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Interview mit Marc Friedrich: „Ein Staat geht nicht pleite sondern seine Bürger gehen Pleite“

INTERVIEW vom 25.09.2012 mit Marc Friedrich, Co-Autor der Bücher: „Der größte Raubzug der Geschichte“ und „Der Crash ist die Lösung“. Das Gespräch ist bald 3 Jahre alt, aber heute aktueller denn je.

Jenny: Ihr schreibt, „Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer.“ Das Buch wurde zum Spiegel-Bestseller. Immer mehr Menschen begreifen, was vor sich geht. Warum gibt es keine Massenproteste?

Marc: Weil es dem Großteil der Menschen noch viel zu gut geht und sie noch nicht registrieren was uns alles blühen wird. Insgesamt geht es uns einfach zu gut im Gegensatz zu den Menschen im südlichen Europa. Noch leben wir in Deutschland in einer Oase. Die Krise tangiert hier doch niemand wirklich und wir werden nur damit konfrontiert wenn man die Nachrichten sieht, hört oder liest. Sehr viele Menschen verstehen die Krise schlichtweg nicht bzw. blicken schon lange nicht mehr durch. Ich denke, wenn die Staatsanleihenblase platzt und sehr viele sehr viel verlieren werden, dann wird sich einiges ändern. Dann werden wir auch in unserem Land wütende Menschen auf den Straßen haben. Keiner läßt sich gern berauben und belügen.

Jenny: Über die Entstehung von Geld gibt es viele Theorien und Meinungen. Was ist eigentlich Geld und wo haben es Banken und Staaten her?

Marc: Wir haben ein ungedecktes Papiergeldsystem d.h. unser Geld ist mit keinem Wert hinterlegt, außer mit unserem Vertrauen. Und dieses Vertrauen kann auch ganz schnell schwinden. Geld ist lediglich ein Schuldversprechen auf bedrucktem Papier bzw. Baumwolle, wobei das meiste Geld gar nicht in Papierform existiert. Notenbanken und Geschäftsbanken können Geld schöpfen, also erschaffen, aus dem Nichts. Deshalb auch „Fiat Money“. […]  Unser Geld ist Schuldgeld, dies bedeutet, die Guthaben der Einen sind die Schulden der Anderen. Der Staat auf der anderen Seite finanziert sich durch Steuern. Da diese aber fast nie ausreichen um seine Kosten zu decken, muss er sich von den Banken und auf den Märkten (auch hier wiederum von den Banken und Versicherungen) Geld leihen z.B. durch Staatsanleihen und dafür Zinsen bezahlen. Die Zinsen zahlen natürlich die Steuerzahler. Also wir alle. Und jetzt wird es absurd: Der Staat muß nun die Banken mit Geld retten, daß er sich von ihnen wiederum leihen muß.

Jenny: Warum ist nicht Sozialpolitik sondern eher das Finanzsystem schuld an weltweiter Ungerechtigkeit?

Marc: Unser momentanes Finanzsystem ist zutiefst ungerecht, da nur ein sehr kleiner Prozentsatz von diesem profitiert. Profiteure unseres Finanzsystems sind diejenigen deren Einnahmen aus leistungslosem Einkommen die Zinsausgaben übersteigen. Wir bezahlen jeden Tag Unsummen an Zinsen. Nicht nur in Form von Steuern, da unser Staat verschuldet ist, sondern auch, wenn wir Einkaufen, Bahnfahren, für Dienstleistungen etc.… da fast alle Unternehmen ebenfalls verschuldet sind und ihre Zinsen auf den Endverbraucher abwälzen.

Jenny: Von welchen Investments sollte man aktuell Abstand halten?

Marc: Wir erleben momentan einen epochalen Wandel was Investments abgeht. Was 50 oder 60 Jahre gut und solide war, ist es nicht mehr. Man sollte ganz klar von Papierwerten abstand nehmen – denn diese sind schlicht und einfach nur bedrucktes Papier. In den letzten Jahrhunderten haben wir unzählige Währungen kommen und gehen sehen. Wer der Meinung ist, dass die Staatsanleihenblase früher oder später platzt, sollte auf jeden Fall vor allen Investments, welche in Staatsanleihen investieren, wie Lebensversicherungen, Rentenpapiere… Abstand halten […]  Auch von Immobilien kann man momentan nur abraten. Dies ist auch kein Investment. Eine Immobilie kann leicht besteuert werden und kostet immer Geld.

Jenny: Was passiert wenn ein Staat pleite geht? Wer bezahlt die Rechnung und kann es danach weiter gehen?

