehmer an. Die Differenz krallt sich der monströre, verschwenderische Staat; ein korrupter Nimmersatt. Es hört niemals auf und wird immer mehr: Über alle Abteilungen der Einheitspartei hinweg haben linksgrüne Neosozialisten das Sagen. Sie streben nach zentralisierter Macht, sind aber hoch verschuldet. Deshalb wird der Raubzug wohl niemals enden.

Von dem was einem der Staat nicht gewalttätig und gegen den freien Willen abnimmt, kann man privat vorsorgen. Glaubt man der Politik, dann muss man das sogar. Ich möchte hier jetzt keine Diskussion  entflammen, ob „Gold“, „Silber“ oder „Aktien“ das beste ist. Das beste ist ein Mix aus vielen verschiedenen Asstes. Hierzu gehören Geldwerte, Sachwerte und Nutzwerte. Je nach persönlicher Präferenz wird die Gewichtung der Asstes bei jedem Menschen individuell sein.

Geld- und Sachwertes sind klar. Hier setzt man nicht auf einen Crash, sondern auf das laufende System. Mit einem Teil der Sachwerte sollte man allerdings physische Edelmetalle besitzen. So profitiert man am Gesamtsystem, wenn es nicht crasht und hat gleichzeitig einen Schutz, sobald es passiert. Im Bereich der Nutzwerte ist die Sache komplizierter. Hier gehen die persönlichen Präferenzen einzelner Menschen stark auseinander.

Das Themenfeld Nutzwerte kann man in die Bereiche Nahrung, Energie und Verteidigung unterteilen. Wieviel Nahrung und welche Gegenstände man immer zu Hause haben sollte, hängt davon ab, wie stark man Vorsorge betreiben möchte. Eine aus meiner Sicht völlig ausreichende Liste mit empfohlenen Dingen liefert der Staat selbst (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Was passiert wenn die Lage eskaliert? Einfache Dinge, wie Selbstverteidigung können helfen. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben. Auch “Die Kunst der primitiven Waffen” kann ich zur Lektüre empfehlen. Wer sich eine Kleinwaffe nicht zutraut, sollte zumindest Pfefferspray griffbereit haben. Ganz viele Menschen betreiben keine Vorsorge. Diese Menschen werden in einem Krisenszenario zum animalischen Mob vor dem es sich zu schützen gilt.

Krisenvorsorge sollte kein bis kaum Geld kosten. Langzeitnahrung lehne ich persönlich ab, denn es gibt sehr viele normale Lebensmittel, die extrem lange haltbar sind. Mir persönlich ist wichtig, nicht alles auf ein Eskalationsszenario zu setzen, sondern das System zu nutzen, solange wie es noch läuft. Man sieht ja die ausufernde Bequemlichkeitsverdummung der Menschen. Diese Leute wählen tatsächlich Politiker, die ihnen zwei Drittel ihrer Leistung abknöpfen. Dümmer geht es nicht. Man muss versuchen, von dieser Massenverblödung zu profitieren.


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Der Hass auf Politiker und Medienvertreter ist erst der Anfang

Immer öfters kritisieren Politiker und Medienvertreter den Hass, der ihnen entgegengebracht wird. Hierbei werden Täter zu Opfern gemacht.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Zunahme von Pöbeleien und den wachsenden Verfall der Umgangsformen in Deutschland beklagt, schreiben einige Zeitungen. Von „Blindwütigem Hass auf Politiker“ schreibt die Frankfurter Rundschau. Natürlich ist Gewalt nur etwas für Dumme! Gewalt ist oft ein Hilfeschrei, von Menschen, die sich mangels Gehirnmasse nicht anders wehren können. Der Pöbel wurde von Politik und Medien jahrelang verdummt. Hat die Elite wirklich gedacht, sie könne mit den einfachen Menschen friedlich und politisch korrekt diskutieren? Das wäre naiv. Der Deutsche lässt sich gerne verarschen, ausrauben und belügen. Aber irgendwann dreht er durch und schlägt alles kurz und klein.

Themen wie Flüchtlinge, Steuerverschwendung oder lokale  Machenschaften dienen meist nur als vorgeschobener Grund für den Hass. Deutschland vereinnahmt Rekordsteuereinnahmen und bezahlt kaum Zinsen. Trotzdem fehlt von vorne bis hinten das Geld! Die Bürgerinnen und Bürger sitzen auf einem Rekordschuldenberg! Wie der Bund der Steuerzahler berechnet hat, bleiben von 1 Euro Einkommen nur 47,6 Cent. Der Rest wird unter Anwendung von Gewalt vom Staat, der durch Politiker vertreten und durch Medien beworben wird, abgenommen.

Natürlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Politiker, die Ihnen 50% ihres Einkommens abnehmen! Und selbstverständlich hassen die einfachen Menschen diejenigen Journalisten, die dies auch noch toll finden und mit der Politik gemeinsame Sache machen. Das elitäre Lügenpack ist inzwischen in einer eigenen Sphäre – weit weg von den Menschen, die das alles zu bezahlen haben. Der Hass ist erst der Anfang. Der Deutsche ist nicht für friedliche Diskussionen bekannt. Während einige immer reicher werden, wird der fiskal-ausgeraubte Pöbel aufwachen und wild um sich schlagen.

Die wenigsten Menschen werden die wahren Ursachen ihrer Not begreifen. Ich möchte hier auch nichts beschönigen. Mir ist klar, dass Politiker, die den Menschen die Hälfte ihres Einkommens abnehmen gehasst werden. Das ist so selbstverständlich, wie ein Sonnmenaufgang. Die Gewalt und der Umgangston ist eine Folge von Verdummung, welche die Politik selbst umgesetzt hat. Wie viele Wahlversprechen wurden schon gebrochen? Welche Lügen hat die Presse schon verbreitet? Welche Straftaten werden durch den Staat begangen? Also ich persönlich habe Verständnis für den Hass. Es wäre ja schlimm, wenn der Pöbel das Pack, das ihn ausraubt, lieben würde.

Ich halte viele Dinge, die Politiker machen, für Straftaten. Zum Beispiel Steuern: Diese werden unter Zwang, also mit Gewalt, von mir abgenommen, egal ob ich will oder nicht. Für mein persönliches Empfinden ist das Raub. Eine empfundene Straftat mit einer anderen Straftat zu beantworten ist niemals zielführend! Hass, Hetze und offene Gewalt führen in eine Spirale und niemals zu einer Verbesserung der Lage. Es hört sich zwar komisch an, ist aber wahr: Die Gewalt „nach oben“ ist nicht sachdienlich. Die Menschen sollten die Energie lieber dazu nutzen sich und andere zu informieren. Die Herrscher fürchten nichts mehr, als gebildete Bürger, die eine selbstbestimmte Meinung haben.

Was passiert wenn die Lage eskaliert? Wie kann man sich schützen? Einfache Dinge, wie Selbstverteidigung können helfen. Es wird auch hilfreich sein, wenn man weiß, wie unsere Großeltern Krisenzeiten überstanden haben. Auch „Die Kunst der primitiven Waffen“ kann ich zur Lektüre empfehlen. Der aktuell praktizierte Hass mancher Menschen führt nur zu Gegengewalt durch das Politkartell und ist daher äußerst kontraproduktiv.


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Paris als weiterer Beleg für die Wichtigkeit der Selbstverteidigung als Element der Krisenvorsorge

Selbstverteidigung, das sind 50 verschiedene Wege einem Mann in die Eier zu treten. Spaß beiseite. Die Anschläge von Paris haben wiedermal gezeigt, wie wichtig Selbstverteidigung im Krisenfall ist.

Ein Krisenfall ist recht schnell mal da. Ein Überfall, eine Eskalation oder eben auch Terror: Es kann schnell und überall passieren. Wir leben in einer Welt, in der nicht links gegen rechts kämpft, sondern arm gegen reich – und fleißig gegen faul! Die Krisenvorsorge beschäftigt sich damit, den Krisenfall zu überstehen. Als wichtiges Element, das man schon im frühen Stadium der „Krise“ benötigt, zähle ich das Thema Selbstverteidigung. Der Pöbel hat Hunger – was dann? Der CDU Wähler merkt, dass er immer nur verarscht wurde – was dann?  Der Sparer merkt, dass er nur Kredite vergeben hat – was dann? Die Menschen sind in Not – was dann?