Marc: Die Vergangenheit ist ein guter Ratgeber. Zurückblicken können wir alle und daraus lernen. In die Zukunft blicken kann keiner – außer natürlich die Analysten und Banker. Für das Buch haben wir die Staatsbankrotte der letzten 500 Jahre untersucht und begutachtet. Fazit: Ein Staat geht nicht pleite sondern seine Bürger gehen Pleite. Die müssen die Zeche bezahlen. Die Rechnung bezahlen zuerst mal die Besitzer von Papierwerten. 1948 gab es z.B. für 100 RM gerademal 10 DM. Nicht besser sah es für Besitzer von Lebensversicherungen und Staatsanleihen aus. Verluste werden einfach auf den Bürger umgewälzt und somit sozialisiert. […]

Jenny: Ihr nehmt den Begriff „Wirtschaftswachstum“ ziemlich auseinander. Warum ist ewiges Wachstum eurer Meinung nach eher ein Problem statt die Lösung?

Marc: Exponentielles Wachstum kann in einer Welt mit endlichen Rohstoffen nicht funktionieren. Rein mathematisch ist dies einfach nicht möglich. Nehmen wir den Krebs. Er wächst exponentiell aber nur so lange, wie der Wirt, der Mensch, lebt. Stirbt dieser am Krebs, stirbt auch der Krebs und stoppt sein Wachstum. Parallel hierzu: Unser Finanzsystem hat Krebs im Endstadium. Und die Geldtherapie schlägt leider kaum an und verschlimmert nur das Leiden. Fazit: Die Rohstoffe auf unserer Erde sind von der Natur limitiert. Aus diesem Grund kann es kein ewiges Wachstum geben.

Jenny: Wie nutzt man die Krise als Chance um hinterher nicht als Verlierer da zu stehen?

Marc: Ganz klar raus aus Papierwerten und rein in Sachwerte. Ein Wald, Acker, Grundstück oder eine Gold oder Silbermünze werden immer einen Wert haben. Wichtig ist es sich materiell, geistig, mental auf das was kommt vorzubereiten. Jeder sollte sich überlegen: Was ist wirklich wichtig im Leben? Was brauche ich? Wir alle werden einen immensen Wandel miterleben dürfen.

Jenny: Ihr spart im Buch nicht mit polemischen Zuspitzungen. Ist es wirklich ratsam ein ernstes Thema entsprechend populistisch zu beschreiben oder ist gerade dies das Erfolgsrezept solcher Bücher?

Marc: Jenny, würdest du das xte schnöde Wirtschaftsbuch zur Krise kaufen?  Unsere Intention war das sicherlich durchaus sehr ernste Thema angenehm zu verpacken und für jeden, egal welchen Wissensstand und Bildung er hat, lesbar und verständlich zu machen. Es soll ein Augenöffner sein. Das Leben ist ernst genug und Lachen ist die beste Medizin.

Jenny: Das Buch macht wütend und traurig. Nach dem Lesen will man eigentlich nur zu einer Waffe greifen oder weinen. Welche Lösungsansätze könne man bieten, um den Menschen wieder Hoffnung zu geben?

Marc: Uns erging es bei der Recherche für das Buch leider nicht anders. Auch wenn wir nun täglich lesen und hören was unternommen wird, kann man entweder völlig ausflippen oder herzhaft über die desperate Herangehensweise lachen. Es wurde bis zum heutigen Tage kein einziges Problem gelöst. Nein, alles was passiert ist, ist die volkswirtschaftliche Schadensmaximierung. Trotzdem sollte man das positive sehen. Es kann nur was besseres kommen. Wir alle können dafür sorgen, dass die Zukunft für alle Menschen besser wird. Ziel sollte es sein, ein gerechtes und allen Menschen dienendes Finanzsystem zu implementieren. Jeder sollte sich fragen: Ist unser Finanzsystem lebenswert? Bin ich glücklich? Wir alle Rennen doch Tag aus, Tag ein im Hamsterrad um Steuern, Versicherungen, Essen, Miete, Kredit etc. zu bezahlen. Wo ist die Work-Life-Balance? Sind wir glücklich? Wenn man sich die Gesichter morgens im Bus oder der Bahn oder Mittags in der Einkaufsstraße anschaut, sieht man wenig Zufriedenheit. Alle sind gehetzt, gestresst, besorgt. […] Wer jetzt auch die richtigen Schritte unternimmt, wird die Krise als einmalige Chance erkennen.

Jenny: Das Buch ist politisch sehr neutral. Welche Risiken und Nebenwirkungen siehst du in der modernen Politik? Was tun die Etablierten und welchen Parteien und Personen traust du zu, die Sache in den Griff zu bekommen?

Marc: Wir haben mit Politik nichts am Hut. Wir sind nur einer Politik verpflichtet und das ist die Politik der Wahrheit und der Fakten. Festzustellen ist, dass die Politik sich in eine sehr gefährliche Abhängigkeit bringen hat lassen. Sie sind sozusagen im Schwitzkasten der Lobbies und der Finanzindustrie. Man muss sich doch nur mal anschauen wie da wild die Fronten gewechselt werden. Wie im Buch beschrieben gibt es hierfür viele schändliche und aussagekräftige Beispiele voller Interessenskonflikte: Riester, Rürup, Monti, Papademos, die halbe US-Regierung, Schröder, Draghi etc. Wirklich ekelhaft. Ganz ehrlich: Wenn die Krise lösbar wäre, wäre sie schon längst gelöst. Die Lösung wird der Crash sein. Problem ist: Man kann die Naturgesetzte nicht überlisten und das versuchen wir momentan. Das Resultat ist jetzt schon bekannt. Keiner hatte bisher den Mut die wirklichen Ursachen zu bekämpfen oder die Probleme zu lösen. Keine Partei und keine Person. Alle haben hier grandios versagt oder sind vor der Finanzlobby eingeknickt.  […]  Die Lobby macht einen großartigen Job. Respekt.

Jenny: Das Buch ist unterhaltsam und zugleich informativ, an manchen Stellen sogar sarkastisch bis zynisch. Genau nach diesem Grundsatz schreibe ich auch dieses Blog (Infotainment & Erotainment). Hast du bei mir abgeschrieben? Wer oder was hat euch inspiriert? Gibt es heimliche Mentoren oder Ideengeber?

Marc: Ja. Ohne dich, liebe Jenny würde es dieses Buch nicht geben und die Wahrheit wäre immer noch verdeckt. Hierfür sind wir dir und alle Leser unendlich dankbar. Wir fühlen uns auch geehrt, dass wir dieses Interview mit Dir machen dürfen.

Jenny: *fühlt sich geschmeichelt*


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liebe Grüße, eure Jenny

Populismus in den alternativen Medien: Wöchentlich ein Crash, der niemals kommt

Ich finde es amüsant bis unterhaltend, dass mindestens einmal pro Woche auf irgendeiner Website der „alternativen Medien“ der große Knall angekündigt wird. Problem dabei: Der große Crash kam bisher nie.

Viele Schreiberlinge haben das Problem, dass sie für´s Ego ein paar Klicks benötigen. Das Phänomen mit den Klicks habe ich hier bei mir auch schon gemessen: Schreibe ich einen Artikel, dass der DAX um 25% einbrechen wird, dann habe ich zum Beispiel 5.000 Leser. Schreibe ich hingegen, dass der DAX noch Aufwärtspotenzial hat, dann lesen den Artikel maximal 500-800 Leute. Es ist daher sogar ein bisschen verständlich, dass manche Schreiberlinge gerne mal zum Negativen tendieren, damit sie mehr Leser haben. Wer nur für die Leser schreibt, will populär sein; populistisch eben. Wer so schreiben will, kann sich ja auch bei BILD bewerben.

„Die alternativen sind mittlerweile der Mainstream für Arme geworden“, schrieb Jens Blecker von IKnews gestern. Er stellt unmissverständlich klar: „Soll ich Kontent produzieren der nutzlos und inhaltslos ist nur um die Leser bei der Stange zu halten? Das lässt sich einfach beantworten… NÖ!“. Fast wöchentlich wurden Termine für den endgültigen Systemzusammenbruch veröffentlicht, doch es ist nie was passiert. Die Krisentheoretiker gehen sogar soweit, dass sie meist 7-14 Tage vor dem Crash-Date das genaue Datum nennen, wie zum Beispiel neulich bei der Sonnenfinsternis. Panik und Angst lassen sich gut verkaufen, doch nach den zahlreichen Falschprognosen sollte man diese Masche allmählich kritisieren. Wenn jedesmal die Welt untergegangen wäre, wenn es angekündigt war, dann wäre der Erdball ein Gummieball, der laufend hoch und runter springt.

Ich bin mir sicher, “der Crash ist die Lösung”, aber er wird nicht kommen. Klar, das Geld ist manchmal wertlos und der Staat pleite, aber das trifft ja nur diejenigen, die sonst nichts haben. Das sind genau die, die heute das Parteienkartell wählen und staatliche Propaganda schauen. Wer sein eigenes Grab schaufelt, muss sich später nicht wundern, dass er hineinfällt. “Die Macht geht vom Volke aus”; das heißt: Ein Volk, welches sich verdummen, vergiften und versklaven lässt, ist im Prinzip selbst schuld. Der DAX steht knapp bei 12.000 Punkten, das verlogene Parteienkartell kommt auf ca. 95% der Stimmen und Rektaljournalisten quatschen uns auf unsere Kosten (GEZ) mit Propaganda voll. Dies sind alles Anzeichen dafür, dass es noch lange nicht zu Ende ist.