Die Frage nach „was dann?“ ist einfach zu beantworten. Die hysterischen Kartoffelköpfe* werden wahrscheinlich wie wildes Vieh alles um sich herum kurz und klein schlagen. Menschen sind in Notsituationen zu allem fähig. Aber es muss ja nicht immer das Endgame sein. Was wenn ich einfach „nur“ in einen Terroranschlag oder einen Überfall verwickelt werde? Hierbei kann es tatsächlich hilfreich sein, 50 Varianten zu kennen, mit denen man einem Mann die Eier zerstören kann. Es macht auch Sinn, Verteidigungswaffen zu besitzen. Hierbei meine ich Dinge wie Pfefferspray. Das wichtigste aber ist ein gesunder Geist und ein trainierter Körper. Alles Gold der Welt ist für mich nichts mehr wert, wenn ich meinen Körper nicht verteidigen kann.

Hinweis: Ich halte die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Endgame-Eskalationsszenarios für sehr gering. Andere Gefahren hingegen sind allgegenwärtig, wie Paris zeigt.

*So nennen wir in Zürich die Deutschen


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Krisenvorsorge: Was tun, wenn Griechenland überall ist?

Was in Griechenland passiert, das passiert aktuell nur in Griechenland. Allerdings kann es Sinn machen, sich auf ein delikates Gedankenszenario einzulassen: Wie bin ich vorbereitet, wenn es bei uns wie in Griechenland abgeht?

Deutschland ist überschuldet – Krise – USA ist überschuldet – Eurogruppe ist längst im Chaos. Wer rettet jetzt die Retter? Nachdem die stärkeren Länder alle anderen gerettet haben, wird wohl niemand mehr die Retter retten können. Wir sind als letztes dran. Die BRD macht kontinuierlich mehr Schulden und schafft es kaum, einmal nur soviel auszugeben, wie eingenommen wird. Irgendwann kann es auch hier bei uns zu einem Eskalationsszenario kommen, denn Schulden und Guthaben können nur solange wachsen, wie die „Mittelschicht“ die Zinsen hierfür erwirtschaften kann.

Stellt euch vor, es ist Sonntag; später Nachmittag. Merkel tritt vor die Kamera und verkündigt, dass alle Banken bis auf weiteres geschlossen seien. „Es ist alles im Griff und es dient der europäischen Einheit, dem Frieden und dem Kampf gegen den Klimawandel“, wird sie vielleicht hinzufügen. Die staatlichen Propagandasender senden nun nonstop Brennpunkte und Spezialsendungen. Aber Fakt wird sein: Am Montag Morgen sind die Banken geschlossen und Kartenzahlungen werden nicht mehr funktionieren. Was jetzt? … und wie kann man sich hierauf vorbereiten? Wer denkt, das sei alles Panikmache und „das passiert hier nicht“, der schaut einfach, was in Griechenland los ist.

In einem solchen Szenario muss man sich klarmachen, was man benötigt. Hierzu zählen Tauschmittel und Bargeld (gerne auch Franken). Zu Hause sollte man für 1-2 Wochen Lebensmittel und Wasser zur Verfügung haben. Auch Dinge wie Batterien und eine feuerbasierte Kochmöglichkeit sind von Vorteil. Edelmetalle eignen sich in der Eskalationsstufe nicht als Tauschmittel – sie sind eher ein Medium zur Wertsicherung. Als Tauschmittel eignen sich Konserven, Zigaretten und Schnaps. Eine fast vollständige Liste zur „Vorsorge für den Katastrophenfall“ liefert übrigens der Staat selbst. Ein Blick hierauf kann sich lohnen.

Buchtipp: „Überleben, wenn Geld wertlos wird und die Geschäfte leer sind“ von Gerhard Spannbauer


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