Ich mag den Begriff “Crash” sowieso nicht sonderlich. Ein viel schöneres Wort dafür wäre “Bereinigung”. Ein echter Crash ist wie Müll rausbringen oder die Klospülung zu betätigen. Hierbei ist es wichtig, dass der Unrat nach der Bereinigung weg ist und nicht dreist weiterregiert. Ich hasse Krisenstimmung und Crashängste! Lasst uns die Party genießen, solange sie noch läuft – und ich sag´s euch: Sie läuft noch lange! Der letzte macht das Licht aus…

Es hat sich inzwischen eingebürgert, dass man in der Szene der alternativen Medien immer über Zusammenbrüche und Negatives schreiben muss. Ich möchte das nicht und werde auch weiterhin schreiben, dass der DAX steigen kann, sofern ich Potenzial sehe. Klar ist auch: Ein finaler Krieg oder Zusammenbruch kann immer mal kommen, aber aktuell sehe ich keinerlei Anzeichen dafür. Alternative Medien bzw. Blogs dürfen auch mal positiv schreiben. Das ist immer noch besser, als wöchentlich ein Datum für das Endgame zu erfinden. Wenn es kommt, dann kommt es schnell, aber bis dahin sollte man die Party genießen und rechtzeitig gehen.

Die Vorstellung eines finalen Big-Bang mit lautem Knall und Krieg riecht mir sowieso zu sehr nach Hollywood. Wer hat denn eigentlich gesagt, dass ein Crash genau so ablaufen muss? Vielleicht kommt der Crash auch in regelmäßigen Wellen, weil sich das sterbende System immer wieder aufrafft? Der Crash kann auch in Raten kommen. Die ausufernde Verdummung der Masse, die Denkverweigerung der Mittelschicht und die bedingunglose Systemtreue des Gutbürgertums kann man durchaus als einen möglich Grund für den ausbleibenden Zusammenbruch sehen.

Man sollte darauf achten, dass man beim Crash (egal ob als BigBang oder in Raten) nicht zu den Verlieren zählt. Die Looser sollen von mir aus weiterhin z.B. RTL2 schauen, damit sie keine unbequemen Fragen stellen. Aber vielleicht crashen wir ja auch nach oben? Oder zur Seite? Oder garnicht? Man weiß es nicht, und dies zu zu geben ist auch eine Form von Stärke.


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liebe Grüße, eure Jenny

Peak Debt – Rien ne va Plus

Den Begriff  ‚Peak Debt‘ könnte man auch mit Schuldenmaximum übersetzen. Ähnlich wie die Theorie vom „Peak Oil“ ist er eine mathematische Gewissheit.  ‚Peak Debt‘ ist der Zeitpunkt, an dem die Menschheit so überschuldet ist, dass sie die Last der Zinsen nicht mehr tragen kann.

Der Zeitpunkt des Schuldenmaximums ist der Startschuss für den finalen Kollaps. Ich rede von genau der Systemkrise, vor der Krisentheoretiker und Sammler von Konserven seit Jahren warnen. Wir wissen zwar dass sie kommt, aber wir wissen weder wann noch wie sie kommt. Die Frage nach dem „Wann“ kann man mit  ‚Peak Debt‘ beantworten. Diese Begrifflichkeit ist heute noch sehr exotisch, wird aber spätere Generationen sicherlich beschäftigen. Wenn die Menschen die Zinsen und die Renditen für das vorhandene Vermögen nicht mehr aus eigener Kraft erwirtschaften können, dann verlieren Forderungen („Papiergeld“) ihren Wert.

Über den Zeitpunkt von ‚Peak Debt‘ lässt sich streiten. Meine persönliche Meinung ist, dass es noch länger gut geht, als viele glauben. Wenn es global mehr Schulden gibt, dann müssen auch global mehr Zinsen und Erträge erwirtschaftet werden. Die Empfänger dieser „Zahlungen“ werden immer weniger in Relation zu den Leistungsträgern. Peak Debt ist erst dann erreicht, wenn es bei der Geber-Seite nichts mehr zu holen gibt. Doch die Geber-Seite gibt gerne (siehe sog. „Wahlergebnisse“) und die staatliche Propaganda versorgt sie dabei mit Brot, Spielen und neuerdings auch mit Wodka und Döner.

Durch den konvexen Zuwachs der Schulden muss auch das BIP konvex wachsen. Nur so kann der Wohlstand in seiner gewünschten Maßgeblichkeit weiter existieren. Doch mehr BIP heißt auch mehr Innovation, mehr Arbeit und mehr Zinsen. Nicht Wachstum ist das Problem, sondern seine Notwendigkeit ist das Problem. Wo kommt denn das Wachstum an? Bei Friseurinnen und Erzieherinnen? Man muss sich klar machen, dass Kapitalismus und Sozialismus  zwei Seiten der selben Medaille sind. Das was wir aktuell als Kapitalismus bezeichen ist etwas anderes, es ist eine Kapitalplanwirtschaft. ‚Peak Debt‘ wird kommen. Je dümmer die Wähler, desto später kommt es. Die Leistungsträger hören erst dann auf zu „geben“, wenn sie nichts mehr haben.

Wir hatten die Steinzeit, die Bronzezeit und wir werden irgendwann auf die Papierzeit zurück blicken. Dann wird man in den Geschichtsbüchern lesen, dass die Menschen früher Tulpen, Pfeffer und sogar bedruckte Papierzettelchen für wertvoll hielten.


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liebe Grüße, eure Jenny

Staatsbankrott durch die Notenpresse

Die sogenannte Notenpresse ist immer wieder in den Medien. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Maschine, sondern um ein Kunstwort, das zur Vereinfachung dient. Läuft die Notenpresse zu heftig, dann kann ein Währungschrash oder ein Staatsbankrott entstehen.

Die Macht „Geld zu vermehren“ hat stets derjenige, der das Monopol auf das Geld hat. Die Formel ist sehr einfach: Gibt es mehr Geld als Waren, dann sucht sich das überschüssige Geld andere Anlageklassen, wobei es zu Spekulationsblasen kommen kann. Nachdem ein kritischer Punkt überwunden ist, kehrt das Geld zu seinem inneren Wert zurück. Dieser liegt nicht bei Null sondern ist dann erreicht wenn die Geldmenge den umlaufenden Waren und Gütern entspricht. Diese regelmäßige Wertkorrektur wird Währungsreform genannt.

Seit 1800 gab es ca. 250 Staatsinsolvenzen. Seit 1980 waren es ca. 90 Insolvenzen, welche von 73 Staaten begangen wurden. Das heißt, manche Staaten waren seit 1980 mindestens 2 mal pleite. Die erste große Papiergeldinflation ereignete sich im Jahre 1425 in China. 1811 war Österreich pleite und musste eine Vermögensabgabe einführen. 1813 traf es Dänemark. Die Dänen haben daraufhin das Umtauschverhältnis der Währung zum Silber drastisch gesenkt, was einer Enteignung gleich kommt. Diese Methode nennt man „Münzverschlechterung“ und wurde in der Geschichte noch viel öfters gemacht.

Die Staatspleite mit der größten Parallele zur heutigen Zeit ist die Pleite Deutschlands im Jahr 1945. Die Nazis hatten den Krieg „über die Notenpresse“ finanziert, das heißt sie haben sich verschuldet und hierdurch Geld geschaffen. Nach dem Krieg waren viele Vermögenswerte zerstört. Dem vielen Geld stand ein viel zu kleines Warenangebot gegenüber. Erst die Währungsreform 1948 konnte diesen Zustand beheben.

Wie ist es heute? Ist die Relation von Geldmenge und Warenmenge ausgeglichen? Haben wir „die Notenpresse“ demokratisch unter Kontrolle? Warum müssen wir die Fehler der Vergangenheit wiederholen? Ich glaube kurzfristig nicht an „den großen Knall“. Es kann sich auch ein Crash in Etappen entwickeln. Ein Zerfallsprozess, den wir vielleicht nicht mal merken. Anzeichen hierfür sind zum Beispiel: Die Steuern gehen immer weiter rauf, die Propaganda lügt immer dreister, die Staatsschulden steigen, es gibt immer mehr Elend auf der Welt, die Natur wird zerstört und die Geldmenge übersteigt die Warenmenge um ein Vielfaches.

Quelle der Daten: Wikipedia

Zum weiterlesen:


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liebe Grüße, eure Jenny

Der Crash kommt nicht

Wer 2008 angefangen hat, „alternative Medien“ zu konsumieren ist allmählich enttäuscht. Fast wöchentlich wurden Termine für den endgültigen Zusammenbruch veröffentlicht, doch es ist nichts passiert. Die Krisentheoretiker übersehen stets eine wichtige Sache: Niemand hat die Absicht einen Crash zu bauen.

An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass ich heute ein wenig sarkastisch bin. Wir müssen endlich aufhören zu glauben, dass der „Crash“ entwas negatives wäre. Im Gegenteil: Eine Bereinigung würde uns ganz gut tun. Reset und neu booten. Doch wer will das denn? Die Mehrzahl der Menschen wählt die Merkels, Junckers, Obamas und Putins dieser Welt. Die Mehrheit will genau das Regime haben, welches uns aktuell regiert. Die Mehrheit will sogar die Notenbanken und Dinge wie den ESM. Kritiker sind böse Populisten und Spielverderber. Wie stellen sich die Krisentheoretiker diesen sog. „Crash“ eigentlich vor? Macht es da laut Peng und alles fliegt in die Luft? Ich glaube kaum.

Ich glaube nicht, dass es zu einem finalen Crash kommt, denn die Mächtigen dieser Erde sitzen tief im Sattel. Der westliche Wohlstand nährt sich aus Armut in Afrika und Ausbeutung von Natur und Umwelt. Und wenn sich die Armen dieser Erde wehren wollen, dann schicken wir eben unseren großen Bruder. Natürlich gestatten wir unserem Big Brother auch, dass er uns überwacht, denn so macht man das in einer Sippschaft, die andere ausbeutet. Eine Währungsreform oder ein heftiger Rückgang am Aktienmarkt ist noch lange kein Crash! Hinterher stehen neue Politdarsteller bereit und werden die alten Lösungen verkaufen. Es kommt immer wieder zum Reset, aber es wird stets das selbe Betriebssystem geladen.

Die Masse der Menschen hat nicht den Willen, etwas zu verändern. Freiheit gilt als “neoliberal und böse” und Kritik am Papiergeld gilt als Verschwörungstheorie. Die Menschen werden wie Frösche gekocht. Es tut ihnen nicht weh, denn sie sind bereits bewusstlos. Ganz vielen Menschen geht es gut, denn das Morden findet (noch) woanders statt. Wer das System für sich nutzen möchte, muss loyal sein und deren Spiel mitspielen. Umverteilung findet statt und wird von den Menschen geliebt (siehe Wahlergebnisse). Man sollte darauf achten, dass man auf der Empfängerseite steht. Die Geberseite soll von mir aus weiterhin z.B. RTL2 schauen, damit sie keine unbequemen Fragen stellt.

Ich bin mir sicher, „der Crash ist die Lösung“, aber er wird nicht kommen. Klar, das Geld ist manchmal wertlos und der Staat pleite, aber das trifft ja nur diejenigen, die sonst nichts haben. Das sind genau die, die heute das Parteienkartell wählen und staatliche Propaganda schauen. Wer sein eigenes Grab schaufelt, muss sich später nicht wundern, dass er hineinfällt. „Die Macht geht vom Volke aus“; das heißt: Ein Volk, welches sich verdummen, vergiften und versklaven lässt, ist im Prinzip selbst schuld. Der DAX steht knapp bei 10.000 Punkten, das verlogene Parteienkartell kommt auf ca. 95% der Stimmen und die Enddarmbewohner der Politik quatschen uns auf unsere Kosten (GEZ) mit Propaganda voll. Dies sind alles Anzeichen dafür, dass es noch lange nicht zu Ende ist.

Ich mag den Begriff „Crash“ sowieso nicht sonderlich. Ein viel schöneres Wort dafür wäre „Bereinigung“. Ein echter Crash ist wie Müll rausbringen oder die Klospülung zu betätigen. Hierbei ist es wichtig, dass der Unrat nach der Bereinigung weg ist und nicht dreist weiterregiert. Ich hasse Krisenstimmung und Crashängste! Lasst uns die Party genießen, solange sie noch läuft – und ich sag´s euch: Sie läuft noch lange! Der letzte macht das Licht aus…


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Krisenvorsorge: ATK kann ein wichtiger Baustein sein

ATK steht für „Anti-Terror-Kampf“ und wird von immer mehr Fitnesscentern angeboten. In den Kursen soll man lernen, wie man sich verteidigt und in Krisensituationen verhält.

„Anti-Terror-Kampf“ hört sich spektakulär an, ist es aber nicht. Es handelt sich um eine auf Selbstverteidigung ausgelegte Kampfkunst. ATK ist kein eigener Kampfsport. Die Techniken basieren auf Jiu Jitsu, Kung Fu, Karate und Judo. Natürlich gibt es auch beim ATK Verbände, mehrfarbige Gürtel und Meisterschaften, doch viele Sportstätten bieten inzwischen Anfängerkurse an, die sich tatsächlich lohnen können. Man lernt in einfachen Schritten, wie man einen Angreifer abwehren und sich in Sicherheit bringen kann. Natürlich benutzt man keine Waffen, sondern nur den Verstand und den eigenen Körper. ATK vermittelt  taktische Verhaltensregeln und gezielte Bewegungen wie Schlagen, Fassen und Reißen.

Anders als die asiatischen Kampfkünsten ist ATK realitätsnah. Es gibt keine philosophischen oder weltanschaulichen Grundlagen. Die natürlichen Bewegungsabläufe sind leicht erlernbar und bedürfen kein jahrelanges Training. Dennoch ist das Training ganzheitlich und gesund, weil es den ganzen Körper anspricht. Ich halte Selbstverteidigung für einen sehr wichtigen Baustein einer funktionierenden Krisenvorsorge. Nicht nur „nachts allein am Bahnhof“ fühlt man sich damit sicherer, sondern auch auf Demonstrationen, Versammlungen, Veranstaltungen wie Konzerten oder auch im Alltag.

Noch sind die Krisenherde weit weg. Aber eines Tages kann es auch bei uns zu Ausschreitungen, Aufständen und Massendemonstrationen kommen. Ob der überschuldete Staat uns alle beschützen kann und wird? Dieses Risiko möchte ich minimieren. Auch möchte ich wissen, wie ich mich am besten bei einer Massenpanik auf Veranstaltungen retten kann. Ich habe gerade gelesen, dass noch ca. 2,3 Millionen Menschen für AOL-Abos bezahlen, obwohl diese inzwischen keinerlei Mehrwert beinhalten. Es gibt also, wie auch dieses Beispiel zeigt, sehr viele dumme Menschen und wenn diese dummen Menschen irgendwann kein Bier mehr bekommen und auch kein Fußball mehr läuft, dann möchte ich vorbereitet sein.

Es geht nicht nur um die völlig traumatisierte, manipulierte Menschenmasse, die gewalttätig wird, sobald ihnen „Brot und Spiele“ genommen wird. Es geht auch um Alltagssituationen, wie Übergriffe, Diebstahl, Paniken oder Unfälle vor denen man sich schützen möchte.  Selbstverteidigung ist Krisenvorsorge. ATK wird vielerorts angeboten. Schaut euch einfach mal um. Weitere Infos findet man auf der offiziellen Website über ATK-Selbstverteidigung von der Budo-Akademie-Europa.


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liebe Grüße, eure Jenny

Der Crash kommt in Raten

Bisher ist jedes Geldsystem, welches nicht durch reale Werte gedeckt war, in einem finalen Kollaps zusammengebrochen. Diesmal ist das Ausmaß allerdings sehr viel größer. Der Crash kommt in regelmäßigen Wellen, denn das sterbende System rafft sich immer wieder auf.

Deutschland hat zirka 2 Billionen Euro Schulden. Für die erste Billion haben wir 45 Jahre gebraucht (1950-1995). Für die zweite Billion haben wir nur noch 18 Jahre benötigt. Die USA hat knapp 15 Billionen Euro Schulden. Für die ersten 10 Billionen Euro Schulden hat die USA fast 215 Jahre gebraucht. Knapp ein Drittel der heute 15 Billionen wurde seit 2009 aufgenommen. Die Schuldenberge wachsen schneller und stärker als die Realwirtschaft. Dies liegt vor allem daran, dass Kriege und Blödsinn finanziert wird, was kaum reale Werte oder Wohlstand schafft.

Jeder zehnte Euro, den wir an unseren Vater Staat zu überweisen haben, fließt als Zinszahlung aus dem „Wohlfahrtstaat“ an seine Gläubiger. Jeder zehnte Euro baut weder Kitas noch Straßen und das obwohl wir das niedrigste Zinsniveau ever haben. Steigende Schulden und auch steigende Zinsen können und werden diese Quote drastisch erhöhen. Der Bund bezahlt auf seine Gesamtschulden zirka 1,34% Zinsen. Steigen die Zinsen auf z.B. 4,76%, dann fließt (vorrausgesetzt wir nehmen bis dahin keine neuen Schulden auf) bereits jeder Dritte Euro des Bundeshaushalts in die Zinszahlungen. Was wird eine Regierung in dieser Situation tun? Es gibt eigentlich nur 3 Lösungen: 1. Neue Schulden aufnehmen und Defizit in Kauf nehmen. 2.  Steuern und Abgaben erhöhen, oder 3. Ausgaben kürzen. Die meisten Regierungen entscheiden sich für „Defizit in Kauf nehmen“, denn sie wollen ja gewählt werden. Das Problem wurde dann zwar vergrößert, aber in die Zukunft verschoben. Durch mediale Verdummung und Ablenkung wird das niemanden stören.

Irgendwann kommt der Tag, da ist die Schmerzgrenze erreicht. Dieser Tag definiert sich mit der Tatsache, dass der Staat keine Steuern und Abgaben mehr erhöhen kann. Durch Propaganda, totale Verdummung und gelenkte Meinungsmache hat der Staat noch ziemlich viel Spielraum. Die Menschen lassen sich gerne versklaven, aber sie wollen glücklich dabei sein. Schon heute bezahlen wir zirka 70% unseres Einkommens an den Staat. Die deutschen Spießbürger sind obrigkeitshörig und werden sich daher noch viel krasser ausbeuten lassen. In anderen Ländern und Kontinenten ist das anders, weshalb der Crash in Raten kommt.

Über zwei Drittel der Weltverschuldung gehört zu den drei reichsten Ländern: USA, Deutschland und Japan. Für den finalen Kollaps genügt es, wenn eines dieser drei Länder pleite geht. Beginnen wird es mit Japan. Japan ist mit 237% des BIP verschuldet. Selbst Griechenland „schafft“ nur 157%. Japan hat aber auch andere gravierende Probleme, wie eine sehr fortgeschrittene demografische Entwicklung.  Im Jahr 2030 wird jeder vierte Japaner über 65 Jahre alt sein. Diese Menschen sind heute schon geboren, daher weiß man das so genau, sofern die Geburtenrate gleich bleibt. Die USA wird sich mit Kriegen und notfalls einer Inflation in die Zukunft retten. Deutschland fällt als letztes, denn die Propaganda wird es schaffen, dass der Michel noch sein letztes Hemd gibt.

„Ein Crash in Raten“, so kann er ablaufen: Bevor es „nach unten“ geht, werden wir kurz- bis mittelfristig noch drastisch die Fallhöhe erhöhen. Durch lokale Krisenherde wird immer mehr zentralisiert und globalisiert. Die Währungen kommen unter Druck. Von den aktuell ca. 60 Währungsräumen bleiben vielleicht noch eine Hand voll übrig. Die Rolle des US-Dollars bleibt neben dem Euro und dem Remninbi stark. Dieser zentralisierte Geldsozialismus wird für weitere Ungleichgewichte sorgen. Eine Währungsunion ist vergleichbar mit einem schlechten Koch. Er wirft Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten in den gleichen Topf. Manches wird roh bleiben und anderes wird verbrennen. Es kommen also bereits in dieser Phase ziemlich viele Menschen unter die Räder.

So trifft es die Deutschen: Viele Dinge wurden schon ausprobiert. Schauen wir nach Zypern, wo man einfach für 2 Wochen alle Banken geschlossen hat. Oder schauen wir nach Griechenland, wo Immobilien mit Zwangshypotheken belastet werden. Oder schauen wir nach Spanien, wo Sparer auf ihre Einlagen eine Abgabe zu entrichten haben. Es ist alles bereits da, allerdings noch auf Sparflamme. Die Propaganda wird zu gegebenem Zeitpunkt die Instrumente in gekonnt loyaler Manier bewerben. Die Schließung von Banken, Online-Banking und die Deaktivierung von Zahlungskarten kann per Knopfdruck geschehen. Am besten eignet sich aber ein Wochenende, damit man die eventuelle Reform sauber abwickeln kann. Es ist eine Frage der Logik! Irgendwann kommt es zu den eingangs erwähnten Zinszahlungen auf die Bundesschuld. Wenn die Einkommen der Menschen nicht weiter belastet werden können, dann muss der Staat natürlich an die Vermögen.

Was kommt nach dem Crash? Ich glaube nicht an einen „Reset“. Der Staat wird sich an den Vermögen der Menschen bedienen und danach weiter existieren. Der Staat und seine verlogene Elite sichert sich dadurch ihre alternativlose Macht und beginnt einfach neu. Schulden werden mit Guthaben verrechnet, damit man wieder neue Spielräume hat. Dies funktioniert dann wieder 50-100 Jahre. Es bleibt zu hoffen, dass alles friedlich abläuft. Vor allem die Deutschen sind dafür bekannt, dass sie alles kurz und klein schlagen wenn ihnen „Brot und Spiele“ entzogen wird. Der Crash ist kein „schneller, heftiger Knall“ sondern ein Prozess, der mehrere Jahre andauern kann. Ob es schon begonnen hat, kann ich nicht sagen.

Bis es soweit ist, sollte man das System für sich nutzen, denn ändern kann man es nicht. Die Masse der Menschen hat nicht den Willen, etwas zu verändern. Freiheit gilt als „neoliberal und böse“ und Kritik am Papiergeld gilt als Verschwörungstheorie. Die Menschen werden wie Frösche gekocht. Es tut ihnen nicht weh, denn sie sind bereits bewusstlos. Ganz vielen Menschen geht es gut, denn das Morden findet (noch) woanders statt. Wer das System für sich nutzen möchte, muss loyal sein und deren Spiel mitspielen. Dabei sollte man darauf achten, dass man Papier in echte Werte konvertiert. Wer es kann, nutzt auch Finanzinstrumente, um mit dem täglichen Wahnsinn Profite zu machen. Umverteilung findet statt und wird von den Menschen geliebt (siehe Wahlergebnisse). Man sollte darauf achten, dass man auf der Empfängerseite steht. Die Geberseite soll von mir aus weiterhin z.B. RTL2 schauen, damit sie keine unbequemen Fragen stellt.

Zum weiter lesen: „Systemzusammenbruch: Warum dauert das eigentlich so abartig lange?“


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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liebe Grüße, eure Jenny